Heidelberg: Stadtnotizen

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Heidelberg: Die Metropole am Neckar live erleben (Foto: Pixabay)

Heidelberg – News, Termine, Kulturelles und Wissenswertes

Das Gloria Kino zeigt in Kooperation mit dem Dance Theatre Heidelberg (DTH)

den FILM von OHAD NAHARIN “LAST WORK”

Mi 3. Juli 2019, 19.00 Uhr | Gloria Kino Heidelberg (Hauptstraße 146)

Der Künstlerische Leiter des Dance Theatre Heidelberg (DTH) Iván Pérez sowie die Tanzcompany beenden nun bald ihre erste Spielzeit. In dieser Saison brachten sie neue und spannende Sichtweisen auf das Genre Tanz dem Publikum näher. Oftmals war mit den choreografischen Arbeiten ein begleitendes Rahmenprogramm verbunden. Dazu gehört u. a. eine nun nahezu fest etablierte Reihe von Tanzfilmen in Kooperation mit dem Gloria Kino Heidelberg. Die Zuschauer*innen werden cineastisch mit in die Welt des Tanzes genommen. Die damit verbundenen Nachgespräche schaffen einen Raum zum Austausch sowie Mitglieder der Company und Iván Pérez näher kennenzulernen.

Mit dem Film „Last Work“ von Ohad Naharin, geht das Dance Theatre einen großen in Schritt Richtung Spielzeitpause. Die Räumlichkeiten des Kinos gewähren am 3. Juli den Zuschauer*innen nicht nur Informatives und Spannendes aus der Welt des Tanzes, sondern auch ein klein bischen Zuflucht vor den sommerlichen Temperaturen. Alle Kino- sowie Tanzbegeisterten erleben in den kühlen Räume „Last Work“, den Film, der 2015 in Tel Aviv uraufgeführt wurde. Der langjährige Künstlerische Leiter der Batsheva Dance Company Ohad Naharin erkundet darin auf der Basis seiner Gagatechnik die tänzerische Umsetzung eines scheinbar unendlichen Spektrums von Gefühlen und Empfindungen.

Im Nachgespräch mit Iván Pérez gibt es die Möglichkeit, mehr über die Bedeutung sowie den spezifischen Stil von Ohad Nahrin zu erfahren. Pérez berichtet aus erster Hand. Er sammelte persönlich auf seinem tänzerischen Weg über diese Technik viele wertvolle Erfahrungen.

Dann also Vorhang auf für diesen spannenden Film! Tickets gibt es an der Kinokasse in der Heidelberger Hauptstraße 146 oder telefonisch unter 06221|25319

Ein Fest für die Freundschaft: Heidelberg und Rehovot feierten 35 Jahre Städtepartnerschaft

Abendveranstaltung mit Delegation aus Israel

Mit der israelischen Stadt Rehovot pflegt Heidelberg seit 35 Jahren eine Städtepartnerschaft. Die Freundschaft ist gekennzeichnet durch viele offizielle und private Beziehungen – von Delegationsbesuchen über Austausche in den Bereichen Jugend, Sport, Wissenschaft und Forschung bis hin zu Bürgerbesuchen und Erfahrungsaustauschen zum Thema „Smart City“. Zum Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Heidelberg und Rehovot ist vom 23. bis 27. Juni 2019 eine Delegation aus Israel in Heidelberg zu Gast. Am Mittwoch, 26. Juni 2019, hat die Stadt Heidelberg mit den Gästen die Freundschaft bei einem Fest im Rathaus gefeiert. Heidelbergs Bürgermeister für Familie, Soziales und Kultur, Dr. Joachim Gerner, hat die Delegation aus Rehovot um Bürgermeister Rahamim Malul abends im Großen Rathaussaal empfangen.

