Frankfurt am Main: Die Polizei-News

Ausleger eines Baukrans abgerissen © Feuerwehr Frankfurt am Main
Ausleger eines Baukrans abgerissen © Feuerwehr Frankfurt am Main

Frankfurt: Mann mit Heroin, Crack und andere Drogen festgenommen

Frankfurt-Bahnhofsviertel (ots)-(fue) – Polizeibeamten fiel am Samstag 02.05.2020 gegen 20.55 Uhr, in der Karlstraße ein Mann durch sein nervöses Verhalten auf. Bei ihm handelt es sich um einen 49-jährigen philippinischen Staatsangehörigen. Bei seiner Kontrolle fanden die Beamten 12,46 Gramm Heroin sowie 3,11 Gramm Crack, jeweils in Plastikdosen.

Als seinen momentanen Aufenthaltsort benannte er ein Hotel im Bahnhofsviertel. Bei einer Nachschau in seinem Zimmer fanden sich, offen auf dem Tisch liegend, weitere 0,61 Gramm Kokain, 2,52 Gramm Haschisch und 1,06 Gramm Marihuana. Dazu noch diverse Utensilien zur Herstellung von Betäubungsmitteln bzw. zu deren Konsum. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

Frankfurt: Kranausleger abgestürzt – Widerstand und Beleidigungen bei Straßensperrung

Frankfurt-Gallus (ots)-(lu) – Aus bislang unbekannter Ursache ist gestern Abend (30.04.2020) der Ausleger eines Baukrans auf einer Hochhausbaustelle gegen ein Hindernis gestoßen und abgerissen.

Gegen 18:30 Uhr wurden Polizei- und Feuerwehrkräfte zu einer Hochhaubaustelle am Güterplatz im Frankfurter Stadtteil Gallus gerufen. Dort wurde festgestellt, dass der Ausleger eines Baukrans gegen ein Hindernis gestoßen und abgerissen war. Durch Feuerwehr und Polizei wurden die angrenzenen Straßen für den Personen- und Fahrzeugverkehr gesperrt.
Durch die Feuerwehr sowie einer hinzugezogenen Fachfirma wurden die Kranteile im weiteren Verlauf gesichert und letztlich mit einem Lkw-Kran geborgen. Die Mainzer Landstraße konnte gegen 22:20 Uhr für den Personen- und Fahrzeugverkehr wieder freigegeben werden.
Durch das Abreißen des Auflegers kamen keine Personen zu Schaden.

Am Rande des Einsatzes zeigte sich jedoch ein Fahrradfahrer uneinsichtig. Der 55-jährige Frankfurter reagierte auf die Straßensperrung, auf die ihn die Polizeibeamten hinwiesen, sofort aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten mehrfach. Bei der anschließenden Personalienfeststellung leistete er Widerstand, sodass ein Polizeibeamter leichte Verletzungen am Bein erlitt. Bei der Durchsuchung des Aggressors konnte weiterhin ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden werden.

Gegen den 55-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie des Vertoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Meldung der Feuerwehr Frankfurt am Main (siehe Foto):

Auf einer Hochhausbaustelle am Güterplatz ist aus unbekannter Ursache der Ausleger eines Baukrans in ca. 30 m Höhe gegen ein Hindernis gestoßen. Dabei brach der vordere Teil des Auslegers ab und stürzte auf die oberste Geschossdecke, des im Bau befindlichen Hochhauses. Die Einheiten der Feuerwehr, die um 18:37 alarmiert worden waren, kamen zunächst mit 15 Fahrzeugen und etwa 45 Einsatzkräften an der Einsatzstelle an.
Die Baustelle war bereits gesichert und wegen der Abendstunden waren die Arbeiten eingestellt.

Die Einheiten der Feuerwehr räumten die Baustelle und sperrten in Zusammenarbeit mit der Polizei die Kreuzung an der Baustelle großräumig ab, damit durch evtl. weitere herabstürzende Kranteile niemand verletzt werden konnte. Anschließend wurde mithilfe des Personals der Bauleitung eine Fachfirma beauftragt, die im weiteren Verlauf die Kranteile auf der Geschossdecke und auch den Kran sichert.

Mittlerweile war die Zahl der Einsatzkräfte der Feuerwehr reduziert worden, da die Situation keine weiteren speziellen Feuerwehrtätigkeiten erforderte. Bauleitung und Fachfirma organisieren die weiteren Arbeiten. Verletzt wurde niemand und über die Schadenshöhe können bislang keine Angaben gemacht werden.

