OB Feldmann begruesst Kinderprinzenpaar Jannis I. und Finja I. im Rathaus_Foto_Maik_Reuss
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Frankfurt – News, Termine, Kulturelles und Wissenswertes

Auch in Zukunft starke Partner – Oberbürgermeister Feldmann begrüßt Delegation aus Guangzhou im Kaisersaal

(ffm) 9024 Kilometer liegen zwischen Frankfurt und seiner chinesischen Partnerstadt Guangzhou. Und dennoch wird die Freundschaft besonders intensiv gepflegt.

Auf seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos machte Guangzhous Oberbürgermeister Wen Guohui gemeinsam mit einer Delegation am 20. und 21. Januar einen Zwischenstopp in Frankfurt. Dort traf er bei einem Round Table-Gespräch auf Oberbürgermeister Peter Feldmann und verschiedene Akteure der Stadt. Im Anschluss ließ Feldmann einen Empfang für seine chinesischen Gäste im Kaisersaal ausrichten.

„Nach meinem Besuch in Guangzhou im vergangenen Jahr freue ich mich sehr, Ihre Gastfreundschaft nach so kurzer Zeit erwidern zu können“, sagte Feldmann. „Und in wenigen Tagen werden wir wieder zusammentreffen – beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Für das kommende Jahr streben wir dort einen gemeinsamen Auftritt unserer beiden Städte an.“

Feldmann wies darauf hin, dass die Partnerschaft zwischen der Stadt am Main und der am Perlfluss eine der erfolgreichsten und aktivsten ist. In den vergangen 30 Jahren – die Freundschaft wurde 1988 geschlossen – gab es viele Projekte, initiiert von Wirtschaft, Wissenschaft und der jungen Generation. Mehrere Schulen pflegen regelmäßig Schüleraustausche, auch Studierende nehmen an Austauschprogrammen teil. Fußballturniere mit Teams aus Frankfurt, Guangzhou, Tel Aviv und Lyon sind ausgesprochen beliebt. Wirtschafts- und Handelsbeziehungen spielen eine wichtige Rolle, besonders das Teilen von Know-how aus den verschiedensten Bereichen.

Feldmann und Wen planen, die Freundschaft und Zusammenarbeit in den kommenden Jahren zu intensivieren und die gemeinsame Partnerstadt Lyon als dritten Partner ins Boot zu holen. Was beim Fußball bereits gelingt, soll sich künftig auch in anderen Bereichen niederschlagen: „Heute morgen haben wir den Grundstein für eine trilaterale Kooperation zwischen Frankfurt, Guangzhou und Lyon gelegt. Sie soll den Austausch in vielen Bereichen vereinfachen“, erklärte Feldmann. „Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Projekte und ich danke allen, die die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Guangzhou so lebendig und stark machen!“

Oberbürgermeister Peter Feldmann gratuliert den Mitgliedern der TG Bornheim bei deren Neujahrsempfang

(ffm) Wer sich in Frankfurt auf Vereinsebene sportlich betätigen möchte, der kommt an der TG Bornheim kaum vorbei: Am 27. April 2018 knackte der mitgliederstärkste Sportverein Hessens die magische Marke von 30.000 zahlenden Mitgliedern und setzt seine beeindruckende Wachstumsgeschichte auch im Jahr 2019 unbeirrt fort.

Die rasant wachsende Stadt Frankfurt profitiert unmittelbar vom vielfältigen Angebot des prosperierenden Vereins. So bietet die TG Bornheim in ihren Räumen zehn verschiedenen Schulen insgesamt 58 Wochenstunden Schulsport an. Im Vereinsschwimmbad haben im vergangenen Jahr 1091 Kinder in 125 Gruppen ihr Seepferdchen-Abzeichen erschwommen. „Diese Bilanz kann sich sehen lassen“, lobte Oberbürgermeister Peter Feldmann während des Neujahrsempfangs der TG Bornheim am Samstag, 19. Januar. Feldmann betonte, wie wichtig es sei, Kindern rechtzeitig schwimmen beizubringen. „Doch auch hier geht es nicht primär um Leistung, sondern um Breitensport: Fit werden oder fit bleiben – das Wichtigste ist der Spaß an der Bewegung. Dabei bewegt die TG ganze Generationen vom drei Monate alten Baby bis zu dessen Großmutter. Besonders gut ist das Angebot der Kindebetreuung: Hier haben Mama und Papa keine Ausrede mehr, wenn es schweißtreibend wird“, sagte der Oberbürgermeister.