„Ich freue mich, diesen ganz besonderen Tag gemeinsam mit unseren Gästen aus unserer israelischen Partnerstadt Rehovot feiern zu dürfen. Seit mehr als 60 Jahren stehen Heidelberg und Rehovot im freundschaftlichen Austausch, seit 35 Jahren sind beide Städte über eine offizielle Partnerschaft eng miteinander verbunden. In dieser Zeit sind unzählige Freundschaften zwischen Menschen aus Heidelberg und Rehovot entstanden. Mein Dank gilt allen, die mit ihrem großen Engagement diese Städtepartnerschaft mit viel Leben füllen“, sagte Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, der Bürgermeister Rahamim Malul als Geschenk eine in Bronze gegossene Tafel mit den Wappen beider Städte überreichte. Die 40 mal 60 Zentimeter große Tafel wurde von Bildhauer Christoph Lehr entworfen und erstellt.

Die Gäste aus Israel erhielten bei ihrem Besuch in Heidelberg zudem bei einem Rundgang einen Einblick in den Heidelberg Innovation Park (hip), der derzeit auf der ehemaligen Konversionsfläche Patton Barracks entwickelt wird. Dort entsteht ein Hotspot für Innovationen aus den Bereichen IT, digitale Medien und Bioinformatik. Daneben stand unter anderem eine Führung durch das Heidelberger Theater auf dem Programm. Außerdem fand ein Abend der Bürgerbegegnungen für die Engagierten aus den Bereichen Jugend, Kultur und Sport statt – bei einem Grillbuffet wurde auf die gemeinsame Freundschaft angestoßen.

Freundschaftliche Beziehungen seit mehr als 60 Jahren

Die Beziehungen zwischen Heidelberg und Rehovot gehen bis ins Jahr 1958 zurück. Wegbereiter der späteren Städtepartnerschaft war der wissenschaftliche Austausch, der sich zunächst zwischen dem Max-Planck-Institut für Kernphysik und dem Weizmann-Institut entwickelte und der 1978 mit der Gründung des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg weiter ausgebaut wurde.

Im Jahr 1983 wurde die Städtepartnerschaft abgeschlossen. Sie zeichnet sich durch einen regelmäßigen lebendigen Austausch aus – vor allem von Schülerinnen und Schülern, Jugendlichen sowie im wissenschaftlichen und kulturellen Bereich. Insbesondere der Freundeskreis Heidelberg-Rehovot, der Stadtjugendring, der Sportkreis und Schulen engagieren sich seit vielen Jahren. Seit 1985 nehmen Heidelberger Jugendliche jährlich am International Summer Science Institute des Weizmann-Instituts in Rehovot teil, seit 1996 besuchen israelische Jugendliche im Gegenzug die International Summer Science School Heidelberg (ISH).

Neues Elektrofahrzeug für die Heidelberger Straßenreinigung

Städtischer Fuhrpark außerdem um drittes Wasserstofffahrzeug erweitert

Für die Leerung der Papierkörbe in der Heidelberger Innenstadt sind die Mitarbeiter der Straßenreinigung ab sofort mit einem Elektrotransporter unterwegs. Der sogenannte „StreetScooter Work L“ mit batteriebetriebenen Motor ersetzt das bisher genutzte Fahrzeug mit herkömmlichem Antrieb und wird seit Anfang Juni regelmäßig eingesetzt. Der Aufbau – die „Müllhaube“ und verschiedene Ausstattungsmerkmale – wurden eigens für die Bedürfnisse der städtischen Straßenreinigung konzipiert. Ursprünglich hat die Universität Aachen das Fahrzeug entwickelt – bundesweit hohe Aufmerksamkeit erlangte es durch seinen Einsatz bei der Deutschen Post. Heidelberg treibt aus Klimaschutzgründen bei seinem städtischen Fuhrpark den Einsatz von Fahrzeugen mit innovativem Antrieb voran.

