Rhein-Neckar-Kreis: Kreisnotizen

Rhein-Neckar-Kreis – News, Termine, Kulturelles und Wissenswertes

Die Burgruine Eberbach ins Licht gerückt – Multimedia-Show mit Präsentationen und Vorträgen in der Stadthalle Eberbach

Stadt Eberbach

Die Stadt Eberbach ist mit der Burgruine Eberbach seit 2017 Mitglied im Burgen- und Schlössernetzwerk Burglandschaft e.V. Eine Multimedia-Show mit Präsentationen und Vorträgen beleuchtet am Montag, 13. Mai 2019, um 19:00 Uhr in der Stadthalle Eberbach die außergewöhnliche Burganlage mit vielen neuen Facetten. Die öffentliche Veranstaltung wird vom Verein Burglandschaft e.V. in Kooperation mit der Stadt Eberbach organisiert. Die dreigliedrige Anlage auf dem Burgberg ist von ihrer Geschichte höchst interessant und gibt zugleich viele Rätsel auf. Die Burgruine wurde zu unterschiedlichen Zeiten erbaut, erweitert und wieder aufgelassen. Heute sind noch einige wenige Bauteile der einst bedeutenden Burg erhalten. Im Rahmen der Mitgliedschaft im Netzwerk Burglandschaft wurden für die Burganlage unterschiedliche Digital- und Printprodukte im einheitlichen Erscheinungsbild erstellt. Die Projektbeteiligten präsentieren nun die ersten Ergebnisse der Zusammenarbeit. Mit den verschiedenen Multimedia-Beiträgen und Präsentationen soll künftig eine neue Aufmerksamkeit für diese herausragende Burganlage geweckt werden. Unter dem Motto: „Die Burgruine Eberbach ins Licht gerückt“ werden zunächst erste digitale Produkte präsentiert, die im Rahmen der Beteiligung am Netzwerk Burglandschaft erstellt wurden. Dazu führen verschiedene Referenten ihre Filmbeiträge und Visualisierungen vor. Neueste Erkenntnisse zur Geschichte der Anlage stellt Herr Nicolai Knauer M.A. im Rahmen des kurzen Vortrages „Eine Burg oder drei Burgen in Eberbach“ dar. Anschließend wird das neue Faltblatt zur Eberbacher Burgengruppe präsentiert. Auch neue Infotafeln werden vorgestellt, die dem Besucher künftig mehr Informationen über dieses spannende Baudenkmal liefern. Es erwartet Sie ein kurzweiliger und informativer Abend, der Ihnen neue Blickwinkel auf die Burgruine eröffnen wird. Die Veranstaltung ist öffentlich – der Eintritt ist frei! Auf Ihr Kommen freuen sich die Stadt Eberbach zusammen mit der Burglandschaft e.V.

„Zahl des Monats“: 10 408 Schülerinnen und Schüler besuchen in diesem Schuljahr die beruflichen Schulen des Rhein-Neckar-Kreises / Leichtes Plus am Schulstandort Weinheim

Zahlen und Ziffern spielen in einer großen Behörde wie dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis natürlich eine große Rolle. In der Serie „Zahl des Monats“ stellt das Referat Öffentlichkeitsarbeit im Büro des Landrats neue beziehungsweise interessante Zahlen vor und beleuchtet wissenswerte Fakten, die sich hinter den nüchternen Ziffern verbergen. Für den Monat April lautet die Zahl 10 408: So viele Schülerinnen und Schüler werden im laufenden Schuljahr 2018/2019 an den beruflichen Schulen des Rhein-Neckar-Kreises unterrichtet.

Dies entspricht einem Rückgang um 184 Schülerinnen und Schüler und somit einem Minus von 1,74 Prozent. Der Rückgang der Schülerzahlen im Rhein-Neckar-Kreis liegt damit minimal unter dem landesweiten Durchschnitt (1,8 Prozent). Im laufenden Schuljahr besuchen rund 348 500 Schülerinnen und Schüler die öffentlichen beruflichen Schulen Baden-Württembergs im Geschäftsbereich des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport. Die vorläufige Auswertung der amtlichen Schulstatistik durch das Statistische Landesamt ergab dabei auf Landesebene ein Minus von knapp 6400 Schülerinnen und Schülern gegenüber dem Vorjahr. Im Rhein-Neckar-Kreis werden übrigens 6539 junge Menschen in Vollzeit und 3869 in Teilzeit unterrichtet.