Peter Völker, der langjährige Vorsitzender der Turngemeinde, sagte: „Wir weisen ein kontinuierliches Wachstum von rund fünf Prozent pro Jahr auf und sind mit der Entwicklung im Jahr 2018 sehr zufrieden.„Völker verweist darauf, dass die TG Bornheim 2019 trotz verjüngter Sportlicher Leitung mit personeller Kontinuität und attraktiven Angeboten einen Neustart in die Zukunft anpeilt: Anfang Oktober 2018 hat Cissis Petkanas den Posten des Sportlichen Leiters von Boris Zielinski übernommen. Der diplomierte Sportwissenschaftler ist seit sechs Jahren Vereinsmitglied und habe sich in dieser Zeit durch Fleiß und Kompetenz für sein neues Amt empfohlen, sagte Völker.

Auch in sportlicher Hinsicht trumpft der Verein mit über 500 Übungsleitern und 1500 Stunden sportlicher Angebote pro Woche gewohnt groß auf. „Wir sind besonders stolz auf unsere Kooperationen“, sagte Peter Völker und verweist auf aktuell 17 verschiedene Projekte, die vom Pausensport in der Helmholtzschule bis zum Bewegungsprogramm im Altenwohnheim reichen. „Wir gehen dorthin, wo der Bedarf ist“, sagte der Vereinsvorsitzende.

Feldmann wiederum unterstrich am konkreten Beispiel von zwei aktiven Vereinsmitgliedern, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für diese Gesellschaft ist: „Ohne Ihre Arbeit wäre die Erfolgsgeschichte der TG Bornheim undenkbar und somit auch die gesamte Stadt ein gutes Stück unsportlicher“, sagte das Stadtoberhaupt. Besonders hob Feldmann das Engagement von Petra Römer hervor, die der TG seit 1981 angehört und seit 1999 Vorstandsmitglied ist. „Am 15. Februar sehen wir uns wieder, wenn Sie mit Bürgermedaille ausgezeichnet werden. Doch bereits jetzt möchte ich mich bei ihnen für Ihr Jahrzehnte währendes Engagement bedanken. Denn auch wenn es Ihnen viel Freude bereiten mag, ist es nicht selbstverständlich, dass man sich in seiner Freizeit für seine Mitmenschen einsetzt“, sagte Feldmann.

Auch den neuen sportlichen Leiter Cissis Petkanas begrüßte Feldmann und wünschte ihm viel Erfolg bei seiner Arbeit: „Sie sind der Beweis, dass die Förderung sportlicher Talente bei der TG Bornheim funktioniert und der Vorstand es versteht, sich kontinuierlich zu verjüngen, ohne dabei Kompetenz zu verlieren.“ Petkanas ist seit 2012 hauptamtlicher Mitarbeiter bei der TG Bornheim. Durch sein sportwissenschaftliches Studium und seine Tätigkeit als Übungsleiter ist er zur Turngemeinde gestoßen. „Ein wesentlicher Baustein unseres Erfolgs ist die gesunde Mischung aus Professionalität und Ehrenamt“, sagte Petkanas. Dies sei nur möglich, da der Vorstand bereits sehr früh professionelle Strukturen geschaffen habe. „Das Vereinsleben führt dazu, dass viele Menschen einen Platz in der Gesellschaft finden und über den Sport Gemeinschaft erfahren. Das ist in einer Großstadt ebenso wichtig wie in ländlichen Gebieten“, erläuterte Cissis Petkanas.