In der Heidelberger Innenstadt nutzen die beiden städtischen Mitarbeiter Süla Behramaj und Oliver Knotter den neuen Transporter, um in der Altstadt, am Bismarckplatz und am Hauptbahnhof die Papierkörbe zu leeren. Die beiden sind damit werktags von 10 bis 18 Uhr auf Tour – rund 30 bis 50 Kilometer am Tag. Viele Menschen in der Fußgängerzone interessieren sich für das umweltfreundliche, komfortable Fahrzeug. Es wird über Nacht im Zentralbetriebshof der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg aufgeladen. Da durch den E-Motor keine Fahrgeräusche entstehen, ist das Fahrzeug für den Fußgänger über das Gehör nicht zu erkennen. Der Fahrer muss deshalb erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen. Aus Sicherheitsgründen hat die Stadt einen zuschaltbaren Signalton für Gefahrensituationen und beim Rückwärtsfahrten eingerichtet. Es handelt sich um das erste E-Fahrzeug im operativen Bereich der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg.

Im Herbst 2019 kommt eine Elektro-Kehrmaschine für die Altstadt

Voraussichtlich im Herbst 2019 kommt eine Elektro-Kehrmaschine für die Altstadt. Es handelt sich um die erste vollelektrische Kehrmaschine im Einsatz der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg. Sie wurde während der Internationale Klimaschutzkonferenz „ICCA 2019“ bereits in Heidelberg erfolgreich getestet.

Drittes Wasserstofffahrzeug für Dienstfahrten

Bei der Stadt Heidelberg ist im Juni zudem das dritte Wasserstofffahrzeug in Betrieb gegangen – ein Hyundai Nexo, den das Amt für Verkehrsmanagement nutzt. Der Fünfsitzer wird bei Dienstfahrten eingesetzt. Mit einer Reichweite von bis zu 750 Kilometern kann das Fahrzeug im Vergleich zu batteriebetriebenen E-Autos auch zu längeren Dienstfahrten eingesetzt werden. Im Dezember 2018 hatte die Verwaltung die ersten Fahrzeuge dieser Art in Betrieb genommen: Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner und Umweltbürgermeister Wolfgang Erichson nutzen für ihre Dienstfahrten jeweils ein Brennstoffzellen-Fahrzeug. Es handelt sich ebenfalls um einen Hyundai Nexo und um einen Toyota Mirai. Flankierend entsteht noch 2019 eine Wasserstofftankstelle in Heidelberg. Bis dahin können wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge in Hirschberg betankt werden.

Das laufende Projekt „Aufbau einer Brennstoffzellen-Fahrzeugflotte in Heidelberg“ wird im Rahmen des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NIP) gefördert. Die Stadt setzt damit auf eine hoch-innovative Technik: den Brennstoffzellen-Antrieb. Das sind Elektro-Autos, die ihren Strom jedoch nicht direkt aus Akkus, sondern aus einer Brennstoffzelle beziehen. Entscheidender Vorteil: Die Brennstoffzelle funktioniert mit Wasserstoff. Das Gas lässt sich an Tankstellen wie herkömmlicher Kraftstoff schnell tanken, bietet große Reichweiten und es entstehen keine klimaschädlichen Emissionen am Fahrzeug – aus dem Auspuff eines Brennstoffzellenfahrzeugs kommt lediglich Wasserdampf.

Masterplan „Nachhaltige Mobilität“

Die Umstellung der Fahrzeugflotte geschieht im Rahmen des Masterplans „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“, den die Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen gemeinsam ausgearbeitet haben. Die Bundesregierung fördert mehrere Maßnahmen dieses Plans mit Mitteln aus dem Sofortprogramm „Saubere Luft“. Mittelfristig wird die Stadt zudem 22 neue E-Fahrzeuge – Pkws und leichte Nutzfahrzeuge – anschaffen und gemeinsam mit den Stadtwerken die Ladeinfrastruktur weiter ausbauen. Auch hierfür liegt bereits ein Förderbescheid des Bundes über rund 575.000 Euro vor.

