Ludwigshafen: Stadtnotizen 14.05.2021

Ludwigshafen – News, Termine, Kulturelles, Politik und Wissenswertes.


Noch vier Tage bis zur Online-Sprechstunde zur Verschwenkung der Stadtstraße

Die Stadtverwaltung Ludwigshafen lädt alle interessierten Bürger zur Online-Sprechstunde am Dienstag, 18. Mai, ab 18 Uhr auf www.ludwigshafen-diskutiert.de ein. Die Veranstaltung wird wieder als interaktives Online-Format mit Fragerunden aus dem Live-Chat durchgeführt und wird live auf www.ludwigshafen-dikutiert.de per Youtube-Einbindung übertragen.

Über den Chat können Fragen und Anmerkungen direkt an das Moderationsteam sowie die Fachexperten der Stadt Ludwigshafen gerichtet werden. Es stehen Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck, Kämmerer Andreas Schwarz sowie Baudezernent Alexander Thewalt zur Verfügung. Zudem beantworten auch Björn Berlenbach, Leiter des Bereichs Tiefbau, Dr. Oliver Drawer, Leiter Großprojekte Bauprojektgesellschaft Ludwigshafen, und weitere Fachexperten Fragen und Anliegen zur Verschwenkung der Stadtstraße.
Die Akteure wollen zudem die Gelegenheit nutzen, die wichtigsten Fragen und Antworten aus dem zweiwöchigen Online-Dialog zu präsentieren. Noch bis Dienstag, 18. Mai können Fragen zur Verschwenkung der Stadtstraße in den Themenbereichen Bauabläufe, Wirtschaftlichkeit, Mobilität und Umwelt gestellt werden.

Alle aktuellen Informationen, die Ergebnisse der Beteiligung sowie die Mitschnitte der Online-Veranstaltungen werden zeitnah auf www.ludwigshafen-diskutiert.de beziehungsweise dem Youtube-Kanal der Stadt bereitgestellt.


Schulbuchausleihe: Anmeldung zur Teilnahme an der entgeltlichen Ausleihe bis spätestens 21. Juni 2021

Familien, die an der entgeltlichen Schulbuchausleihe für das Schuljahr 2021/2022 teilnehmen möchten, sollten unbedingt in der Zeit vom 21. Mai bis 21. Juni 2021 ihre Bestellung im Elternportal auf der Internetseite http://lmf-online.rlp.de abschließen. Darauf macht der Bereich Schulen der Stadtverwaltung aufmerksam. Der Elternbrief mit dem Freischaltcode sollte bis spätestens 20. Mai 2021 durch die Schulen ausgehändigt oder versandt sein. Eltern, die den Brief mit dem Freischaltcode bis dahin noch nicht erhalten haben, können sich direkt an die Schulen wenden.

Es ist deswegen besonders wichtig, die Anmeldefrist einzuhalten, weil bereits ab 22. Juni 2021 die so genannten Rückgabescheine erstellt werden. Aus diesen Scheinen ergibt sich, welche Bücher vor Beginn der Sommerferien, und zwar ab 1. Juli 2021, zurückgegeben werden müssen. Gleichzeitig könnte es zu Verzögerungen bei der Lieferung der neuen Schulbücher für das Schuljahr 2021/2022 kommen, wenn keine fristgerechte Anmeldung erfolgt. Deswegen bittet die Schulverwaltung auch in der derzeitigen besonderen Situation die Eltern darum, die Bestellungen möglichst fristgerecht abzuschließen.

Eltern müssen auch dann eine neue Bestellung im Portal vornehmen, wenn sie bereits in diesem Schuljahr an der Ausleihe teilgenommen haben und die derzeit ausgeliehenen Schulbücher auch im kommenden Schuljahr 2021/2022 im
Unterricht verwendet werden. Falls ein Kind die Klasse oder den Bildungsgang wiederholt oder die Schule wechselt, muss ebenfalls eine Bestellung erfolgen.

Eltern, die Hilfe bei der Anmeldung zur entgeltlichen Schulbuchausleihe benötigen, können sich entweder an die Schule wenden, die ihr Kind im kommenden Schuljahr (2021/2022) besuchen wird, oder bis spätestens 16. Juni 2021 über die Telefonnummer 0621 504-2525 einen Termin mit dem Servicebüro der Schulverwaltung für den vorab genannten Anmeldezeitraum vereinbaren.


„Lasst Euch nicht reinlegen“ warnt die Enkelin – Plakataktion von Rat für Kriminalitätsverhütung und Polizeipräsidium Rheinpfalz

Plakataktion "Lasst Euch nicht reinlegen"
Plakataktion „Lasst Euch nicht reinlegen“

In den vergangenen Monaten sind insbesondere Senioren vermehrt Opfer von diversen Betrugsmaschen geworden. Nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie haben Kriminalitätsformen wie Betrug am Telefon Konjunktur. Häufig geht es dabei um den sogenannten „Enkeltrick“ oder um „Falsche Polizeibeamte“. In den meisten Fällen beträgt der finanzielle Schaden mehrere tausend Euro, da es die Täter bei diesen Betrugsmaschen auf hohe Geldbeträge oder bedeutende Wertgegenstände abgesehen haben. Aus Scham trauen sich viele Opfer nicht, ihren Angehörigen oder der Polizei davon zu erzählen.