Im Vollzeitbereich ist die Schülerzahl von 6748 auf 6539 Schülerinnen und Schüler (-209 /-3,10%) gefallen. Der Rückgang fand im Wesentlichen beim Berufskolleg (-70), bei den beruflichen Gymnasien (-20, trotz eines Zugangs beim Sozialwissenschaftlichen Gymnasium von +25) und bei den berufsvorbereitenden Schularten VAB (-186) statt. Davon entfallen minus 115 Schülerinnen und Schüler auf die im Schulversuch eingeführte spezielle Form des Vorqualifizierungsjahres für Schülerinnen und Schüler ohne Sprachkenntnisse (VABO), welche insbesondere für die Aufnahme schulpflichtiger Flüchtlinge eingerichtet worden war.

Schülerzahlen an den sechs Berufsschulstandorten im Kreis

Die Schülerzahlen an den sechs Berufsschulstandorten im Rhein-Neckar-Kreis stellen sich wie folgt dar: Eberbach 614 (-47 im Vergleich zum Schuljahr 2017/18), Hockenheim 254 (-42), Schwetzingen 2317 (-27), Sinsheim 2495 (-16), Weinheim 2448 (+5), Wiesloch 2280 (-57). Im Schuljahr 2018/19 entspricht der Rückgang der Schülerzahlen bei den beruflichen Schulen in etwa dem Landestrend. Standortbezogen bleibt anzumerken, dass lediglich beim Schulstandort Weinheim die Schülerzahl ganz leicht angestiegen ist.

Insgesamt lernen in diesem Schuljahr übrigens sogar exakt 10 919 junge Menschen in Bildungseinrichtungen, die sich in der Trägerschaft des Rhein-Neckar-Kreises befinden. 511 Schülerinnen und Schüler (-8 im Vergleich zum Vorjahr) besuchen nämlich noch die sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie Schulkindergärten des Landkreises. Die in diesem Bereich seit vier Jahren sinkende Zahl hängt mit der veränderten Gesetzeslage ab dem Schuljahr 2015/16 zusammen, durch die der zuvor stetig steigende Trend an Schülerzuwächsen an den SBBZ umgekehrt wurde. Eltern hatten zunehmend von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, ihre Kinder inklusiv an allgemeinbildenden Schulen unterrichten zu lassen. Die Schülerzahl hat sich jedoch zwischenzeitlich auf ein nahezu konstantes Niveau eingependelt.

Stadtbibliothek als Ort der Bildung und Begegnung

Die Stadtbibliothek zeigt sich ab dem 13. Mai 2019 um 13 Uhr von einer neuen Seite. Nach mehrwöchigem Umbau werden pünktlich zur Sommersaison sowohl der neugestaltete Lesebereich als die Tourist Information in Anwesenheit von Bürgermeister Stefan Schmutz der Öffentlichkeit präsentiert. Die Tourist Info im Erdgeschoss des Gebäudes wurde räumlich erweitert und bietet eine Fülle von Broschüren und Materialien über lokale und regionale Reiseziele. Leserinnen und Leser von Zeitschriften und Zeitungen finden nunmehr im Dachgeschoss einen neuen, großzügig gestalteten Lesebereich. Die räumliche Trennung von Lesebereich und Tourist Info war ein Ergebnis der einjährigen Erprobungsphase.

