Frankfurt am Main: Die Polizei-News

Symbolbild Polizei, Bundespolizei © Bundespolizei

Frau bedroht Polizisten mit Messer

Frankfurt-Flughafen (ots) – Am Sonntagabend 03.10.2021 bedrohte eine polizeibekannte 23-jährige Frau am Regionalbahnhof des Frankfurter Flughafens 2 Bundespolizisten mit einem Messer. Gegen 21.30 Uhr, als 2 uniformierte Bundespolizisten auf dem Heimweg waren, trafen sie am Regionalbahnhof auf die 23-jährige Frau. Die Frau durfte sich mittels Hausverbot nicht im Bereich des Bahnhofes aufhalten. Als die Beamten die 23-Jährige kontrollierten, zog sie unvermittelt ein sogenanntes “Cuttermesser” und bedrohte damit die Polizisten. Diese forderten die Frau unter Androhung von Schusswaffengebrauch auf, das Cuttermesser fallen zu lassen.

Dieser Aufforderung kam sie letztlich nach. Bei der anschließenden Festnahme, leistete sie erheblichen Widerstand und beleidigte die Bundespolizisten. Die Dame wurde den Kollegen der Landespolizei zwecks weiteren Ermittlungen übergeben. Nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau wieder entlassen.

Bereits am Montagmorgen 04.10.2021 beleidigte die 23-Jährige erneut einen Bundespolizisten, der sich auf dem Weg zum Dienst befand. Schließlich wurde eine Strafanzeige gegen die Dame gestellt.

Bereits am vergangenen Freitag hatte die polizeibekannte Frau eine Gleissperrung verursacht, als sie im Gleistunnel des Regionalbahnhofs in Richtung Kelsterbach gesichtet wurde und erhielt dafür eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. In der Vergangenheit ist die 23-Jährige schon mehrfach unter anderem wegen Betäubungsmittel-, Eigentums- und Gewaltdelikte polizeilich in Erscheinung getreten.

Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main

Festnahme eines Drogendealers

Frankfurt-Bahnhofsviertel (ots)-(em) – Sonntagmittag 03.10.2021 hat die Polizei einen 33-jährigen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen 12.00 Uhr wurde der 33-jährige Mann in der Taunusstraße von einer Polizeistreife kontrolliert. Im Zuge dessen fanden die Polizisten Bargeld in szenetypischer Stückelung sowie eine geringe Menge Heroin und Crack bei dem Mann auf.

Doch damit nicht genug: Als die Polizisten genauer hinsahen, fanden sie unter anderem in einer Powerbank versteckt weitere Drogen. Insgesamt stellten die Beamten schließlich mehr als 15 Gramm Heroin, über 3,5 Gramm Crack sowie mehrere hundert Euro Bargeld sicher.

Anschließend wurde der wohnsitzlose Tatverdächtige in die Haftzellen des Polizeipräsidiums verbracht. Im Verlauf des heutigen Tages wird er dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern an.

Taschendieb festgenommen

Frankfurt-Griesheim (ots)-(hol) – Am Sonntag 03.10.2021 trieb ein Diebestrio sein Unwesen auf dem Flohmarkt in Griesheim. Die Polizei nahm in der Folge einen 65-jährigen Tatverdächtigen fest. Gegen 15:00 Uhr fiel das Trio, bestehend aus einem Mann und zwei Frauen, erstmals auf, weil es arbeitsteilig die Geldbörsen zweier Damen aus deren Handtaschen entwenden wollte bzw. in einem Fall entwendete.

Jeweils ein Duo lenkte zu diesem Zweck die ausgemachten Opfer auf dem Flohmarkt in der Ernst-Wiss-Straße ab, während der verbliebene Teil des Trios die Portemonnaies aus den Handtaschen stahl bzw. zu stehlen versuchte. Ein aufmerksamer Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, der auf dem Flohmarkt eingesetzt war, beobachtete die Vorgänge und hielt den männlichen Part des Trios bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Die beiden Frauen konnten hingegen entkommen.

