Mainz: Die Polizei-News

Symbolbild, Handschellen © Dennis Weiland on Pixabay

Sachbeschädigung an PKW

Zwischen Donnerstag, dem 29.02.2024 – 19:00 Uhr und Freitag, dem 01.03.2024 gegen 07:45 Uhr wurde in 55411 Bingen Pommernstraße durch einen unbekannten Täter die Reifen eines PKWs zerstochen. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Bingen zu melden.

Fahren unter Einfluss von THC.

Weiler bei Bingen

Am Morgen des 04.03. konnte im Bereich des Norma Parkplatzes in Weiler bei Bingen ein dunkler Nissan einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Im Verlauf der Kontrolle konnten beim 30-jährigen Fahrzeugführer Anzeichen zu einem zeitnah zurückliegenden Betäubungsmittelkonsum festgestellt werden. Ein durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf die Stoffgruppe THC, weshalb der Fahrer zwecks Entnahme einer Blutprobe auf hiesige Dienststelle verbracht wurde. Bei der zuvor durchgeführten Durchsuchung konnten im Handschuhfach des PKWs geringe Mengen an Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte muss nun mit einem Bußgeld sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Mainz – Bretzenheim, antisemitische Äußerung bei Abreise vom Fußballspiel

Mainz-Bretzenheim – Samstag, 02.03.2024

Am vergangenen Samstag kam es im Rahmen der Bundesligabegegnung zwischen dem 1.
FSV Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach während der Abreise von Angehörigen
der Mainzer Risikofanszene zu einem Wortgefecht mit Gästefans aus Gladbach. Im
Verlauf dieser rein verbalen Auseinandersetzung auf dem Fußweg zwischen Stadion
und Saarstraße, rief einer der Mainzer Fans mehrfach eine antisemitische
Äußerung in Richtung der abreisenden Gladbacher Fans.

Der nunmehr Beschuldigte, ein 25-jähriger Mann aus Mainz, konnte durch
polizeiliche Begleitkräfte unmittelbar identifiziert werden. Es wurde ein
Strafverfahren gemäß §130 StGB gegen ihn eröffnet.“

Kriminalität im Land wieder auf vorpandemischem Niveau

Mainz ( – Die Kriminalität bewegt sich wieder auf dem vorpandemischen
Niveau. Das fasst die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2023 in
wenigen Worten zusammen. Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben
pandemiebedingte historische Tiefststände hervorgerufen. Seit 2022 steigen die
Zahlen aufgrund nicht mehr eingeschränkter Tatgelegenheiten wieder an. Für das
Jahr 2023 hat die Polizei insgesamt 255.972 Straftaten registriert. Das ist ein
Anstieg um 14.193 Fälle und damit ein moderates Plus von 5,9 Prozent.
„Vergleicht man in der Langfristperspektive, liegt der Wert noch immer unter
allen Gesamtfallzahlen zwischen 1996 und 2015. Dennoch sehen wir sehr genau hin
und arbeiten an einer weiteren Reduzierung der Delikte“, sagte Innenminister
Michael Ebling. Mit den gestiegenen Fallzahlen stieg folglich auch die
Häufigkeitsziffer, also die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner. Sie liegt