Sprechstunde von Bürgermeister Wolfgang Erichson

Am Donnerstag, 4. Juli 2019, von 16 bis 18 Uhr die nächste Sprechstunde von Bürgermeister Wolfgang Erichson, Leiter des Dezernats für Umwelt, Bürgerdienste und Integration der Stadt Heidelberg statt. Insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund aus Heidelberg sind herzlich eingeladen, sich an diesem Tag mit ihren Anregungen und Problemen direkt an den zuständigen Bürgermeister zu wenden. Die Sprechstunde findet in den Diensträumen des Bürgermeisters im Palais Graimberg, Kornmarkt 5, statt.

Bürgermeister Erichson ist auch Dezernent für das Bürgeramt, das Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie, das Landschafts- und Forstamt, das Amt für Chancengleichheit, das Standesamt sowie für die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg. Persönliche Anmeldungen werden ab sofort unter der Telefonnummer 06221 58-20600 oder 06221 58-20610 entgegengenommen.

Waldbrandgefahr ist gestiegen

Vorsicht beim Umgang mit Feuer im Stadtwald

Durch die derzeitige Wetterlage steigt die Waldbrandgefahr in den baden-württembergischen Wäldern stark an. Besondere Vorsicht ist beim Umgang mit Feuer geboten. Die Stadt Heidelberg bittet die Waldbesucherinnen und Waldbesucher, folgende Regeln zu beachten:

  • Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot.
  • Feuer machen ist nur an den offiziellen, fest eingerichteten Feuerstellen auf den Grillplätzen erlaubt. Bei örtlich besonders hoher Brandgefahr kann das Feuer machen von den Forstämtern auch an den offiziellen Feuerstellen verboten werden.
  • Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Grillgeräten.
  • Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.
  • Auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.
  • Schon eine brennende Zigarette, eine Glasscherbe (Brennglaseffekt) oder ein Metallstück auf dem Boden können einen Brand auslösen.

Waldbrandgefahr besteht laut der Forstbehörden vor allem in lichtdurchlässigen Kiefernwäldern auf südexponierten Trockenstandorten. Über die Hälfte der Waldbrände entstehen durch Fahrlässigkeit und wären vermeidbar.

Waldbrand schnell melden

Wenn es doch zu einem Brand kommt, ist es wichtig, diesen so schnell wie möglich und mit genauer Ortsangabe zu melden. Die Waldstruktur in Baden-Württemberg mit Mischwäldern, Laubwäldern und überwiegend Böden mit hoher Wasserspeicherfähigkeit verhindert in der Regel ein großflächiges Ausufern der Brände. Zudem gewährleistet die gute Erschließung der Waldflächen einen schnellen Zugang für die Feuerwehren.

Ergänzend: Den aktuellen Waldbrandgefahrenindex finden Sie auf den Seiten des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de/waldbrand.

Neuenheimer Landstraße: Kranarbeiten am Sonntag, 30. Juni

Sperrung für den Durchgangsverkehr bis circa 12 Uhr

Für eine private Baumaßnahme in der Neuenheimer Landstraße 48 muss am Sonntag, 30. Juni 2019, ein Bohrgerät angeliefert und mit einem Autokran eingehoben werden. Hierfür muss die Straße vollgesperrt werden. Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, beginnen die Arbeiten nachts um 0.30 Uhr, und dauern bis circa 12 Uhr sonntagsmittags. Der Durchgangsverkehr wird über die B 37 umgeleitet. Die Alte Brücke steht sonntagsvormittags aufgrund des Brückenfestes als Umleitungsstrecke nicht zur Verfügung.

Ergänzend: Informationen über die aktuellen Baustellen im Stadtgebiet finden Sie im Internet unter www.heidelberg.de/baustellen.

