Mannheim: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Polizeiwagen, Kühlerhaube, Schriftzug © on Pixabay

Mannheim/Ulm: Autodiebstahl; Täterfestnahme; Kripo ermittelt

Mannheim/Ulm (ots) – In der Nacht zum Donnerstag brachen bislang unbekannte
Täter den Bürocontainer einer Kfz-Werkstatt in der Boehringer Straße im
Stadtteil Waldhof auf und entwendeten daraus zunächst mehrere Fahrzeugschlüssel.
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand passte offenbar einer der Schlüssen zu einem
6er BMW, den der oder die Täter anschließend entwendeten.

Nach Bekanntwerden des Diebstahls wurde der schwarze Sportwagen in den
polizeilichen Fahndungssystemen zur Sicherstellung ausgeschrieben. Im Zuge der
überregionalen Fahndung fiel das Fahrzeug am frühen Donnerstagabend, kurz vor 19
Uhr, Beamten des Polizeireviers Ulm-West auf. Es war mit zwei Personen, einem
30-jährigen Mann und einer 36-järhigen Frau, beide aus Mannheim, besetzt. Bei
der Fahrzeug und Personenkontrolle wurde zudem festgestellt, dass am Auto
gestohlene Waiblinger-Kennzeichen angebracht sind. Beide Personen wurden
vorläufig festgenommen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und kriminaltechnisch
untersucht.

Die weiteren Ermittlungen dauern noch an wurden von der Kriminalpolizeidirektion
Heidelberg übernommen.

Mannheim-Seckenheim: Versuchte schwere Brandstiftung mit Molotow-Cocktail; Zeugen gesucht

Mannheim (ots) – Am frühen Freitagmorgen kam es zum Brand auf einem Balkon eines
Mehrfamilienhauses im Karolingerweg im Stadtteil Seckenheim. Ein bislang
unbekannter Täter warf gegen 4.30 Uhr zwei Molotow-Cocktails auf den Balkon,
worauf sich eine Sitzgarnitur entzündete. Eine Bewohnerin, die auf das Feuer
aufmerksam wurde, warf die Sitzgarnitur beherzt über die Brüstung in den Hof,
erlitt dabei aber leichte Brandwunden. Die Berufsfeuerwehr Mannheim löschte
letztendlich das Feuer, sodass es keinen weiteren Schaden anrichten konnte. Nach
den ersten Erkenntnissen, war es rund eine Stunde vor der Tat zu einem ähnlichen
Vorfall gekommen. Ein Unbekannter hatte bereits gegen 3.15 Uhr einen Brandsatz
auf den Balkon geworfen, der jedoch keinen Schaden anrichtete. Die
Brandentdeckerin hatte auch schon zuvor den Vorfall bemerkt. Die Hintergründe
der Tat sind noch unklar. Aufgrund der Sachlage ist davon auszugehen, dass das
Inbrandsetzen der Sitzgarnitur dazu geeignet war, ohne das Eingreifen der
Bewohnerin einen größeren Schaden an dem 16-Parteienhaus anzurichten. Zeugen,
die verdächtige Beobachtungen rund um den Karolingerweg gemacht haben, werden
gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, tel.: 0621/174-4444 in Verbindung zu
setzen.

Mannheim-Neckarstadt: Sprinterkontrollen im Rahmen der Einsatzmaßnahmen #SichereNeckarstadt

Mannheim (ots) – Am Donnerstagvormittag wurden gezielt Kleintransporter und
deren Fahrer im Stadtteil Neckarstadt einer Kontrolle unterzogen – knapp ein
Drittel mussten beanstandet werden.

Im Rahmen der Konzeption „Sichere Neckarstadt“, führten in der Zeit von 7:00 Uhr
bis 13:00 Uhr mehr als 40 Beamtinnen und Beamte der Verkehrspolizeiinspektion,
darunter auch Spezialisten im Bereich der Dokumentenprüfung, ganzheitliche
Verkehrskontrollen von Sprintern und Kleintransportern durch.

Bei den Kontrollmaßnahmen wurden insgesamt 64 sog. Sprinter aus dem fließenden
Verkehr auf das Areal des Verkehrsdienstes Mannheim in der Hochuferstraße
gelotst und dort ganzheitlich unter dem Einsatz von Radlastwaagen kontrolliert.
Auch die Fahrer und ihre Dokumente wurden genauestens überprüft. Insgesamt
mussten 19 Fahrzeuge beanstandet werden. Neben elf Verstößen gegen die
Straßenverkehrs- und Zulassungsordnung wurden auch drei Verstöße gegen das
Gefahrgut- und Abfallrecht festgestellt. Die Insassen der Fahrzeuge und deren
Dokumente wurden ebenfalls einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurden elf Verstöße
gegen geltende Sozialvorschriften festgestellt. Ein Fahrer konnte keine
Fahrerlaubnis vorweisen. Die Beamten der Kriminalpolizei stellten bei der
akribischen Überprüfung der Dokumente zudem vier Fälschungen von Ausweisen und
Führerscheinen fest.