bei 6.154 (2022: 5.888). Das ist ein Anstieg um 266 bzw. 4,5 Prozent. Trotz der
leicht gestiegenen Gesamtkriminalität betrage die Aufklärungsquote 64,5 Prozent
und liege damit exakt auf dem gleichen hohen Niveau wie im Jahr 2022, so der
Minister. „Wer in Rheinland-Pfalz lebt, lebt weiterhin in einem sehr sicheren
Bundesland. Das ist Ausdruck der engagierten und professionellen Arbeit der
Polizei, die wir auch weiter stärken. Kürzlich konnte ich den Entwurf eines
neuen Polizeigesetzes vorlegen, das gute Rahmenbedingungen für die Polizeiarbeit
der Zukunft bieten soll. Gleichzeitig erreichen wir noch in diesem Jahr die Zahl
von 10.000 Polizeibeamtinnen und -beamten, so vielen wie noch nie“, sagte
Ebling. Der vermehrte Zustrom von Geflüchteten und die steigende
Gesamtbevölkerungszahl in Rheinland-Pfalz haben auch Einfluss auf die
Fallentwicklung in der Kriminalstatistik. „In der politischen Debatte wird der
Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen häufig in unzulässiger Weise
vereinfacht dargestellt und instrumentalisiert. Deshalb will ich einen
fokussierten Blick auf Straftaten von nichtdeutschen Tatverdächtigen allgemein
und Zugewanderten im Speziellen richten“, hob Ebling hervor. Insgesamt sind 2023
116.626 und damit 8.177 Tatverdächtige mehr als im Vorjahr registriert worden.
Ohne ausländerrechtliche Verstöße waren es 104.587 Tatverdächtige. Knapp
Dreiviertel (74,7 Prozent) sind männlich. Nichtdeutsche Tatverdächtige sind in
2023 43.628 registriert worden. Das entspricht einer Zunahme von 18,9 Prozent.
Die Zunahme ist allerdings passend zur steigenden Zahl an Zuwanderung im Kern
auf ausländerrechtliche Verstöße zurückzuführen. Hauptdelikte abseits dessen
sind Ladendiebstähle (+976 Tatverdächtige), Schwarzfahren (+754),
Körperverletzungen (+567) und Rauschgiftdelikte (+402). Bis ins Jahr 2021 war
ein Rückgang der nichtdeutschen Tatverdächtigen feststellbar. Seit 2022 geht der
Trend wieder nach oben. Das gilt aber eben auch für die deutschen
Tatverdächtigen. Auch hier ist ein Anstieg um 1.214 auf 72.955 festzuhalten.
„Hierbei muss man berücksichtigen, dass vor allem bei den Zugewanderten, eine
Teilgruppe der nichtdeutschen Tatverdächtigen insgesamt, im Vergleich zur
deutschen Bevölkerung eine andere Geschlechts- und Altersverteilung vorherrscht.
Der Anteil an jungen männlichen Personen ist in dieser Gruppe höher. Aus
kriminologischer Sicht begehen auch deutsche männliche Jugendliche und junge
Erwachsene im Verhältnis zu anderen Alters- und Geschlechtsgruppen mehr
Straftaten“, ordnete Ebling einen Erklärungsansatz ein. Die Gründe sind
insgesamt vielfältig. Diesen müsse man sich aber gesamtgesellschaftlich stellen,
Zugänge zum Arbeitsmarkt schaffen, Sprachbarrieren abbauen und ein Ankommen in
der Gesellschaft ermöglichen, so der Minister. Gleichzeitig gehe es aber auch
darum, Straftaten konsequent zu verfolgen.