Bürgerentscheid zur Verlagerung des rnv-Betriebshofs: Briefwahl jetzt beantragen

Über die geplante Verlagerung des rnv-Betriebshofs wird es am Sonntag, 21. Juli, einen Bürgerentscheid geben. Die wahlberechtigten Heidelbergerinnen und Heidelberger sind dann dazu aufgerufen über die Frage abzustimmen: „Sind Sie dafür, dass auf den gegenwärtig als Grünflächen genutzten Bereichen des Großen Ochsenkopfes kein RNV-Betriebshof gebaut wird?“

Der Bürgerentscheid wendet sich gegen den Beschluss des Gemeinderats vom Dezember 2018: Dieser hatte mit dem „Zukunftskonzept Bergheim“ beschlossen, den Betriebshof auf den Großen Ochsenkopf zu verlagern und die frei werdende Fläche an der Bergheimer Straße je zur Hälfte für bezahlbaren Wohnraum und eine Grün- und Freifläche zu nutzen. Ein „Nein“ beim Bürgerentscheid bedeutet eine Stimme für die Verlagerung des Betriebshofs und für die Schaffung von neuem Wohnraum samt Grün- und Freifläche an der Bergheimer Straße. Ein „Ja“ bedeutet eine Stimme gegen die Verlagerung des Betriebshofs auf den Ochsenkopf.

Wer am Tag des Bürgerentscheids nicht in seinem Wahllokal wählen möchte, kann ab sofort Briefwahl beantragen. Briefwahlunterlagen sind bei den Bürgerämtern der Stadt Heidelberg ab Mittwoch, 26. Juni 2019, zu den Öffnungszeiten erhältlich. Dort kann man seine Stimme dann auch direkt abgeben.

Beantragung mittels QR-Code oder durch Online-Antrag

Zur Teilnahme an der Briefwahl wird ein sogenannter Wahlschein benötigt. Wer schnell und unkompliziert zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit seinen Wahlschein beantragen möchte, um die Teilnahme an der Briefwahl sicherzustellen, oder wer in einem beliebigen Heidelberger Wahllokal wählen möchte, kann dies über den QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung tun oder über den online-Antrag auf der Homepage der Stadt Heidelberg.

  • QR-Code: Einfach den auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung aufgedruckten QR-Code mit dem Handy, Smartphone oder Tablet einscannen. Daraufhin wird man direkt zu dem für die eigene Person ausgefüllten Internetwahlscheinantrag weitergeleitet. Zur Beantragung muss nur noch das Geburtsdatum (und gegebenenfalls eine abweichende Versandanschrift) eingetragen werden.
  • Online-Antrag: Auf w w w .heidelberg.de/wahlen > Bürgerentscheid Betriebshof > Wie können Briefwahlunterlagen beantragt werden? „Online-Antrag“ aufrufen. Dort erscheint ein Erfassungsformular für die individuellen Antragsdaten. Zur automatischen Prüfung der Daten werden zwingend die Wahlbezirksnummer und die individuelle Wählernummer benötigt, die der Wahlbenachrichtigung zu entnehmen sind und die spätestens bis zum 30. Juni 2019 allen Wahlberechtigten zugegangen sein sollte. Die Antragsdaten werden verschlüsselt über das Internet in eine Sammeldatei übertragen und garantieren äußerst kurze Bearbeitungszeiten.

Anträge auf Ausstellung von Briefwahlunterlagen können auch schriftlich oder mündlich gestellt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telefax, E-Mail oder durch eine sonstige dokumentierbare Übermittlung in elektronischer Form (Online-Antrag) als gewahrt. Eine telefonische Beantragung der Unterlagen ist nicht möglich; auch nicht die Beantragung per SMS.

Antrag bis spätestens 19. Juli 2019, 18 Uhr

Die Briefwahlanträge müssen bis spätestens Freitag, 19. Juli 2019, 18 Uhr, beim Bürger- und Ordnungsamt, Bürgeramt Mitte, Bergheimer Straße 69 eingehen, um noch bearbeitet werden zu können. Auch in den Außenstellen des Bürgeramtes können Anträge auf Briefwahl nur bis Freitag, 19. Juli 2019 abgegeben werden. Die jeweiligen Öffnungszeiten der betreffenden Bürgerämter sind dabei zu berücksichtigen (8 Uhr bis 12 Uhr beziehungsweise 8 Uhr bis 16 Uhr).

