Südhessen: Die Polizei-News

Symbolbild Polizei © fsHH on Pixabay

Darmstadt

Südhessen: Zivilfahnder stoppten auf der Autobahn insgesamt 37 Fahrzeuge und kontrollieren über 80 Personen/40-Jährigen mit Amphetamin erwischt

Südhessen – Im Rahmen von Kontrollen auf den im Bereich Südhessen
verlaufenden Autobahnen, stoppten Zivilfahnder der Polizei aus Südhessen,
Südosthessen und Frankfurt am Montag (26.04) insgesamt 37 Fahrzeuge und nahmen
hierbei mehr als 80 Personen genauer unter die Lupe.

Die flächendeckenden Kontrollen zur Bekämpfung der Eigentums-, Straßen- und
Drogenkriminalität dienten insbesondere dem Ziel, Straftäter nachhaltig zu
verunsichern sowie Südhessen und die angrenzenden Gebiete für die Täter
„unattraktiv“ zu machen.

Die Polizei stellte hierbei unter anderem gefälschte Kennzeichen und gefälschte
Dokumente sicher. Insgesamt wurden acht Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die
Palette reichte von Urkundenfälschungen über Kennzeichenmissbrauch bis zu
Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz.

Auf der A 67 bei Pfungstadt stoppten die Fahnder am Montagmittag (17.02.), gegen
13.00 Uhr, im Rahmen der Kontrolle einen 40 Jahre alten Autofahrer. Bei der
Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Ordnungshüter etwa 20 Gramm Amphetamin.
Der Fahrer stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er wurde
vorläufig festgenommen und musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Südhessen: Polizeipräsidium Südhessen veröffentlicht Verkehrsunfallstatistik 2020/Niedrigste Zahl an Schwerverletzten seit Bestehen des Polizeipräsidiums-Weniger Verkehrsunfallfluchten und Wildunfälle

Südhessen – Rückgang der Unfallzahl um 16,6% auf 20.731 Unfälle (2019:
24.853 Unfälle)

  • Rückgang bei schwerem Personenschaden um 8,4%
  • Bei 34 Unfällen wurden 35 Verkehrsteilnehmer tödlich verletzt
  • Niedrigste Zahl an Schwerverletzten seit Bestehen des PP Südhessen
  • Rückgang bei Verkehrsunfallfluchten und Wildunfällen
  • Rund 8.500 Schülerinnen und Schüler über das richtige Verhalten bei der
    Teilnahme am Straßenverkehr unterrichtet (Fahrradunterricht)

Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht besonders und ist nicht mit
vorangegangenen Jahren zu vergleichen. Die Corona-Pandemie hat auf fast alle
Aspekte des gesellschaftlichen Lebens maßgeblich Einfluss genommen.

Der lange Lockdown, geschlossene Gastronomie sowie ausgefallene
Festveranstaltungen und Vermeidung der räumlichen Enge im ÖPNV durch vermehrte
Nutzung von Fahrrädern oder Fahrzeugen, ausgefallene Urlaubsreisen und nicht
zuletzt die geschaffenen Home-Office-Möglichkeiten, haben sich auch auf den
Straßenverkehr und somit auf die Verkehrsunfalllage ausgewirkt.

Vor diesem Hintergrund lassen sich die Unfallzahlen des Jahres 2020 nur bedingt
mit den Erhebungen der Vorjahre vergleichen. Eine der wenigen positiven
Auswirkungen der Pandemie ist, dass die Anzahl der polizeilich registrierten
Verkehrsunfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Südhessen im Vergleich zum
Vorjahr um 16,6% gesunken ist. Bei Unfällen mit Personenschaden ist ein Rückgang
um 13,6% zu verzeichnen.

Unfälle mit schwerem Personenschaden (schwer- oder tödlich verletzte
Unfallbeteiligte) mussten 8,4% weniger aufgenommen werden. Bei 34 Unfällen
wurden insgesamt 35 Verkehrsteilnehmer tödlich verletzt. Dies stellt zwar die
bedauerliche Steigerung um einen tödlich Verunglückten dar, jedoch ist die
Entwicklung in der Langzeitbetrachtung als positiv zu bewerten.

Zwölf der tödlich Verunglückten wurden als Autofahrer oder Mitfahrer in das
Unfallgeschehen verstrickt. In zehn Fällen als motorisierte Zweiradfahrer oder
deren/dessen Mitfahrer.

