Frankfurt am Main: Die Polizei-News

Symbolbild Polizei © Pixabay

Frankfurt-Innenstadt: Taschendieb festgenommen

(ots)-(dr) Zivilbeamten der Frankfurter Polizei fiel am Freitagabend im Bereich der Konstablerwache eine männliche Person auf, welche gezielt nach Gelegenheiten suchte, um an Wertsachen von Passanten zu gelangen. Zunächst blieb dies erfolglos.

Gegen 17:50 Uhr langte der “junge Mann” an einer Rolltreppe, welche von der B-Ebene zur Konstablerwache führt, schließlich zu. Er griff mit seiner Hand in die Jackentasche seines Opfers und nahm dessen Mobiltelefon heraus, was jedoch nicht unbemerkt blieb. Der Geschädigte packte den Oberarm des Langfingers und wollte diesen zur Rede stellen. Die Zivilbeamten kamen hinzu, entschärften die Situation und nahmen den Dieb fest.

Der erst 15-Jährige, welcher über keinen festen Wohnsitz verfügt, kam in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt.

Frankfurt-Eschersheim: “Falsche Polizeibeamte” täuschen Rentner

(ots)-(dr) – Mehrere zehntausend Euro, das ist die Summe, welche am Freitag, den 13. März 2020, “falsche Polizeibeamte” bei einem 83-jährigen Mann in Eschersheim erbeuten konnten.

Gegen 11:00 Uhr klingelte es in der Ludwig-Tieck-Straße zunächst am Telefon des Seniors. Am Apparat vermeintliche Polizisten, welche sich in einem anderthalbstündigen Gespräch das Vertrauen des 83 Jahre alten Mannes erschlichen. Die Gesprächspartner wechselten zwischendurch und leisteten mit ihrer “Geschichte” wohl genügend Überzeugungsarbeit. Da sie eine Diebesbande festgenommen hätten, benötigen sie nun die Unterstützung des Rentners, um auch die restlichen Täter überführen zu können. Sie brachten den Mann schließlich dazu, Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro als “Köder” vor seiner Wohnungstür zu deponieren. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wurde der Senior stutzig und entschloss sich bei der richtigen Polizei anzurufen. Doch da war das Geld schon weg, geklaut von einer Diebesbande.

Polizeihinweis: Lassen Sie niemanden in die Wohnung, der sich nicht angekündigt hat. Wenn jemand anruft und sich als Polizist ausgibt und Sie um Mithilfe in einem Fall bittet oder von Ersparnissen erzählt, die in Gefahr seien und schnellstmöglich der Polizei ausgehändigt werden müsse, dann ist dies ein Betrugsversuch. Es ist nicht Aufgabe der Polizei, Geld abzuholen! Händigen Sie kein Geld an Unbekannte aus und deponieren Sie es nicht außerhalb Ihrer Wohnung. Seien Sie aufmerksam und vorsichtig und rufen Sie im Zweifel immer die 110 an.

Frankfurt-Gutleutviertel: Mülleimer brennt in Altenwohnheim

(ots)-(dr) – Am Freitagnachmittag 13.03.2020 kam es in der Gutleutstraße in einem Altenpflegezentrum zu einem Brand eines Mülleimers. Auslöser des Feuers war mutmaßlich ein Zigarettenstummel, welcher in den Mülleimer geworfen wurde. Gegen 16:00 Uhr nahm der Hausmeister im Gebäude Rauchgeruch aus einer Behinderten-Toilette wahr.

Als er die Tür des WC öffnete, fand er den dortigen Mülleimer in Flammen stehend vor sowie einen Bewohner des Altenwohnheims. Er konnte das Feuer mit Wasser löschen und informierte die Feuerwehr. Ob der Bewohner, welcher an einer psychischen Krankheit leidet, für den brennenden Mülleimer in Frage kommt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung wurden aufgenommen.

Frankfurt-Hausen: Pkw in der Nidda

Feuerwehr Frankfurt am Main

(ots)-(am) – Am Samstag 14.03.2020 gegen 08:38 Uhr, erreichte die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt ein Anruf, dass sich im Bereich des Hausener Oberwegs, unterhalb der Autobahnbrücke der A66 und vor der Staustufe Hausen, ein Fahrzeug in der Nidda befinden würde. Daraufhin wurden die erforderlichen Kräfte alarmiert und an die Einsatzstelle in Hausen entsendet. Hierzu gehören unter anderem auch der Wasserrettungsdienst der Feuerwehr sowie die Kräfte der DLRG Frankfurt am Main. Da der Frankfurter Feuerwehrkran aktuell wegen Wartung außer Dienst ist, kam der Kran der Berufsfeuerwehr Offenbach zum Einsatz.

Bei Eintreffen konnten in der hochwasserführenden Nidda die Reifen eines Personenwagens, der mit dem Dach zum Grund des Flusses im Wasser trieb, erkannt werden. Unklar war, ob sich noch Personen im Fahrzeug befinden. Wegen der starken Strömung konnten sich die Einsatzkräfte ohne Gefahr nicht zum Fahrzeug begeben. Daraufhin wurde entschieden, das Wehr in Höhe Praunheim zu schließen und hierdurch den Wasserstand abzusenken und die Strömung zu minimieren. Nachdem dies gelang war ein kurzes Zeitfenster möglich, die Bergung einzuleiten. Durch zwei Strömungsretter der DLRG Frankfurt wurde ein Drahtseil am Fahrzeug befestigt. Danach konnte der Pkw mittels Seilwinde des Feuerwehrkrans an das Ufer gezogen werden. Obwohl Maßnahmen gegen Wasserstand und Strömung getroffen wurden, waren diese Arbeiten nur mit hohem Kraftaufwand für Mensch und Maschine möglich. Am Ufer konnte letztendlich festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr im Fahrzeug befanden.

Die Polizei hat das Fahrzeug für weitere Ermittlungen sichergestellt. Die Bergungsarbeiten dauerten rund drei Stunden an. Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Frankfurt und Offenbach, der DLRG Frankfurt sowie des Rettungsdienstes.


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