Wer den Antrag für eine andere Person stellt, muss eine schriftliche Vollmacht vorlegen. Wahlscheine und Briefwahlunterlagen werden auf dem Postweg übersandt. Sollen die Briefwahlunterlagen einer anderen Person ausgehändigt werden, so ist diese Person gesondert für die Entgegennahme zu bevollmächtigen. Der/Die Bevollmächtigte muss sich ausweisen können.

Bei der Antragstellung hat man die Wahl, sich die Unterlagen nach Hause oder an eine beliebige Zustelladresse weltweit schicken zu lassen. Der Wahlschein und die sonstigen Briefwahlunterlagen werden anschließend direkt durch die Deutsche Post AG zugestellt.

Wird für die Zurücksendung des Wahlbriefs ebenfalls die Deutsche Post genutzt, erfolgt die Zustellung kostenlos. Wird ein anderer Zusteller gewählt oder eine besondere Versandform, zum Beispiel per Express, oder erfolgt die Rücksendung aus dem Ausland, trägt der Wähler/die Wählerin das Porto selbst.

Rückfragen beantwortet die Wahldienststelle der Stadt Heidelberg beim Bürger- und Ordnungsamt, Bürgeramt Mitte unter Telefon 06221 58-42220, per Fax unter 06221 58-49150 oder per E-Mail an wahldienststelle@heidelberg.de.

Ergänzend: w w w .heidelberg.de/bürgerentscheid

Friedrich-Ebert-Anlage: Teilstück eines Fahrstreifens in Richtung Innenstadt wird saniert

Der Gaisbergtunnel wird wegen Reinigungs- und Wartungsarbeiten von Montag, 1.Juli 2019, ab 20.15 Uhr bis Dienstag, 2. Juli 2019, gegen 5 Uhr gesperrt. Die Stadt Heidelberg nutzt die Sperrung, um in der Friedrich-Ebert-Anlage den nördlichen Fahrstreifen in Richtung Innenstadt zu sanieren. Die Arbeiten finden auf Höhe der Geschwindigkeitsüberwachungsanlage statt, für die Sensoren erneuert werden müssen. Der Verkehr wird am Dienstag, 2. Juli 2019, ab 5 Uhr mit einer halbseitigen Sperrung geführt. Nach dem Abschluss der Asphaltarbeiten und einer Abkühlzeit von 24 Stunden kann die sanierte Fahrbahn am Mittwoch, 3. Juli 2019, ab 8 Uhr wieder komplett freigegeben werden.

Ergänzend: Informationen über die aktuellen Baustellen im Stadtgebiet finden Sie im Internet unter w w w .heidelberg.de/baustellen.

Open Air am Freitag, 5. Juli, auf dem Bergfriedhof

Musikalische Lesung im „Erinnerungsgarten der Kulturen“ als Auftakt einer Veranstaltungsreihe

Zu einer musikalischen Lesung in den „Erinnerungsgarten der Kulturen“ auf den Bergfriedhof lädt die Stadt Heidelberg am Freitag, 5. Juli 2019, um 18.30 Uhr ein. Das Open Air findet in Kooperation mit den „Kultur-Events Rhein-Neckar e. V.“ statt. Mit einem Spagat zwischen Heiterkeit und Melancholie wird die Sängerin und Kabarettistin Madeleine Sauveur Abschied und Neubeginn thematisieren. Begleitet wird das Programm unter dem Titel „Die letzte Reise – eine Annäherung an das Unausweichliche“ von Clemens Maria Kitschen (Piano) und Annette Theuring (Violoncello).

Die Künstlerinnen und der Künstler treten im Pavillon des Erinnerungsgartens auf, für das Publikum stehen Stühle unter freiem Himmel bereit. Die Veranstaltung dauert rund eine Stunde, eine Pause gibt es nicht. Es ist zudem kein Speisen- und Getränkeangebot geplant. Bei regnerischem Wetter bitte einen Schirm mitbringen, die Veranstaltung findet in jedem Fall statt. Der Eintritt ist frei.

