Ludwigshafen: Die Polizei-News

Symbolbild Funkstreifenwagen der Polizei RLP bei einer Streifenfahrt (Foto: Holger Knecht)
Symbolbild Funkstreifenwagen der Polizei RLP bei einer Streifenfahrt (Foto: Holger Knecht)

Radfahrer bei Unfall leicht verletzt – Autofahrer geflüchtet

Ludwigshafen (ots) – Am Mittwoch 29.06.2022 teilte ein 45-Jähriger der Polizei mit, dass er gegen 16:30 Uhr mit seinem Fahrrad in der Rheinuferstraße unterwegs gewesen war, als ein Auto aus der Ausfahrt des Parkhauses der Rheingalerie fuhr und mit ihm zusammenstieß. Der 45-Jährige war gestürzt und hatte sich dabei leicht am Arm verletzt.

Der Autofahrer ärgerte sich laut Aussage des Radfahrers über den Unfall und setzte seine Fahrt dann fort, ohne sich um den Unfallgegner zu kümmern oder Personalien auszutauschen.

Da der Fahrer des Autos durch den Unfall jedoch sein vorderes Kennzeichen verlor, konnte er schnell ermittelt werden: es handelte sich um einen 23-Jährigen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Unfallflucht.

Unfall zwischen Roller und Fahrrad – Beide Fahrer leicht verletzt

Ludwigshafen (ots) – Am Mittwoch 29.06.2022 fuhr ein 36-jähriger Rollerfahrer auf der Meckenheimer Straße in Richtung Maudacher Straße. Ein 96-Jähriger Radfahrer kreuzte die Meckenheimer Straße und es kam zum Zusammenstoß, wodurch beide stürzten und sich leicht verletzten.

Der 96-Jährige wurde zur weiteren Abklärung in eine Klinik verbracht. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, wurde jedoch nicht benötigt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 750 EUR.

Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Ludwigshafen (ots) – Am Mittwoch 29.06.2022 fuhr ein 86-jähriger Autofahrer gegen 09:45 Uhr von der Böcklinstraße in die Mundenheimer Straße, wo er mit einem 75-jährigen Radfahrer zusammenstieß, der die Kreuzung gerade überquerte. Der Radfahrer stürzte hierbei und verletzte sich leicht.

Sachbeschädigung an Fahrzeugen – Zeugen gesucht

Ludwigshafen (ots) – Am 29.06.2022 wurde gegen 21.30 Uhr in der Rohrlachstraße (Ecke Bgm.-Grünzweig-Straße) die Heckscheibe eines silberfarbenen Renault Clio eingeschlagen.

Die Mitteilerin beobachtete 2 männliche Heranwachsende auf einem E-Roller, als einer der beiden einen Stein in der Hand hielt und gegen die Heckscheibe des fahrenden Clio warf. Diese zerbarst sofort. Die beiden ergriffen auf dem E-Roller die Flucht.

Sie konnten wie folgt beschrieben werden:

  • ca.18-21 Jahre alt. Einer trug weiße Hose, Shirt und Schuhe, die langen dunklen Haare waren zu einem Zopf gebunden.
  • Die zweite Person war mit schwarzer Hose und Shirt bekleidet trug weiße Schuhe und eine hellblaue Kappe.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2,
Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail piludwigshafen2@polizei.rlp.de.

Betrug mittels Überweisungsträger

Ludwigshafen (ots) – Bei der Überprüfung ihres Kontostandes stellte eine 65-Jährige Ludwigshafenerin fest, dass mehrere 3-stellige Beträge von ihrem Konto abgebucht wurden. Sie kontaktiere daraufhin ihre Bank, die die Überweisungen bereits gestoppt hatte.

Ein erneuter Versuch, unerlaubt mittels Überweisungsträger an das Geld zu kommen, wurde seitens der Bank gestoppt.

Schockanruf durch falsche Polizeibeamtin

Ludwigshafen (ots) – Eine angebliche Polizeihauptkommissarin rief bei einem Ludwigshafener Ehepaar an und teilte mit, die Tochter habe einen Verkehrsunfall verursacht, in Folge dessen eine schwangere Frau verstorben sei. Gegen Kaution in Höhe von 35.000 EUR könne die Tochter die Haft umgehen.

Der Einwand, nicht so viel Geld im Hause zu haben und zur Bank zu fahren wurde ausgeschlagen, stattdessen sollte das gesamte Bargeld im Hause zusammengesucht werden. Auch nach Schmuck wurde bei einem weiteren Telefonat gefragt. Anschließend wurde das Paar an einen Übergabeort in Darmstadt beordert, wo das Geld von einer weiblichen Person übernommen wurde.

Nach einem weiteren Anruf, indem der vermeintliche Oberstaatsanwalt den Eingang des Gesprächs bestätigte, wurde zugesichert, dass am frühen Abend die Tochter von der Polizei zu dem Ehepaar gebracht werden würde. Als die Tochter nicht auftauchte wurde diese vom Ehepartner angerufen.

Es stellte sich heraus, dass sie zu Hause war. Dem Ehepaar wurde durch nahezu permanente Anrufe durch den “Oberstaatsanwalt” mit dem Hinweis, keine andere Person zu kontaktieren, von weiteren Anrufen abgehalten. Es entstand ein Schaden von 17.000 EUR.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das machen nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, fragen Sie bei Ihrer Polizeidienststelle nach. Benutzen Sie hierfür nie die Rückruffunktion Ihres Telefons, sondern wählen Sie die Nummer selbst.
  • Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie diese im Zweifelsfall selbst wählen können.

Wenn Sie auch einen verdächtigen Anruf erhalten haben, melden Sie dies bei Ihrer Polizeidienststelle. Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.