Rhein-Neckar-Kreis: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Blaulicht © on Pixabay

Reichartshausen: Auto prallt gegen Baum; die Ermittlungen schreiten voran; Pressemitteilung Nr. 2

Reichartshausen (ots) – Nachdem am späten Mittwochvormittag ein mit vier
Personen besetzter Audi A6 an der Einmündung von der K 4191 zur L 532 gegen
einen Baum geprallt war und die Personalien/Herkunft der Insassen sowie der
verantwortliche Fahrer lange Zeit nicht feststanden, sind die Ermittler des
Polizeireviers Sinsheim mittlerweile einen großen Schritt weitergekommen.

Wie ihre Recherchen biher ergaben, soll der Halter des Fahrzeuges, ein
50-jähriger Lette, zusammen mit drei Männern im Alter von 35-44 Jahren -einem
weiteren Letten, einem Rumänen und einem Litauer- auf der K 4191 von
Reichartshausen in Richtung Aglasterhausen unterwegs gewesen sein.

Kurz vor der Einmündung zu L 532 verlor er in einer langgezogenen Linkskurve die
Kontrolle über sein Fahrzeug und schleudert nach links über die Gegenfahrbahn in
einen Graben, wo er zudem noch gegen einen Baum prallte. Der 50-jährige Halter
und vermutliche Fahrer sowie sein 38-jährger Beifahrer wurden schwer verletzt.
Sie wurden mit Rettungswagen in verschiedene Kliniken transportiert. Der
50-Jährige wurde im Laufe des Donnerstages wieder entlassen.

Die beiden anderen Insassen blieben unverletzt.

Der Audi wurde durch den Crash total beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich
auf rund 10.000.- Euro. Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt.

Bis auf den 44-jährigen Letten waren alle Insassen in einer Gemeinde des
Rhein-Neckar-Kreises gemeldet und sind bei einer Firma beschäftigt. Sie befinden
sich alle wieder auf freiem Fuß.

Bei der Überprüfung des 44-Jährigen wurde festgestellt, dass er von einer
Justizbehörde in Bayern wegen eines Strafbefehls zur Festnahme ausgeschrieben
war. Er wurde umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen des Polizeireviers Sinsheim dauern an.

Bammental: Versuchtes Tötungsdelikt; zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses schwer verletzt; Staatsanwaltschaft Heidelberg erwirkt Unterbringungsbefehl gegen 23-jährigen Mann

Bammental (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg
und des Polizeipräsidiums Mannheim

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde ein Unterbringungsbefehl
gegen einen 23-jährigen Mann erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, am
frühen Mittwochmorgen zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Bammental mit
einem Messer schwer verletzt zu haben.

Kurz vor 3 Uhr gingen im Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim mehrere
Notrufe wegen eines gewalttätigen Mannes ein, der noch ein Messer bei sich habe.
Die daraufhin vor Ort eintreffenden Polizeibeamten stellten einen jungen Mann
fest, der sich ihnen mit einer eine Machete in den Händen näherte. Der
nachdrücklichen Aufforderung, diese abzulegen, leistete der Mann keine Folge,
weshalb es zum Schusswaffengebrauch durch die Polizeibeamten kam. Hierdurch
wurde der Verdächtige verletzt. Nach seiner notärztlichen Behandlung wurde er
mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, wo er operiert wurde.

Wie die bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des
Dezernats Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ergaben,
soll sich der Tatverdächtige, mutmaßlich im Zustand einer seelischen Störung,
zunächst mit einem Messer und einer Machete bewaffnet und einen Motorradhelm
angezogen haben. Mit dieser Ausstattung soll er sich in dem Mehrfamilienhaus, in
dem er auch selbst wohnte, in das erste Obergeschoss begeben haben. Dort soll er
sich gewaltsam Zugang zur Wohnung eines Ehepaars verschafft haben, indem er das
Glasfenster der Eingangstür einschlug und diese sodann öffnete. In der Wohnung
traf er auf den 60 Jahre alten Ehemann. Diesem gelang es in dem nun folgenden
Gerangel, den Angreifer wieder aus der Wohnung zu drängen.

Anschließend soll sich der Verdächtige in das Erdgeschoss zur Wohnung eines
weiteren Ehepaars begeben haben. Aufgrund des starken Lärms, der bereits durch
das vorangegangene Geschehen verursacht worden war, hatte sich der 47 Jahre alte
Ehemann bereits vor die Wohnung begeben, wo er auf den Verdächtigen traf, der
sogleich in Verletzungsabsicht nach ihm gestochen haben soll. Bei dem Versuch,
die Stiche mit seinen Armen abzuwehren, soll es bei dem Geschädigten zu
multiplen, teilweise schweren Schnittverletzungen an Armen und Händen gekommen
sein. Im Anschluss soll der Verdächtige die Wohnung betreten und die im Bett
liegende Ehefrau in Tötungsabsicht mit mehreren Stichen traktiert haben.
Hierdurch soll die Frau schwere Verletzungen erlitten haben, bevor es ihrem
bereits ebenfalls schwer verletzten Ehemann gelang, den Verdächtigen zu packen
und aus der Wohnung zu drängen. Kurz darauf soll der Verdächtige erneut
gewaltsam in die Erdgeschosswohnung eingedrungen sein, indem er von außen ein
Fenster einschlug. Das schwer verletzte Ehepaar, dass sich weiteren Angriffen
durch Flucht auf den Balkon entziehen konnte, musste in der Folge operiert
werden und befindet sich im Krankenhaus.

