Marburg-Biedenkopf: Die Polizei-News

Zaunentsorgung im Feld

Alten Zaun einfach ins Feld geworfen – Polizei ermittelt (siehe Foto)

Schönstadt (ots) – Gartenzäune werden sehr häufig mit Holzschutzmitteln hochdruckimprägniert und mit Lasuren oder ähnlichen Mitteln nachbehandelt. Das führt letztlich zu einer notwendigen ordnungsgemäßen Entsorgung eventuell sogar als Sondermüll. Wer in der Hoffnung auf ein Verrotten des Holzes, den Zaun einfach im Feld entsorgt, der muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Es besteht der Verdacht der unerlaubten und umweltgefährdenden Abfallentsorgung. Nach der Ablagerung mehrerer großer Zaunfelder in einem Feldgebüsch südöstlich von Schönstadt an einem Feldweg, der etwa von der Tankstelle nach Südosten ins Feld führt, ermittelt jetzt der Umweltfachmann der Polizei Marburg.

Die Entsorgung war in der Woche vor Mittwoch, 18. August. Wo stand vor dieser Zeit ein solcher aus geraden Latten bestehende Holzzaun und ist jetzt nicht mehr da? Wer hat die Ablagerung beobachtet und kann Angaben zum Entsorger machen? Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Marburg, Tel. 06421 406 0.

Marburg – Auseinandersetzung endet mit Anzeigen

(ots) – Eine zunächst verbale Auseinandersetzung mündete in eine handgreifliche und endete für einen 18-Jährigen mit einer Platzwunde im Gesicht und für einen 19- und einen 20-Jährigen mit Anzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand und der Angabe falscher Personalien.

Der Vorfall spielte sich in der Nacht zum Sonntag 15.08.2021 gegen 04.50 Uhr, zwischen der Mühltreppe beim Rudolphsplatz und dem Pilgrimstein ab. Die zunächst als mutmaßliche Zeugen angehörten Beteiligten gaben mündlich komplett falsche Personalien mit Anschriften und mobilen Telefonnummern an. Die weiteren Ermittlungen zur Aufklärung des Tatgeschehens entlarvten sie allerdings sehr schnell.

Marburg – Festnahmen nach Raub und Körperverletzung

(ots) – Die Polizei Marburg nahm nach einem Raub und einer Körperverletzung in der Nacht zu Donnerstag 19.08.2021 zwei von drei mutmaßlichen Tätern vorübergehend fest. Es handelt sich dabei um einen 28-jährigen Mann aus Marburg und einen 16-Jährigen aus Kirchhain. Die Ermittlungen nach dem Dritten dauern an.

Nach bisherigem Wissen kam es zwischen diesen dreien und einem 22-jährigen Marburger sowie den ihn begleitenden Zeugen, gegen 00.20 Uhr am Abgang zu den Lahnweisen in der Verlängerung der Savignystraße, zu einer ersten Begegnung. Der 28-Jährige schubste den 22-Jährigen plötzlich und unvermittelt zu Boden und entriss ihm dabei das Mobiltelefon. Das Opfer und der Zeuge verfolgten die nach der Tat geflüchteten und holten sie kurze Zeit später ein.

Der Versuch, sein Handy mit Bargeld auszulösen endete damit, dass der 28-Jährige erneut zuschlug und dann mit dem Handy, dem Geld und den Begleitern die Flucht fortsetzte.

Das Opfer und der Zeuge suchten in der Nacht weiterhin nach den Tätern, sodass es in der Oberstadt erneut zu einer Begegnung kam, die wiederum mit einem Schlag, diesmal wohl ausgeführt von dem 16-Jährigen endete.

Die mittlerweile benachrichtigte Polizei nahm im Anschluss an diese erneute Körperverletzung den 16 und den 28-Jährigen vorläufig fest. Die Ermittlungen insbesondere zum noch unbekannten Begleiter der Festgenommenen dauern an.

Polizeikontrolle – Nur 3 von 16 Autos ohne Beanstandungen

Marburg (ots) – Eine Stoßstange nur mit Kabelbindern befestigt, stark beschädigte Reifenflanken, Fahrwerk ausgetauscht, TÜV-Termin um 5 Monate überschritten, zweifelhafte Abnahme – dies sind u.a. die Feststellungen bei Polizeikontrollen auf dem Messeplatz in Marburg am Dienstag, 17. August. Die Beamten schauten genau hin. Nur drei der 16 überprüften Fahrzeuge blieben ohne Beanstandungen.

Ein Auto legte die Polizei wegen gravierender, die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigender Mängel an Ort und Stelle still. Die Frontstoßstange des Autos hing nur an Kabelbindern und ließ sich ohne großen Kraftaufwand abziehen. Zwei Reifen des Autos wiesen erhebliche Schäden an den Flanken auf. Das montierte Gewindefahrwerk war nicht eingetragen und der TÜV seit 5 Monaten fällig.

Die anderen Beanstandungen führten zwar in mehreren Fällen ebenfalls zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, allerdings durften die Fahrer mit der erhaltenen Mängelkarte weiterfahren und haben jetzt Zeit, die Mängel zu beseitigen, um einer drohenden späteren Stilllegung entgegenzuwirken.

Fahrzeugkontrolle, Polizei schaut genau hin

Die Polizei zeigte acht Autofahrer und vier Fahrzeughalter wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis durch technische Veränderungen am Fahrzeug an. Bei den meisten beanstandeten Fahrzeugen führen die Feststellung mehrerer Verstöße wahrscheinlich zu einer Erhöhung des zu erwartenden Bußgeldes. Die Autofahrer müssen mit zwischen 150 und 300 Euro Bußgeld rechnen. Hinzu kommen die notwendigen Kosten für den Rückbau der Veränderungen, die Prüfgebühren notwendiger Abnahmen, die Kosten z.B. für die neuen Reifen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit oder auch etwaige notwendige Transportkosten, sofern die Polizei das Fahrzeug wegen der erheblichen Gefahr für die Verkehrssicherheit schon bei der Kontrolle stillgelegt.

Andere geringere Mängel ahndete die Polizei mit einem Verwarnungsgeld. Wegen einer Abnahme einer Fahrwerks- und Rad-/Reifenkombination mit einem nicht üblichen Prüfverfahren und durch einen mutmaßlich nicht berechtigten Prüfer leitete die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts einer mittelbaren Falschbeurkundung ein.

Zum Hintergrund:

Nachdem sich die Beschwerden über rasende, scheinbar grundlos hin- und herfahrende und offensichtlich getunte Fahrzeuge häuften, richtete das Polizeipräsidium Mittelhessen im Mai 2019 eine Arbeitsgruppe Tuner & Poser ein. Die Arbeitsgruppe gibt ihr Spezialwissen um das Erkennen von unerlaubten Veränderungen an Kraftfahrzeugen in zweitägigen Seminaren weiter. Nach der unabdingbaren Theorie zu Rad-Reifenkombinationen, Fahrwerken, Folierungen, Motortuning, Abgasanlagen, Karosserie- und Innenraumveränderungen am ersten Seminartag, erfolgt am zweiten sofort die praktische Umsetzung. So kam es am Dienstag, 17. August, zu den Kontrollen am Messeplatz in Marburg.

Marburg – Pedelec gestohlen

In der Nacht zum Donnerstag, 19. August, kam es in einem MEhrfamilenhaus in der Reitgasse zum Diebstahl eines E-Bikes. Der Täter trat die Eingangstür zum Mietshaus ein und stahl das im dritten Stock abgestellte silberne Pedelec. Der Dieb ließ seine Beute letztlich zurück und die Polizei fand es im Zuge der Fahndung im Zusammenhang mit den vorher geschilderten Vorkommnissen (Festnahmen nach Raub/ Randalierer).

Ob es hier einen Zusammenhang gibt, bedarf weiterer Ermittlungen. Wer hat in der Nacht in der Reitgasse oder in unmittelbarer Nähe ein silbernes E-Bike gesehen? Wer kann Angaben zum Fahrer zu dieser Zeit machen?
Hinweise bitte an die Kripo Marburg, Tel. 06421 406 0.

Marburg – Autoscheibe eingeschlagen – Handtasche gestohlen

Obwohl die auf dem Beifahrersitz liegende Handtasche unter einer Decke lag, schlug ein Dieb die Scheibe der Fahrertür ein und griff zu. Mit der Handtasche erbeutete er eine Geldbörse und eine Sonnenbrille. Der Gesamtschaden beträgt mehrere hundert Euro.

Der betroffene silberne Smart For Two parkte zur Tatzeit am Mittwoch, 18. August, zwischen 06.45 und 16 Uhr auf dem Lahnuferparkplatz in der Lahnstraße.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Kripo Marburg, Tel. 06421 406 0.

Marburg – Katalysator weg

Zwischen 19.30 Uhr am Dienstag und 12.30 Uhr am folgenden Mittwoch, 18. August, stahlen Diebe vermutlich den Katalysator eines blauen VW Polo. Der VW parkte vor dem Anwesen Cappeler Straße 3. Der Schaden beträgt mehrere Hundert Euro.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Kripo Marburg, Tel. 06421 406 0.

Marburg – Reifen platt – Technischer Defekt oder Sachbeschädigung

Bei einer ersten Überprüfung ließen sich weder eine Einstichstelle noch eine sonstige Manipulation feststellen, die den platten Vorderreifen an dem grauen Yamaha-Leichtkraftrad erklären. Das Krad parkte zur fraglichen Zeit zwischen Mittwoch, 11. August und Sonntag, 15. August, vor dem Schuhmarkt 1.

Wer hat in dieser Zeit verdächtige Beobachtungen an dem Motorrad gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Marburg, Tel. 06421 406 0.

Ostkreis – 3 x Kirchhain und 1 x Stadtallendorf

Von Mittwoch auf Donnerstag, 19. August, beendete die Polizei Stadtallendorf erneut vier Fahrten, weil die Fahrer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln standen. Drei Mal war der Tatort in Kirchhain, einmal in Stadtallendorf. Um 12.30 Uhr reagierte der Drogentest eines 24-jährigen Autofahrers auf Amphetamine, um 13.30 Uhr der eines 26 Jahre alten Autofahrers auf THC.

Um 22.25 Uhr verweigerte ein 21 Jahre alter Autofahrer trotz der Verdachtsmomente einen klärenden Drogentest, erklärte sich aber mit der Blutprobe einverstanden.

Um 01.20 Uhr kontrollierte eine Streife den Fahrer eines E-Scooters, weil das Gefährt hinten kein Kennzeichen hatte. Der Fahrer hatte es stattdessen am Lenker angebracht. Versichert war das Zweirad demnach. Allerdings reagierte der Drogentest des 40 Jahre alten Fahrers positiv auf THC, sodass auch er zunächst mit zur Blutprobe musste und dann zu Fuß weiterdurfte.


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