Kreis Karlsruhe: Die Polizei-News

Symbolbild Polizei (Foto: Metropolnews)
Symbolbild Polizei (Foto: Metropolnews)

Kreis Karlsruhe – Die Polizei berichtet von Vorfällen aus dem Dienstbezirk. Werden Hinweise gesucht und ihr habt etwas gesehen, dann wendet Euch bitte an die zuständige Polizeidienststelle.

Stutensee – Zusammenstoß mit Straßenbahn an Grundstücksausfahrt

Karlsruhe (ots) – Zu einem Zusammenstoß mit einer Straßenbahn kam es am Dienstagabend, als ein 20-jähriger Pkw-Fahrer aus einem Grundstück heraus auf die Gleise fuhr und eine Straßenbahn übersah. Der 20-Jährige bog gegen 18:30 Uhr von einem Anwesen aus nach rechts in die Hauptstraße ein und kollidierte beim Überqueren der angrenzenden Gleise mit einer S-Bahn der Linie S2 mit Fahrtrichtung Büchig. Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen ist derzeit, ob die entlang der Gleise aufgestellte Lichtanlage, die Anwohnern das Herannahen einer Straßenbahn ankündigt, zum Unfallzeitpunkt ordnungsgemäß funktionierte. Bei dem Unfall wurde ein Sachschaden in Höhe von circa 4.500 Euro verursacht und die Strecke musste während der Unfallaufnahme bis etwa 19:15 Uhr gesperrt werden.

Bruchsal-Untergrombach – Einbrecher von Alarm in die Flucht geschlagen

Karlsruhe (ots) – Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch versucht in einen Kiosk am Bahnhof einzubrechen. Die Langfinger hebelten gegen 23:45 Uhr zunächst die Eingangstüre des Anwesens in der Ernst-Renz-Straße auf, ließen dann aber, wohl wegen der Auslösung eines akustischen Alarms, von ihrem Vorhaben ab und flüchteten unerkannt und ohne Beute.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07251/7260 mit dem Polizeirevier Bruchsal in Verbindung zu setzen.

Eggenstein-Leopoldshafen – Splitterbomben aus dem Zweiten Weltkrieg bei Baggerarbeiten gefunden

Eggenstein-Leopoldshafen (ots) – Bei Baggerarbeiten Tiefgarage ist am Mittwochmorgen gegen 08.40 Uhr auf einer Baustelle in der Eggensteiner Moltketraße eine amerikanische Splitterbombe ausgegraben worden. In der Folge stellte man noch fünf gleichartige Bomben sicher.

Erste Ermittlungen der Polizei vor Ort ergaben, dass es sich bei dem zuerst gesichteten Gegenstand um eine Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte, worauf der Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzugezogen wurde. Sicherheitshalber musste ein Bereich von 100 Metern freigehalten werden.

Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt warnten daher angrenzende Nachbarn, sich vom Fundort entsprechend fernzuhalten. Ferner wurde im Sicherheitsbereich der Verkehr gesperrt. Evakuierungsmaßnahmen waren indessen nicht erforderlich.

Nach Eintreffen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wurde der zunächst einzeln ausgegrabene Sprengkörper in Augenschein genommen und als zehn Kilo schwere amerikanische Splitterbombe bestätigt. Offenbar wurden solche Bomben grundsätzlich im “9-er” oder “12-er – Pack” abgeworfen, daher überprüfte man die Fundstelle noch mittels Detektor. Hierbei konnten noch fünf gleichartige Kampfmittel festgestellt und ausgegraben werden.

Die Splitterbomben wurden durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst verladen und anschließend zum Landeskriminalamt verbracht, wo sie fachmännisch entsorgt werden. Die Verkehrssperrung konnte um 11.50 Uhr wieder aufgehoben werden.

Linkenheim-Hochstetten – Sauna in Vollbrand geraten

Linkenheim-Hochstetten (ots) – Eine Sauna geriet am Dienstagabend im Garten eines Wohnanwesens im Gewerbering von Hochstetten in Vollbrand und löste einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften aus.