Als bundesweit erste Stadt eröffnete Heidelberg in Kooperation mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner im Dezember 2018 einen sogenannten „Erinnerungsgarten der Kulturen“. Die neue Anlage ist im nordwestlichen Teil des Bergfriedhofs angrenzend an die Rohrbacher Straße zu finden. Das parkähnliche Areal soll durch seine Bepflanzung und Gestaltung unterschiedliche Kulturen, Regionen und Religionen widerspiegeln. Das Open Air ist der Auftakt einer neuen, ungewöhnlichen Veranstaltungsreihe auf dem Bergfriedhof in Kooperation mit „Kultur-Events Rhein-Neckar e. V.“. Die weiteren Veranstaltungen ab November 2019 unter dem Motto „winterwarm – eine Hommage an die dunkle Jahreszeit“ finden zunächst in der Kapelle auf dem Bergfriedhof statt.

Der „Erinnerungsgarten der Kulturen“

Das außergewöhnliche Grabfeld gliedert sich in mitteleuropäische, orientalische, asiatische, mediterrane und alpine Bereiche. Baumbestattungsfelder und ein Bachlauf mit Quellstein fügen sich in die Anlage ein. Die weitere Besonderheit: Es handelt sich um sogenannte gärtnergepflegte Grabfelder. Die Stadt Heidelberg kooperiert dabei mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner. Das heißt: Wer das Nutzungsrecht an einer der Grabstätten erwirbt, schließt zugleich eine Pflegevereinbarung für die Dauer der Ruhefrist beziehungsweise des Nutzungsrechts ab. Die Stadt trägt damit gesellschaftlichen Änderungen Rechnung die zu einem Wandel der traditionellen Friedhofskultur geführt haben.

Theater im Haus der Jugend: „Eins auf die Fresse!“

Die Maxi-Theatergruppe aus dem Haus der Jugend präsentiert vom 2. bis 4. Juli, jeweils um 19. 30 Uhr, ihr neues Stück „Eins auf die Fresse!“. Die Schauspielerinnen und Schauspieler zwischen 14 und 21 Jahren haben im vergangenen Halbjahr die Themen Jugendgewalt und Todsünden in Bezug auf Dantes „Höllenkreise“ bearbeitet. Unter Leitung von Katharina Diedler und Michelle Hamberger wurde aus den Fragmenten ein gesellschaftskritisches Stück, das zugleich die eigene Lebensgeschichte verarbeitet. Karten zu fünf Euro, ermäßigt 2,50 Euro gibt es an der Abendkasse.

Für Kultur- und Kreativschaffende: Jetzt anmelden für Orientierungsberatungen am 25. Juli

„Welchen Preis hat eine kreative Idee? Wie lassen sich aus Ideen Geschäftsmodelle entwickeln? Wo findet man neue Kontakte und Kunden?“ Antworten auf diese Fragen liefern Orientierungsberatungen für Kultur- und Kreativschaffende am Donnerstag, 25. Juli 2019, in der B_Fabrik, Bergheimer Straße 104, 69115 Heidelberg. Angeboten werden die kostenlosen Beratungen von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG Baden-Württemberg) in Kooperation mit der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg. Ziel der Orientierungsgespräche ist es, erste Lösungsansätze zu entwickeln und über Netzwerke, Anlaufstellen und Fördermöglichkeiten zu informieren. Das Angebot richtet sich an Kreativschaffende aus allen Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft wie Architektur, Design, Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Kunst- und Buchmarkt, Games-Industrie, Darstellende Künste sowie Presse und Werbemarkt. Für die Orientierungsberatungen mit Stephanie Hock sind eine Anmeldung und Terminvereinbarung per E-Mail an orientierungsberatung@mfg.de notwendig, inklusive einer kurzen Beschreibung des jeweiligen Anliegens. Weitere Informationen auch unter w w w .kreativwirtschaft.heidelberg.de und https://kreativ.mfg.de/angebote/beratung-und-coaching/orientierungsberatung/.