Kaiserslautern: Die Polizei-News

Symbolbild, Polizei, Blaulicht, Nachts © Fleimax on Pixabay
Symbolbild, Polizei © Fleimax on Pixabay

Unfallflucht: Polizei ermittelt gegen Radfahrer

Kaiserslautern (ots) – Ein Fahrradfahrer beschädigte am Dienstagmittag in der
Mannheimer Straße ein parkendes Auto. Weil der 43-Jährige weiterfuhr und den
Unfall erst am Abend bei der Polizei meldete, wird gegen ihn wegen des Verdachts
der sogenannten Fahrerflucht ermittelt.

Der Fahrradfahrer streifte beim Abbiegen von der Straße Am Heiligenhäuschen in
die Mannheimer Straße das Auto. Der Wagen parkte in der Mannheimer Straße am
Fahrbahnrand. Der 43-Jährige war mit dem Lenker gegen das Fahrzeug geraten. Der
Pkw wurde dabei beschädigt. Die geschädigte Autofahrerin war zur Unfallzeit am
Mittag nicht vor Ort. Weil der Radfahrer weiterfuhr und seine Unfallbeteiligung
erst am Abend meldete, wird gegen ihn wegen des Verdachts des unerlaubten
Entfernens von der Unfallstelle ermittelt.

Nach dem Strafgesetzbuch droht einem Unfallbeteiligten eine Freiheitsstrafe von
bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe, wenn er sich nach einem Unfall im
Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er

  1. zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten
    die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art
    seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und durch die
    Angabe, dass er an dem Unfall beteiligt ist, ermöglicht hat
    oder
  2. eine nach den Umständen angemessene Zeit gewartet hat, ohne
    dass jemand bereit war, die Feststellungen zu treffen.

Wie lange diese angemessene Zeit genau ist, wird in dem Gesetz nicht genannt.

Nach dem Strafgesetzbuch wird auch ein Unfallbeteiligter bestraft, der sich nach
Ablauf der Wartefrist oder berechtigt oder entschuldigt vom Unfallort entfernt
hat und die Feststellungen nicht unverzüglich nachträglich ermöglicht.

Was tun, wenn´s kracht?

  • Unfallstelle absichern!
  • Helfen Sie Verletzten!
  • Rufen Sie Hilfe (Notruf 110 oder 112 wählen)!
  • Bleiben Sie an der Unfallstelle! Nicht wegfahren! Ist der
    Schaden nur geringfügig, fahren Sie zur Seite.
  • Tauschen Sie Personalien mit anderen Unfallbeteiligten und
    Geschädigten aus (Namen, Anschriften, Führerschein- und
    Fahrzeugdaten sowie Kennzeichen, gegebenenfalls Telefonnummern
    und Ihre Versicherungsdaten)!
  • Sind andere Unfallbeteiligte und Geschädigte nicht anwesend?
    Bleiben Sie vor Ort! Warten Sie! Informieren Sie die Polizei!
    Nicht wegfahren!
  • Wenn möglich, machen Sie Fotos vom Unfallort und den beteiligten
    Fahrzeugen. Fertigen Sie eine Unfallskizze an. |erf

Kennen Sie „Movie Money“?

Kaiserslautern (ots) – Sogenanntes „Movie Money“, also „Filmgeld“, das
normalerweise nur für Theater- und Filmproduktionen verwendet wird, ist am
Montag in Kaiserslautern aufgetaucht. Bei der Abrechnung der Tageeinnahmen
entdeckten Mitarbeiter eines Geschäftes in der Fackelstraße den falschen
50-Euro-Schein in ihrer Kasse. Er war offenbar in der allgemeinen Verkaufshektik
des Tages nicht bemerkt worden.

Bereits 2019 hat das „Movie Money“ bundesweit von sich reden gemacht. Immer
wieder wurde Falschgeld dieser Art sichergestellt. Zwar sind die falschen
Geldscheine relativ leicht von den echten zu unterscheiden, die Betrüger setzen
die „Blüten“ allerdings gern an Orten ein, an denen entweder die technischen
Möglichkeiten fehlen, um die Scheine zu prüfen (zum Beispiel bei
Veranstaltungen), oder gerade aufgrund großen Besucherandrangs keine Zeit dafür
ist.

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz hat bereits im Dezember auf das Phänomen
des „Movie Moneys“ hingewiesen und gezeigt, woran man das Falschgeld erkennt,
sowie Tipps gegeben, wie man sich davor schützen kann, dass solche falschen
Scheine im eigenen Geldbeutel landen.

Ein deutliches Merkmal des „Movie Money“ ist beispielsweise, dass auf der
Vorderseite der Scheine unter der Europafahne auch tatsächlich der Begriff
„Movie Money“ aufgedruckt ist. Außerdem ist der Schriftzug zu finden „This is
not legal. It is to be used for motion props“, was übersetzt heißt: „Dies ist
nicht legal. Es darf nur als Requisite verwendet werden.“ Darüber hinaus fehlen
auf den falschen Scheinen die üblichen Sicherheitsmerkmale von Banknoten.