Mit Helau ins neue Jahr: Peter Feldmann empfängt Frankfurts Narren

OB Feldmann begruesst Kinderprinzenpaar Jannis I. und Finja I. im Rathaus_Foto_Maik_Reuss
OB Feldmann begruesst Kinderprinzenpaar Jannis I. und Finja I. im Rathaus_Foto_Maik_Reuss

(ffm) …Frankfurts Frohsinn ist bekannt, in Hessen und im ganzen Land. Ob Fasching, Fastnacht, Karneval, gefeiert wird hier überall…

Frankfurts Narren sind am Sonntag, 20. Januar, mit großem Helau ins neue Jahr gestartet: Oberbürgermeister Peter Feldmann hat Prinzenpaar, Kinderprinzenpaar, Vereinsabordnungen und Ehrensenat des Großen Rats beim Neujahrsempfang für die Karnevalvereine im Römer empfangen. Zuvor gab es die traditionelle Kutschfahrt vom Stoltze-Platz zum Römer. Feldmann fuhr gemeinsam mit Prinz Pascal I. und Prinzessin Selina I. sowie dem Kinderprinzenpaar Jannis I. und Finja I. auf den Römerberg. Im Rathaus verlieh Feldmann den Orden „Goldener Frankfurter Adler“ an besonders verdiente Fastnachter.

…Ja, Frankfurt Fastnacht, die gefällt; hier trifft sich halt die ganz Welt. Frankfurt ist international in Wirtschaft, Sport und Karneval…

„So bunt wie das Bild hier heute, so bunt ist die Geschichte unserer Stadt als Achse des Frohsinns“, stellte Feldmann fest. „Vom süddeutschen Faschingstreiben in Aschaffenburg bis zur Mainzer Fassenacht und zum Karneval in Köln, in Frankfurt finden sich alle Facetten wieder! Fasching, Fastnacht, Karneval – wir Frankfurter haben uns das Beste aus allem herausgesucht. Und genau das tut unserer Fassenacht gut!“

…Der gute Geist sind die Vereine, ehrenamtlich – wie ich meine – wird super Arbeit hier gemacht…

Feldmann dankte dem Großen Rat und dessen Präsident Axel Heilmann für ihren unermüdlichen Einsatz um den Frankfurter Karneval. Ein ebenso großes Dankeschön ging an die FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler, Dirk Remmert und Michael Weil – die Frankfurter Entsorgungsbetriebe stellen das Prinzliche Haus der diesjährigen Kampagne.

Der „Goldene Frankfurter Adler“ wird seit 1974 verliehen – damals aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Großen Rats. Seit 1980 übernimmt der Oberbürgermeister die Überreichung der Auszeichnung im Rahmen eines Neujahrsempfangs im Römer.

 

Das Historische Museum Frankfurt präsentiert: Neue Konzertreihe mit „Bridges – Musik verbindet“

Auftakt – Ensemble Cosmic Conjunction

Donnerstag, 24. Januar 2019, 17:30 Uhr, Leopold Sonnemann-Saal im HMF

Frankfurt, 21.01.2019. In der neuen Konzertreihe des HMF stellt sich alle zwei Monate, an einem Donnerstag, ein Ensemble der Initiative „Bridges – Musik verbindet“ vor. Jedem Konzert geht ein halbstündiger thematischer Salon voran und im Anschluss an das Konzert können sich Gäste und Ensemblemitglieder bei einem Getränk im Rententurm-Foyer austauschen. Die Konzertreihe wird im Programm „360°-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes gefördert und findet in Kooperation mit der Frankfurter transkulturellen Musikinitiative „Bridges – Musik verbindet“ statt. Das Historische Museum Frankfurt möchte für die vielfältige Gesellschaft Frankfurts, von deren Mitgliedern über 50 Prozent eine Migrationsbiographie haben, ein Ort der Verständigung über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt sein.

Deswegen haben wir die Musikinitiative Bridges eingeladen, eine Konzertreihe im HMF zu realisieren. Die mittlerweile über 100 Musiker*innen der Initiative stammen aus den unterschiedlichsten Kulturen. Ihre Liebe zur Musik und der Stadt Frankfurt verbindet sie, sodass in den Ensembles ein Dialog über einen neuen „Frankfurter Musikstil“ entsteht:

„Bridges bringt Musikstile auf die Bühne, die schon lange in der internationalen Stadt Frankfurt präsent sind. Jetzt wachsen sie zu einem neuen „Frankfurter Stil“ zusammen. So sind wir stolz, an einem Ort wie dem Historischen Museum eine Konzertreihe gestalten zu dürfen, die sich mit der Vielfalt der Stadt Frankfurt in Vergangenheit wie Gegenwart auseinandersetzt und in Dialog mit der Stadt tritt. Denn der Dialog als Weg der Auseinandersetzung mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit ist auch wesentliches Element von Bridges.“(Zitat Bridges)

Das Ensemble Cosmic Conjunction bildet den Auftakt der Konzertreihe. Alle vier Musiker*innen bringen einen eigenen Musikeinfluss aus der Heimat mit. So entsteht eine außergewöhnliche Zusammensetzung an Instrumenten und Sound – ein Crossover aus Film- und Weltmusik.

Die gebürtige Mongolin Enkhtuya Jambaldorj lebt seit dem Jahr 2000 in Deutschland. Ihre mongolische Pferdekopfgeige begleitet sie oft mit ihrem eindrücklichen Kehlkopfgesang. Afewerki Mengesha lernte das traditionelle Zupfinstrument Krar ab seinem 11. Lebensjahr in seinem Heimatdorf in Eritrea und spielte dort in einer Band. Als Sänger und Komponist produziert er heute eritreische Popmusik. Der Gitarrist und Komponist Rainer Michel engagiert sich von Anfang an bei der Initiative Bridges – Musik verbindet, er ist bekannt für seine musikalischen Experimente. Henning Eichler spielt seit Anfang der 90er Jahre Mundharmonika, mit seiner Formation “Blues Blend” hat er den Deutschen Rock- und Pop-Preis gewonnen.

Um 17.30 Uhr begrüßen im Leopold Sonnemann-Saal Museumsdirektor Jan Gerchow und die Geschäftsführerinnen der Initiative Johanna-Leonore Dahlhoff und Anke Karen Meyer die Gäste. Das Konzert beginnt um 18:00 Uhr. Anschließend gibt es einen Sektempfang im Foyer des Rententurms und die Gelegenheit sich untereinander auszutauschen.

Das Konzert dauert etwa eine Stunde ohne Pause Eintritt: 10 € / 5 € Mehr Informationen unter:https://historisches-museum-frankfurt.de/de/node/51658

Saalhof 1 (ehemals Fahrtor 2) 60311 Frankfurt am Main www.historisches-museum-frankfurt.de

Für gesellschaftlichen Zusammenhalt werben

Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker stellt gemeinsam mit VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott die Werbeaktion auf den Fahrkartenautomaten vor

(ffm) Ab Montag, 21. Januar, wird im Frankfurter Stadtgebiet auch auf den Fahrkartenautomaten der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) für ein gemeinsames Miteinander und gegen Antisemitismus geworben. Bereits am Montag, 14. Januar, startete die Plakataktion der Initative „Für jüdisches Leben in Frankfurt und gegen Antisemitismus“, die Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker ins Leben gerufen hat. Bis März werden insgesamt 1400 Plakate über das ganze Stadtgebiet verteilt für Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts werben. Die Aktion soll verdeutlichen, dass jüdisches Leben nach Frankfurt am Main gehört, hier eine lange und große Tradition besitzt und jede Art der Judenfeindlichkeit nicht geduldet werden darf.