Nach bisherigen Ermittlungen verursachte wohl ein technischer Defekt nach dem Einschalten der Heizung zunächst eine größere Rauchentwicklung, auf die der 65-Jährige Hausbesitzer nach der Heimkehr aufmerksam wurde. Neben eigenen Löschversuchen verständigte er sofort die Feuerwehr.

Bei deren Eintreffen war die Rauchsäule bereits aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen und die Hütte stand im Vollbrand. Da das Feuer auf einen angrenzenden Holzlagerplatz und eine Schreinerei überzugreifen drohte, war ein massiver Löschangriff der Freiwilligen Feuerwehren Linkenheim-Hochstetten und Dettenheim erforderlich. Dank des Einsatzes von insgesamt rund 70 Einsatzkräften konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Schreinerei schließlich verhindert werden, sodass es lediglich zu einem Schaden an der Fassade und am Dach der Werkstatt kam. Die Sauna sowie der Holzlagerplatz mitsamt Überdachung wurden hingegen komplett zerstört. Durch das Brandgeschehen entstand ein Sachschaden von circa 25.000 Euro.

Der Hausbesitzer wurde noch vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt, da er sich bei seinen Löschversuchen leichte Verbrennungen zugezogen hatte.

Bretten / Gölshausen – Einbruch in Firma

Karlsruhe (ots) – Bislang unbekannte Diebe brachen in der Zeit zwischen Montag, 18:00 Uhr und Dienstag, 18:00 Uhr, in eine Firma in der Gewerbestraße ein. Zunächst verschafften sich die Einbrecher gewaltsam Zugang und fuhren mit einem bislang unbekannten Fahrzeug auf das Gelände. Im Anschluss drangen sie gewaltsam in eine Halle ein und entwendeten daraus mehrere kleine Baumaschinen, Katalysatoren und anderes dort gelagertes Material. Der Gesamtschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Zeugen wenden sich mit Hinweisen bitte unter der Telefonnummer 07252 50460 an das Polizeirevier Bretten.

Ettlingen – Autofahrer mit gefälschtem Führerschein unterwegs

Ettlingen (ots) – Bei einer Verkehrskontrolle am Dienstagmorgen gegen 11.15 Uhr, in der Pforzheimer Straße in Richtung Karlsruher Straße, zweifelten Beamten des Polizeireviers Ettlingen an der Echtheit eines Führerscheins. Wie sich später bestätigte, handelte es sich bei dem von dem Peugeot-Fahrer vorgezeigten rumänischen EU-Führerschein um eine Totalfälschung. Der 49-Jährige durfte seine Fahrt nicht fortsetzen und wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung angezeigt.

Ubstadt-Weiher – Handfeste Streitigkeiten in Gemeinschaftsunterkunft

Karlsruhe (ots) – Nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Dienstagabend in der Gemeinschaftsunterkunft in Zeutern musste ein 30-Jähriger ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen 21.00 Uhr wurde die Polizei verständigt, dass sich in der Unterkunft mehrere Personen geschlagen hätten und ein Mann verletzt worden sei. Daraufhin wurden drei Streifen zur Gemeinschaftsunterkunft geschickt. Vor Ort konnte der verletzte 30-Jährige angetroffen werden, der angab von mehreren Personen geschlagen und mit einem Messer verletzt worden zu sein. Er wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung einer Schnittwunde und mehrerer Prellungen ins Krankenhaus gebracht. Nach den ersten Feststellungen kam es zwischen dem 30-jährigen Russen und einem 26-jährigen Mazedonier zunächst zu verbalen Streitigkeiten. Diese führten dann zu einer handfesten Auseinandersetzung an der sich auch weitere Bewohner beteiligt haben sollen und auf den 30-Jährigen eingeschlagen hätten. Der 26-Jährige wurde auf die Wache gebracht. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen.