Frankfurt am Main: Die Polizei-News

Symbolbild Polizei, Bundespolizei © Bundespolizei

Diebstahl in der Bahnhofstoilette – Täter festgenommen

Frankfurt-Hauptbahnhof (ots) – Im Hauptbahnhof konnte am Sonntagmittag 09.01.2022 ein 37-jähriger wohnsitzloser iranischer Staatsangehöriger festgenommen werden, der in der Toilettenanlage im Hauptbahnhof einer 22-jährigen Reisenden den Rucksack gestohlen hatte. Aufgrund von Videoaufzeichnungen, die den Dieb mit dem Rucksack zeigten, konnte eine Streife der Bundespolizei den Mann wiedererkennen und festnehmen.

Nach seiner Festnahme stellte sich in der Wache heraus, dass er nicht im Besitz von gültigen Ausweispapieren war, die seinen Aufenthalt in der Bundesrepublik legitimierten. So wurde gegen ihn, neben einem Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls auch eines wegen des unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet. Der gestohlene Rucksack blieb verschwunden und der Täter wollte sich zum Verbleib auch nicht äußern. Nach Vorführung bei einem Haftrichter, wurde er in Haft genommen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main

Rucksackdieb im ICE festgenommen

Frankfurt-Hauptbahnhof (ots) – Nachdem am Samstag 08.01.2022 in einem ICE, auf der Fahrt von Karlsruhe nach Frankfurt am Main, einer 25-jährigen Reisenden der Rucksack gestohlen wurde, konnte der 31-jährige wohnsitzlose Täter nur wenig später noch im Zug von einem Polizeibeamten der Landespolizei Baden Württemberg festgenommen und nach Ankunft im Frankfurter Hauptbahnhof einer Streife der Bundespolizei übergeben werden.

In der Wache im Hauptbahnhof konnten die Beamten in den Sachen des Tatverdächtigen zwei hochwertige Laptops und Handys finden und letztlich sicherstellen. Die Ermittlungen zu diesen elektronischen Geräten ergab, dass die Laptops und Handys am gleichen Tag in einem Intercity, auf der Fahrt von Hamburg nach Basel zwei Reisenden entwendet wurden. Nach Einleitung eines Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, wurde der Mann noch am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in Haft genommen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main

Taschendiebstahl scheitert – Zivilfahndern gelingt schnelle Festnahme

Frankfurt-Bahnhofsviertel (ots)-(ro) – Am Freitagmittag 07.01.2022 blieb ein Taschendiebstahl im Bahnhofsviertel im Versuchsstadium stecken. Zuerst bemerkte die Geschädigte selbst das kriminelle Vorhaben und kurz darauf klickten bei dem 44-jährigen Tatverdächtigen schon die Handschellen einer Zivilstreife.

Gegen 13:30 Uhr näherte sich der 44-jährige Mann hinterrücks einer 69-jährigen Frau auf der Kaiserstraße. Unweit des Hauptbahnhofs griff er ihr mit dem vollen Handumfang von hinten in die Jackentasche. Die 69-Jährige bemerkte die fremde Hand schnell und drehte sich herum.

Der 44-Jährige setzte daraufhin ohne Beute zur erfolglosen Flucht zu Fuß an. Dies wurde umgehend durch eine aufmerksame Zivilstreife der Frankfurter Polizei unterbunden. Die Fahnder erstickten den Fluchtversuch im Keim und nahmen den 44-Jährigen fest. Die anschließende Durchsuchung des Tatverdächtigen förderte zudem ein mitgeführtes Reizstoffsprühgerät zutage.

Unter Schimpftiraden verbrachten die Beamtinnen und Beamten den wohnsitzlosen 44-Jährigen in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main, um ihn dem Haftrichter vorzuführen. Die Ermittlungen dauern an.

39-Jährige beraubt – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Frankfurt-Sachsenhausen (ots)-(ne) – Bei einer Raubstraftat in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2022, um 1:20 Uhr, hatten zwei junge Männer eine 39-jährige Frau überfallen. Die Polizei benötigt weitere Hinweise zu dem Ereignis. Wie berichtet, war die Frau in der Schifferstraße auf Höhe eines Alten- und Pflegeheimes von 2 Räubern überfallen und dabei mit einem Messer bedroht worden. Im Rahmen der Fahndung konnten 2 Männer festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei ermittelt zu dieser Tat und sucht Zeugen, die eventuell schon vor der Tat die beiden verdächtigen Männer gesehen haben. Die 39-Jährige hatte die beiden mutmaßlichen Täter nämlich vor dem Überfall an der Südseite des Eisernen Steges, also auf dem Sandsteinpodest vor dem Treppenabgang rechtsseitig, sitzen sehen. Bereits da beschlich die Frau zum ersten Mal ein ungutes Gefühl. Dieses sollte sich leider wenige Momente später bestätigen.

Die beiden Verdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

  • Täter 1: Etwa 160-170 cm groß, ca. 25-32 Jahre alt, drahtige Statur, südländischer Hauttyp, volle buschige Augenbrauen, bekleidet mit einem hellen Pullover, einem hellen Schal oder Pullover um den Hals hängend, einer dunklen Hose, einer schwarzen Nylonmaske bis oberhalb der Nase und er hatte die Kapuze auf.
  • Täter 2: Etwa 160-170cm groß, sehr schlank, er hatte eine schwarze Kapuze auf, hatte das Gesicht bedeckt und war insgesamt dunkel gekleidet.

Hat jemand diese beiden Männer ebenfalls zu der Uhrzeit im Bereich des Eisernen Steges gesehen. Kann jemand weitere Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern und dem Tatgeschehen geben? Zeugen werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei unter der Durchwahl 069/755 53111 in Verbindung zu setzen.

Mobiltelefon geraubt

Frankfurt-Bahnhofgebiet (ots)-(dr) – In der Nacht von Sonntag auf Montag (10. Januar 2022) haben drei Unbekannte einen 34-jährigen Mann in der Kaiserstraße ausgeraubt und dessen Handy erbeutet. Dabei machten die Täter von Pfefferspray Gebrauch.

Der alkoholisierte Geschädigte hielt gegen 02:25 Uhr in Höhe der Kaiserstraße 76 auf, als sich ihm drei unbekannte Männer näherten. Unvermittelt sprühten sie ihm Reizstoff ins Gesicht. In der Folge entnahmen sie aus seiner Hosentasche ein Mobiltelefon der Marke Apple und flüchteten anschließend mit der Beute in unbekannte Richtung. Der 34-jährige Geschädigte blieb verletzt zurück. Aufgrund der erlittenen Augenreizung wurde er medizinisch von Rettungskräften betreut. Eine umgehend eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.

Von den drei Tätern ist lediglich bekannt, dass es sich um drei Männer mit dunklen Teint gehandelt haben soll. Zwei von ihnen trugen eine schwarze Jacke, der dritte eine rot-schwarze.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zu dem Tatgeschehen und/oder den Tätern machen können, werden gebeten, Hinweise bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 / 755 51499 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Brand in einem Nagelstudio

Frankfurt-Höchst (ots)-(ne) – Bei einem Feuer gestern Nachmittag in einem Nagelstudio in der Emmerich-Josef-Straße entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Eine Angestellte des Nagelstudios war zum Zeitpunkt des Feuers zufällig in der Nähe des Geschäftes. Als sie die Rauchschwaden wahrnahm, betrat sie eilig das Studio und erkannte den Brand.

Sie rief umgehend die Feuerwehr, so dass der Brand zügig gelöscht werden konnte. Sowohl durch das Feuer, als auch der damit eingehergehenden Rußbildung wurde das Studio stark beschädigt. Die Kriminalpolizei geht aktuell von einem technischen Defekt an einem Sicherungskasten aus.

Frankfurter Polizei stoppt Raser und sucht Zeugen sowie mögliche Geschädigte

Frankfurt (ots)-(ro) – Am späten Abend des 4. Januar 2022 gelang es der Frankfurter Polizei, einen 29 Jahre alten Mann zu stoppen, der mit hoher Geschwindigkeit, sämtliche Verkehrsregeln missachtend und nach ersten Erkenntnissen alkoholisiert und ohne Führerschein, mit einem Sportwagen durch das Frankfurter Stadtgebiet gefahren war. Die Verkehrsermittler der Frankfurter Polizei suchen nun nach Zeugen und möglichen Geschädigten der Fahrt.

Gegen 22:25 Uhr führte eine uniformierte Polizeistreife eine Verkehrskontrolle auf der Friedrich-Ebert-Anlage durch. Als die Beamten diese gerade beendeten, fuhr ein grauer Audi R8 mit laut aufheulendem Motor an ihnen vorbei, der anschließend stark beschleunigte. Die Beamten entschieden sich zur Kontrolle und folgten dem Sportwagen. Dieser missachtete in der Folge sämtliche Anhaltesignale und Verkehrsregeln. Neben dem Überfahren von Rotlicht zeigenden Ampeln, überholte der Fahrer auch verbotswidrig andere Fahrzeuge und betätigte diesen gegenüber mehrfach Lichthupe und akustische Hupe, um sich freie Fahrt zu verschaffen. Letztlich gelang es der Polizeistreife, die gefährliche Fahrt in der “Kleine Seestraße” zu unterbinden und den Fahrer festzunehmen. Bei diesem handelte es sich um einen 29 Jahren alten Mann. Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von mehr als 1,3 Promille. Da der 29-Jährige aktuell nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, erübrigte sich für die Beamten die Frage nach seinem Führerschein.

Nach der Durchführung einer Blutentnahme auf dem Polizeirevier und dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 29-Jährige wieder entlassen. Das Fahrzeug wurde mitsamt Schlüssel sichergestellt. Eine weitere Anzeige mussten die Beamten in diesem Falle einleiten, da der Sportwagen auf eine andere Person zugelassen ist. Diese steht nun im Verdacht, das Fahren ohne Führerschein zugelassen zu haben.

Die Verkehrsermittler der Frankfurter Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nach Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, welche die Fahrt durch das Frankfurter Stadtgebiet beobachtet haben oder gegebenenfalls selbst beeinträchtigt wurden. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069/755-46110 zu melden.

Wohnungsbrand in Nied

Feuerwehr Frankfurt am Main (ots) – Am Montag 10.01.2022 gingen um ca. 16:27 Uhr eine Vielzahl von Notrufen bei der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt am Main ein. Mehrere Personen meldeten ein Feuer im 3.Obergeschoss eines neungeschossigen Wohngebäudes in der Bolongarostraße im Stadtteil Nied. Da sich noch eine unklare Anzahl von Personen im Gebäude aufhalten sollte, wurde ein entsprechend großes Kräfteaufgebot der Feuerwehr und des Rettungsdienstes alarmiert.

Das Feuer war bereits auf der Anfahrt zum Objekt für die Einsatzkräfte sichtbar. Unmittelbar nach dem Eintreffen wurde die Brandbekämpfung mit zwei Strahlrohren eingeleitet. Gegen 16:49 Uhr konnte “Feuer aus!” gemeldet werden. Die Einzimmerwohnung brannte trotz des schnellen Eingreifens komplett aus. Daraufhin wurde das Gebäude durch Belüftungsmaßnahmen vom Brandrauch befreit. Die betroffene Wohnung sowie weitere Wohnungen vom 3. bis zum 6.Obergeschoss wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr auf Personen und eine mögliche Brand- bzw. Rauchausbreitung kontrolliert. Dabei wurde ein toter Hund in einer benachbarten Wohnung aufgefunden. Es ist unklar, ob das Tier aufgrund des Brandgeschehens ums Leben gekommen ist.

Durch die VGF wurde im Bereich der Einsatzstelle die Oberleitung abgeschaltet und der Straßenbahnverkehr für die Dauer des Einsatzes eingestellt, um einen sicheren Einsatz, insbesondere der Drehleitern, zu ermöglichen.

Durch den Rettungsdienst wurden insgesamt neun Personen vor Ort behandelt. Eine Person musste zur weiteren Versorgung in eine Klinik transportiert werden. Insgesamt waren 51 Einsatzkräfte mit zwölf Fahrzeuge der Feuerwehr sowie sechs Fahrzeuge des Rettungsdienstes vor Ort tätig.


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