Mainz: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Auto, Fahrbahn, Brücke, Neutral © Buchholz Marcel on Pixabay

Polizeiliche Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Mainz

Mainz (ots) – Im Jahr 2020 erfasste das PP Mainz 46.140 Straftaten in der
Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), 5,1 % weniger als im Vorjahr (-2.588
Fälle). Damit liegt die Zahl der Straftaten auf einem Langzeitminimum. Im
Zuständigkeitsgebiet des PP Mainz leben über 800.000 Einwohner, es umfasst die
Landeshauptstadt Mainz, die Stadt Worms, die Landkreise Alzey-Worms,
Mainz-Bingen und Bad Kreuznach, Teile des Donnersbergkreises und des Landkreises
Birkenfeld.

Die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner) reduzierte
sich auf 5.491 (Verbesserung um 5,4 %). Die Aufklärungsquote stieg auf 64,2 %.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen direkte Vergleiche zum Vorjahr nur
bedingt zu. Im Berichtszeitraum 2020 lagen in den einzelnen
Straftatenobergruppen, mit Ausnahme der Tötungsdelikte, Sexualdelikte und
sonstiger Straftatbestände, Rückgänge vor. Im Bereich der Tötungsdelikte
erfolgte im Jahr 2020 ein Anstieg auf 14 Fälle. Im Langzeitvergleich sind
temporäre Schwankungen feststellbar. Die Fallanzahl setzt sich aus 11 Fällen aus
dem Bereich des Totschlags und 3 Fällen aus dem Bereich der fahrlässigen Tötung
zusammen. Morddelikte wurden im Kalenderjahr 2020 nicht bekannt. Die Straftaten
gegen die sexuelle Selbstbestimmung erreichten im PP Mainz in 2020 erneut einen
Höchstwert mit 812 Fällen. Zurückliegende Gesetzesänderungen erschweren
Vergleiche zu den Vorjahren. Die Zunahme betrifft vornehmlich die Straftaten
Verbreitung, Erwerb, Besitz oder Herstellung von Kinderpornographie und ist
mehrheitlich auf den signifikanten Anstieg der sogenannten NCMEC -Verfahren
zurückzuführen.

Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit wie
Körperverletzungsdelikte gingen um 6,4 % auf 7.425 zurück. Diebstahlsdelikte
ohne erschwerende Umstände wie bspw. Ladendiebstahl verzeichnen einen
erheblichen Rückgang um 11,3 % auf 8.022 Fälle. Diebstahlsdelikte unter
erschwerenden Umständen erfuhren einen Rückgang um 7,6 % auf 4.460 Fälle. Die
darunter zu subsummierenden Wohnungseinbruchsdiebstähle sanken im Jahr 2020
erneut um 18,3 % auf das Langzeitminimum von 517 Fällen. Im Vergleich zum
Langzeithöchstwert aus dem Jahr 2015 mit 1.595 Fällen ist damit ein Rückgang von
67,6 % zu verzeichnen. Vermögens- und Fälschungsdelikte sanken im
Betrachtungszeitraum um 7,3 % auf 9.265 Fälle. Ein Großteil dieser Fälle
entfällt auf Betrugsdelikte. Erhebliche Veränderungen wurden beispielsweise im
Bereich um Subventionsbetrug (+225 %), Computerbetrug mit unbaren Zahlungsmittel
(+111,5 %) und Geld- und Wertzeichenfälschung (+135,3 %) festgestellt. Sonstige
Straftatbestände stiegen im Jahr 2020 um 4,7 % auf 11.162 Fälle an. Hierunter
sind beispielsweise Sachbeschädigungen oder Beleidigungen zu subsummieren. Diese
Rückgänge im Bereich der Rohheits- und Diebstahlsdelikte lassen sich neben der
verstärkten polizeilichen Präventionsarbeit insbesondere auf die im Zuge der
Corona-Pandemie erfolgten Einschränkungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens
zurückzuführen. Die Tatgelegenheitsstruktur hat sich mit
Pandemiebekämpfungsmaßnahmen wie Einschränkungen in der Gastronomie,
Einkaufsmöglichkeiten, Absagen von Veranstaltungen in Sport und Brauchtum und
der gleichzeitigen Erhöhung der Präsenzzeiten in den Wohnungen (Home-Office) zu
Ungunsten der Täter verändert.