Weitere neun Fahrrad-/Pedelecfahrer verloren ebenso ihr Leben bei der Teilnahme
am Straßenverkehr, wie auch drei Lastwagenfahrer bzw. Mitfahrer und ein
Fußgänger.

Bei der genaueren Betrachtung der tödlichen Unfälle können weder im Hinblick auf
eine mögliche örtliche Konzentration, noch hinsichtlich des jeweiligen
Unfallhergangs Auffälligkeiten festgestellt werden. Die Zahl von 602
Schwerverletzten liegt um 8,9% unter der des Vorjahres (661 Schwerverletzte) und
stellt den niedrigsten Wert seit Bestehen des Polizeipräsidiums Südhessen dar.

Nichts desto trotz muss es weiter das oberste Ziel bleiben, die Zahl der
Unfälle, im Besonderen diese mit schweren Unfallfolgen, weiter zu reduzieren. Es
darf nicht außer Acht gelassen werden, dass einhergehend mit diesen
statistischen Zahlen persönliche Schicksale verbunden sind.

Im Polizeipräsidium Südhessen haben die Verkehrsunfallfluchten mit 5.982 den
annähernd gleichen Rückgang erfahren, wie auch die Gesamtzahl der Unfälle
(-16,6%). Demnach haben sich bei 28,9% aller im PP Südhessen in 2020 polizeilich
aufgenommenen Verkehrsunfälle die Unfallverursacher unerlaubt vom Unfallort
entfernt. In rund 95% der Fälle handelt es sich hierbei um Sachschadensunfälle.
Die Aufklärungsquote liegt bei 39%. Die Polizei ist bei der Aufklärung nach wie
vor auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen.

Im Bereich der Wildunfälle ist entgegen dem ganzheitlichen Trend nur ein
geringer Rückgang von 36 Unfällen bzw. 1,5% zu verzeichnen. Die wechselhafte
Entwicklung der letzten Jahre wird somit fortgesetzt. Mit 2.374 polizeilich
registrierten Wildunfällen liegt die Zahl im Langzeitvergleich weiterhin auf
einem hohen Niveau.

Der Zielgruppe der Senioren, der aufgrund der demographischen Entwicklung immer
stärkere Bedeutung zukommt, erfährt auch in 2020 verstärkte Aufmerksamkeit bei
verkehrspräventiven Maßnahmen. Durch die pandemischen Einschränkungen konnte zu
Beginn des vergangenen Jahres in Südhessen nur eine Veranstaltung des
hessenweiten Präventionsprogramms MAX (Maximal Mobil bleiben mit Verantwortung)
stattfinden.

Die Unfallentwicklung in der Altersgruppe der Senioren 75plus entspricht im
Verhältnis den Feststellungen der Gesamtunfälle. Im Jahr 2020 wurden 251 Unfälle
mit Kinderbeteiligung (0 – 13 Jahre) registriert. Dies bedeutet einen
überproportionalen Rückgang um 19%. Erfreulich ist der Rückgang bei den
Verunglückten um 22% auf 245. Dieser ist vor allem auf die Unfallbeteiligung von
Kindern als Mitfahrer in Fahrzeugen und als Fahrradfahrer zurückzuführen. Um den
Kindern ein verkehrssicheres Verhalten am Straßenverkehr zu vermitteln, sind
sowohl Schulen, Eltern und auch die Polizei gefordert.

Von Seiten der Polizei in Südhessen konnte trotz der pandemischen
Einschränkungen rund 8.500 Schülerinnen und Schülern im Rahmen von
Fahrradunterricht das richtige Verhalten bei der Teilnahme am Straßenverkehr
beigebracht werden. Gleichfalls wurde mit mehreren tausend Kindergartenkindern
ein Gehweg-Training durchgeführt. Mehrere tausend Fahrräder wurden hinsichtlich
ihrer Verkehrssicherheit kontrolliert.

Ebenfalls unter dem Gesichtspunkt der Verhinderung von Unfällen bzw. Straftaten
wurden über ganze Jahr 2020 hinweg insbesondere auf Parkplätzen und Rastanlagen
entlang der Bundesautobahnen Kontrollen von Fahrern des gewerblichen
Güterverkehrs hinsichtlich ihrer Fahrtüchtigkeit durchgeführt.

