Hoffenheim: TSG sorgt gegen Leverkusen für Rekorde

6:2-Sieg

Sinsheim – Mit einem schwungvollen Auftritt und Toren satt brach die TSG am 19. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga gleich mehrere Rekorde. Beim 6:2 (2:2) gegen Bayer 04 Leverkusen stellte die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann eine neue Punkte- und Tore-Bestmarke auf. Maximiliane Rall traf vier Mal (19., 47., 79., 90.), außerdem waren Nicole Billa (40.) und Fabienne Dongus (67.) erfolgreich.

Taktik & Personal:

Beim vorletzten Auftritt im heimischen Dietmar-Hopp-Stadion der laufenden Saison nahm Chef-Trainer Jürgen Ehrmann im Vergleich zur Partie bei Borussia Mönchengladbach gleich vier Änderungen in der Startformation vor. Gegen Bayer 04 Leverkusen startete Janina Leitzig statt Martina Tufekovic zwischen den Pfosten. In der Innenverteidigung ersetzte Luana Bühler Johanna Kaiser, Tabea Waßmuth und Nicole Billa rückten für Anne Fühner und Jana Beuschlein in die Anfangself.

In Hoffenheim kletterten die Temperaturen am Ostersamstag deutlich über die 20 Grad, doch das tat der Spielfreude der beiden Teams, die am 19. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga im Dietmar-Hopp-Stadion aufeinandertrafen, keinen Abbruch. Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich ein munteres Spiel mit gefährlichen Offensivaktionen. Zwar war die TSG gegen die abstiegsbedrohten Leverkusenerinnen das spielbestimmende Team, schnell stellte aber auch der Tabellenelfte seine Giftigkeit unter Beweis und traf zur Führung (7.). Doch die Ehrmann-Elf zeigte sich wenig beeindruckt und spielte weiter leichtfüßig nach vorne. Maxi Rall traf in der 19. Spielminute zum verdienten Ausgleich, doch nur fünf Minuten später schlug Leverkusen erneut eiskalt zu. Im Anschluss blieb die TSG dominant und glich noch vor dem Halbzeitpfiff zum 2:2 aus (40.).

Nicht minder schwungvoll begann der zweite Durchgang. Erst zwei Minuten waren gespielt, als Maxi Rall zur erstmaligen Führung für Hoffenheim traf. Fortan überzeugte die TSG durch Spielfreude und Laufbereitschaft, lediglich die Defensive des Teams von Trainer Ehrmann wackelte ab und an. Dennoch wurden die Angriffe der Gäste aus Leverkusen mit zunehmender Spielzeit und schwindenden Kräften ungefährlicher. Mit dem Treffer zum 4:2 (67.) von Fabienne Dongus löste Co-Trainer Eskandar Zamani, der die erkrankte Chef-Trainerin Verena Hagedorn an der Seitenlinie vertrat, die Defensivreihen seines Teams mehr und mehr auf, sodass sich für die TSG große Räume auftaten. Diese nutzte Maxi Rall mit ihrem dritten und ihrem vierten Tor des Spiels zum deutlichen 6:2-Endstand.