Mainz: Die Polizei-News

Phantombild

Fahndung mit Phantombild nach Telefonbetrüger (siehe Foto)

Mainz-Gonsenheim (ots) – Bereits Mitte September kam es im Stadtteil Gonsenheim zu einem Betrugsdelikt zum Nachteil eines Rentners, nun konnte ein Phantombild des Täters erstellt werden. Der 79-jährige Geschädigte übergab seinerzeit eine fünfstellige Bargeldsumme vor der Haustür an einen bislang unbekannten Täter. Kurz zuvor wurde dem Opfer am Telefon erzählt, seine Tochter habe einen Menschen totgefahren und sei im Anschluss durch die Polizei festgenommen worden.

Zur Abwendung einer Gefängnisstrafe müsse man eine sechsstellige Summe bezahlen. Der 79-jährige übergab dann kurze Zeit später sein komplettes, im Haus befindliche Bargeld an den sogenannten Abholer, der mit dem Geld in unbekannte Richtung fliehen konnte. Der Abholer konnte von Zeugen gesehen und beschrieben werden. Letztlich kam es so zur Erstellung eines Phantombilds des Täters.

Täterbeschreibung:

  • männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 175-185cm groß, schmale Statur. Er hatte bei Tatausführung einen dunklen Kurzhaarschnitt und einen Kinnbart. Der Täter sprach hochdeutsch.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann oder die Person auf dem Phantombild wiedererkennt, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

Die Polizei möchte ausdrücklich vor allen möglichen Arten von betrügerischen Anrufen warnen:

  • Lassen Sie sich nicht in Gespräche verwickeln
  • Beenden Sie bei verdächtigen Anrufen immer zuerst das Gespräch
  • Wählen sie dann selbstständig den Polizeinotruf 110
  • Geben Sie niemals Auskunft über Bargeld und Wertsachen
  • Händigen Sie NIEMALS Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte aus

Diebstahl aus Pkw

Mainz-Oberstadt/Weisenau (ots) – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag 07.10.2021 kam es im Bereich Oberstadt/Weisenau zu 2 Diebstählen aus Pkw. In der Schulze-Delitzsch-Straße wurde von bislang unbekannten Tätern ein geparkter Honda durchwühlt und diverse Gegenstände entwendet. Nur einige Straßen weiter im Oberen-Laubenheimer-Weg verschafften sich Täter Zugang zu einem Opel Astra. Aus dem Opel wurden zwei Geldbörsen mit diversem Inhalt entwendet.

Bei der Sachverhaltsaufnahme durch die Mainzer Polizei konnten bislang keinerlei verwertbare Spuren gefunden werden. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Diebstahl von 50 kg Nüssen

Essenheim (ots) – Im Verlauf der vergangenen Woche kam es in der Gemarkung “Ochsenrech” in Essenheim, zu einem Diebstahl von Nüssen. Bislang unbekannte Täter stahlen von insgesamt 4 Bäumen rund 50 Kilogramm Walnüsse.

Die Polizeiinspektion Mainz 3 auf dem Lerchenberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Zu Fuß über Autobahn zum Arzt

A61/Bingen (ots) – Zu Fuß zu seinem Arzt auf der hessischen Seite des Rheins laufen wollte ein 43-Jähriger, der der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim am 7.10.2021 gegen 12:30 Uhr mitgeteilt wurde. Zeugen meldeten über den Notruf einen Fußgänger auf der Standspur der A 61.

Eine Streife konnte den 43-Jährigen an der Anschlussstelle Bingen antreffen und einer Kontrolle unterziehen. Er gab an, dass er auf dem Weg zu einem Arzt nach Ginsheim-Gustavsburg sei. Der Mann wurde gebührenpflichtig verwarnt. Ihm wurde die Nutzung der Autobahn für den Fußmarsch untersagt.

Quelle: Verkehrsdirektion Mainz, Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim

Verkehrsunfall mit Flucht

Guntersblum (ots) – Auf dem Parkplatz eines Einkaufmarktes im kurzen Flurweg in Guntersblum, kam es am Donnerstag, 07.10.2021 gegen 15:40 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Dort stieß ein noch unbekanntes Fahrzeug gegen die Heckstoßstange eines geparkten PKWs. Die unfallverursachende Person entfernte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle.

Durch den Zusammenstoß entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.200 Euro. Hinweise zu dem Unfallverursacher nimmt die Polizei Oppenheim unter der TelelfonNr.: 06133-9330 entgegen.

LKA Rheinland-Pfalz und Universität München – “Hass und Hetze im Internet”

Mainz (ots) – Seit Freitavormittag 08.10.2021 tagen in der Mainzer Staatskanzlei Experten der Politik, Forschung, Lehre, Gesellschaft, Justiz und Sicherheitsbehörden zum Thema: “Hass und Hetze im Internet”. Das bereits zum sechsten Mal stattfindende Trierer Forum zum Recht der Inneren Sicherheit (TRIFORIS) steht unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und widmet sich in diesem Jahr den Herausforderungen, die der virtuelle Raum als Bühne für den Austausch strafbarer Botschaften und als Plattform für den Radikalisierungsprozess mit sich bringt.

Das in Kooperation zwischen dem Münchener Institut für Digitalisierung und das Recht der Inneren Sicherheit (IDRIS) und dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) entstandene Forum setzt auf den gezielten Dialog von Wissenschaft und Praxis. Sie versteht sich als Plattform, auf der renommierte Experten über aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze informieren.

Im Internet werden Menschen immer häufiger mit Aussagen angegriffen, die rechtsextremistischem Gedankengut entspringen. Zudem hat sich das Netz zu einem Instrument entwickelt, mit dessen Hilfe sich nicht nur Mitglieder und Sympathisanten rechtsextremer Gruppierungen, sondern in zunehmendem Maße auch Einzeltäter radikalisieren, Gewalttaten vorbereiten oder teilweise sogar deren Ausführungen live dokumentieren.

“Gerade jetzt, in unseren ‘unübersichtlichen Zeiten’, in denen menschenverachtendes Gedankengut unkontrolliert im virtuellen Raum Verbreitung findet, ist es von besonderer Bedeutung, den Blick auf extremistische Inhalte sowie krude Verschwörungsmythen, insbesondere in den sozialen Medien, zu schärfen und sich ihnen entgegenzustellen”, betont Johannes Kunz, Präsident des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz.

“Für eine effektive Bekämpfung von Hass und Hetze im Internet brauchen wir mehr als nur reflexartige Rufe nach neuen Straftatbeständen und höheren Straftaten. Wir müssen vielmehr als Gesellschaft auch klare rote Linien für die Unverbesserlichen ziehen und als Einzelne mit gutem Beispiel vorangehen”, verdeutlicht Prof. Dr. Mark A. Zöller von der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität München.

Quelle: Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz