Korbach: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Funkstreife, Polizeiwagen © on Pixabay

54-Jähriger flüchtet rücksichtlos vor Polizeistreife

Battenberg/Münchhausen (ots) – Am Donnertag (4. Februar) sollte ein 54-jähriger Opelfahrer in Battenberg durch eine Polizeistreife kontrolliert werden. Der Fahrer flüchtete verkehrsgefährdend und rücksichtlos. Die Polizei verfolgte ihn, der Autofahrer ignorierte aber die eindeutigen Anhaltesignale. Er konnte schließlich in Münchhausen-Wollmar gestellt werden. Der Grund der Flucht wurde dann klar: Der Autofahrer hatte keinen gültigen Führerschein und stand erheblich unter Alkoholeinfluss.

Gegen 11.15 Uhr begegnete der Opel einer Polizeistreife in der Marburger Straße in Battenberg. Da das Auto und der Halter der Polizei bereits bekannt waren, entschlossen sich die Polizisten, das Fahrzeug zu kontrollieren. Sie wendeten ihren Streifenwagen und versuchten dem Opel zu folgen. Dieser hatte aber offensichtlich bemerkt, dass die Polizei ihn kontrollieren wollte. Er beschleunigte sein Auto, so dass die Polizei ihn zunächst aus den Augen verlor.

Kurze Zeit später konnten die Polizeibeamten den Opel aber wieder in der Ortsmitte von Battenberg sehen. Als sie ihn nun wieder verfolgten, beschleunigte der Opelfahrer erneut. Mehrere eindeutige Anhaltesignale ignorierte der Flüchtende. Er flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die B 236 in Richtung Hatzfeld-Eifa, dabei überholte er mehrfach an unübersichtlichen Stellen. Nur durch glückliche Umstände kam es hier zu keinem Verkehrsunfall. Auch auf der weiteren Flucht auf der L 3090 über Frohnhausen und Oberasphe verursachte der rücksichtslose Fahrer mehrere verkehrsgefährdende Situationen.

Ab Münchhausen-Wollmar nahm ein zweiter Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Der Fahrer flüchtete weiter mit extrem hoher Geschwindigkeit über die K 88 in Richtung der B 236. Kurz vor Münchhausen bog der 54-Jährige plötzlich nach rechts ab, dabei drängte er einen Streifenwagen ab, der durch einen kleinen Graben fahren musste. Er flüchtete weiter über einen geteerten Feldweg in Richtung einer Baustelle in der Feldgemarkung von Münchhausen-Wollmar. Dort endete die Flucht.

Der 54-Jährige Fahrer konnte festgenommen werden. Der Grund der Flucht wurde den Polizisten schnell klar. Der Fahrer hatte keinen Führerschein und stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 4 Promille. Bei dem Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet, die Autoschlüssel stellten die Frankenberger Polzisten sicher.

Auf den 54-Jährigen warten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Verkehrsdelikte wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung und “Verbotene Kraftfahrzeugrennen”. Glücklicherweise kam bei der rücksichtlosen Flucht niemand zu Schaden.

Polizei ertappt 19-Jährigen Graffiti-Sprayer und bittet um Hinweise zu seinem Mittäter

Frankenberg (ots) – Am frühen Samstagmorgen nahm die Polizei Frankenberg einen 19-Jährigen fest, der ein Trafohaus mit Graffitis besprüht hatte. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand, zudem fanden die Polzisten noch eine kleine Menge Marihuana bei ihm. Sein Mittäter konnte unerkannt entkommen, die Polizei bittet um Hinweise.

Gegen 5.45 Uhr meldete ein Zeuge bei der Polizei Frankenberg, dass sich zwei Männer in verdächtiger Weise auf der Frankenberer Wehrweide aufhalten. Die sofort zum Einsatzort entsandten Streifen konnten im Dunkeln zwei Personen wahrnehmen, die sich an einem Trafohaus befanden und dort offensichtlich Graffiti aufgesprüht hatten. Beim Anblick der Polizisten flüchteten die beiden Tatverdächtigen. Ein 19-Jähriger konnte trotz heftiger Gegenwehr festgenommen werden, der zweite Tatverdächtige entkam unerkannt. Bei der Durchsuchung des 19-Jährigen fanden die Polizisten noch eine geringe Menge Marihuana. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Die Polizei Frankenberg sucht weitere Zeugen. Hinweise, auch zu dem zweiten Täter, werden unter der Tel. 06451-72030 entgegengenommen.

