Mainz: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Blaulicht © on Pixabay

Zeugenaufruf: Auto in der Kaiser-Friedrich-Straße beschädigt und weggefahren-Fahrerflucht

Mainz – Mittwoch, 19.01.2022 – Am Mittwoch um 11:45 Uhr parkte ein 48-jähriger Mann aus Schmitten seinen Audi A 3 in der Kaiser-Friedrich-Straße in Mainz. Als er eine halbe Stunde später wieder zu seinem Auto zurückkam, stellt er einen frischen Schaden an der linken hinteren Stoßstange fest. Der Verursacher war vor Ort nicht mehr anzutreffen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich
mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/ 65-4110 oder per
E-Mail: pimainz1@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

Mainz-Umland: erneut gefälschte Impfausweise sowie Covid-19-Testzertifikate im Umlauf

Mainz – Mittwoch, 19.01.2022 – An einer Schule in Stadecken-Elsheim kam es zu einem verbalen Streit zwischen Lehrpersonal und einem Elternpaar. Die Eltern eines 7-Jährigen verweigerten den Test in der Schule und legten stattdessen ein Testzertifikat vor. Als der
aufgedruckte QR-Code abgescannt wurde, führte dieser nicht, wie eigentlich
erwartet, zu den entsprechenden Verifizierungsdokumenten. Daraufhin wurde die
Polizei verständigt.

Als die Polizei an der Schule eintraf, waren die Eltern mit ihrem Kind nicht
mehr anzutreffen. Eine Lehrerin äußerte gegenüber der Polizei, dass die Mutter
des Kindes einen Impfpass vorgelegt hätte, der aus sehr dünnem Papier bestand.
Dies sei ihr bereits merkwürdig vorgekommen.

Da das Herstellen sowie Nutzen gefälschter Impfausweise und Testzertifikate eine
Straftat darstellt, ermittelt die Polizei nun gegen die Eltern.

Aktuell kommt es immer häufiger vor, dass Impfausweise sowie Testzertifikate
gefälscht und in Umlauf gebracht werden.

Um sich selbst und auch seine Mitmenschen zu schützen, ist es ratsam,
Teststationen aufzusuchen und sich dort auch testen zu lassen. Durch
Online-Termin-Buchungen geht dies recht schnell und unkompliziert.

Eine Übersicht der Teststationen in Mainz sowie im Umland, finden Sie unter
anderem auf der Startseite der Stadt Mainz.

Kaminbrand in den Morgenstunden

Noch während des Wachwechsels um kurz nach 7 wurde die Feuerwehr Mainz heute Morgen zu einem Kaminbrand in die Carl-Goerdeler-Straße alarmiert. Die Bewohner hatten nach dem Anfeuern des Ofens eine ungewöhnliche Rauchentwicklung im Wohnzimmer festgestellt. Beim Blick im Freien auf den Schornsteinkopf fiel dem Hauseigentümer ebenfalls eine starke Rauchentwicklung auf. Über den Notruf 112 verständigte er die Feuerwehr.
Noch während der Erkundung der Feuerwehr blähte sich Ruß im Schornstein so stark auf, dass ein vollständiger Verschluss des Schornsteinquerschnitts drohte. Deutlich wurde dies am Funkenauswurf aus dem Schornstein. Über die Drehleiter wurde der Schornstein mit speziellem Kehrwerkzeug offengehalten und gekehrt. Parallel erfolgten permanent Temperaturkontrollen des Schornsteins in allen Stockwerken mittels Wärmebildkamera. Die Bekleidung des Schornsteins musste zur Kontrolle auf eventuell vorhandene Glutnester und zur Kontrolle der Deckendurchdringungen geöffnet werden. Aufgrund einer erhöhten Kohlenmonoxidkonzentration in der Raumluft mussten die Arbeiten teilweise unter umluftunabhängigem Atemschutz durchgeführt werden.
Gegen 09:20 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle konnte an den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister übergeben werden.

Vor Ort tätig waren die Berufsfeuerwehr Mainz mit Fahrzeugen von beiden Wachen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen sowie die Polizei mit einem Streifenwagen.