Sollte bei den Lkw-Fahrern eine Alkoholisierung festgestellt worden sein, wurde
die Weiterfahrt bzw. Abfahrt verhindert, bis die Fahrer wieder fahrtüchtig
waren.

Auf diese Weise konnten alleine von der Polizeiautobahnstation 125
Trunkenheitsfahrten verhindert werden. In 89 Fällen wurden hierzu Parkkrallen an
den Lastwagen angebracht. Darüber hinaus wurden in Südhessen im vergangenen Jahr
bei 1.525 Verkehrsteilnehmer im Rahmen von Polizeikontrollen der Einfluss
berauschender Mittel bei der Teilnahme am Straßenverkehr festgestellt.

Hinzu kommen 471 Unfälle, bei denen Konsum von Alkohol oder Drogen zumindest
mitursächlich für den Unfall war. Vielen Verkehrsteilnehmern ist hierbei, neben
den strafrechtlichen Konsequenzen, oft nicht bewusst, wie weitreichend die
Folgen auch beispielsweise im Hinblick auf den Verlust des Arbeitsplatzes oder
des Versicherungsschutzes sein können.

Neben Schwerpunktkontrollen im Rahmen der landesweiten
Verkehrssicherheitsstrategie zu den Themen, Geschwindigkeit, schwächere
Verkehrsteilnehmer und die Überwachung des gewerblichen Güter- und
Personenverkehrs, werden auch Alkohol und Drogen am Steuer weiterhin im Fokus
liegen, wie auch das Thema Ablenkung. Ein besonderes Augenmerk wird zudem
weiterhin auf die motorisierten Zweiradfahrer gerichtet.

Es gilt weiterhin die Teilnahme am Straßenverkehr für alle sicherer zu machen
und die Verkehrsmoral nachhaltig zu steigern. Hierfür können jede
Verkehrsteilnehmerin und jeder Verkehrsteilnehmer, durch altruistische
Rücksichtnahme und erforderliche Aufmerksamkeit, maßgeblich einen eigenen
Beitrag leisten.

Helfen auch Sie mit, die Teilnahme am Straßenverkehr für sich, ihre Angehörigen,
Freunde und andere sicherer zu machen.


Die Auswertungen für die einzelnen Landkreise und Kommunen finden sie im
Internet unter: https://www.polizei.hessen.de/ppsh

Darmstadt: Scheibe eingeschlagen / Fahrzeugpapiere und Dokument gestohlen / Polizei ermittelt

Darmstadt – In der Nacht zum Dienstag (26.-27.4.) haben Kriminelle die
Scheibe eines in der Kasinostraße geparkten weißen Renault Trafic eingeschlagen,
den Innenraum nach Beute durchsucht und die Fahrzeugpapiere sowie weitere
Unteralgen entwendet. Der Darmstädter Kripo (K21/22) ermittelt und nimmt unter
der Rufnummer 06151/969-0 alle in diesem Zusammenhang stehenden Hinweise
entgegen.

Darmstadt-Dieburg

Babenhausen: Von Bewohner überrascht / Kriminelles Vorhaben scheitert

Babenhausen – Drei bislang unbekannte Männer versuchten am
Montagnachmittag (26.4.) in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses „Im Erloch“
einzubrechen. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich die Unbekannten
gegen 17 Uhr zunächst Zutritt zum Treppenhaus. Als sie gerade versuchten unter
Einwirkung von Gewalt eine Tür aufzubrechen, wurde offenbar der Bewohner auf den
verursachten Lärm aufmerksam. Beim Öffnen der Wohnungstür stellte er die drei
Unbekannten fest, woraufhin diese umgehend flüchteten. Die Flüchtigen sollen
maskiert gewesen sein und eine Eisenstange bei sich gehabt haben. In diesem
Zusammenhang sucht die Polizei in Dieburg nach weiteren Zeugen, die
sachdienliche Hinweise geben können. Unter der Rufnummer 06071/9656-0 kann
Kontakt mit den Beamtinnen und Beamten aufgenommen werden.

Münster: Gartenhütte im Visier Krimineller / Wer kann Hinweise geben?

Münster – Eine Gartenhütte in der Straße „An der Gersprenz“ rückte in der
Nacht zum Dienstag (27.4.) in das Visier Krimineller.

Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich die Unbekannten gegen 3 Uhr
Zutritt zum Grundstück. Durch Aufhebeln der Tür, gelangten sie in die
Gartenhütte. Neben einem Laubbläser und einer Tischkreissäge, entwendeten sie
auch ein dort abgestelltes schwarzes E-Bike des Herstellers „Sduro“. Im
Anschluss flüchteten sie mit ihrer Beute unerkannt. Insgesamt wird der Schaden
auf circa 2.000 Euro geschätzt. Wie sie die Gegenstände abtransportieren
konnten, muss im Rahmen der Ermittlungen geprüft werden.

Die Ermittlungsgruppe der Polizei in Dieburg ist mit dem Fall betraut und fragt:
Wer hat in diesem Zeitraum Verdächtiges beobachtet? Wer kann Hinweise zum
Aufenthaltsort der entwendeten Gegenstände geben? Die Ermittlerinnen und
Ermittler sind unter der Rufnummer 06071/9656-0 zu erreichen.

Groß-Umstadt/Wiebelsbach: Heckenbrand ruft Feuerwehr und Polizei auf den Plan

Groß-Umstadt/Wiebelsbach – Ein Heckenbrand in der Odenwaldstraße rief am
Dienstagmorgen (27.4.) Feuerwehr und Polizei auf den Plan.

Gegen 10.40 Uhr wurde die Polizei über den Brand informiert. Dort hatte eine
15-20 Meter lange Hecke gebrannt. Die schnell herbeieilende Feuerwehr
Groß-Umstadt konnte die Flammen unter Kontrolle bringen und das Feuer löschen.
Durch den Brand wurden die Fassaden angrenzender Wohnhäuser in Mitleidenschaft
gezogen. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. Ersten
Schätzungen zufolge dürfte sich der Schaden auf mehrere Zehntausend Euro
belaufen. Wie es zum Brand kam, muss im Rahmen weiterer Ermittlungen geprüft
werden.

Mit den Ermittlungen zur Brandursache ist das Kriminalkommissariat 10 in
Darmstadt betraut und nimmt sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer
06151/969-0 entgegen.

Münster: Aus Gartenhütte Rennrad gestohlen / Polizei sucht Zeugen

Münster – Nachdem sich Kriminelle an einer Gartenhütte in der
Justus-Liebig-Straße zu schaffen machten, sucht die Polizei nach Zeugen.
Offenbar gelangten die ungebetenen Gäste in der Nacht zum Dienstag (27.4.) unter
Einwirkung von Gewalt in die Gartenhütte. Hier hatten sie es auf das abgestellte
Rennrad abgesehen, welches sie im Anschluss entwendeten und das Weite suchten.
Insgesamt wird der Schaden auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Wer in diesem
Zusammenhang dubiose Beobachtungen gemacht oder verdächtige Geräusche
wahrgenommen hat, wird gebeten, sich bei der Ermittlungsgruppe der Polizei in
Dieburg unter der Telefonnummer 06071/9656-0 zu melden.

Babenhausen: Nach Mountainbike-Diebstahl Zeugen gesucht

Babenhausen – Ein Mountainbike rückte am Montagabend (26.4.), im
Tatzeitraum zwischen 19.30 und 21 Uhr, in das Visier Krimineller. Das Rad „Aim
2020“ der Marke „Cube“ war an einem Mast in der Ziegelhüttenstraße
angeschlossen. Unter Anwendung von Gewalt, gelang es den Unbekannten das Fahrrad
zu entwenden. Im Anschluss flüchteten sie mit ihrer Beute unerkannt. Der Schaden
wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt. Die Ermittlungsgruppe der Polizei in
Dieburg ist mit dem Fall betraut und nimmt sachdienliche Hinweise unter der
Rufnummer 06071/9656-0 entgegen.

Groß-Bieberau: Graues Motorrad (DA-Z 116) entwendet / Wer kann Hinweise geben?

Groß-Bieberau – Ein auf einem Parkplatz im Odenwaldring abgestelltes
graues Motorrad, rückte im Tatzeitraum zwischen Sonntag- (25.4.) und
Montagnachmittag (26.4.) in das Visier Krimineller.

