Worms: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Blaulicht © on Pixabay

Raub und Bedrohung mit vermeintlicher Schusswaffe

Worms (ots) – Zu gleich 2 Straftaten unter Mitführung einer vermeintlichen Schusswaffe kam es am vergangenen Samstag, den 07.01.2023, im Wormser Stadtgebiet. Ein 30-jähriger in Worms wohnhafter Mann steht im Verdacht die Taten begangen zu haben.

Erstmals fiel der zunächst unbekannte Täter gegen 15:15 Uhr in der Gymnasiumstraße auf, als er einen 51-jährigen Passanten ansprach und auf eine vermeintliche Pistole in seinem Hosenbund deutete. Anschließend schlug der Unbekannte den 51-Jährigen unvermittelt mehrfach ins Gesicht bis dieser zu Boden ging, nahm dessen Umhängetasche an sich und flüchtete zu Fuß. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen führten zunächst nicht zum Aufgreifen des Täters.

Gegen 18:40 Uhr wurde ein 38-jähriger Passant auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Remeyerhofstraße mutmaßlich von dem gleichen Täter angesprochen und mit einer Schusswaffe bedroht. Zu Forderungen kam es in dem Fall nicht und der Täter lief davon. Durch Einsatzkräfte der Wormser Polizei konnte die von den Passanten beschriebene Person in der Friedrichstraße gestellt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Bei der Durchsuchung seiner Person sowie seiner Wohnung konnte keine Schusswaffe aufgefunden werden.

Im Rahmen der noch andauernden Ermittlungen wird geprüft, ob der 30-Jährige für weitere Straftaten verantwortlich ist. Die Wormser Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und steht in engem Austausch mit der Staatsanwaltschaft Mainz. Wer sachdienliche Hinweise zu einem der Fälle oder weiteren Taten geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalinspektion Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter kiworms@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Unfallflucht – Zeugen gesucht

Worms (ots) – Zu einer Verkehrsunfallflucht kam es am gestrigen Montag in der Rheinstraße. Gegen 08:10 Uhr war ein 21-jähriger Wormser dort mit seinem Auto unterwegs, als ein bislang unbekannter Verursacher von der Schubertstraße einbog und dabei seine Vorfahrt missachtete. Der 21-Jährige konnte den Zusammenstoß durch ein Ausweichmanöver zwar noch vermeiden, fuhr jedoch gegen einen Metallpfosten. Der unbekannte Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstelle. Bei dessen Fahrzeug soll es sich um einen dunklen VW Polo älteren Baujahres mit Wormser Kennzeichen gehandelt haben.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter piworms@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Schockanruf durch „falschen Polizeibeamten“ führte fast zum Erfolg

Worms (ots) – Fast hätte der Anruf eines falschen Polizeibeamten, der am gestrigen Montagnachmittag bei einer 88-jährigen Wormserin einging, Erfolg gehabt. Der unbekannte Anrufer behauptete, dass ihre Enkelin in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei. Gegen eine Kaution in Höhe von 50.000 Euro könne die Enkelin jedoch bis zur Gerichtsverhandlung auf freien Fuß kommen. Die 88-Jährige begab sich daraufhin zu ihrer Hausbank, wo der Betrugsversuch glücklicher Weise erkannt wurde.

Der Wormser Polizei wurden am gestrigen Montag weitere drei Fälle dieser sog. Schockanrufe bekannt. Die Betroffenen bemerkten den Betrugsversuch aber rechtzeitig und beendeten die Gespräche.

Diese Betrugsmasche wenden die Betrüger vor allem bei älteren Menschen an. Dabei geben sich die Anrufer am Telefon als Verwandte (meist Tochter/Sohn oder Enkel) oder als ein mit einem Vorgang betrauter Polizeibeamter oder Rechtsanwalt aus und täuschen eine Notsituation vor. Bspw. nach einem vermeintlichen Verkehrsunfall, Strafverfahren oder einem anderen schrecklichen Ereignis sei dringend finanzielle Unterstützung notwendig. Das Geld werde eine Person, die im Auftrag des Verwandten handelt, abholen kommen.

Denken Sie daran:

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an. Das machen nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste.
  • Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
  • Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei.

Aktuell erneut mehrere Anrufe von falschen Polizeibeamten – sog. Schockanrufe

Worms (ots) – Aktuell kommt es in Worms erneut zu Schockanrufen. Seit heute Mittag kam es mindestens zu 4 weiteren Fällen, bei denen ältere Menschen von falschen Polizeibeamten angerufen wurden. Die Betroffenen bemerkten die Betrugsmasche bislang glücklicher Weise alle rechtzeitig und beendeten die Gespräche.

Aus diesem Anlass weisen wir noch einmal dringend darauf hin, dass es sich bei diesen Anrufern um Trickbetrüger handelt. Legen Sie sofort auf. Rufen Sie Ihre Angehörigen an und vergewissern sich, dass es ihnen gut geht. Verständigen Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110.

Kreis Alzey-Worms

Betrunken Unfall gebaut

Alzey (ots) – Gegen 17 Uhr kam es Montag zu einem Verkehrsunfall im Kreisverkehr Am Rennweg/Galgenwiesenweg in Alzey. Ein 65-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades fuhr einem 52-Jährigen von hinten auf sein Fahrzeug auf. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei konnte bei dem 65-jährigen Unfallverursacher Alkoholgeruch wahrgenommen werden.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,16 Promille. Ihm wurde später auf der Polizeidienststelle eine Blutprobe entnommen. Nun muss er mit einem Strafverfahren rechnen.