Den ausführlichen Jahresbericht zur PKS 2020 des Polizeipräsidiums Mainz sowie
der Vorjahre finden Sie als Download auf der Webseite der Polizei
Rheinland-Pfalz unter Service/Statistiken. Kriminalstatistik | Polizei |
Willkommen in Rheinland-Pfalz (rlp.de)

Mainz-Altstadt – Radfahrer flüchtet nach Unfall

Mainz-Altstadt (ots) – 25.02.2021, 16:38 Uhr

Am Donnerstagnachmittag kam es gegen 16:38 Uhr in der Rheinstraße auf Höhe der
Bushaltestelle „Stadtpark“ zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten
Person. Ein Radfahrer fuhr auf dem gemeinsamen Geh-/Radweg der Rheinstraße und
kollidierte mit einem 16-jährigen Jugendlichen, welcher gerade aus dem Bus
ausstieg. Anstatt anzuhalten, fuhr der Radfahrer hingegen einfach weiter. Eine
zufällig vor Ort befindliche Streife der Polizei nahm unverzüglich die
Verfolgung des Unfallverursachers auf und konnte ihn einige hundert Meter später
ansprechen. Der Radfahrer ergriff jedoch erneut die Flucht in Richtung
Holzhofstraße. Am Römischen Theater holten ihn die Beamten erneut ein und
forderten den Flüchtigen auf Stehen zu bleiben. Der Mann setzte seine Flucht
aber weiter in Richtung Dagobertstraße fort und konnte den Beamten durch eine
Fußgängerunterführung schließlich gänzlich entkommen. Der Unfallverursacher wird
wie folgt beschrieben: männlich, circa 30 Jahre alt, ungepflegtes
Erscheinungsbild.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann wird gebeten, sich
mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in
Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter
pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Mainz-Finten – Einbruch in Mehrfamilienhaus

Mainz-Finthen (ots) – 25.02.2021, 14:30 Uhr – 25.02.2021, 21:38 Uhr

In der Straße „Am Weisel“ in Mainz-Finthen kam es durch bislang unbekannte Täter
am Donnerstag zu einem Einbruch in ein Mehrfamilienhaus. Die Einbrecher
gelangten über den rückwärtigen Bereich des Hauses ins Innere der
Erdgeschosswohnung. Die Täter durchwühlten die Wohnung und erbeuteten Schmuck
sowie Bargeld. Der Tatzeitraum erstreckt sich von 14:30 Uhr bis 21:38 Uhr.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann wird gebeten, sich
mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung
zu setzen

Trunkenheitsfahrt

Münster-Sarmsheim, 26.02., Rheinstraße, 00:16 Uhr. Im Rahmen einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle konnten bei einem Fahrzeugführer deutliche Anzeichen eines zeitnahen Betäubungsmittel-Konsums festgestellt werden. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt. Dem 29-jährigen Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen.

Verkehrsunfall mit Flucht

Weiler b. Bingen, 25.02., Stromberger Straße, 09:30 Uhr. Eine 54-jährige fuhr mit ihrem Peugeot auf der Stromberger Straße aus Waldalgesheim kommend in Fahrtrichtung Bingen. Eine zweite Fahrerin befuhr in entgegenkommender Richtung diese Straße, als sie plötzlich nach links ausscherte, um einem geparkten PKW auszuweichen. Hierbei geriet sie aber zu weit in den Gegenverkehr, so dass die jeweils linken Außenspiegel beider Fahrzeuge kollidierten. Durch den Knall wurden die Beamten aufmerksam, die gerade im Rahmen einer anderen Unfallaufnahme ermittelten. Trotz der sichtbaren Polizeipräsenz entfernte sich die Unfallverursacherin unerlaubterweise von der Unfallstelle. Trotz unmittelbarer Nahbereichsfahndung konnte die Fahrerin nicht mehr festgestellt werden. Eventuell handelte es sich um einen silbernen Ford Fiesta. Die Polizei bittet um Mithilfe von Zeugen!