Der Gemeinderat hatte bereits im vergangenen Jahr beschlossen, die Tourist Info dauerhaft in die Räumlichkeiten der Stadtbibliothek zu integrieren. Maßgeblich für diese Entscheidung waren die verlängerten Öffnungszeiten, das repräsentative Gebäude, die attraktiv gestalteten Räumlichkeiten sowie eine Vielzahl von positiven Synergien, wie bspw. kostenloses WLAN sowie die Möglichkeit weiterführende Informationen zu vermitteln. Die Stadtbibliothek Ladenburg ist eine beliebte Anlaufstelle für Menschen in Ladenburg. Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Besucherinnen und Besucher von außerhalb können die Einrichtung für unterschiedliche Auskünfte nutzen. Mit der Integration der Tourist Info öffnet sich die Stadtbibliothek einer neuen Zielgruppe und präsentiert sich als eine öffentliche Einrichtung, die sich Veränderungen offen zeigt und sich auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ort der Bildung und der Begegnung befindet.

Vom 24. bis 30. April 2019: Europäische Impfwoche

Gesundheitsamt macht sich stark für das Impfen

Anlässlich der 14. Europäischen Impfwoche, die unter dem Motto „Vorbeugen, Schützen, Impfen“ steht, möchte das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, auf die Bedeutung von Impfungen nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft hinweisen.

Impfungen sind eine lebenslang ertragreiche Investition in die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder. Dank Impfstoffen sind die meisten Kinder und Erwachsenen in der Europäischen Region heute immun gegen Masern, Röteln, Mumps Diphtherie Pertussis (Keuchhusten), Tetanus (Wundstarrkrampf) und Polio (Kinderlähmung).

Immer mehr Menschen lassen sich zum Schutz vor schwerer Erkrankung auch gegen Pneumokokken, Papillomviren und Hepatitis-B-Viren impfen. Bei einer durchschnittlichen Impfquote von 90 Prozent erhielten 2017 in der Europäischen Region mehr Kinder eine zweite Dosis des Masernimpfstoffes denn je zuvor.

„90 Prozent sind gut, aber noch nicht gut genug“, informiert Dr. Anne Kühn, Ärztin im Gesundheitsamt. Es gilt: Je mehr Menschen geimpft sind, desto besser sind die geschützt, die krankheitsbedingt nicht geimpft werden können. „Deutschlandweit hatten wir in den vergangenen zwei Jahren mehrere Ausbrüche von Masern, davon wurden auch Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Heidelberg nicht verschont“, erläutert die Ärztin weiter. Denn trotz aller Fortschritte im Kampf gegen impfpräventable Krankheiten werden noch viel zu viele Menschen nicht durch Impfung geschützt. Größere Anstrengungen sind erforderlich, damit die Impflücken geschlossen werden und niemand auf der Strecke bleibt. Die Kosten unterlassener Impfungen sind eindeutig: 2018 erkrankten in der Europäischen Region mehr als 82.000 Personen an Masern und 72 von ihnen starben an den Folgen. Impflücken sind für ansteckende Krankheiten ein Einfallstor, durch das sie sich unter allen nicht geimpften Menschen verbreiten können.

Die Verwirklichung des Europäischen Impfaktionsplans (EVAP) und seiner Vision einer Europäischen Region ohne impfpräventable Krankheiten, in der alle Länder ihren Bürgern ein Leben lang chancengleichen Zugang zu hochwertigen, sicheren und bezahlbaren Impfstoffen und Impfmaßnahmen bieten, ist ein entscheidender Zwischenschritt für das Erreichen der Agenda 2030 und insbesondere des dritten Ziels für nachhaltige Entwicklung: “Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.”

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis steht also ganz klar hinter dem Motto der 14. Europäischen Impfwoche: #VaccinesWork!

Fragen rund um das Thema Impfen beantworten die Hausärztinnen und Hausärzte in der Region oder das Gesundheitsamt unter Tel. 06221 522-1827.

GEO-City Tour Eberbach – 3. Mai 2019 16.00 Uhr

Stadt Eberbach

Die Tourist-Information der Stadt Eberbach bietet am Freitag, dem 3. Mai um 16 Uhr eine GEO-City Tour an. Treffpunkt ist um 16.00 Uhr bei der Tourist-Information am Rathaus in Eberbach. Die Tour dauert ca. 60-90 Minuten, die Kosten pro Teilnehmer belaufen sich auf 3,50 €. Um Anmeldung bei der Tourist-Information wird gebeten.