„Die Beanstandungsquote ist noch immer hoch, allerdings zeigen unsere
andauernden Kontrollmaßnahmen bereits erste Wirkungen“, so Jürgen Becker,
Einsatzleiter der Kontrollstelle und Leiter des Verkehrsdienstes Mannheim.

Die Konzeption „Sichere Neckarstadt“ wurde im Oktober 2019 ins Leben gerufen und
dient der Erhöhung des Sicherheitsgefühls im öffentlichen Raum, speziell im
Stadtteil Mannheim-Neckarstadt. Die Einsatzmaßnahmen werden auch zukünftig
intensiv und facettenreich fortgesetzt.

Mannheim, Rhein-Neckar-Kreis: Einsatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Überwachung der Corona-Verordnung; Einhaltung der Maskentragepflicht im ÖPNV

Mannheim / Rhein-Neckar-Kreis (ots) – Am Donnerstag führte das Polizeipräsidium
Mannheim die zweite Sonderkontrolle zur Einhaltung der Maskentragepflicht im
öffentlichen Nahverkehr durch – diesmal in Mannheim. Mehr als 40
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte kontrollierten im Zeitraum von 16:00 Uhr bis
22:00 Uhr an Haltestellen und in den Beförderungsmitteln im Stadtbezirk. Dabei
wurde die Polizei tatkräftig vom Ordnungsdienst der Stadt Mannheim sowie 20
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des RNV unterstützt. Es zeigte sich erneut,
dass ein Großteil der Reisenden sich verantwortungsbewusst verhält und die
geltende Corona-Bestimmungen beachtet. In mehr als 170 kontrollierten
Straßenbahnen missachteten allerdings 18 Personen die einschränkende Regelung
und wurden zur Anzeige gebracht. Neben Heidelberg, wo erst am Mittwoch die
Einhaltung der Maskentragepflicht kontrolliert wurde, war auch in Mannheim
festzustellen, dass viele Personen angaben, nicht zu wissen, dass das Tragen
einer Mund-Nasen-Bedeckung auch an Haltestellen vorgeschrieben ist. Mehr als 200
Wartende mussten mit gezielten Ansprachen ermahnt werden. Einzelne, die
unverbesserlich die Maskentragepflicht missachteten, wurden auch konsequent zur
Anzeige gebracht. Hier sehen nun 23 Betroffene einem
Ordnungswidrigkeitenverfahren entgegen. Auch zukünftig werden die Kontrollen in
den Stadtbezirken Heidelberg und Mannheim sowie dem Rhein-Neckar-Kreis
fortgesetzt.

Mannheim: Brand einer leerstehenden Gartenhütte; Brandstiftung nicht ausgeschlossen; Zeugen gesucht

Mannheim – Am Donnerstagvormittag, kurz nach 10 Uhr, kam es auf dem
Gelände eines ehemaligen Autohauses in der Fahrlachstraße zunächst aus
unbekannten Gründen zum Brand einer Gartenhütte. Das Feuer breitete sich auch
auf dürre Gebüsche in der näheren Umgebung der Hütte aus. Durch die starke
Rauchentwicklung war die Rauchsäule des Feuers auch weithin sichtbar. Die
Berufsfeuerwehr Mannheim und die Freiwillige Feuerwehr Neckarau meldeten nach
etwas mehr als einer Stunde „Feuer aus!“

Nach den ersten Erkenntnissen handelt es sich bei der Gartenhütte um ein
leerstehendes Gebäude, weshalb der Sachschaden gering sein dürfte.

Die Brandursache ist nach wie vor unklar; Brandstiftung ist jedoch nicht
ausgeschlossen, zumal am Donnerstagabend, gegen 21.30 Uhr, auf demselben Gelände
ein Reifen und Müllrückstände. Die Berufsfeuerwehr Mannheim rückte erneut mit
einem Löschzug an und löschte das kleine Feuer.

Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen geben können, die sich vor oder
nach den tatrelevanten Zeiten im Bereich des ehemaligen Autohauses in der
Fahrlachstraße aufgehielten, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier
Mannheim-Oststadt, Tel.: 0621/174-3310 in Verbindung zu setzen.

Mannheim, Schwetzingerstadt: Wohnung nach Brand vorerst unbewohnbar

Mannheim – Am Donnerstagabend, gegen 19.30 Uhr, rückten Polizei und
Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in der Tattersallstraße in Mannheim aus. Vor
Ort konnte der Brand schnell in einer Kellerwohnung eines Mehrfamilienhauses
ausfindig gemacht werden. Die Wohnung wurde durch die Feuerwehr betreten und der
Brand konnte bereits gegen 19.50 Uhr vollständig gelöscht werden. Es entstand
ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die
weiteren Ermittlungen zur Brandursache dauern an und werden durch das
Polizeirevier Mannheim-Oststadt geführt.