Kaiserslautern: Die Polizei-News

Polizei Streifenfahrt Symbolbild
Polizei Symbolbild

Unfall – Fahrradfahrer verletzt

Kaiserslautern – Bei einem Verkehrsunfall in Kaiserslautern verletzte sich am Mittwochabend ein 28-jähriger Fahrradfahrer leicht und musste ins Krankenhaus. Der Mann befuhr die Trippstadter Straße von dem Universitätsgelände kommend in Richtung Bahnhof. Aus der Gerhart-Hauptmann-Straße bog eine 32-Jährige mit ihrem Auto in die Trippstadter Straße ein. Hierbei missachtete sie die Vorfahrtsregelung, übersah den Radfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Der 28-Jährige war mit einem unbeleuchteten Rad unterwegs. Rettungssanitäter versorgten den Mann und brachten in anschließend zur Kontrolle in eine Klinik. |slc

Drogen- und Alkoholkontrollen anlässlich des

Weihnachtsmarkts

Kaiserslautern – Die Polizei hat am Mittwochabend zwischen 20:00 Uhr und 01:00 Uhr an vier verschiedenen Örtlichkeiten im Stadtgebiet Verkehrskontrollen durchgeführt. In der Merkurstraße, der Pariser Straße, der Bremer Straße und der Mainzer Straße wurden anlässlich des Weihnachtsmarkts Kontrollstellen eingerichtet.

Besondere Beachtung galt hier den Fahrzeugführern. Neben der Fahrzeugkontrolle wurde intensiv geprüft, ob die Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen, was bei fünf Fahrern der Fall war. Außerdem nahmen die Beamten mehrere Strafanzeigen auf, unter anderem wegen Besitz von Betäubungsmitteln, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz. Insgesamt wurden 55 Mängel bei den kontrollierten Fahrzeugen und deren Fahrern erkannt, in 22 Fällen mussten die Fahrer eine Verwarnung zahlen.

Darüber hinaus diente die Kontrollstellen zur Ausbildung zukünftiger Kommissarinnen und Kommissare, die derzeit ein circa zweimonatiges Praktikum in verschiedenen Dienststellen der Polizeidirektion Kaiserslautern verrichten. Unmittelbar vor den Kontrollen wurden sowohl die Auszubildenden, als auch bereits erfahrene Polizisten, entsprechend zum Thema Drogen- und Alkoholkontrollen intern geschult. Die Polizei Kaiserslautern beabsichtigt in Zukunft vermehrt derartige Verkehrskontrollen durchzuführen. |spi

Einbruch am helllichten Tag

Kaiserslautern – Am helllichten Tag sind unbekannte Täter am Mittwoch in ein Haus im “Grünen Graben” eingestiegen. Nach den bisherigen Ermittlungen verschafften sich die Einbrecher zwischen 10 und 16.30 Uhr Zugang zu den Räumlichkeiten im Erdgeschoss, die derzeit umgebaut werden. Von der “Baustelle” stahlen sie diverse Baumaschinen und -Material.

Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Von den Tätern fehlt jede Spur. Zeugen, die im fraglichen Zeitraum eventuell verdächtige Personen beobachtet haben, die Baumaschinen und -Material abtransportierten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 / 369 – 2620 mit der Kripo in Verbindung zu setzen. |cri

Betrugswelle schwappt durch Kaiserslautern

Kaiserslautern – Eine ganze Welle versuchter Trickbetrügereien ist am Mittwoch durch Kaiserslautern geschwappt. Demnach haben Betrüger über den ganzen Tag verteilt Menschen im Stadtgebiet angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben – das Ziel der Anrufer: Sie wollten an Informationen über Wertgegenstände und Bankverbindungen ihrer ausgewählten Opfer kommen.

Die meisten Angerufenen erkannten allerdings den Betrugsversuch und reagierten richtig, indem sie einfach auflegten. Eine der angerufenen Seniorinnen hätte jedoch beinahe ihre Ersparnisse hergegeben…

Vom Vormittag bis zum späten Nachmittag gingen bei der Kaiserslauterer Kripo 13 Anzeigen zu Betrugsversuchen mit der Masche der falschen Polizeibeamten ein. Sozusagen “querbeet” wurden Männer und Frauen im Stadtgebiet angerufen und ihnen eine “Schreckensmeldung” von Vorfällen in ihrem Umfeld aufgetischt.

Einer der Angerufen, ein 67-jähriger Mann, berichtete beispielsweise, dass ihm weisgemacht wurde, in seiner Wohngegend sei eine Frau überfallen und beraubt worden. Nach der scheinheiligen Frage des Anrufers, ob er etwas beobachtet habe, ging das Gespräch ins Aushorchen über, und es kamen Fragen nach Wertgegenständen im Haus, weiteren Bewohnern und auch nach der Bankverbindung. Hier wurde dem 67-Jährigen klar, dass er keinen echten Polizisten am Telefon hat – deshalb legte er einfach auf.

Bei einer 66-jährigen Frau meldete sich der betrügerische Anrufer sogar zweimal

  • einmal vormittags, einmal nachmittags. Nachdem die Dame das erste Telefonat einfach beendete, weil sie die Betrugsmasche erkannte, versuchte der Unbekannte beim zweiten Anruf seiner Geschichte vom Raubüberfall noch etwas mehr Nachdruck zu verleihen. Die 66-Jährige ließ sich aber nicht aufs sprichwörtliche Glatteis führen – sie sagte dem Mann ohne Umschweife, dass er der Kriminelle sei, und legte dann wieder auf.