Der 65-jährige Tatverdächtige wurde im Anschluss an die strafprozessualen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Festnahme nach Taschendiebstahl – Täterinnen werden dem Haftrichter vorgeführt

Frankfurt-Hauptbahnhof (ots) – Im Rahmen eines gemeinsamen Einsatzes am 03.10.2021 konnten Zivilbeamte der Bundes- und Landespolizei gegen 11:55 Uhr zwei weibliche Taschendiebe im Hauptbahnhof Frankfurt bei ihrer Tatausführung beobachten und im Anschluss festnehmen.

Die 18- sowie 30-jährigen Frauen entwendeten gemeinschaftlich einer 36-Jährigen die Geldbörse unbemerkt aus dem Rucksack. Die Geldbörse konnte bei einer später durchgeführten Durchsuchung aufgefunden und der Geschädigten wieder ausgehändigt werden. Beide wohnsitzlosen Täterinnen werden heute dem Haftrichter vorgeführt.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main

Wohnungsbrand im 10.OG in einem Hochhaus

Feuerwehr Frankfurt (ots) – Die Freiwillige Feuerwehre aus Niederursel und die Berufsfeuerwehr wurden um 19:41 in den Gerhard-Hauptmann-Ring gerufen, “Feuer in einem Wohnhochhaus, Menschen in Gefahr”. Daher wurde ein entsprechend großes Aufgebot an Rettungskräften zur Einsatzstelle entsandt. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte und den ersten Erkundungsergebnissen der Einsatzleiter vor Ort wurde außerdem eine MANV10 Lage (Massenanfall von Verletzten) ausgerufen, wobei die Anzahl der alarmierten Rettungsdiensteinheiten nochmal erhöht wurde.

Atemschutztrupps drangen zur brennenden Wohnung im 10. OG vor und begannen die Löscharbeiten, dabei konnte ein Flammenüberschlag von außen auf die darüber liegende Wohnung verhindert werden. Zeitgleich wurden die Bewohner von weiteren Trupps evakuiert. Nach wenigen Minuten war das Feuer in der Brandwohnung unter Kontrolle und Nachlöscharbeiten und Entrauchung wurden begonnen.

Insgesamt wurden 6 Personen verletzt, vornehmlich durch den Brandrauch, und von Rettungsdiensteinheiten betreut, bzw. in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile ist das Feuer gelöscht, die evakuierten Bewohner der Stockwerke 7 – 9 konnten zurück in ihre Wohnungen, ebenso die Bewohner aus dem 11.OG. Die Wohnungen im 10.OG und die direkt darüber liegende Wohnung im 11.OG sind zur Zeit unbewohnbar.

Die Brandursache ist unklar und wird von der Polizei ermittelt und auch über die Schadenhöhe liegen noch keine Informationen vor. Die Feuerwehren waren mit etwa
50 Kräften, der Rettungsdienst war mit etwa 30 Kräften und einer, der MANV10-Lage angemessenen Anzahl Fahrzeugen vor Ort.

Kellerbrand in Unterliederbach

Feuerwehr Frankfurt (ots) – Um 20:30 wurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Unterliederbach in die Ibellstraße zu einem Kellerbrand alarmiert. Starke Rauchentwicklung wies den Einsatzkräften den Weg in den Keller. Dort wurde nach ersten kurzen Löscharbeiten ein brennender Elektroroller als Ursache des Feuers und der Rauchentwicklung ausgemacht. Der Roller konnte zügig komplett abgelöscht werden und der Brandrauch mittels eines Hochleistungslüfters entfernt werden.

Bei den Akkus von solchen Elektrofahrzeugen kann es durchaus vorkommen, dass “normales” Löschen mit Wasser mittels Strahlrohr nicht ausreicht. Die Feuerwehr taucht dann, nach Möglichkeit den Akku, nötigenfalls auch das ganze Fahrzeug in passende, mit Wasser gefüllte Behälter, worin der Akku dann abkühlen kann. Das war bei diesem Einsatz nicht erforderlich. Es wurde niemand verletzt die Schadenhöhe ist ebenfalls unbekannt.


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