Beleidigung und Körperverletzung

Marburg (ots) Die Polizei nahm am Dienstag 22.03.2022 gegen 13.50 Uhr, am Einkaufzentrum in der Universitätsstraße, zwei alkoholisierte Männer russischer Herkunft vorübergehend fest. Die polizeibekannten 44- und 47-jährigen Männer beleidigten in russischer Sprache eine Gruppe von 6 ukrainischen Frauen.

Im Verlauf des Geschehens erhielt dabei eine 24-Jährige durch den 47-Jährigen einen Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht. Dank der vorhandenen Opfer und unabhängiger Zeugen steht der Geschehensablauf fest und dank der guten Beschreibung endete die kurze Fahndung der Polizei mit der Festnahme.

Vandalismusschaden in der Toilettenanlage im Bahnhof

Marburg-Bahnhof (ots) – Bislang Unbekannte haben in der Toilettenanlage im Bahnhof Marburg einen Sachschaden von rund 1.500 Euro angerichtet. Zerstört wurde die Glasscheibe einer Tür. Zudem haben die Unbekannten ein EC-Karten-Lesegerät offensichtlich mit einem Feuerzeug angebrannt.

Bundespolizisten stellten die Beschädigungen gestern Abend (22.3.) während einer Routinestreife fest. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Zeugen gesucht. Wer Angaben zu den Beschädigungen machen kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder unter www.bundespolizei.de zu melden.

Aufmerksame Zeugen ermöglichen Festnahme von Einbrechern

Marburg (ots) – Dank der wirklich hervorragenden und vorbildlichen Reaktion von Zeugen nahm die Polizei nach kurzer Fahndung zwei Männer unmittelbar nach einem Einbruch in eine Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße fest. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei nicht in Deutschland wohnende Männer im Alter von 21 und 57 Jahren.

Die Polizei stellte bei ihnen eine aus der Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße stammende Uhr und drei hochwertige Goldringe sicher, die nach den Ermittlungen aus einem Einbruch in ein Haus in Bensheim am 20.03.2022 stammen.

“Das waren Zeugen, wie sie sich die Polizei wünscht. Sie beobachteten, schöpften einen Verdacht, brachten sich selbst nicht in Gefahr und riefen sofort die Polizei. Die Zeugen beobachteten aus einer sicheren Position weiter, hielten den Kontakt und versorgten die Polizei mit Informationen, insbesondere mit einer guten Personenbeschreibung. Zu guter Letzt fotografierten die Zeugen die beiden Einbrecher auch noch beim Verlassen des Tatorts.”

Die Zeugen bemerkten die ihnen fremden Männer am Dienstag 22.03.2022 um 13.30 Uhr, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes peilend um die Wohnblöcke in der Friedrich-Ebert-Straße schlichen. Schließlich drückten die Männer die auf Kipp stehende Terrassentür auf und drangen in eine Erdgeschosswohnung ein. Der Aufenthalt dauerte nur wenige Minuten und die Männer verließen die Wohnung auf gleichem Weg.

Dank der frühzeitigen Benachrichtigung liefen die Männer der Polizei Marburg in die Arme. Sie leisteten bei ihrer Festnahme keinen Widerstand. Bei der Durchsuchung des Mobiliars in der Wohnung fanden und stahlen die Männer eine Herrenarmbanduhr. Bei ihrer Durchsuchung kamen dann die gravierten hochwertigen Goldringe zum Vorschein. Die Ermittlungen gegen die Männer dauern an.

Der Kriminalpolizeiliche Berater bei der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf, Jan-Oliver Karo, gibt Tipps und berät kostenlos und produktneutral in Sachen Einbruchsschutz und Sicherheit. Er sagt: “Gekippte Fenster oder Terrassentüren sind für Einbrecher wie offene Türen. Sie stellen kein Hindernis dar und ermöglichen ein verhältnismäßig leichtes Eindringen. Es ist daher wichtig, beim Verlassen der Wohnung mit leicht erreichbaren Fenstern, Terrassen oder Balkonen grundsätzlich immer alles zu verschließen und wenn möglich auch abzuschließen.”

