Frankfurt am Main: Die Polizei-News

Artikel_Frankfurt-Bundesstraße: Eindeutig zu schnell
Artikel_Frankfurt-Bundesstraße: Eindeutig zu schnell

Frankfurt am Main – Die Polizei berichtet von Vorfällen aus dem Dienstbezirk. Werden Hinweise gesucht und ihr habt etwas gesehen, dann wendet Euch bitte an die zuständige Polizeidienststelle.

Frankfurt: Freund und Lebensretter am Flughafen

Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main

(ots) – Dem umsichtigen Einschreiten der Bundespolizei verdankt ein herzkranker Deutscher vermutlich sein Leben. Als der 75-Jährige am frühen Morgen des 28. Februars vor der zentralen Luftsicherheitskontrolle im Flugsteig A urplötzlich zusammenbricht, leisten ihm dort eingesetzte Bundespolizisten umgehend erste Hilfe. Der Mann ist zunächst bewusstlos und die Beamten alarmieren den Rettungsdienst. Als die Polizisten im weiteren Verlauf keinen Puls und keine Atmung mehr bei ihm feststellen können, beginnen sie sofort mit der Reanimation.

Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte gelingt es ihnen, den Reisenden mit Hilfe eines Defibrillators ins Leben zurückzuholen. Nachdem das eingetroffen Rettungsteam ihn stabilisieren kann, wird der Mann in das Universitätsklinikum Frankfurt am Main eingeliefert. Mittlerweile befindet sich der Mann auf dem Weg der Besserung.

Frankfurt-Bundesstraße: Eindeutig zu schnell

(ots) – (ne) Mit 175 km/h bei erlaubten 80 km/h ist gestern ein rasender BMW auf der Bundesstraße 3 zwischen Bad Vilbel und dem Preungesheimer Dreieck gemessen und fotografiert worden.

Wegen der Fahrbahnunebenheiten sind dort derzeit nur 80 km/h erlaubt. Viele Autofahrer halten sich aber nicht an diese Begrenzung. Rund acht Stunden wurde die Geschwindigkeit daher von der Polizei mit Hilfe eines Lasermesssystems überwacht.

In dieser Zeit sind immerhin insgesamt 1.739 Autos zu schnell gewesen. Doch der Fahrer des BMW hat es eindeutig übertrieben. Ihm drohen nun ein Bußgeld von 600 Euro, 2 Punkte in Flensburg und 3 Monate Fahrverbot.

Frankfurt-Niederursel: Unfall mit geklauten Auto

(ots) – (ka) Gestern Abend baute ein Unbekannter einen Unfall in der Niederurseler Landstraße und flüchtete danach zu Fuß. Das Auto wurde kurze Zeit zuvor gestohlen.

Gegen 23.30 Uhr soll der Mann, nach jetzigem Erkenntnisstand, auf der Niederurseler Landstraße mit einem Mercedes über eine rote Ampel gefahren und deshalb mit einem Opel zusammengestoßen sein. Der 25-jährige Opelfahrer trug durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen davon. Der Mercedesfahrer ließ nach dem Unfall das Auto zurück und flüchtete zu Fuß. Es entstand ein Sachschaden von etwa 46.000 Euro.

Der Fahrer kann folgendermaßen beschrieben werden:
  • Männlich, 180 cm groß, 25 bis 30 Jahre alt, kräftige Statur, osteuropäisches Erscheinungsbild und dunkel gekleidet.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass das Auto im Laufe des Abends vor der Haustür des Fahrzeughalters geklaut wurde. Ob der Unfallverursacher auch für den Diebstahl verantwortlich ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 069/755-52199 entgegen.

Frankfurt-Bahnhofsviertel: Zeitungen im Treppenhaus angezündet

(ots) – (ka) Gestern, am frühen Abend, zündete ein Unbekannter in einem Treppenhaus in der Münchener Straße einen Stapel Werbezeitungen an. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Gegen 17.30 Uhr ertönte in dem Mehrfamilienhaus ein Rauchmelder, woraufhin ein Bewohner des Hauses in das Treppenhaus ging und einen Stapel brennende Prospekte sah. Der 37-Jährige löschte diesen sofort, sodass sich die Flammen nicht ausbreiten konnten. An dem Holzabsatz der Treppe entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Die Kriminalpolizei geht aktuell von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen dauern an.

Frankfurt-Flughafen: Verwirrter Mann

(ots) – (mc) Gestern Morgen (28. Februar 2019) hat ein offensichtlich geistig verwirrter Mann für Aufsehen am Frankfurter Flughafen gesorgt, als er beinahe nackt randalierte und Polizisten der Bundespolizei attackierte.
Gegen 07:20 Uhr in der Frühe wurden die Bundespolizisten auf den bis auf eine Unterhose entkleideten Mann aufmerksam. Noch vor der Kontrolle drohte er ihnen sofort mit Gewalt. Als der Mann zur Identitätsfeststellung zur Wache gebracht werden sollte, eskalierte sein Gemütszustand.

Er begann heftig sich den Polizeibeamten zu widersetzen und schlug dabei sogar seinen eigenen Kopf auf den Boden, um sich mutmaßlich selbst zu verletzen. Darüber hinaus verletzte er sogar einen Mitarbeiter der Fraport-AG leicht, der den Beamten zur Hilfe geeilt war.

Nach dem der Mann unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde er nach erstmedizinischer Behandlung in eine Pyschiatrie eingewiesen.

Frankfurt: Pilotprojekt “KART” – Zeit für ein Fazit

(ots) – (em) Seit einem Jahr ist die Kontrolleinheit Autoposer, Raser und Tuner, kurz: KART, der Frankfurter Polizei im Einsatz. Da das Pilotprojekt sehr erfolgreich verlaufen ist, wird KART ab dem 01. März 2019 nun als feste Einheit der Frankfurter Polizei agieren.

Am 01. März 2018 hat die inzwischen acht Mann starke Einheit ihre Arbeit aufgenommen. Seitdem geht sie konsequent gegen Verstöße in den Phänomenbereichen Autoposer, Raser und Tuner vor. Häufig sind die Fahrzeuge nicht nur zu laut und/oder zu schnell unterwegs. Auch die vorgenommenen Veränderungen an den Autos sind oft nicht ordnungsgemäß. Die damit einhergehenden Gefahren für die Verkehrssicherheit scheinen selten bewusst zu sein.

Die Zahlen des vergangenen Jahres machen den Bedarf einer solchen Einheit deutlich: Es wurden insgesamt 190 Fahrzeuge sichergestellt. In 347 Fällen wurden Autofahrerinnen und -fahrer für das Verursachen unnötigen Lärms und der Wiederherstellung von verkehrsunsicheren Fahrzeugen zur Rechenschaft gezogen. Der Spitzenwert bei der Geräuschmessung eines Pkw lag bei 109 Dezibel. Dies ist mit der Lautstärke einer Kettensäge oder eines Rockkonzertes vergleichbar.

Ein Motorrad war sogar “in der Spitze” mit über 130 Dezibel unterwegs und lag damit über der menschlichen Schmerzgrenze, sodass bereits eine kurze Einwirkung hörschädigend sein kann. In insgesamt acht Fällen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Autorennens eingeleitet. Ein Fahrer hatte es besonders eilig und wurde mit 115 km/h in der Stadt erwischt.

Die KART wird auch zukünftig konsequent gegen das rechtswidrige Verhalten von Autoposern, Rasern und Tunern vorgehen; für die Sicherheit und Ruhe der Frankfurterinnen und Frankfurter.