Karlsruhe: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Blaulicht © on Pixabay

Kraichtal – Betrunkener verursacht Unfall und flüchtet anschließend

Karlsruhe (ots) – Ein alkoholisierter 18-jähriger Autofahrer kam am
Donnerstagabend gegen 22.15 Uhr von der Fahrbahn ab und verursachte einen
Unfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Pkw-Fahrer die Landesstraße 554 von
Münzesheim kommend in Richtung Gochsheim. Vermutlich aufgrund seiner starken
Alkoholisierung kam der Fahrer in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn
ab und geriet dort ins Schleudern. Dabei beschädigte das Fahrzeug offenbar einen
Leitpfosten und mehrere Verkehrsschilder, bevor es mit einem Baum kollidierte
und schließlich schwer beschädigt auf einer Wiese zum Stehen kam.

Glücklicherweise blieb der Fahrer bei dem Unfall unverletzt. Anstatt an der
Unfallörtlichkeit zu warten, entfernte sich der mutmaßliche Verursacher jedoch
und konnte erst einige Zeit später von der Polizei aufgegriffen werden. Ein bei
ihm durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von ungefähr 1,2 Promille.

Die genau Schadenshöhe kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden und ist
Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Autofahrer muss nun mit einer Anzeige
an die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen Straßenverkehrsgefährdung und
Unfallflucht rechnen.

Karlsruhe – Betrüger erbeuten hohe Summe durch sogenannten Schockanruf – Zeugenaufruf

Karlsruhe (ots) – Eine Karlsruherin übergab einem unbekannten Geldabholer
Wertgegenstände in einem sechsstelligen Wert, nachdem sie von einer angeblichen
Mitarbeiterin eines Gerichts mit einem Schockanruf zur Kautionszahlung
aufgefordert wurde.

Die 55-jährige Geschädigte erhielt am Donnerstag gegen 15.30 Uhr einen Anruf,
bei dem sich eine Person als ihre Tochter ausgab und von einem folgenschweren
selbstverursachten Unfall berichtete. Aus diesem Grund müsse die Angerufene eine
Zahlung von 100.000 Euro leisten, um einen Gefängnisaufenthalt ihrer Tochter zu
verhindern, so die Anruferin. Die Dringlichkeit dieser Forderung untermauerten
die Betrüger unter weinerlicher Stimme der vermeintlichen Tochter, die im
Hintergrund zu hören war.

In gutem Glauben, ihrer Tochter aus der misslichen Lage zu helfen, übergab die
Angerufene etwa 45 Minuten später in der Karlsruher Akademiestraße Schmuck und
Wertgegenstände von hohem Wert an einen unbekannten Mann.

Der Geldabholer ist etwa 170 cm groß und wird mit einem „südländisch gepflegten
Aussehen“ beschrieben. Er trug eine dunkle, hüftlange Jacke.

Zeugen, die Hinweise zu dem Geldabholer geben können, werden gebeten, sich beim
Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Rufnummer 0721/666-5555 zu melden.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, bei telefonischen
Geldforderungen immer besonders misstrauisch zu sein und nie Geld an fremde
Personen zu übergeben.

Hambrücken – Anzeigen gegen Radfahrer Autofahrer – Zeugen gesucht

Karlsruhe (ots) – Auf der Hauptstraße in Hambrücken kam es am Mittwochnachmittag
zu einem ereignisreichen Zusammentreffen zwischen einem PKW-Fahrer und einem
Radfahrer. Das Resultat – zwei wechselseitige Strafanzeigen. Die Polizei ist nun
auf der Suche nach Zeugen.

Der 52-jährige Autofahrer und der 35-jährige Fahrradfahrer befuhren beide gegen
16:00 Uhr die Hauptstraße von Forst kommend. Zwischen der dortigen Volksbank und
dem Kreisverkehr am Rathaus kam es, nach aktuellem Stand der Ermittlungen, zu
wechselseitigen strafrechtlich relevanten Ereignissen. Eine Strafanzeige wegen
Nötigung einerseits sowie eine Strafanzeige aufgrund einer Sachbeschädigung
andererseits waren die Folge. Zum Tathergang stehen allerdings widersprüchliche
Angaben im Raum

Die Polizei ist daher auch der Suche nach Zeugen, die den Vorfall im Bereich der
Hauptstraße 104 beobachten konnten. Diese werden gebeten sich unter der 07256
93290 beim Polizeirevier Philippsburg zu melden.

Karlsbad-Ittersbach – Langfinger entwenden Kompressor – Polizei sucht Zeugen

Karlsruhe (ots) – Auf einem Waldparkplatz gegenüber des Industriegebiets
Ittersbach wurde am Donnerstag einen Kompressoranhänger im Wert von mehreren
tausend Euro entwendet.

Zwischen 09:45 und 14 Uhr entwendeten die Diebe den mittels Anhängerschloss
gesicherten Kompressor, der auf dem Waldparkplatz gegenüber der Kreuzung Im
Stockmädle /Landesstraße 622 abgestellt war.

Mögliche Zeugen werden gebeten sich unter der 07243 3200 0 beim Polizeirevier
Ettlingen zu melden.