Frankfurt: Fahrradfahrer wird bei Sturz schwer verletzt – Zeugenaufruf!

Frankfurt-Innenstadt (ots)-(lu) – Gestern Vormittag 30.04.2020 kam ein Fahrradfahrer in der Frankfurter Innenstadt zu Sturz und erlitt hierdurch lebensbedrohliche Verletzungen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand verlor der 80-jährige Mann aus Frankfurt im Bereich der Bethmannstraße aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte mit dem Kopf auf den Asphalt. Durch die sofort alarmierten Rettungskräfte wurde der Mann umgehend in ein Krankenhaus verbracht und wird dort aktuell medizinisch versorgt.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich beim 1. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 / 755-10100 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Frankfurt: Polizistin mit Feuerwerksrakete beschossen

Frankfurt-Ginnheim (ots)-(hol) – Letzte Nacht eilte eine Polizeistreife nach Ginnheim. Anwohner hatten sich zuvor über das Abbrennen von Feuerwerkskörpern beschwert, die auch geparkte Autos getroffen hätten. Dann wurde eine Beamtin selbst mit einer Rakete beschossen.

Kurz nach Mitternacht gingen Anrufe bei der Polizei ein, dass in der Straße “Am Hochwehr” Feuerwerkskörper gezündet wurden. Darunter seien auch Raketen gewesen, mit denen geparkte Fahrzeuge beschossen wurden. Daraufhin fuhr eine Streife zum Ereignisort. Dort stiegen die Beamten aus, um zu überprüfen, ob tatsächlich Autos beschädigt wurden. In diesem Moment feuerte jemand von einem etwa 20 Meter weit entfernten Balkon eine Feuerwerksrakete auf eine 26-jährige Polizeibeamtin ab und verfehlte sie nur knapp.

Den Beamten gelang es in der Folge, die Wohnung zu lokalisieren, von deren Balkon aus die Rakete gezündet worden war. Nachdem weitere Unterstützung eingetroffen und die Anordnung zur Durchsuchung der Wohnung ergangen war, betrat die Polizei diese.
Dort traf sie zwei 39 und 34 Jahre alte Männer sowie eine 29-jährige Frau an.

Zudem stellte die Polizei weitere Pyrotechnik und Drogen in der Wohnung sicher. Die beiden Männer waren augenscheinlich stark betrunken bzw. standen erheblich unter Drogeneinfluss. Bei beiden wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Auf sie kommt nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Drogenbesitz zu.

Frankfurt-Seckbach: Verstoß gegen das Waffengesetz

Frankfurt-Seckbach (ots)-(fue) – Am Samstag 02.05.2020 gegen 13.30 Uhr, vernahm ein 36-jähriger Frankfurter Geräusche aus dem Badezimmer seiner Wohnung in der Hofhausstraße. Als er sich im Badezimmer umschaute, musste er zwei Einschusslöcher in der Glasscheibe des Fensters feststellen. Außerdem war zu hören, wie eine zunächst unbekannte Person weitere Schüsse abgab.

Seitens der verständigten Polizei wurden mehrere Streifenwagen zu der Örtlichkeit entsandt.
Der Tatort wurde großräumig umstellt, die Auerfeldstraße in diesem Bereich für den Personen- und Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Neben den Einschusslöchern konnten zwei Softairkugel festgestellt werden. Im Garten eines gegenüberliegenden Hauses konnte eine weitere Kugel aufgefunden werden.

Der Beschuldigte, ein 18-jähriger Frankfurter, konnte dann in dem gegenüberliegenden Haus festgenommen werden. Der Beschuldigte zeigte sich geständig. In seiner Wohnung konnten
4 verschiedene Softairwaffen, 15 Stahlkugeln 4,5 mm, 19 Gaskartuschen und ein mit Kugeln
gefüllter Schnelllader aufgefunden und sichergestellt werden.
Der 18-Jährige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Frankfurt-Ostend: Mülltonnen in Brand gesteckt

Frankfurt-Ostend (ots)-(hol) – Gestern Abend brannte ein Müllcontainer im Ostend auf dem Gelände einer Schule. Einige Zeit später stand eine Mülltonne in der Nachbarschaft in Flammen.
Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

Gegen 21:30 Uhr bemerkten Anwohner auf einem Schulgelände in der Wittelsbacherallee einen in Flammen stehenden Müllcontainer. Der Container wurde durch das Feuer völlig zerstört.
Etwa eine Stunde später, gegen 22:40 Uhr, bemerkten Zeugen in der Wingertstraße eine brennende Mülltonne, die nahe an der Wand eines Wohnhauses stand.
Ein Anwohner begann sofort damit, das Feuer zu löschen und verhinderte so, dass die Flammen auf die Fassade des Hauses übergreifen konnten.

Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt das
5. Polizeirevier unter 069 / 755-10500 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Frankfurt: Polizei-Bilanz der 12 Versammlungen am 01.05.2020

Frankfurt (ots)-(lu) – Die Frankfurter Polizei zieht eine insgesamt positive Bilanz zu den verschiedenen Versammlungslagen am Samstag 01.05.2020. Die insgesamt 11 bei der Versammlungsbehörde angemeldeten Demonstrationen verliefen friedlich und auflagenkonform. Eine nicht angemeldete Versammlung musste durch die Polizei aufgelöst werden, da die geltenden Corona-Verordnungen nicht eingehalten wurden.

Bei der Versammlungsbehörde der Stadt Frankfurt wurden insgesamt neun stationäre Demonstrationen und zwei Autocorsos für den 01. Mai 2020 angemeldet. Aufgrund der aktuellen Pandemielage wurden für alle Versammlungen Beschränkungen erteilt, unter denen diese stattfinden durften. Die Beschränkungen, beispielsweise zur Teilnehmerzahl, dem Mindestabstandsgebot sowie weiterer Hygieneregeln, dienten dem Schutz der Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie außenstehender Dritter.

Bei den angemeldeten 9 stationären Versammlungen, die im Innenstadtbereich, Nordend, Bornheim und Sachsenhausen stattfanden, kamen insgesamt ca. 140 Personen zusammen. Ein angemeldeter Autocorso, der vom Festplatz an der Eissporthalle bis zur Berliner Straße fuhr, verzeichnete 48 teilnehmende Pkw sowie 8 Motorräder. Bei einem zweiten Autocorso, der in der Silostraße startete und bis zum Schaumainkai fuhr, nahmen insgesamt 30 Pkw teil.

Bei allen angemeldeten Versammlungen wurden die Corona-Verordnungen sowie von der Versammlungsbehörde erteilten Beschränkungen grundsätzlich eingehalten. Kleinere Abweichungen und Verstöße wurden durch die Polizei frühzeitig erkannt und konnten kommunikativ gelöst werden.

Dass sich nicht jeder in Frankfurt an die gültigen Verordnungen und Hygieneregeln hält, zeigte sich bei einer nicht angemeldeten Versammlung am Paulsplatz. Hier fanden sich ca. 150 Personen zu einer Versammlung ein, die nicht bei der Versammlungsbehörde angemeldet worden war. Durch die Polizei wurde versucht mit Verantwortlichen aus dieser Gruppe eine Lösung zu finden, um das Recht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten.

Aufgrund der ablehnenden Haltung gegenüber den notwendigen Beschränkungen, beendete die Gruppierung zunächst eigenständig ihre Zusammenkunft um sich später erneut zu einem Demonstrationszug in der Braubachstraße zusammenzufinden. Auch hier wurde den Teilnehmern mehrfach die Möglichkeit der Benennung eines Versammlungsleiters geboten, was nicht wahrgenommen wurde. Letztlich entfernten sich die Personen zum Großteil in Richtung Römerberg.

Im Bereich der Straße Zum Pfarrturm wurden 62 Personen durch die Polizei angehalten.
Die Versammlung wurde durch die Polizei aufgelöst und alle Personen wurden einer Identitätsfeststellung unterzogen. Im Anschluss wurden Bußgeldverfahren wegen der Verstöße gegen die geltenden Corona-Verordnungen eingeleitet und Platzverweise erteilt.

Straßenbahn gegen PKW in Schwanheim

Feuerwehr Frankfurt am Main

Frankfurt-Schwanheim (ots) – Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden um 10:37 alarmiert und fanden am Unfallort in der Straßburger Straße die Straßenbahn und das mit der Bahn kollidierte, verunfallte Fahrzeug vor. Im PKW war die Fahrerin eingeschlossen.
Sie wurde mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit und leichtverletzt dem Rettungsdienst übergeben. Angaben zum Unfallhergang können keine gemacht werden.


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