Der Besitzer hatte das Leichtkraftrad der Marke „Kwang Yang“ am vergangenen
Wochenende dort abgestellt und mittels Lenkradschloss gesichert. Als er das Bike
wieder abholen wollte, stand es nicht mehr an Ort und Stelle. Offenbar gelang es
den Kriminellen mit Einwirkung von Gewalt das Motorrad zu entwenden. Zum
Tatzeitpunkt war das Kennzeichen „DA-Z 116“ angebracht. Insgesamt wird der
Schaden auf über 1000 Euro geschätzt.

Wer in diesem Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise
zum Aufenthaltsort des grauen Motorrads geben kann, wird gebeten, sich bei der
Ermittlungsgruppe der Polizei in Ober-Ramstadt unter der Rufnummer 06154/6330-0
zu melden.

Groß-Gerau

Mörfelden-Walldorf: Polizei kontrolliert Verkehr und Ausgangssperre

Mörfelden-Walldorf

Beamte der Polizeistationen Mörfelden-Walldorf und Kelsterbach kontrollierten gemeinsam in der Nacht zum Dienstag (27.04.) im gesamten Stadtgebiet, insbesondere aber im Bereich der Rüsselsheimer Straße den Straßenverkehr und die derzeit im Kreis Groß-Gerau geltende nächtliche Ausgangssperre

Insgesamt wurden hierbei 60 Fahrzeuge und 77 Personen von den Ordnungshütern überprüft. Während die überwiegende Mehrheit der Kontrollierten triftige Gründe dafür nachweisen konnten, dass sie zur Nachtzeit berechtigt unterwegs waren, erhielten zwei 25 und 27 Jahre alte Männer Anzeigen, denen dies nicht möglich war.

Zudem stoppten die Polizisten gegen 22.30 Uhr einen 30 Jahre alten Autofahrer, bei dem ein Atemalkoholtest rund 1,3 Promille anzeigte sowie gegen 23.45 Uhr einen 24-jährigen Wagenlenker, bei dem sich Hinweise ergaben, dass er möglicherweise unter Drogen am Straßenverkehr teilnahm. Beide wurde vorläufig festgenommen und mussten anschließend Blutentnahmen über sich ergehen lassen. Sie erwarten nun entsprechende Strafverfahren.

Groß-Gerau: An drei Autos Reifen zerstochen/Polizei sucht Zeugen

Groß-Gerau

An drei, auf einem direkt an den Friedhof angrenzenden Parkplatz im Nordring abgestellten Fahrzeugen, wurde in der Nacht zum Sonntag (25.04.) von Unbekannten jeweils der hintere, rechte Reifen zerstochen.

Die Beamten der Polizeistation Groß-Gerau ermitteln nun wegen Sachbschädigung und bitten Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 06152/1750.

Odenwaldkreis

Breuberg-Sandbach: Kriminelle erbeuten Werkzeuge – Zeugen nach Einbruch in Hotel gesucht

Breuberg-Sandbach

Die Kellerräume eines Hotels in der Ernst-Ludwig-Straße rückten im Tatzeitraum zwischen Samstagabend (24.4.) und Montagmittag (26.4.) in das Visier Krimineller.

Nachdem sich die Unbekannten Zutritt zum Grundstück verschafften, machten sie sich an einer dortigen Kellertür zu schaffen. Unter Gewalteinwirkung gelangten sie ins Innere. Hieraus erbeuteten sie mehrere Werkzeuge, unter anderem eine Bohrmaschine und ein Digitalmessgerät. Im Anschluss flüchteten sie mit ihrer Beute unerkannt. Insgesamt wird der Schaden auf circa 2.500 Euro geschätzt.

Das Kriminalkommissariat 21/22 der Polizei in Erbach ist mit dem Fall betraut und fragt: Wer hat in diesem Zeitraum Verdächtiges beobachtet? Wer kann sachdienliche Hinweise geben? Die Ermittlerinnen und Ermittler sind unter der Rufnummer 06062/953-0 zu erreichen.

Michelstadt/Erbach: Jennifer Haag ist neue Schutzfrau vor Ort für Michelstadt und Erbach

Die Polizeihauptkommissarin Jennifer Haag ist ab sofort neue Schutzfrau vor Ort für die beiden KOMPASS-Kommunen Michelstadt und Erbach. Michelstadt ist sozusagen KOMPASS-Kommune der ersten Stunde und trat dem Projekt bereits 2018 bei. Die Kreisstadt folgte im Herbst 2020.