Eberbach hat eine einmalige geographische und geologische Lage im Neckartal. Am Neckarlauer erfahren die Teilnehmer interessante und für viele Bürger bisher unbekannte Informationen über den Lauf des Neckars, das Eberbacher Neckarknie und das seltene Phänomen der Flussumkehr. Des Weiteren informiert Dr. Bernd Strey über die ungewöhnliche Auenlandschaft Neckar sowie über deren Funktion als Hochwasserschutz. Aber auch der Buntsandstein kommt bei der Führung nicht zu kurz.

Der Rundgang führt nur über ebenes Gelände mit Sitzmöglichkeiten und Pausen. Der Exkursionsleiter Dr. Bernd Strey hat an der Pädagogischen Hochschule Geographie und an der Universität in Heidelberg Geologie studiert und sich vor allem mit der regionalen Geologie Südwestdeutschlands beschäftigt.

Von der Almpizza bis zur Ziegenwurst

Stadt Weinheim

Fleisch, Fisch oder vegan: Bei der Street Food Tour in Weinheim vom 3. bis 5. Mai ist die kulinarische Bandbreite enorm

Weinheim. Die ganze Welt ist zu Gast, wenn die Street Food Tour am Wochenende 3. bis 5. Mai in den Weinheimer Schlosshöfen eine Station einlegt. Die wisio-media GmbH als Veranstalter der Tour hat jetzt das kulinarische Programm bekannt gegeben. Die Bandbreite ist enorm und geht – alphabetisch gesehen – von der Almpizza bis zur Ziegenwurst und bis zum afrikanischen Zebrasteak. Es sind fast 30 Stände, die in beiden Schlosshöfen brutzeln, backen, grillen und schmoren. Die kulinarischen Regionen der Welt tischen auf: Es gibt Burritos, Wraps und Salate bei „Texicos“, Fritiertes beim „Hipster Foodtruck“ (auch „Veggie Superfood“), Thunfischburger und Ochsenbäckchen, persische Safranhähnchen, afrikanische Spezialitäten am Truck „Hakuna Matata“, , brasilianische Eintöpfe, Currys aus Sri Lanka, aber auch Veggie- und Ziegenbratwurst am „Pirates-Bodensee-Truck“ – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Los geht es am Freitag, 3. Mai, von 17 Uhr bis 22 Uhr, Samstag kann von 12 Uhr bis 22 Uhr und sonntags von 12 Uhr bis 18 Uhr geschlemmt werden. Weinheimer Spezialität als Beilage: Ein chilliges Livemusik-Programm an allen Tagen, sogar mit Lokalkolorit: Zum Auftakt am Freitag, 3. Mai, wird Gitarrist Andy Botz mit der Sängerin Lana Keys für die chillige Hintergrundmusik sorgen. An beiden Wochenendtagen eröffnet das junge Hemsbacher Jazz-Trio „Triovision“ um 12 Uhr das Bühnenprogramm zum ersten Lunch. Am Samstag folgen aus Weinheim die „Schulzes“ – also Blues und Country mit Mojo Schulz und Petra Arnold-Schulz, abends gibt es wieder funkig-angehauchten Jazz mit dem Trio „Funtastic“. Am Sonntag bilden Jochen Pöhlert an der Gitarre und Luisa Bökenfeld (Piano/Gesang) den Abschluss. Damit das Wetter keinen Strich durch die Rechnung machen kann, wird für ausreichend überdachte Sitzgelegenheiten gesorgt, kündigte jetzt nochmal wisio-media-Geschäftsführer Simon Wissing an. Auch die kleinen Gäste sollen auf ihre Kosten kommen: Mit Kinderschminken, einem lustigen Zauberer und einer Kinderhüpfburg ist auch hier für Unterhaltung gesorgt.