Gerade noch einmal gutgegangen ist der Betrugsversuch bei einer 86-jährigen Frau aus dem Stadtgebiet. Die Seniorin hatte im Laufe des Tages mehrere Anrufe von angeblichen Polizeibeamten erhalten, die es tatsächlich schafften, mit ihrer Schreckensmeldung die Dame einzuschüchtern und dazu zu bewegen, ihre Ersparnisse von der Bank zu holen, um sie einem Boten zu übergeben.

Nachdem sie das Geld schon zu Hause hatte, kamen der Frau zum Glück doch noch Zweifel an der ganzen Geschichte, weshalb sie den Notruf wählte und die echte Polizei verständigte. Die echten Beamten konnten den Betrugsversuch aufdecken und verhindern, dass die Frau um einen fünfstelligen Betrag “erleichtert” wird… |cri

Achtung, Taschendiebe! Was ist zu tun?

Kaiserslautern – Eine 80-Jährige ist am Mittwochnachmittag in der Riesenstraße Opfer von Taschendieben geworden. Unbekannte stahlen aus der Handtasche der Frau mehrere hundert Euro, eine Bankkarte und Ausweisdokumente. Kein Einzelfall. In der Adventszeit geht es in der Innenstadt, auf dem Weihnachtsmarkt und in Geschäften oft eng zu. Dicht an dicht drängen sich die Menschen. Eine Gelegenheit, die Taschendiebe gerne ausnutzen. Das kann auch im Linienbus oder in der Schlange an der Supermarktkasse sein.

Die Opfer merken im Gedränge nicht, wenn Kriminelle zugreifen. Sie öffnen unbemerkt den Reißverschluss der Handtasche oder ziehen das Smartphone aus der Gesäßtasche.

Verstauen Sie deshalb ihre Wertsachen am besten unter der Oberbekleidung, beispielsweise in einer Jackeninnentasche. Wenn Sie eine Handtasche dabeihaben, achten Sie darauf, dass sämtliche Knöpfe, Laschen und Reißverschlüsse verschlossen sind und tragen sie die Öffnungen Ihrer Körperseite zugewandt.

Leicht haben es Diebe natürlich mit Rucksäcken. Auf dem Rücken merken die Opfer nicht, wenn sich daran jemand zu schaffen macht. Warum tragen Sie den Rucksack im dichten Gedränge nicht einfach mal verkehrt herum, also vor Brust und Bauch? So haben Sie alles unter Kontrolle.

Wenn Sie Opfer von Taschendieben geworden sind, sperren Sie sofort alle Bank- und Kreditkarten. Das geht in wenigen Minuten über den Sperr-Notruf 116 116. Über den Sperr-Notruf lassen sich unter anderem auch SIM-Karten und Ausweise mit elektronischer Identitätsfunktion sperren. Informationen hierzu finden Sie unterwww.sperr-notruf.de im Internet. Erstattet Sie unbedingt eine Anzeige bei der Polizei. Vielleicht haben wir Ihren Geldbeutel schon gefunden oder den Dieb geschnappt. |erf

Mit Diebesschürze unterwegs

Kaiserslautern – Ein 27-Jähriger steht im Verdacht, am Mittwochabend in einem Lebensmitteldiscounter in der Mannheimer Straße Steaks und Tabakwaren gestohlen zu haben. Der Mann wurde von einem Zeugen dabei beobachtet, wie er vier Packungen Fleisch aus der Kühltruhe nahm und einen große Packung Tabak in einem Beutel verstaute. Den Beutel hatte sich der Mann wie eine Schürze um den Bau gebunden. Darüber trug er seine Oberbekleidung. Als der 27-Jährige den Kassenbereich passieren wollte, hielt ihn ein Ladendetektiv auf. Die sogenannte Diebesschürze war allerdings leer. Von den Steaks und dem Tabak fehlte jede Spur. Möglicherweise hat der 27-Jährige die Ware zurückgelegt oder einem mutmaßlichen Komplizen übergeben. Die Polizei ermittelt. |erf

Zu schnell, zu voll und keinen Führerschein

Kaiserslautern – Die Polizei hat am Donnerstagnachmittag einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 74-jährige Mann war den Beamten aufgefallen, weil er sich nicht an der vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzung hielt. Die Beamten überwachten in der Mannheimer Straße die Einhaltung des Tempolimits. Statt mit höchstens 50 Kilometern pro Stunde war der 74-Jährige mit 94 Stundenkilometern unterwegs. Die Polizei stoppte den Fahrer. Während der Kontrolle fiel sofort auf, dass der Mann alkoholisiert war. Das Ergebnis des Atemalkoholtests bestätigte den Verdacht: 1,95 Promille. Wie sich herausstellte war der Mann nicht im Besitz eines Führerscheins. Die Fahrerlaubnis war ihm entzogen worden – wegen Alkohol am Steuer. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Autoschlüssel wurde sichergestellt und dem 74-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Sie soll Aufschluss über die tatsächliche Blutalkoholkonzentration geben. |erf

Zu schnell, zu voll und keinen Führerschein (Korrektur)

Kaiserslautern – Der betroffenen Fahrer zur Meldung “Zu schnell, zu voll und keinen Führerschein” von heute (siehe: https://s.rlp.de/lFVMb) ist nicht wie berichtet 74 Jahre alt, sondern 47 Jahre alt. |erf