„Trotz eines leichten Rückgangs bei den Geldautomatensprengungen in
Rheinland-Pfalz rechnet das Landeskriminalamt (LKA) auch in 2024 mit weiteren
Sprengungen. Wir nehmen das sehr ernst und koordinieren die Ermittlungen zentral
beim LKA mit hoher Priorität“, so LKA-Präsident Mario Germano. „Jede
Geldautomatensprengung geht mit immensen Risiken für Leib und Leben einher.
Daher ist es wichtig, neben den polizeilichen Maßnahmen Tatanreize zu minimieren
und das geht nur zusammen mit Banken. Es muss uns gelingen, die Beute
unbrauchbar zu machen, etwa durch Färbesysteme. Das LKA unterstützt die Banken
mit der Gefährdungsbewertung einzelner Automaten, doch die Umsetzung muss durch
die Banken erfolgen. Weil die Täter häufig aus dem europäischen Ausland kommen,
um bei uns die Automaten zu sprengen, ist eine Vernetzung und Intensivierung der
internationalen Zusammenarbeit ein weiterer wichtiger Ansatz in der
Bekämpfungsstrategie“, so Germano weiter.

Bei den kinderpornografischen Fällen gab es einen Zuwachs um 377 auf 2.444
(+18,2 Prozent). Jugendpornografie ist in 474 Fällen erfasst. Das stellt eine
Steigerung von 24 Fällen dar. Diese Zunahmen resultieren insbesondere aus über
Social Media und Messenger-Diensten verbreiteten kinder- und
jugendpornographischen Inhalten. Oft erfolgt die Verbreitung unbedacht z. B.
durch Schülerinnen und Schüler. Daher ist Aufklärung hier besonders wichtig,
denn mit der Weiterleitung erfüllen die Betroffenen zumindest aktuell noch einen
Verbrechenstatbestand. „Eine Anpassung des Straftatbestands ist derzeit Teil
einer juristischen Debatte. Ich halte es für sinnvoll, hier rechtlich
nachzuschärfen und beispielsweise das unbedachte Vorgehen eines Teenagers oder
konkret der Lehrerin aus dem Westerwald, die sich nun vor Gericht verantworten
muss, von dem eines pädophilen Straftäters auch juristisch zu unterscheiden“,
stellte Ebling klar. Die Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche
Freiheit sind ebenfalls leicht gestiegen. Eine solche Entwicklung
kristallisierte sich bereits beim Blick auf die Halbjahresbilanz heraus und hat
sich nun bestätigt. Die Steigerung liegt bei 1.631 Fällen oder 3,7 Prozent, was
zu einer Gesamtfallzahl von 46.076 führt. Hauptgründe für die Steigerung liegen
in einer Zunahme der Körperverletzungen. Hier gab es ein Plus von 804 oder 2,8
Prozent auf 29.397 Fälle. Der Wert der Körperverletzungen liegt allerdings noch
immer unter dem Wert des Jahres 2019, statistisch gesehen dem Vor-Pandemiejahr.
Auch die Bedrohungen schlagen mit einer Zunahme von 418 Fällen (4,3 Prozent) auf
10.110 Fälle zu Buche. 9.171 der Körperverletzungen (31,2 Prozent) standen im
Zusammenhang mit Häuslicher Gewalt. Es sei daher gut, dass Rheinland-Pfalz in
der Innenministerkonferenz eine präzisere Definition angeregt hatte, die
inzwischen einen genaueren Blick auf die Zahlen in diesem Bereich ermögliche und
alle Täter-Opfer-Konstellationen im häuslichen Kontext umfasst, sagte der
Innenminister. Die meisten Opfer in diesem Kontext entstehen durch
Körperverletzungsdelikte und Bedrohungen. Diebstähle haben mit 62.707 Fällen ein
vergleichbares Niveau zum Jahr 2019 (62.195 Fälle) und damit zur
Vor-Pandemie-Phase erreicht. „Bei der Aufklärungsquote liegen wir aber mit 35,7
Prozent auf dem Höchststand der letzten zehn Jahre“, betonte Ebling. Cybercrime
ist ein Deliktfeld, das im Laufe der letzten Jahre an Bedeutung gewonnen hat.
Die Fallzahlen sind im Vergleich zu anderen Deliktsgruppen noch vergleichsweise
gering, der angerichtete Schaden kann jedoch immens sein. Zur sogenannten
Cybercrime gehören Delikte wie Computersabotage, Datenveränderung, das Ausspähen
oder Abfangen von Daten und viele andere Tatbestände. Ein Beispiel dafür ist der
Cyberangriff im Rhein-Hunsrück-Kreis im vergangenen Oktober. Auch andere
Schulen, Firmen und Verwaltungen waren bereits betroffen. Im Jahr 2023 stiegen
die Fallzahlen um 716 (+19,6 Prozent) auf 4.376. Häufigstes Delikt ist der
Computerbetrug mit 3.937 Fällen. „Dem treten wir mit der Schaffung von
Cybercrime-Kommissariaten im Rahmen des Projekts Kribe 5.0 entgegen“, hob der
Minister abschließend hervor.

Mainz; Vorsicht vor PayPal Betrug

Mainz ( – Immer wieder kommt es zu Betrugsversuchen durch falsche PayPal
oder Bankmitarbeiter. Im vorliegenden Fall wurde eine 56-Jährige mit
unterdrückter Nummer von einem angeblichen PayPal Mitarbeiter angerufen, welcher
ihr erklärte, dass ihr Konto gehackt wurde. Eine unbekannte Person hätte dort
angeblich 690EUR abgebucht. Um die Zahlung zu stoppen sollte die Frau mehrere
Apps herunterladen, dort ihre Personalien angeben und eine Kopie ihres
Personalausweises hochladen.

Da der Frau das Verfahren suspekt vorkam, beendete sie glücklicherweise den
Anruf und es kam so zu keinem Schaden für sie.

Die Masche ist seit Jahren bekannt und kommt immer wieder vor. Oftmals wird der
erste Anruf von einer Computerstimme geführt, welche den Angerufenen auffordert
eine Taste zu drücken. Erst dann wird das Gespräch vom Computer zu einem der
Täter durchgestellt.

Die Polizei rät dazu die Anrufe sofort zu beenden und weder eine Taste zu
drücken, noch auf Fragen einzugehen. Sollten sie Bedenken haben, wenden sie sich
selbst an PayPal unter den offiziellen Kontaktnummern.

