A5/Ober-Mörlen/Friedberg: Vollsperrung dauert noch mehrere Stunden !

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Ober-Mörlen/Friedberg (ots) – A 5 – 12:45 Uhr – Schlechte Nachrichten für alle Verkehrsteilnehmer, die durch die Wetterau in Richtung Süden unterwegs sind. Die Vollsperrung wird noch mehrere Stunden andauern.

Die Bergung der Ladung des mit Gefahrstoff beladenen LKW gestaltet sich schwieriger als gedacht. Die Farbfässer sind durch den Unfall stark in Mitleidenschaft gezogen und drohen unter der Hitze zu bersten. Nun muss eine Fachfirma mit der Bergung beauftragt werden.
Um Gefahren für die Verkehrsteilnehmer abzuwenden muss die Autobahn 5 zwischen Ober-Mörlen und Friedberg weiterhin voll gesperrt bleiben.

Die Polizei hat, mit Ausnahme der LKW, alle Verkehrsteilnehmer aus dem gesperrten Bereich begleitet. Die Johanniter sind unterwegs und versorgen die im dahinter liegenden Rückstau wartenden Verkehrsteilnehmer mit Wasser.

Die Polizei bittet, auch wenn die Hitze das Warten unangenehm macht, um Geduld.
Auch noch so energischen Forderungen an die Absperrkräfte der Autobahnmeisterei, mit der Bitte die Sperrung passieren zu dürfen, kann aus den genannten Gründen nicht Folge geleistet werden.

Meldung von 11:15 Uhr:

(ots) – Viel Geduld bei der Hitze brauchen Verkehrsteilnehmer derzeit auf der Autobahn 5 in Richtung Süden.
Zwischen Ober-Mörlen und Friedberg kam es gegen 08.40 Uhr zu einem Unfall, als ein bulgarischer LKW-Fahrer mit seinem Sattelzug die Fahrspur wechselte und dabei auf seinen Vordermann und dessen Schwerlastauflieger auffuhr.
Da in dem Sattelzug unter anderem Gefahrstoffe in Form von mehreren Fässern Farbe geladen sind, gestalten sich die Bergungsarbeiten schwierig.

LKW mit Gefahrgut
LKW mit Gefahrgut

Die Autobahn 5 ist seit 10.35 Uhr in Richtung Süden voll gesperrt. Aufgrund der Hitze gilt es zunächst die Farbfässer zu bergen und damit eine potentiell von diesen ausgehende Gefahr einzudämmen, bevor eine Abschleppung des Lasters möglich ist.
Die Feuerwehr ist dafür mit vor Ort, um die Bergung zu begleiten.

Für die Arbeiten ist noch mindestens eine Stunde mit einer Vollsperrung zu rechnen, mit Behinderungen noch einige Zeit darüber hinaus. Die Umleitungsstrecken überlastet, weshalb eine weiträumige Umfahrung zu empfehlen ist.

Die beiden betroffenen LKW-Fahrer kamen zur Untersuchung ins Krankenhaus, trugen aber nach ersten Feststellungen keine schweren Verletzungen davon.