Für weitere Fragen rund um den Einbruchschutz ist der Kriminalpolizeiliche Berater erreichbar unter Tel. 06421 406123 oder per Mail unter beratungsstelle.ppmh@polizei.hessen.de.

Kirchhain – Ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss

Am Dienstag, 22 März, um 22.36 Uhr beendete die Polizei in der Frankfurter Straße die Autofahrt eines 35 Jahre alten Mannes aus dem Ostkreis. Er saß am Steuer eines Opel, obwohl er noch nie im Besitz eines Führerscheins war und zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Mann räumte ein, keine zehn Minuten vor der Kontrolle zuletzt Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Der Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine und THC. Die Polizei stellte den Autoschlüssel sicher und entließ den Mann nach der Entnahme der veranlassten Blutprobe.

Marburg – Graffiti am Verkehrszeichen

Einen 1,40 Meter breiten und knapp 50 Zentimeter hohen Text mit Bezug zum Krieg in der Ukraine schmierten Unbekannte auf ein Verkehrszeichen in der Hohe Leuchte. Festgestellt hat diese Sachbeschädigung durch Graffiti eine Streife der Polizei Marburg in der Nacht zum Mittwoch 23.03.2022 um 03 Uhr. Derzeit gibt es keine weiteren Hinweise zur Tatzeit oder zu dem oder den Tätern. Verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang melden Zeugen bitte der Kripo Marburg, Tel. 06421 406 0.

Betrug durch angeblichen Microsoft-Mitarbeiter

Landkreis (ots) – Nicht nur Falsche Polizeibeamter, Schockanrufer oder Enkeltrickbetrüger rufen an, sondern auch angebliche Mitarbeiter von Microsoft. Letztere informieren einen über PC Probleme, von denen man vor dem Anruf noch gar keine Kenntnis hatte. Letztlich verschaffen sie sich Zugang zum Computer und gelangen so an sensible Daten oder generieren, wie in dem aktuellen Fall in Marburg, via Internetbanking Transaktionen. Ein über 70 Jahre alter Senior aus Marburg verlor auf diese Weise einen höheren dreistelligen Betrag.

Viren und Trojaner sind gängige Begriffe im täglichen Umgang mit dem Internet. Die meisten Internetnutzer kennen die Gefahren, die von dieser Schadsoftware ausgehen. Zum Schutz vor diesen Angriffen folgen die meisten den Empfehlungen der Experten und halten ihr Betriebssystem und die Antivirensoftware auf dem aktuellsten Stand.

  • Angeblich droht Datenverlust durch virenverseuchten Rechner

Über das Telefon suchen die Betrüger den Kontakt mit ihren Opfern. Oftmals stellen sich die mit starkem englischen Akzent sprechenden Anrufer als Mitarbeiter der Firma “Microsoft” vor und erklären, dass die Computer der Opfer offensichtlich von einer Schadsoftware befallen seien und der Absturz der Rechner und damit der Verlust aller persönlicher Daten drohe. Die angeblichen Computerspezialisten bieten dann an, gegen Bezahlung das Problem per Fernwartung zu lösen und den Rechner gegen weitere Cyber-Angriffe zu schützen. Zur vollständigen Prüfung des PC gehöre auch die Auswirkung des Virenbefalls auf Onlinekonten oder häufig genutzte Onlineshops und die Betrüger erbitten für die nötige Kontrolle die Zugangsdaten.

“Wenn das Gespräch so verläuft, hilft nur sofortiges Auflegen! Wer sich auf den Betrüger einlässt, riskiert fatale Folgen.”