Dienstjubiläen im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: Landrat Stefan Dallinger gratuliert einer Mitarbeiterin zu 40 Jahre und vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu 25 Jahre im Öffentlichen Dienst

„Ein schöner Grund zum Feiern“, begrüßten Landrat Stefan Dallinger (4.v.l.), und der Vorsitzende des Personalrats, Martin Streib (links), am Freitag, 12. April 2019 im Sitzungssaal 5. OG im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg insgesamt fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisbehörde und gratulierten herzlich zum 25- und 40-jährigen Dienstjubiläum. Bei der Feierstunde mit dabei waren auch zahlreiche Dezernats- und Amtsleitungen des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

Folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feierten ihr 25-jähriges Dienstjubiläum:

v.l.n.r. Erhard Geörg, wohnhaft in Hüffenhardt, beschäftigt beim Amt für Landwirtschaft und Naturschutz, Anne-Charlott Olsen, wohnhaft in Mannheim, beschäftigt beim Jugendamt, Martina Zimmermann, wohnhaft in Mannheim, beschäftigt beim Jugendamt und Dr. Markus Schuster, wohnhaft in Sinsheim, beschäftigt beim Wasserrechtsamt.

Folgende Mitarbeiterin feierte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum:

2.v.r. Monika Semmler, wohnhaft in Heiligkreuzsteinach, beschäftigt beim Versorgungsamt.

„Tag der Tat“ im Römerstadion am 4. Mai

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Herbst, ruft die Stadt Ladenburg am Samstag, den 4. Mai von 9 bis 15 Uhr zum zweiten Aktionstag „Tag der Tat“ im Römerstadion auf. Möglichst viele helfende Hände werden benötigt, um die wichtigste Sport- und Freizeiteinrichtung der Stadt Ladenburg fit für die Sommersaison zu machen. Mit ihrem Einsatz zeigen die Helferinnen und Helfer, dass ihnen das Römerstadion am Herzen liegt. Jede Helferstunde zählt. Bürgermeister Stefan Schmutz freut sich sehr, dass alle Vereine, die das Römerstadion nutzen, erneut ihre Unterstützung zugesagt haben. Auch der städtische Bauhof wird vor Ort sein und tatkräftig bei den Pflege- und Reinigungsarbeiten helfen. Für Material und Verpflegung sorgt die Stadt Ladenburg.

Wo sich einst das Mühlrad drehte – Wanderung im wild romantischen Sechs- Mühlen- Tal bei Weinheim – Wieder am Samstag, 27. April

Stadt Weinheim

Weinheim. Eine Führung durch das im Frühling erwachende Sechs-Mühlen-Tal bei Weinheim ist eine rasante Zeitreise. Kaum eine Strecke spannt so geschichtsträchtig den Bogen vom frühen Mittelalter bis zur modernen Wasserkraft-Technologie. Irgendwo am Zusammenfluss von Grundelbach und Weschnitz dürften sich im sechsten Jahrhundert die ersten Franken niedergelassen haben.

Geopark-Führer Franz Piva nimmt die Teilnehmer wieder am Samstag, 2. März mit auf seine Reise durch die Geschichte der Franken sowie auf einen etwa vier Kilometer langen Rundweg durch das wild-romantische Weschnitztal, mit seinen sechs Mühlen, die heute zum Teil Kulturdenkmäler sind. Die Weschnitz selbst birgt reizvolle Mühlkanäle aus der Gründerzeit der Mühlen. Der Wachenberg, ein alter Vulkanschlot, der vor etwa 250 bis 290 Millionen Jahren entstanden ist, wird ebenfalls erklärt.

Spannend wird es besonders in der „Oberen Hildebrandmühle“. Dort informiert Wolfgang  Fuchs über Wasserkraft zur heutigen Stromerzeugung. Armin Krichbaum ergänzt in der „Untere Fuchs’sche Mühle“ mit echten Raritäten der Industriegeschichte, zum Beispiel einer Wasserturbine mit einem Deutz-Dieselmotor, beide aus dem Jahr 1937 und die in Deutschland einzige noch existierende Öl- Mühle in dieser Ausführung aus dem Jahr 1927. Treffpunkt ist der Vorplatz der Peterskirche um 14 Uhr, Dauer etwa drei Stunden Kosten: 8 Euro pro Person – Schulkinder bis 13 Jahre 4 Euro. Bitte mit Voranmeldung Stadt Weinheim Tourist-Information, Telefon 06201 / 82 610, E-Mail: tourismus@weinheim.de