Die vollständige Meldung des LKA mit Links zu weiteren hilfreichen Informationen
und Videos sowie Beispielfotos von „Movie Money“-Scheinen finden Sie hier:
https://s.rlp.de/QMpNp |cri

Schwangerschaftstest mitgehen lassen

Kaiserslautern (ots) – Not macht erfinderisch, straffällig darf man hierbei
allerdings nicht werden. Ein 16-Jähriger tat jedoch genau das am Montagmittag.
Gemeinsam mit Freunden betrat er einen Drogeriemarkt in Kaiserslautern. Dort
hatte es der Heranwachsende auf einen Schwangerschaftstest abgesehen. Nachdem
der Alarm beim Verlassen des Geschäfts ausgelöst wurde, rannte er zurück und
warf den Schwangerschaftstest wieder ins Regal zurück. Eine Mitarbeiterin
beobachtete das Geschehen und verständigte die Polizei. Wegen eines vergangenen
Ladendiebstahls bestand gegen den 16-Jährigen bereits Hausverbot. Die Polizei
ermittelt. |slc

…da war das iPhone plötzlich weg

Kaiserslautern (ots) – Während sie in der „Mall“ einkaufte, ist eine Frau aus
dem Stadtgebiet am Dienstag Opfer von Taschendieben geworden. Wie die 57-Jährige
am Mittag bei der Polizei anzeigte, wollte sie gegen 11 Uhr in einem
Drogeriemarkt ihre Ware bezahlen – dabei stellte sie fest, dass ihr erst wenige
Monate altes iPhone 11 nicht mehr da ist. Das Gerät hat einen Wert von mehreren
hundert Euro.

Leider konnte die 57-Jährige keinen Hinweis auf mögliche Täter geben – es war
ihr niemand Verdächtiges in ihrer Nähe aufgefallen.

Die Präventionsexperten der „Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des
Bundes“ (ProPK) empfehlen: – Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen
auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm. – Legen Sie
Geldbörsen, Smartphones und andere Wertgegenstände nicht oben die
Einkaufstasche, den Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie
möglichst körpernah. – Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere am
besten immer in (verschiedenen) verschlossenen Innentaschen der Kleidung –
möglichst dicht am Körper.

Weitere Tipps und Erklärungen, wie die Tricks der Taschendiebe aussehen, finden
Sie im Internet auf der Seite www.polizei-beratung.de unter
https://s.rlp.de/zXQPN |cri

Mann randaliert und verletzt 29-Jährigen

Kaiserslautern (ots) – Ein alkoholisierter Mann hat am Dienstagabend in einem
Schnellrestaurant in der Marktstraße randaliert und einen 29-Jährigen leicht
verletzt.

Der Betrunkene betrat gegen 21 Uhr das Lokal. Er fing sofort an grundlos
herumzuschreien und zu randalieren. Die Gäste des zu dieser Zeit gut besuchten
Lokals verließen fluchtartig das Restaurant. Der 34-Jährige attackierte
schließlich einen 29-Jährigen, der hinterm Tresen arbeitete. Er schlug mehrfach
auf den Mann ein, der sich seinerseits zur Wehr setzte. Dem 29-Jährigen gelang
es, den Angreifer zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei
festzuhalten. Die Beamten nahmen den 34-Jährigen in Gewahrsam. Ein
Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,96 Promille. Der Mann blickt einem
Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung entgegen. |erf

Neues Jahr – gleiche Betrugsmaschen

Kaiserslautern (ots) – Auch im neuen Jahr sind Betrüger in der Westpfalz aktiv –
und sie agieren mit den gleichen Maschen wie im Vorjahr. Deshalb auch 2020:
Augen auf und nicht zu leichtgläubig sein – dann kommen Sie an Betrügern sicher
vorbei!

Diesen Grundsatz hat eine Seniorin aus dem Stadtgebiet am Dienstag beherzigt.
Die 83-jährige Frau hatte am frühen Nachmittag einen Telefonanruf eines
unbekannten Mannes erhalten. Dieser gab sich als „Mitarbeiter von Microsoft“ aus
und erklärte der Dame, dass ihr Computer repariert werden müsse, weil sie sich
darauf einen Virus eingefangen habe. Die Seniorin erkannte die Betrugsmasche und
beendete sofort das Gespräch, indem sie einfach auflegte und den Unbekannten
nicht weiter zu Wort kommen ließ. Weitere Anrufe gingen nicht ein…

Anzeige wegen versuchten Betrugs hat auch eine 32-jährige Frau aus dem
Stadtgebiet erstattet. Sie hatte es mit einem dreisten Täter zu tun, der sogar
noch versuchte, ihr zu drohen, nachdem sie sein erstes „Angebot“ abgelehnt
hatte.