  • Per Fernwartungssoftware uneingeschränkt Zugriff auf den Rechner

Für den uneingeschränkten Zugriff auf den Computer setzen die Betrüger sogenannte “Remote-Desktop-Tools” ein. Das sind Computerprogramme, die der Fernwartungen von Computern dienen oder Online Meetings ermöglichen. Mit diesen Programmen, wie zum Beispiel “Remote Desktop Connection” von Microsoft oder dem “TeamViewer”, stellen Teilnehmer über das Internet Verbindung zu anderen Computern her und übernehmen deren Steuerung.

Die Betrüger verleiten ihre Opfer durch ihr geschicktes Vorgehen zum Download solcher Programme, helfen bei der Installation sowie dem Start der Software und öffnen ihrerseits ein solches Programm. Um den Fernzugriff per Internetverbindung auf den Computer zu gestatten, lässt sich die Betrügerin das Passwort der Fernwartungssoftware am Telefon durchgeben und schon hat er unbegrenzten Zugriff auf den fremden Rechner. Jetzt kann der Betrüger in Echtzeit sämtliche Daten einsehen, Schad- oder Spionagesoftware installieren und Kunden- und Bankdaten des Opfers ausspähen oder parallel nutzen.

  • Sensible Daten sind sensible Daten

Die Polizei empfiehlt, misstrauisch zu sein, wenn ohne erkennbaren Anlass ein Anrufer dazu auffordert den Zugriff auf seinen eigenen Computer zu gestatten oder nach Zugangsdaten von Onlinekonten oder Onlineshops fragt. Dabei ist es egal, ob es sich um einen angeblichen Mitarbeiter der Firma Microsoft oder eine andere x-beliebige Person handelt.

“Geben Sie niemals sensible Daten am Telefon preis und suchen Sie keine dubiosen Internetseiten zur Installation unbekannter Programme auf. Sollten Sie trotzdem in diesem Zusammenhang einmal angerufen werden, legen sie einfach auf!”

Marburg – Unfallflucht – Tatort: Parkplatz an der ARAL Tankstelle

Die Unfallfluchtermittler bitten nach einer Unfallflucht auf einem Parkplatz an der ARAL-Tankstelle am Krummbogen um Mithilfe. Wer hat den Unfall gesehen? Wer kann sachdienliche Hinweise zum verursachenden Fahrzeug und/oder dessen Fahrer oder Fahrerin geben?

Der Unfall passierte am Freitag, 18. März, zwischen 14 und 21 Uhr, möglicherweise bei einem Ein- oder Ausparkmanöver. Bei dem Manöver kam es zu einer Kollision mit dem ordnungsgemäß abgestellten schwarzen 1er BMW mit Marburger Kennzeichen. An dem BMW entstand am Kotflügel hinten rechts ein Schaden von mehreren Hundert Euro.
Polizei Marburg, Tel. 06421 406 0.

Ockershausen – Spiegelschaden – Flucht im Zwetschenweg – Polizei sucht Zeugen und Opfer

Nach bisher vorliegenden Aussagen ging am Montag 21.03.2022 gegen 13.05 Uhr, eingeschätzt Mitte zwanzig Jahre alter Mann mit seinem kleineren Hund durch den Zwetschenweg und erschreckte sich offensichtlich durch ein typisches Unfallgeräusch sehr.

Der Mann ist für die Unfallfluchtermittler ein wichtiger Zeuge. Er wird gebeten, sich zu melden. Darüber hinaus sucht die Polizei noch nach dem beschädigten Auto, denn dieses war zur Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort. Eventuell hat der Fahrer den Schaden noch gar nicht bemerkt.

Nach einer weiteren Zeugenaussage kam das unfallverursachende Auto auf der Fahrt durch den Zwetschenweg mit dem Außenspiegel gegen den Spiegel des geparkten Autos. Zum geparkten Wagen konnte der Zeuge keine Angaben machen, wohl aber zum verursachenden. Dank der Zeugenaussage steht der Wagen fest.
Der mutmaßliche Fahrer konnte sich allerdings nicht an einen Unfall in der Straße erinnern. Polizei Marburg, Tel. 06421 406 0.


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