Sachbeschädigung durch Graffiti an Schule – Polizei bittet um Hinweise

Bad Arolsen (ots) – In der Zeit von Freitag, 05.02.2021, 16:00 Uhr, bis Samstag, 06.02.2021, 12:15 Uhr, beschmierte ein bislang unbekannter Täter eine Tür, mehrere Fenster und Pfeiler an einer Schule in Bad Arolsen “Am Tannenkopf”. Es wurden Schriftzüge und Zahlen in weißer Farbe aufgesprüht. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Polizeistation Bad Arolsen, Tel.: 05691-9799-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Mehrere Sachbeschädigungen durch Graffiti – Polizei sucht Zeugen

Korbach (ots) – Ein oder mehrere unbekannte Täter beschmierten in der Nacht von Samstag auf Sonntag, vermutlich im Zeitraum zwischen 01:00 Uhr und 08:00 Uhr, mehrere Häuser in der Innenstadt. Der Streifzug führte von der Wildunger Landstraße, in die Tränke- und Grabenstraße. Insgesamt wurden fünf Häuser mit den Schriftzügen “Sole” und “Dü” in roter und grauer Farbe beschmiert. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Polizeistation Korbach Tel.: 05631-971-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Anruf falscher Polizeibeamter – 10.000 Euro übergeben

Korbach (ots) – Am Freitagmittag, 05.02.2021, kam es im Raum Battenberg zu einem Betrug durch sogenannte “Falsche Polizeibeamte”. Gegen Mittag erhielt ein älterer Mann einen Anruf einer vermeintlichen Polizeibeamtin. Diese gab an, seine Tochter hätte einen Verkehrsunfall gehabt, bei der eine weitere Person zu Tode kam. Um weitere Strafverfahren von ihr abzuwenden, wurde ein Betrag von 30.000 Euro gefordert. Das Geld sollte an den Hinterbliebenen Ehemann gezahlt werden. Da der 90-Jährige aber so viel Geld nicht zu Hause hatte, gab sich die Anruferin auch mit einem geringeren Geldbetrag in Höhe von 10.000 Euro zufrieden. Es wurde ein Treffpunkt für die Geldübergabe in der Nähe des Wohnortes des Mannes vereinbart. Dort wurde das Geld kurze Zeit später an eine männliche Person übergeben. Die Person machte bei der Geldübergabe den Eindruck als würde sie weinen. Der 90-Jährige sprach ihr sein Beileid aus und übergab das Geld in einem Umschlag an den vermeintlich Hinterbliebenen Ehemann. Anschließend ging er zurück in seine Wohnung. Da dem 80-Jährigen eine Schweigepflicht bis 18 Uhr auferlegt worden war und er bis zu dieser Uhrzeit niemandem davon erzählen sollte, rief er auch erst nach 18:00 Uhr bei seiner Tochter an, um sich nach dem Unfall zu erkundigen. Dort viel der Betrug auf und die Polizei wurde verständigt.

Die männliche Person wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 170 cm, schwarze Basecap, schwarze Jacke, schwarze Hose, dunkle Schuhe, weiße FFP2 -Maske, Hochdeutsch, deutsches Aussehen.

Die Polizei fragt, wer hat die Geldübergabe beobachtet und kann Angaben machen, aus welcher Richtung die Person kam oder hat Beobachtungen zu einem Fahrzeug gemacht. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, bitte an die Kriminalpolizei in Korbach Tel.: 05631-971-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle

Die Polizei warnt Senioren vor dieser Betrugsmasche und bittet Angehörige älterer Menschen, diese diesbezüglich zu sensibilisieren:

  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. WICHTIG: Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst dann die 110.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Bad Arolsen: Unbekannte belästigen Frau und bedrohen Zeugen, Polizei bittet und Hinweise und sucht geschädigte Frau

Bad Arolsen (ots) – Am Freitag 06.02.2021 belästigten 2 dunkelhäutige Männer eine Frau in Bad Arolsen. Ein Zeuge schaltete sich ein und wurde daraufhin bedroht. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Tatverdächtigen und sucht die belästigte Frau.

Ein junger Mann erstattete am Freitag Anzeige bei der Polizei in Bad Arolsen. Er war gegen 18.00 Uhr in der Bad Arolser Bahnhofstraße unterwegs, als er Zeuge wurde, wie zwei Männer eine Frau sexuell belästigten. Der junge Bad Arolser mischte sich ein. Er rief den Unbekannten zu, dass sie die Frau in Ruhe lassen sollen und er die Polizei rufen wird. Daraufhin bedrohte ihn einer der Männer mit Worten in englischer Sprache.

Von den beiden Tätern liegt bisher folgende Beschreibung vor:

Beide sind etwa 30-35 Jahre alt, von dünner Gestalt und dunkler Hautfarbe.

  • Täter 1: etwa 175 cm groß, trug schwarze Bomberjacke mit Stehkragen, Hoodie unter der Bomberjacke, schwarze Hose, weiße Sneaker.
  • Täter 2: etwa 170 cm groß, trug braune Jacke, eventuell Lederjacke, darunter Hoodie, Kapuze über Kopf, blaue Jeans, weiße Sneaker.

Die Polizei Bad Arolsen hat Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und sexueller Belästigung eingeleitet. Sie sucht Zeugen des Vorfalls und bittet um Hinweise zu den unbekannten Tätern. Außerdem wird die belästigte Frau gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Arolsen unter der Tel. 05691-97990 zu melden.


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