Kind mit Tüte auf den Kopf geschlagen – Bundespolizei sucht Zeugen!

Mannheim (ots) – Donnerstagnachmittag (17. März) hat ein bislang unbekannter
Täter einen 13-jährigen Jungen am Mannheimer Hauptbahnhof mit einer Tüte auf den
Kopf geschlagen.

Gegen 16:30 Uhr befand sich der Junge am Bahnsteig 12. Beim Einsteigevorgang in
die S9 wurde der 13-jährige unvermittelt von hinten durch einen unbekannten Mann
angegriffen.

Eine Videoauswertung ergab, dass der unbekannte Täter beim Verlassen der S9 den
Geschädigten von hinten mit einer Tüte gegen den Kopf schlug. Was sich in der
Tüte befand, ist derzeit unklar.

Der Junge wurde sowohl an der Wange als auch am Ohr leicht verletzt.

Zum jetzigen Zeitpunkt liegt keine genaue Personenbeschreibung vor. Der
Geschädigte gab lediglich an, dass der Mann aus dem asiatischen Raum stammen
könnte.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich mit der
Bundespolizeiinspektion Karlsruhe in Verbindung zu setzen. Dies kann telefonisch
unter der Telefonnummer 0721 – 120160 oder über das Kontaktformular unter
www.bundespolizei.de erfolgen. Zudem nimmt jede Polizeidienststelle Hinweise
entgegen.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen Unbekannt
aufgenommen.

Kraichtal – Betrunkener verursacht Unfall und flüchtet anschließend

Karlsruhe (ots) – Ein alkoholisierter 18-jähriger Autofahrer kam am
Donnerstagabend gegen 22.15 Uhr von der Fahrbahn ab und verursachte einen
Unfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Pkw-Fahrer die Landesstraße 554 von
Münzesheim kommend in Richtung Gochsheim. Vermutlich aufgrund seiner starken
Alkoholisierung kam der Fahrer in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn
ab und geriet dort ins Schleudern. Dabei beschädigte das Fahrzeug offenbar einen
Leitpfosten und mehrere Verkehrsschilder, bevor es mit einem Baum kollidierte
und schließlich schwer beschädigt auf einer Wiese zum Stehen kam.

Glücklicherweise blieb der Fahrer bei dem Unfall unverletzt. Anstatt an der
Unfallörtlichkeit zu warten, entfernte sich der mutmaßliche Verursacher jedoch
und konnte erst einige Zeit später von der Polizei aufgegriffen werden. Ein bei
ihm durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von ungefähr 1,2 Promille.

Die genau Schadenshöhe kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden und ist
Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Autofahrer muss nun mit einer Anzeige
an die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen Straßenverkehrsgefährdung und
Unfallflucht rechnen.

Bundespolizei erwischt Gleisüberschreiter

Neu-Edingen/ Friedrichsfeld (ots) – Donnerstagnachmittag (17. März) hat eine
Streife der Bundespolizei am Bahnhof Neu-Edingen/ Friedrichsfeld einen
Gleisüberschreiter erwischt.

Gegen 16:40 Uhr konnten die Beamten den Mann beim unbefugten Überqueren der
Gleise 1-4 beobachten. Im Anschluss unterzogen die Bundespolizisten diesen einer
polizeilichen Kontrolle. Hierbei belehrten sie den Mann über die Gefahren im
Gleisbereich.

Der Betroffenen zeigte sich uneinsichtig. Er gab an, die Gleise zum Abkürzen
seines Weges überquert zu haben.

Ihn erwartet nun ein Bußgeldverfahren wegen des unbefugten Aufenthaltes im
Gleisbereich.

Die Bundespolizei warnt immer wieder davor, sich unbefugt in den Gleisbereich zu
begeben. Züge durchqueren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von mehr als 160km/h.
Ein sofortiges Abbremsen ist aufgrund deren Beschaffenheit kaum möglich. Häufig
kommt es zu schweren oder tödlichen Zusammenstößen zwischen Mensch und Zug. In
den meisten Fällen zieht der Mensch hierbei den Kürzeren.

Nähere Informationen zum richtigen Verhalten auf Bahnanlagen finden Sie unter
www.bundespolizei.de.

Karlsruhe – Betrugsversuch über WhatsApp

Karlsruhe (ots) – Eine bisher unbekannte Betrugsmasche wurde durch eine
56-jährige Dame beim Polizeirevier in der Karlsruher Waldstadt am Donnerstag
angezeigt. Glücklicherweise ist sie den Betrügern nicht auf den Leim gegangen.

Sie erhielt am Donnerstag eine Nachricht über den Messengerdienst WhatsApp, die
angeblich von ihrem Sohn stammen sollte. Dort forderte der vermeintliche Sohn
einen Geldbetrag, da er sich angeblich in einer finanziellen Notlage befände. Er
sei aufgrund des Wechsels der Handynummer nicht mehr erreichbar. Die Frau sollte
das Geld auf ein Konto einer Bank in Deutschland überweisen.

