Korbach: Die Polizei-News

Symbolbild Polizei, Gelbe Weste © Holger Knecht

Waldarbeiter tödlich verletzt

Frankenberg-Rengershausen (ots) – Heute gegen 09.40 Uhr ereignete sich im Wald bei Frankenberg-Rengershausen ein Arbeitsunfall, bei dem ein 54-Jähriger tödliche Verletzungen erlitt. Der 54-Jährige wurde bei Holzfällarbeiten von einem umstürzenden Baum getroffen und erlitt dabei schwerste Verletzungen.

Für ihn kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unglücksstelle. Die Kriminalpolizei Korbach hat die weiteren Ermittlungen zum Hergang aufgenommen. Wie in solchen Fällen üblich, wurde auch das Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik beim Regierungspräsidium Kassel eingeschaltet.

Über 30 Anrufe von “Falschen Polizeibeamten” – Betrüger scheitern an informierten Bürgern, Polizei warnt erneut vor betrügerischen Anrufen

Landkreis Waldeck-Frankenberg (ots) – Mittwoch 23.09.2020 versuchten erneut Betrüger mit der miesen Masche “Falscher Polizeibeamter” überwiegend ältere Menschen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg um ihre Ersparnisse zu bringen. Die Betrugsmasche war den Angerufenen größtenteils bekannt: Alle erkannten schnell, dass der Anrufer kein richtiger Polizist war und beendeten das Telefonat. Keiner der angerufenen Menschen fiel auf die Betrüger rein.

Gestern Morgen ab 09.30 Uhr gingen bei der Polizei in Frankenberg über 20 Meldungen ein. Überwiegend ältere Menschen berichteten von Betrugsversuchen durch Anrufe eines falschen Polizeibeamten. Nachdem die Welle der Anrufe in Frankenberg abebbte, ging sie gegen Mittag in Korbach weiter. Hier registrierte die Polizei etwa zehn ähnliche Anrufe. In den Abendstunden versuchten es die Betrüger in Bad Arolsen, wo sie bei den bekannt gewordenen Anrufen ebenfalls erfolglos blieben.

Die Anrufer stellten sich immer als Polizeibeamte vor, mal kamen sie angeblich von der Polizei aus Korbach oder Frankenberg, in einigen Fällen nannten sie ihre Namen mit “Jürgen Dietz” oder “Kriminalkommissar Weber”.

Danach erzählten die Betrüger die schon länger bekannte Geschichte, dass ein Einbrecher in der Nachbarschaft festgenommen worden sei. Bei diesem Einbrecher habe man einen Zettel gefunden, auf dem der Name und die Anschrift des Angerufenen stehen soll. Der angebliche Polizist erklärte, dass man befürchte, dass auch bei dem Angerufenem eingebrochen werden soll. Er fragte nach Wertsachen, Tresoren und Sparbüchern, die in Sicherheit gebracht werden müssten. In einigen Fällen wurden die Menschen aufgefordert, nach einen Piepton die 110 zu wählen.

Die informierten Bürger handelten richtig: Spätesten bei der Frage nach Wertsachen oder der Aufforderung die 110 anzurufen, erkannten sie den Betrugsversuch, beendeten das Telefonat und erstatteten Anzeige bei der Polizei. Der Anrufer sprach in allen Fällen akzentfrei Deutsch, seine Stimme wurde überwiegend als angenehm und sympathisch beschrieben. Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen.

Tipps der Polizei zu “Falscher Polizeibeamter” Die Betrüger scheitern, wie gestern in Korbach, Frankenberg und Bad Arolsen, in den meisten Fällen. Da es aber in einigen Fällen leider tatsächlich zu einer Übergabe von hohen fünfstelligen Beträgen durch Senioren an die Betrüger kam, und ist davon auszugehen, dass sie es weiterhin versuchen werden.

Die Polizei warnt erneut gibt folgende Tipps:

  • Die “echte” Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus. Die Polizei fordert Sie niemals auf, Banküberweisungen oder Bargeldabhebungen durchzuführen.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
  • Seien Sie misstrauisch: Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Sie haben immer Zeit für eine Rücksprache mit Angehörigen, Vertrauenspersonen und der örtlichen Polizei.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. WICHTIG: Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst nach einigen Minuten die 110. Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmasche.


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