Landrat Stefan Dallinger verabschiedet insgesamt sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den „wohlverdienten“ Ruhestand

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„Herzlichen Dank für das Geleistete zum Wohle der Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Neckar-Kreises“, verabschiedeten Landrat Stefan Dallinger (rechts), der Vorsitzende des Personalrats im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Martin Streib (2.v.l.), und die Vorsitzende des Personalrats des Jobcenters Rhein-Neckar-Kreis, Maria Schopf, am Freitag, 12. April 2019 im Sitzungssaal 5. OG im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den „wohlverdienten“ Ruhestand und wünschten für die Zukunft alles Gute, insbesondere viel Gesundheit. Bei der Feierstunde mit dabei waren auch zahlreiche Dezernats- und Amtsleitungen des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis:

v.l.n.r. Anita Schmidt, wohnhaft in Ladenburg, beschäftigt beim Amt für Schulen, Kultur und Sport, Hans-Joachim Lietzmann, wohnhaft in Wiesloch, beschäftigt beim Amt für Schulen, Kultur und Sport, Anna Auer, wohnhaft in Sandhausen, beschäftigt beim Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis, Gerhard Zahn, wohnhaft in Hockenheim, beschäftigt als Mitglied des Personalrats im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Dr. Matthias Palm, wohnhaft in Weinheim, beschäftigt beim Veterinäramt und Verbraucherschutz und Irene Roth, wohnhaft in Neckarbischofsheim, beschäftigt beim Amt für Landwirtschaft und Naturschutz.

Waldbrandgefahr etwas zurückgegangen – Grillstellen wieder freigegeben

Nachdem der Deutsche Wetterdienst heute die Waldbrandgefahrenstufe für die Region Eberbach von “hoch” auf “mittel” zurückgesetzt hat und für die kommenden Tage eine weitere leichte Entspannung zu erwarten ist, hat die Stadtförsterei Eberbach in Absprache mit der Freiwilligen Feuerwehr die seit Samstagnachmittag, 20. April, gesperrten Grillstellen im Stadtwald wieder freigegeben. Da aber gerade in der Frühlings- und Sommerzeit im Wald ein erhöhtes Brandrisiko herrscht, weist die Stadtförsterei auf folgende gesetzliche Vorschriften und Verhaltensregeln hin und bittet diese zu beachten:

  • Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein absolutes Rauchverbot.
  • Das Grillen auf mitgebrachten Grillgeräten ist verboten. Grillen ist nur in den offiziell eingerichteten Feuerstellen an Grillplätzen erlaubt.
  • Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. Hierzu zählt auch offenes Feuer in gemauerten Grills, Öfen oder Kaminen.
  • Herumliegende Glasflaschen und -scherben können durch den Brennglaseffekt schnell zur Brandursache werden. Sie haben im Wald nichts verloren und müssen ordnungsgemäß entsorgt werden.

Die Stadtförsterei bedankt sich für entsprechend umsichtiges und verantwortungsvolles Verhalten.

Historische Stadtführung am Maifeiertag – Die Geschichte der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert

Stadt Sinsheim

Um die Geschichte der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert zu vermitteln, schlüpft Stadtführerin Monika Möhring in das Gewand der „Marie vun Sinse“. Zu deren Lebzeiten taten sich auch in Sinsheim und Umgebung die Fabrikarbeiter zusammen, um sich gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen aufzulehnen. Die Obrigkeit hatte dafür wenig Verständnis und ließ jede Kundgebung auseinanderschlagen. Doch findige Leute fanden immer wieder Mittel und Wege, die Verbote zu umgehen. Wie und wo erfahren die interessierten Teilnehmer bei diesem einstündigen Stadtrundgang am 1. Mai. Letzter Anlaufpunkt wird, passend zum Thema, das Gewerkschaftsbüro des DGB sein, wo es sich bei einem Glas Sekt gemütlich plaudern lässt.

Treffpunkt ist um 11.00 Uhr vor dem Stadtmuseum in der Hauptstraße 92. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet pro Teilnehmer 4 €, Kinder zahlen 2 €.

Veranstalter ist der Verein Freunde Sinsheimer Geschichte e.V.