Mannheim: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Balulicht © Fleimax on Pixabay

Mannheim-Neckarau: Zweimal in Schule eingebrochen – Zeugen gesucht

Mannheim (ots) – Gleich zweimal wurde am Samstag bzw. in der Nacht von Samstag
auf Sonntag in die Walldorfschule im Neckarauer Waldweg eingebrochen. Am Samstag
gegen 5.40 Uhr wurde ein Fenster zum Sekretariatsbüro sowie ein Fenster zum
Verkaufskiosk aufgehebelt. Ob aus den Räumen etwas entwendet wurde, muss noch
abgeklärt werden. Ein Verantwortlicher kümmerte sich um die Sicherung der
Fenster. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde das Fenster zu einem
Klassenzimmer aufgebrochen und eingestiegen. Im Folgenden wurde Weinheim-Lützelsachen: Wohnhaus nach Dachstuhlbrand
unbewohnbar – Sachschaden über 200.000 Euro – keine Verletzten

Weinheim/Rhein-Neckar-Kreis (ots) – Aus bislang noch nicht endgültig geklärter
Ursache kam es am Montag gegen 11.30 Uhr im Dachstuhl eines Wohnhauses in der
Hirtengasse zu einem Brand. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hielt sich niemand
in dem Gebäude auf. Zwei im Haus befindliche Hunde wurden durch die Tierrettung
in Sicherheit gebracht. Nach den bisherigen ersten Schätzungen entstand ein
Sachschaden von über 200.000 Euro.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Weinheim, Großsachen und Lützelsachsen waren
mit 45 Wehrleuten im Einsatz und konnten ein Übergreifen der Flammen auf ein
Nachbargebäude verhindern.

Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die Bewohner konnten in einer anderen Wohnung
untergebracht werden.

Während der Löscharbeiten leitete die Polizei den Verkehr innerorts um.

Das Gebäude kann derzeit noch nicht betreten werden. Die weiteren Ermittlungen
haben die Brandexperten des Kriminalkommissariats Mannheim übernommen.
die
Klassenzimmertür vermutlich durch Tritte beschädigt, blieb aber verschlossen.
Nach den ersten Erkenntnissen wurde nichts entwendet. Zeugen, die verdächtige
Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich unter Telefon 0621/833970 beim
Polizeirevier Mannheim-Neckarau zu melden.

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis: Allgemeinverfügungen weiter konsequent durchgesetzt; Polizei zeigt weiter Präsenz im öffentlichen Raum

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (ots) – Das Polizeipräsidium Mannheim
zeigt mit allen verfügbaren Kräften Präsenz im öffentlichen Raum, um die
Einhaltung der Allgemeinverfügungen der Städte Mannheim und Heidelberg, sowie
die des Rhein-Neckar-Kreises und der Kommunen dort, zu überwachen.

Am Samstagvormittag wurden in der Mannheimer Innenstadt insgesamt 18
Frisörgeschäfte geschlossen, in Heidelberg waren es vier (Ladengeschäfte und ein
Tattoo-Studio). Nach Eindrücken der Polizei war die modifizierte Rechtslage noch
nicht allgemein bekannt. Darüber hinaus wurden mehrere geöffnete Geschäfte, die
nach der Rechtsverordnung des Landes geschlossen bleiben sollten, beanstandet
und dann geschlossen. Grundsätzlich zeigten alle Verständnis für die
polizeilichen Maßnahmen.

Aufgrund der schlechten Witterung waren Sport-, Spiel- und Parkanlagen sehr
schwach frequentiert. Dennoch gab es einzelne Platzverweise und Strafanzeigen
wegen Gruppenbildungen zumeist durch Jugendliche und junge Erwachsene. Von
Freitag auf Samstag stellte die Polizei insgesamt 12 dieser „Corona-Partys“ mit
77 Teilnehmern im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim.
Betroffen waren der Revierbereiche Wiesloch 3 (Wiesloch 2; Walldorf 1), Weinheim
3, Neckargemünd 2, Sinsheim 1 und die Mannheimer Innenstadt 3. Von Samstag bis
Sonntagmorgen waren es lediglich fünf dieser Zusammenkünfte mit 20 Teilnehmern.
Betroffen waren hier die Revierbereiche Wiesloch 2, Ladenburg 1 (keine
Teilnehmer mehr festgestellt, waren beim Eintreffen der Polizei schon weg) und
der Mannheimer Norden 2. Von Freitagabend bis Sonntagmorgen gab es insgesamt 114
Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. Den größten Teil betrafen die
Teilnehmer der „Corona-Partys“.

Aufgrund der guten Witterung, die zum Spazieren und Flanieren sowie zum
Verweilen im Freien einlud, versprach der Sonntag für die Ordnungshüter
„spannend“ zu werden.

Trotz kühlem Wetter zog es vielen Menschen in der gesamten Region ins Freie, um
die Sonne zu genießen. Die Naherholungsgebiete in Heidelberg, der Heiligenberg
um die Thingstätte und der Königstuhl waren stark frequentiert. Alles
Spaziergänger, die Kontaktempfehlungen der Verfügungen berücksichtigten. Die
Neckarwiese in Neuenheim war frei.

In Mannheim waren der Paradeplatz und die Anlage am Wasserturm ebenfalls ein
großer Anziehungspunkt. Die Menschen dort wurden angesprochen und auf die
Verfügung der Stadt hinwiesen. Aufgrund weit verbreiteter Unkenntnis, sich dort
nicht aufhalten zu dürfen, blieb es bei informatorischen Gesprächen.

Darüber hinaus wurden in der gesamten Region nur ganz vereinzelt Verstöße
festgestellt, insgesamt mussten mit Stand: 17 Uhr 20 Personen angezeigt werden,
bei denen der Verdacht besteht, gegen die Bestimmen des Infektionsschutzgesetzes
verstoßen haben.

„Ich habe mir persönlich einen Eindruck in Mannheim und Heidelberg verschafft,
um die Stimmungen der Menschen aufzunehmen. Wie ich aus den persönlichen
Gesprächen herauslese, sind die Menschen in hohem Maße bereit, ihr persönliches
Verhalten dieser Krise anzupassen und ihr öffentliches Leben und ihre sozialen
Kontakte einzuschränken. Damit unterstützen sie meine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ungemein, die zur Einhaltung der Allgemeinverfügungen im Einsatz
sind. Dies kommt uns allen zugute“, bemerkt Polizeipräsident Andreas Stenger.