Gemeinsam mit dem Rat für Kriminalitätsverhütung (KrimiRat) der Stadt Ludwigshafen startet das Beratungszentrum „Zentrale Prävention“ des Polizeipräsidiums Rheinpfalz daher eine Plakataktion, um ältere Menschen vor Betrugsmaschen zu warnen und sie zu sensibilisieren. Ab dem kommenden Wochenende werden die Plakate in Bussen und Bahnen der rnv, an manchen Haltestellen sowie an einigen öffentlichen Einrichtungen zu sehen sein. Das Motiv – eine „Enkelin“ in Polizeiuniform, die ihre Großeltern warnt. „Lasst Euch nicht reinlegen“ – soll zum Nachdenken anregen und auch insgesamt die Achtsamkeit vor Trickbetrug in der Bevölkerung erhöhen.

Präventionstipps erhält man unter www.polizei-beratung.de, zudem kann man sich jederzeit an die „Zentrale Prävention“ des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in der Bismarckstraße 116 wenden (Telefon: 0621 9631150 oder E-Mail an beratungszentrum.rheinpfalz@polizei.rlp.de).


Ernst-Bloch-Zentrum verlängert Ausstellung „Was bleibet aber … Literatur im Land“ und digitales Führungsangebot

Das Ernst-Bloch-Zentrum der Stadt Ludwigshafen am Rhein verlängert seine aktuelle Sonderausstellung „Was bleibet aber … Literatur im Land“ bis zum 2. Juni 2021. Mit der Ausstellung werden auch die digitalen Führungen fortgesetzt. Interessierte erhalten über die Anwendung „Webex“ Einblicke in die derzeit aus Pandemiegründen für den Publikumsverkehr nicht zugängliche Ausstellung. Im Zeitraum vom 17. Mai bis zum 2. Juni 2021 besteht neben den unten genannten Terminen mit Einzelanmeldung nun auch die Möglichkeit, individuelle Termine für Gruppenführungen zu vereinbaren. Familien, Freundesgruppen, literarische Zirkel, Vereine und Schulklassen sind herzlich dazu eingeladen, die Sonderausstellung online gemeinsam zu entdecken.

Die Ausstellung „Was bleibet aber … Literatur im Land“ zeigt auf Schautafeln Lebensläufe und Einführungen in das Werk unterschiedlicher Persönlichkeiten der deutschsprachigen Literatur. Im regionalen Teil der Ausstellung, in dem rheinland-pfälzische Autoren präsentiert werden, findet auch der 1885 in Ludwigshafen am Rhein geborene Philosoph Ernst Bloch seinen Platz. Die Ausstellung soll an das großartige und vielfältige literarische Erbe in Deutschland erinnern und die Bedeutung der Literatur für die Kulturgeschichte insgesamt, aber auch für die durch zahlreiche eindrückliche Facetten geprägte regionale Geschichte der Literatur hervorheben.

Die Wanderausstellung der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten (ALG) wurde am 16. März im Ernst-Bloch-Zentrum eröffnet. Zeitgleich startete auch ein digitales Begleitprogramm, das auf den Twitter- und Facebook-Accounts des Ernst-Bloch-Zentrums verfolgt werden kann. Das Konzept einer Online-Führung wurde im Rahmen eines umfassenden digitalen Begleitprogramms erarbeitet und soll der Öffentlichkeit einen neuen Zugang zur Ausstellung und dem Ernst-Bloch-Zentrum ermöglichen. Ziel der Online-Führungen ist nicht eine Übertragung einer analogen Führung in ein digitales Medium, sondern ein Erlebnis der eigenen Art, das sich gerade die Chancen und Herausforderungen des Digitalen zu eigen macht: Ein gemeinsamer Blick von Gästen und Mitarbeitern des Ernst-Bloch-Zentrums durch die Kamera auf den analogen Ausstellungsraum als digitale Bühne, inmitten eines Mosaiks aus Menschen.

Führungstermine sind am Donnerstag, 20. Mai, Dienstag, 25. Mai, Donnerstag, 27. Mai, Dienstag, 1. Juni, sowie Mittwoch, 2. Juni 2021, jeweils von 17.30 bis 19 Uhr.

Die Anmeldung zu den einzelnen Führungsterminen und Anfragen für Gruppenführungen erfolgen per E-Mail an anmeldung@bloch.de. Die Zahl der Endgeräte ist auf zehn begrenzt. Unter Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen können auch mehrere Personen über ein Endgerät teilnehmen. Für einen reibungslosen Ablauf der digitalen Führung ist ein internetfähiges Gerät (Computer, Laptop, Smartphone oder Tablet) mit Mikrofon und einer konstanten Internetverbindung erforderlich. Eine Kamera ist nicht notwendig, aber für einen lebendigen und realitätsnahen Austausch wünschenswert. Der Link zur Webex-Konferenz wird zusammen mit allen weiteren technischen Informationen einen Tag vor der Führung verschickt. Die digitalen Führungen werden kostenlos angeboten. Spenden sind gern gesehen und jederzeit willkommen.


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