Mainz – Innenstadt, 15-Jähriger mit Auto in Mainz unterwegs

Mainz – Sonntag, 03.03.2024, 01:43 Uhr

Nachdem ein 15-Jähriger aus Mainz mehrfach beim Anfahren am Berg scheiterte,
reagierte der hinter ihm fahrende Verkehrsteilnehmer umsichtig. Da mehrere
Anfahrversuche des vorausfahrenden Autos am Aliceplatz in Mainz scheiterten,
stieg der 30-Jährige Zeuge aus seinem Fahrzeug aus, um den Fahrer des vor ihm
nun stehenden grauen Skoda Fabias anzusprechen. Der Fahrer des Skoda machte
nicht nur einen hilflosen, sondern auch sehr, sehr jungen Eindruck auf den
Zeugen. Starker Schmorgeruch der Kupplung zeugten von der Überforderung des
jungen Mannes, den Skoda den Berg hoch zu bekommen. Bei der Kontrolle durch eine
hinzugerufene Polizeistreife stellte sich heraus, dass der Fahrer erst 15-Jahre
alt war. Er wurde durch die Mainzer Polizei nach Hause gebracht. Die Mutter des
Jungen hatte bis zu diesem Zeitpunkt das Fehlen des Schlüssels und Autos nicht
bemerkt.

Mainz – Gonsenheim; Trickdiebstahl zum Nachteil einer Seniorin

Mainz – Gonsenheim ( – Am Samstagmittag gegen 12 Uhr ging eine 84-jährige
Mainzerin mit ihrem Rollator die die Pfarrer-Grimm-Straße in Richtung Juxplatz
entlang als sie auf Höhe der Budenheimerstraße von einem Mann angesprochen
wurde, welcher angeblich zwei Ringe gefunden hätte. Die Dame wird daraufhin in
ein Gespräch verwickelt und auf ihre eigenen Ringe angesprochen. Hierbei zieht
der Täter einen der Ringe vom Finger der Frau und rennt in Richtung
K*apellenstraße davon.

Der Täter soll nur etwa 160cm groß und 50-60 Jahre alt gewesen sein. Zudem habe
er dunkelblonde Haare und eine untersetzte Figur gehabt. Er habe gebrochenes
Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen. Getragen habe er ein dunkel
kariertes Hemd und Jeans.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich
mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung
zu setzen.

Mainz – Gonsenheim; Trickdiebstahl zum Nachteil einer Seniorin

Mainz – Gonsenheim ( – Am Samstagmittag gegen 12 Uhr ging eine 84-jährige
Mainzerin mit ihrem Rollator die die Pfarrer-Grimm-Straße in Richtung Juxplatz
entlang als sie auf Höhe der Budenheimerstraße von einem Mann angesprochen
wurde, welcher angeblich zwei Ringe gefunden hätte. Die Dame wird daraufhin in
ein Gespräch verwickelt und auf ihre eigenen Ringe angesprochen. Hierbei zieht
der Täter einen der Ringe vom Finger der Frau und rennt in Richtung
Kapellenstraße davon.

Der Täter soll nur etwa 160cm groß und 50-60 Jahre alt gewesen sein. Zudem habe
er dunkelblonde Haare und eine untersetzte Figur gehabt. Er habe gebrochenes
Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen. Getragen habe er ein dunkel
kariertes Hemd und Jeans.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich
mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung
zu setzen.

Kennzeichen auf Kopierer „hergestellt“

A 61/Gensingen ( – Ein Gespann aus PKW und Anhänger, das augenscheinlich zu
schnell auf der Autobahn unterwegs sei und bei dem zudem das Kennzeichen vom
Anhänger nach einer Fälschung aussehe, meldeten Verkehrsteilnehmer der
Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim am 3.3.24 gegen 18:25 Uhr. Eine Streife
konnte das Gespann dann auch an der A 61 in Höhe der Anschlussstelle Bad
Kreuznach aus dem Verkehr ziehen. Dabei stellte sich heraus, dass der 37-jährige
Fahrer des PKW sich für einen Möbeltransport einen Anhänger aus Frankreich
geliehen hatte. Da dieser zwar in Frankreich aber nicht in Deutschland
zulassungfrei ist, hatte der 37-Jährige kurzerhand ein Kennzeichen auf einen
Kopierer gelegt und die Papierkopie auf ein anderes altes Kennzeichenschild
geklebt. Dieses „Kennzeichen“ hatte er dann am Anhänger angebracht. Die
Weiterfahrt mit dem nicht zugelassenen Anhänger wurde dem 37-Jährigen untersagt.
Das „Kennzeichen“ wurde sichergestellt. Der Mann muss nun mit einem
Strafverfahren wegen Urkundenfälschung rechnen.