Nachdem sie eine Überweisung noch eben hatte stoppen können, weil sie
misstrauisch wurde, erhielt sie erneut eine Nachricht. In dieser wurde sie
wieder um Geld gebeten, da der angebliche Sohn noch weitere Rechnungen zu
begleichen habe. Der wahre Sohn befand sich nie in einer finanziellen Notlage.

Glücklicherweise verhielt sich diese Dame richtig, und erstattete Anzeige bei
der Polizei. Diese rät, immer mit dem betreffenden Angehörigen Kontakt
aufzunehmen, bevor Überweisungen getätigt werden!

Bruchsal – Rollerfahrer nach Verkehrsunfall leicht verletzt

Bruchsal (ots) – Ein 15-jähriger Rollerfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am
Donnerstag um 07.30 Uhr auf Höhe des Kreisverkehrs in der Forster Straße in
Bruchsal leicht verletzt.

Der 48-jährige Fahrer eines Skoda achtete wohl nicht auf die Vorfahrt des
jugendlichen Rollerfahrers, der sich im Kreisverkehr befand. Durch den
Zusammenstoß erlitt der Zweiradfahrer glücklicherweise nur leichte Verletzungen.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 2.000 Euro.

Rheinstetten- Hoher Sachschaden nach Verkehrsunfall mit Straßenbahn

Karlsruhe (ots) – Eine 40 Jahre alte Autofahrerin ist am Donnerstagnachmittag in
Mörsch mit einer Straßenbahn kollidiert. Glücklicherweise blieben alle
Beteiligten dabei unverletzt. Der hierbei entstandene Sachschaden wird auf rund
38.000 Euro geschätzt.

Die Unfallverursacherin fuhr gegen 16:00 Uhr auf der Bickesheimer Straße und
wollte nach rechts in eine Grundstückseinfahrt abbiegen. Hierbei musste sie die
Straßenbahnschienen überqueren und kollidierte in der Folge mit der von links
kommenden Straßenbahn der Linie S2. Durch die Wucht des Aufpralls war das
Fahrzeug der 40-Jährigen nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Zur Unfallaufnahme war der Straßenbahnverkehr bis 17:00 Uhr gesperrt.

Karlsruhe – E-Scooter-Fahrer in einer Nacht gleich zwei Mal erwischt

Karlsruhe (ots) – Ein alkoholisierter 45-Jähriger wurde am frühen Freitagmorgen
innerhalb von eineinhalb Stunden gleich zwei Mal auf einem E-Scooter erwischt.

Der E-Scooter-Fahrer wurde zunächst gegen 01:15 Uhr durch eine Streife in der
Rintheimer Straße kontrolliert. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest
ergab bei ihm einen Wert von 1,4 Promille. Der alkoholisierte 45-Jährige musste
daraufhin die Beamten mit auf das Revier begleiten und eine Blutprobe abgeben.
Trotz dieses Erlebnisses geriet der offenbar unbelehrbare Verkehrsteilnehmer
etwa eineinhalb Stunden nach der ersten Kontrolle erneut ins Visier der Polizei,
als er abermals auf einem E-Scooter die Gerwigstraße befuhr. Auch diesmal ergab
ein Atemalkoholtest einen Wert von über 1,1 Promille, weswegen der Mann nochmals
die Polizei begleiten musste, um erneut eine Blutprobe abzugeben.

Auf dem Weg zur Wache beleidigte der 45-Jährige die Polizisten, weswegen er
nicht nur mit einer Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen muss,
sondern auch wegen Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten.

Karlsruhe – Mutmaßliche Gefahrstoffe in Wohnhaus führen zu Einsatz von Polizei und Rettungskräften

Karlsruhe-Nordweststadt (ots) – Gelagerte Gefahrstoffe in einem Wohnhaus in der
Karlsruher Nordweststadt haben am Donnerstagnachmittag zu einem Einsatz von
Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Spezialkräften geführt.

Ein betagter Senior hatte am frühen Donnerstagnachmittag per Mail mitgeteilt,
aufgrund seiner früheren Tätigkeit bereits seit den 80er-Jahren einen Behälter
mit insgesamt fünf Glasröhrchen zu verwahren. Der Beschreibung nach stand im
Raum, dass es sich dabei um chemische beziehungsweise biologische Gift- und
Reizstoffe handeln könnte, die der Mann nun fachgerecht entsorgt haben wollte.

Aus Vorsichtsgründen brachte die Polizei im Laufe des Nachmittags drei Bewohner
in Sicherheit und sperrte den engeren Bereich um das Haus ab. Nach Einrichtung
einer Dekontaminationsstation durch die Berufsfeuerwehr Karlsruhe konnten
Spezialisten des Landeskriminalamtes gegen 19.55 Uhr die etwa 12,5 Zentimeter
langen und sechs Millimeter starken Röhrchen feststellen. Nach Begutachtung
durch die Spezialkräfte handelte es sich offenbar lediglich um Prüfröhrchen für
bestimmte Substanzen ohne gefährlichen Inhalt. Wie sich herausgestellt hat, lag
zu keiner Zeit eine Gefahr vor.