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Staatssekretärin Nicole Steingaß übergibt Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel den Förderbescheid. (Foto: KL.digital GmbH/Martin Koch)

Kaiserslautern – Seit 2017 ist Kaiserslautern „herzlich digitale Stadt“ und stellt auf dem Weg in eine digitale Zukunft Projekte in den Fokus, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz hat die weitere Förderung für die Jahre 2020 und 2021 zugesagt.

Es fließt eine Million Euro an Fördermitteln nach Kaiserslautern. Bei der feierlichen Übergabe am 31. Oktober durch Frau Staatssekretärin Nicole Steingaß an Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel in den Räumlichkeiten der KL.digital nahmen Gäste aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung, Politik, Wirtschaft und Kultur teil sowie die Stadtoberhäupter des Interkommunalen Netzwerks Digitale Stadt Andernach, Speyer, Wörth am Rhein und Zweibrücken.

„Wir freuen uns sehr, dass das erfolgreiche Vorhaben, das durch die Landesregierung so vertrauensvoll unterstützt wurde, nun fortgesetzt wird. Das ist eine Bestätigung für das Engagement und die bisherige Arbeit aller Akteure, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, bei KL.digital, der beteiligten Institute und Hochschulen sowie der vielen Vertreterinnen und Vertreter der Stadtgesellschaft in den Arbeitsgruppen“,

so der Oberbürgermeister. Die Förderung gewährleiste, dass der Dialog Zivilgesellschaft und das Interkommunale Netzwerk Digitale Stadt weitergeführt werde.

Staatssekretärin Nicole Steingaß hatte viel Lob für die herzlich digitale Stadt parat. Die mit der Förderung verknüpfte Idee, in Kaiserslautern auf andere Kommunen übertragbare Projekte auszuprobieren, sei bestens aufgegangen.

„Projekte wurden weiterentwickelt oder neu initiiert und in anderen rheinland-pfälzischen Städten vorgestellt. Mit dem Projekt Dialog Zivilgesellschaft steht die Einbindung der Bevölkerung erneut im Vordergrund. Dass der Mensch bei den in Kaiserslautern umgesetzten Projekten den zentralen Anknüpfungspunkt darstellt, trägt viel dazu bei, dass sich die Stadt bundesweiten Vorbildcharakter erworben hat. Auch in der Digitalstrategie des Landes steht der Mensch im Mittelpunkt. So ergänzen sich die Leitlinien von Land und Stadt in besonderer Weise“,

so die Staatssekretärin. Eine Million Euro an Fördermitteln vom Land stünden der herzlich digitalen Stadt nun für die Jahre 2020 und 2021 zur Verfügung.

„Wir sind dankbar über den erfolgreichen Verlauf der letzten zwei Jahre. Den Nährboden für unsere Weiterentwicklung haben wir einer sehr guten Ausgangslage zu verdanken. Ein über Jahrzehnte gewachsenes Umfeld aus international agierenden, renommierten Forschungsinstitutionen wie etwa Fraunhofer und DFKI, Hochschulen und Unternehmen. Insbesondere die KL.digital freut sich über die Weitsicht der Landesregierung, die Strukturen für ihre Gründung ermöglicht zu haben“,

erinnert KL.digital-Geschäftsführer Dr. Martin Verlage. Auch dem Team sprach der Geschäftsführer großes Lob aus.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres heterogenen Teams sind das Herzstück von KL.digital. Ich bin sehr dankbar über das Engagement, die vielen kreativen Ideen und die positive Atmosphäre bei uns“,

betonte Verlage. Nach dem sehr guten Start gehe es nun auch darum, Strukturen in der Stadtverwaltung anzupassen, um das langfristig zu übernehmen, was sich als gut erwiesen hat.

Im Rahmen der Förderbescheidübergabe war ebenfalls Gelegenheit zum Austausch mit den Netzwerkkommunen sowie eine Präsentation der vier Städte des Interkommunalen Netzwerks und ihren Schwerpunkten im Bereich der Digitalisierung. Schwerpunkte liegen bei Lösungen für innerstädtisches Parken, digitale Verwaltungsdienstleistungen rund um die Uhr, das Management von städtischen Großveranstaltungen und Smart City-Lösungen.

„Dieser Austausch und die gegenseitige Unterstützung liegt uns sehr am Herzen. Deshalb freuen wir uns besonders über die Teilnahme und die künftige Zusammenarbeit, die wir künftig intensiv gestalten wollen“,

informierte Chief Digital Officer (CDO) Prof. Dieter Rombach.