Drogen im Kofferraum und gefälschter Führerschein

A 61/Kettenheim – Bei der Kontrolle eines 27-jährigen PKW-Fahrers auf dem
Parkplatz Hauxberg an der A 61 am 20.01.2022 gegen 04:15 Uhr stellen Beamte der
Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim Anzeichen auf Drogeneinfluss fest. Zudem
fanden die Polizisten im Fahrzeug noch eine kleinere Menge Betäubungsmittel im
Kofferraum. Diese wurden sichergestellt. Bei der 24-jährigen Beifahrerin, die
sich mittels eines Führerscheins ausweisen wollte, stellten die Beamten fest,
dass es sich bei dem Dokument um eine Fälschung handelt. Beide mussten mit zur
Dienststelle. Dem 27-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Er muss mit einem
Bußgeld, einem Fahrverbot und einer Strafanzeige wegen Verstoß gegen das
Betäubungsmittelgesetz rechnen. Der 24-jährigen Beifahrerin droht ein
Strafverfahren wegen Urkundenfälschung. Der Führerschein wurde sichergestellt.
Den anschließenden Weg nach Hause bestritten die beiden mit dem Zug.

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Bingen, 19.01., Mainzer Straße, 20:25 Uhr. Ein Anrufer meldete Streitigkeiten aus der Wohnung eines amtsbekannten Pärchens. Des Weiteren befand sich dort auch ein gemeinsamer Freund. Bei der Befragung und Durchsuchung fanden die Beamte mehrere Betäubungsmittel im Wohnzimmer auf. Durch die Menge deutete alles auf ein Drogengeschäft hin. Die Drogen und sonstigen verdächtigen Gegenstände sowie die Handys der Beteiligten wurden sichergestellt.

Hinweise auf eine Straftat – Zeugen gesucht

Bingen, 19.01., Stefan-George-Straße, 17:47-18:10 Uhr. Eine hilfsbereite Anruferin meldete einen Mann mit einer blutenden Nase, der nach einer Schlägerei in Richtung Bingerbrück gelaufen war. Die Person, die nun polizeilich gesucht wird, konnte nicht mehr aufgefunden werden. Die Polizei bittet um weitere Zeugen-Hinweise ob des Verbleibs dieser Person oder des Täters.

Diebstahl aus Kfz

Bingen, 19.01., Fruchtmarkt, 20:00 Uhr – 20:45 Uhr. Ein Mann meldete einen gestohlenen Rucksack aus seinem schwarzen Audi E-tron GT im genannten Zeitraum. Gegen 23:06 Uhr wurden die Beamten dann zu einer Ruhestörung in die Bahnhofstraße gerufen. Ein volltrunkener Obdachloser klingelte Sturm in einem Hausflur und verhielt sich aggressiv. Er trug einen Rucksack, der sich als der zuvor gestohlene herausstellte. Ein Teil des Inhalts fehlte bereits.

Versuchte Enkeltricks

Bingen, 19.01., 10:50 Uhr. Eine 87-Jährige meldete den Anruf einer unbekannten weiblichen Person, die sich als Tochter ausgegeben hatte. Die Frau erkannte sofort, dass es sich nicht um ihre Tochter handelte und beendete das Gespräch. Um 14:07 Uhr erhielt eine 81-jährige Rentnerin einen Anruf ihrer angeblichen Tochter, die weinte und von einem Unfall berichtete. Die Angerufene aber lachte, da sie keine Tochter hatte und legte umgehend auf. Gegen 15:30 Uhr meldete die Tochter ihrer 85-jährigen Mutter einen Anruf, bei dem sich die Staatsanwaltschaft Wiesbaden gemeldet hatte. Hier habe die Tochter angeblich einen tödlichen Unfall verursacht, bei welchem sie nun eine Kaution über 70.000 EUR stellen sollte, um eine Inhaftierung zu umgehen. Das Telefonat wurde durch den Besuch der Tochter unterbrochen, die die Masche kannte. Bitte bleiben Sie misstrauisch bei dubiosen Anrufen.

Weitere Sachbeschädigungen an Weidezäunen

Nackenheim – Wie im Dezember 2021 bereits berichtet wurde, kam es seit vergangenem Sommer in Nackenheim auf verschiedenen Weideflächen einer Schafs- und Ziegenherde zu Manipulationen und auch Beschädigungen an Weidezäunen. Bisher verliefen die Ermittlungen ins Leere. Die Manipulationen gehen allerdings weiter und die Herde befindet sich aktuell nahe der B9 (Gemarkung „Nagelwiese“), was bei Ausbrüchen ein hohes Gefahrenpotential darstellt.

Die Polizei Oppenheim bittet nochmals die Anwohner und Spaziergänger um erhöhte Achtsamkeit in diesem Bereich (westl. der B9 bis Angelweiher Nackenheim) und um Kontaktaufnahme, auch bei vermeintlich unbedeutenden Beobachtungen in diesem Zusammenhang.