Die räumliche Nähe der beiden Städte haben zu der Entscheidung geführt, gleichzeitig in beiden Kommunen eine Schutzfrau oder einen Schutzmann vor Ort zu etablieren, unabhängig davon, wie lange die beiden Städte schon am Programm teilnehmen.

Mit einer ersten dafür vorgesehenen Stelle wird die 37-jährige Polizeihauptkommissarin sowohl Erbach als auch Michelstadt in gleichem Umfang betreuen und in den Rathäusern beider Kommunen ihre Sprechstunden für die Bürgerinnen und Bürger anbieten und ebenfalls Ansprechpartnerin für die Bedürfnisse der Kommunen sein. Im Zuge des Ausbaus des KOMPASS-Programms werden beide Städte ihren eigenen Schutzmann bzw. ihre eigene Schutzfrau vor Ort erhalten.

Im Beisein der beiden Bürgermeister, Dr. Peter Traub und Stephan Kelbert fand am Montagmittag (26.04.20221) in den Räumen der Polizeidirektion die offizielle Begrüßung der neuen Schutzfrau vor Ort und ein erster gemeinsamer Austausch statt.

Jennifer Haag hat im Jahr 2002 ihr Studium bei der hessischen Polizei angefangen und sehr schnell ihren Weg zum Polizeipräsidium Südhessen gefunden. Bereits seit über 10 Jahren verrichtet sie ihren Dienst in der Polizeidirektion Odenwald. Als ehemalige Dienstgruppenleiterin bei der Polizeistation Höchst sowie als Leiterin des Präventionsprojekts „Sicher ohne Gewalt“, hat sie bereits zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Durch ihre langjährige Tätigkeit bei der Polizeistation Erbach, kennt sie sich in dem Dienstgebiet ihrer neuen Kommunen nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch zu diesen persönlich verbunden. Auf ihre Funktion als Schutzfrau vor Ort freut sich Jennifer Haag sehr, insbesondere auf den direkten Kontakt und Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Die 37-Jährige ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in der Nachbargemeinde Mossautal. Neben langen Spaziergängen mit dem Familienhund, verbringt sie ihre Freizeit gerne mit ausgiebigen Radtouren durch den Odenwald.

Hinweis an die Medienvertreter: Ein Bild von Jennifer Haag sowie ein Bild gemeinsam mit den Bürgermeistern Kelbert und Dr. Traub liegt zum Download in unserer digitalen Pressemappe bereit.

Hintergründe zu KOMPASS (KOMmunalProgrammSicherheitsSiegel): KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden in Hessen und zielt auf eine nachhaltig ausgerichtete Verzahnung und noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Polizei und Kommune ab. Die Polizei Hessen bietet an, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern, die spezifischen kommunalen Sicherheitsbedürfnisse, also auch die Sorgen und Ängste der Bevölkerung zu erheben, zu analysieren und gemeinsam ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln. Es ist dabei von grundlegender Bedeutung, dass alle kommunalen Akteure an einem Tisch zusammenkommen. Dazu gehören nicht nur die Polizei und die örtlichen Ordnungsbehörden, sondern ebenso kommunale Dienstleister oder Unternehmen, wie beispielsweise die Stadtwerke, die Entsorgungsbetriebe, die Feuerwehr, der öffentliche Personen- und Nahverkehr, aber auch Kirchen, Industrie, Handel, Handwerk, Schulen und Vereine. Sie alle bringen ihre Einschätzung zur Situation, aber auch ihr Fachwissen, ihr „Know- how“ und ihre Ressourcen ein. Die Initiative KOMPASS wurde seit dem 6. Dezember 2017 in den Modellkommunen Bad Homburg, Schwalbach am Taunus, Hanau und Maintal als Pilot eingeführt. Dabei hat sich schnell herausgestellt, dass eine noch engere Vernetzung und der damit verbundene gemeinschaftliche Wille, die Sicherheit vor Ort zu verbessern, Früchte trägt. Aufgrund der guten Ergebnisse in den vier Modellregionen hat der Hessische Innenminister Peter Beuth beschlossen, das Programm KOMPASS allen hessischen Städten und Gemeinden zugänglich zu machen. Informationen über die Teilnahmebedingungen und die weiteren Schritte erfahren Sie auf www.kompass.hessen.de