Im weiteren Verlauf des Geschehens begab sich der Verdächtige auf die Straße.
Seine Versuche, in der Nachbarschaft ein weitere Häuser eingelassen zu werden,
hatten keinen Erfolg. Schließlich konnte er von der Polizei festgenommen werden.

Wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags, begangen im Zustand
der Schuldunfähigkeit oder der verminderten Schuldfähigkeit, hat das Amtsgericht
Heidelberg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg einen
Unterbringungsbefehl erlassen.

Der Beschuldigte befindet sich derzeit noch auf Grund der im Rahmen seiner
Festnahme erlittenen Verletzungen in einem Krankenhaus. Dort wird er rund um die
Uhr von der Polizei bewacht.

Wenn sich der körperliche Zustand des Beschuldigten stabilisieren und ihm der
erlassene Unterbringungsbefehl eröffnet werden wird, wird er in die forensische
Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses eingeliefert werden.

Sowohl die Betroffenen vor Ort als auch die Polizeibeamten wurden psychologisch
betreut.

Hinsichtlich des gesamten Geschehensablaufs dauern die Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Dezernats Kapitalverbrechen der
Kriminalpolizeidirektion Heidelberg noch an.

Heddesheim – Rhein-Neckar-Kreis: Durch Ausweichmanöver Kollision verhindert

Heddesheim – Rhein-Neckar-Kreis (ots) – Am frühen Mittwochabend, gegen 18:10
Uhr, fuhr eine 33-Jährige Seat-Fahrerin mit ihren beiden Kindern auf der
Leutershausener Straße stadteinwärts. Ein 56-Jähriger Peugeot-Fahrer, der gerade
von der Schriesheimer Straße nach links auf die Leutershausener Straße abbiegen
wollte, übersah die bevorrechtigte Seat-Fahrerin. Diese konnte einen
Zusammenstoß vermeiden, in dem sie rechtzeitig nach rechts auswich. Die
33-Jährige kam daraufhin von der Fahrbahn ab und fuhr über den Bordstein in den
dortigen Grünstreifen. Hierbei streifte sie einen Baum. Sowohl die Fahrerin, als
auch deren zwei- und fünfjährige Kinder wurden leicht verletzt und in einem
umliegenden Krankenhaus versorgt. An dem Seat entstand ein wirtschaftlicher
Totalschaden, dieser musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich
auf rund 15.000.- Euro. Das Polizeirevier Ladenburg hat die Unfallermittlungen
aufgenommen.

Weinheim – Rhein-Neckar-Kreis: Durch Garage in Haus eingebrochen

Weinheim – Rhein-Neckar-Kreis: (ots) – Bereits am Dienstag, in der Zeit von
10:00 bis 18:00 Uhr kam es in der Gehlingstraße zu einem Einbruch. Ein bisher
unbekannter Täter verschaffte sich über die Garage des Anwesens Zutritt in das
Haus. Nachdem er die in der Garage abgestellten Autos durchwühlt hatte, drang
der Täter in das Haus ein und entwendete dort Bargeld und mehrere Gegenstände,
darunter zwei Damenhandtaschen aus Leder und einen Geldbeutel sowie mehrere
Scheckkarten und persönliche Papiere. Der Diebstahlschaden lässt sich noch nicht
näher beziffern. Das Polizeirevier Weinheim bittet Personen, die im Tatzeitraum
etwas Verdächtiges wahrgenommen haben, sich unter der Tel. 06201 1003-0 zu
melden.

Reilingen – Rhein-Neckar-Kreis: Fahrradfahrerin verletzt – Unfallverursacher gesucht

Reilingen – Rhein-Neckar-Kreis: (ots) – Am Mittwochvormittag, gegen 08:30 Uhr
fuhr eine 18-jährige Radfahrerin auf der Speyrer Straße in Richtung Ortsmitte.
Auf Höhe der Haydnallee soll der Fahrer eines weißen Kombi in die Kreuzung
eingefahren und die Radfahrerin am Hinterreifen touchiert haben, wodurch diese
stürzte und sich leicht verletzte. Nähere Angaben zum Verursacher und seinem
Fahrzeug liegen noch nicht vor. Das Polizeirevier Hockenheim bittet daher
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter Tel. 06205 2860-0 zu melden.

Hockenheim – Rhein-Neckar-Kreis: Sattelzug streift bei Abbiegevorgang PKW

Hockenheim – Rhein-Neckar-Kreis: (ots) – Am Mittwoch um 12:15 Uhr fuhr ein
40-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der Abfahrt der B39 in Richtung Talhaus und
wollte von der linken Fahrspur aus in die Talhausstraße abbiegen. Hierbei geriet
dieser zu weit nach rechts und streifte dabei einen 57-jährigen Ford-Fahrer, der
auf der rechten Spur fuhr. An beiden Fahrzeugen entstand dadurch ein Sachschaden
von gesamt 7.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang wurden durch
das Polizeirevier Hockenheim übernommen.