Wie die 32-Jährige zu Protokoll gab, hatte sie über eine
Internet-Verkaufsplattform Autoreifen zum Verkauf angeboten. Es meldete sich ein
Mann, der vorgab, die Reifen kaufen zu wollen; eine Spedition würde sie abholen.
Das Geld für die Reifen plus die Kosten für die Spedition habe er bereits bei
einer Bank hinterlegt. Um den gesamten Betrag zu erhalten, müsse sie „lediglich
200 Euro Gebühren in die Ukraine überweisen“. Die 32-Jährige lehnte diese
Vorgehensweise jedoch ab. Daraufhin erhielt sie per E-Mail ein Schreiben einer
angeblichen polizeilichen Organisation, mit dem sie aufgefordert wurde, die 200
Euro innerhalb von 24 Stunden zu bezahlen – andernfalls würde ihr Mann
verhaftet. Der Frau wurde es daraufhin zu „bunt“ und sie schaltete die Polizei
ein.

Leider nicht so vorsichtig, sondern – im Gegenteil – sehr leichtgläubig war eine
53-jährige Frau aus dem Stadtgebiet im vergangenen Jahr. Wie die Dame jetzt bei
der Kripo anzeigte, ist sie offenbar auf einen Mann hereingefallen, der ihr via
Internet die große Liebe vorgespielt hat – aber eigentlich nur an ihr Geld
wollte.

Unter immer wieder neuen fadenscheinigen Begründungen gelang es dem Unbekannten,
der Frau im Verlauf des Jahres 2019 einen insgesamt fünfstelligen Euro-Betrag
aus der Tasche zu ziehen. Kurz vor Weihnachten sollte dann endlich das erste
Treffen stattfinden. Die 53-Jährige reiste nach Frankfurt, um den Geliebten am
Flughafen abzuholen – doch der Mann tauchte nicht auf. Erst in der Folge wurde
der Frau bewusst, dass sie hereingelegt wurde. Die Ermittlungen nach dem
Betrüger laufen. |cri

Bus streift Hauswand

Enkenbach-Alsenborn (ots) – Ein Omnibus hat am Dienstagnachmittag in der
Welschgasse eine Hauswand beschädigt. Der Bus war in Fahrtrichtung Hauptstraße
unterwegs. Wegen parkenden Autos war in der Welschgasse die Fahrbahn verengt.
Als der 59-jährige Busfahrer die Engstelle passieren wollte, streifte er mit
einem Außenspiegel die Fassade eines Wohnhauses. Das Haus ist nah an die Straße
gebaut. Am Bus und an der Hauswand entstand Sachschaden von circa 1.300 Euro.
Den Schaden an der Fassade schätzt die Polizei auf etwa 500 Euro. |erf

Polizei kontrolliert

Kaiserslautern (ots) – Die Polizei hat am Dienstag im Stadtgebiet Kontrollen
durchgeführt.

Am Elf-Freunde-Kreisel legten die Beamten am Vormittag ein besonderes Augenmerk
auf Fahrzeugführer, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon nutzen oder nicht
angeschnallt waren. Mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro und einem Punkt im
Verkehrszentralregister müssen drei Fahrer rechnen. Sie telefonierten während
der Fahrt unerlaubt hinterm Steuer. Ein Verwarnungsgeld über 30 Euro war für
drei weitere Fahrzeugführer fällig, weil sie nicht ordnungsgemäß angeschnallt
waren.

Die Kontrollen setzen die Beamten am Mittag im Kaiserbergring und in der
Barbarossastraße fort. Die Ordnungshüter leiteten gegen einen Autofahrer ein
Bußgeldverfahren ein, weil auch er während der Fahrt sein Telefon am Ohr hielt.
Zwei weitere Verkehrsteilnehmer waren nicht angeschnallt. Sie wurden verwarnt.
Außerdem hatten die Polizisten an mehreren Fahrzeugen Mängel zu beanstanden; mal
war die Hauptuntersuchung abgelaufen oder die Beleuchtung defekt. Weil 13
Fahrzeugführer Warnweste, Warndreieck oder Verbandkasten nicht mitführten,
wurden sie aufgefordert diese innerhalb einer bestimmten Frist zusammen mit
ihrem Wagen bei der Polizei vorzuführen.

Auch vor der Stadtgrenze, zwischen Eselsfürth und Fröhnerhof, nahmen Beamte
Fahrzeugführer ins Visier. Die Polizei überwachte am Vormittag die Einhaltung
der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit. Höchstens 50 Kilometer pro Stunde
sind im überwachten Streckenabschnitt erlaubt. Auf 34 Fahrer kommt ein
Verwarnungsgeld, auf sechs weitere Fahrzeugführer ein teures Bußgeld und Punkte
in Flensburg zu. Sie waren in Fahrtrichtung Mainz zu schnell unterwegs. In die
entgegengesetzte Richtung hielten sich 66 Fahrer nicht ans Tempolimit. Sie
erwartet ebenfalls ein Verwarnungsgeld beziehungsweise sechs von ihnen müssen
mit einem Bußgeld und Punkten im Verkehrszentralregister rechnen. |erf