„Natürlich wird durch die Aktion allein der Antisemitismus nicht verschwinden, doch sie kann in einer Zeit des wachsenden Antisemitismus ein Zeichen für das Zusammenstehen und das Einstehen füreinander sein. Seien wir solidarisch und bieten wir gleichzeitig jenen die Stirn, die jüdisches Leben in unserem Land bedrohen. Wir alle müssen uns für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in unserer Stadt engagieren, denn er ist das Gift, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt zerstört“, betonte Becker. VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott ergänzte: „Unsere Gesellschaft muss zusammenhalten, um gegen Antisemitismus oder jede Art von Intoleranz aufzustehen und klar Position zu beziehen – für eine freiheitlich demokratische Grundordnung und ein Leben in Deutschland auf dieser Grundlage. Für Antisemitismus und Intoleranz ist in der VGF und in unseren U- und Straßenbahnen kein Platz!“

Um die Initiative für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu unterstützen, kann das Plakat von Vereinen, Organisationen, Kirchengemeinden, Glaubensgemeinschaften und Unternehmen sowie Medien als A1 Plakat im Quer- und Hochformat oder in digitaler Form im Büro des Bürgermeisters per E-Mail buergermeister@stadt-frankfurt.de kostenlos angefordert werden.

Fokus Lyrik: Festivalkongress zur Gegenwartslyrik vom 7. bis 10. März in Frankfurt

(ffm) Fokus Lyrik – der Festivalkongress zieht nach zehn Jahren Lyrikboom Bilanz und bietet zahlreichen Akteurinnen und Akteuren erstmals ein Forum zum Austausch und zur Vernetzung. 124 Mitwirkende sowie zahlreiche Gäste aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nehmen teil. Auf 18 Podien werden tagsüber Fragen der Produktion, Förderung und Rezeption von Lyrik diskutiert. Ein künstlerisches Rahmenprogramm am Abend bietet zudem hochkarätige Lesungen und Performances. Fokus Lyrik wird vom 7. bis 10. März einmalig in Frankfurt am Main stattfinden, Veranstalter sind das Kulturamt der Stadt Frankfurt und die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Das Projekt wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Kuratorinnen und Kuratoren des Programms sind mit Monika Rinck und Tristan Marquardt zwei wichtige Vertreterinnen und Vertreter der deutschsprachigen Lyrik. Monika Rinck ist eine bedeutende Dichterin und Essayistin und Vizepräsidentin der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Der Lyriker und Literaturwissenschaftler Tristan Marquardt ist als Veranstalter und Performer sehr präsent, besonders in der jüngeren Lyrikszene.

Das Tagesprogramm hat Tristan Marquardt entwickelt: „Es ist ein guter und wichtiger Zeitpunkt, um über die Lage und Zukunft der Lyrik zu reden. Denn so vielfältig und vielstimmig die Lyrik heute ist, so prekär ist weiterhin ihr Status. Wir müssen darüber diskutieren, was wir heute überhaupt unter Lyrik verstehen, welchen Ort die Lyrik im gesellschaftlichen Wandel hat und welche strukturellen Maßnahmen ergriffen werden können, um sie besser zu fördern. Dafür brauchen wir möglichst viele unterschiedliche Stimmen und ich bin froh, dass bei Fokus Lyrik viele von ihnen ins Gespräch kommen werden“, sagt Marquardt.

Monika Rinck verantwortet das Abend- und Matineeprogramm, für das sehr unterschiedliche Orte in Frankfurt ausgewählt wurden. „Der Vortrag eines poetischen Textes steht in einem wechselseitigen Verhältnis zu dem Raum, in dem er stattfindet“, sagt sie. Es wird Live-Performances und interdisziplinäre Aufführungen im Museum MMK, der Jugendkulturkirche St. Peter und dem Künstlerhaus Mousonturm geben. Darüber hinaus befasst sich am Freitag, 8. März, eine eigens für Fokus Lyrik zusammengestellte Jury mit den Kriterien, Dynamiken und Schwierigkeiten einer Preisvergabe. Am Festival-Samstag, 9. März, unternehmen renommierte Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler einen Parforceritt durch die Geschichte der deutschsprachigen Lyrik.

Das Programm wird am Freitag, 8. Februar, auf http://www.fokuslyrik.de veröffentlicht. Neben einem Festivalpass für alle Tage (30 Euro/ermäßigt 25 Euro) sind auch Tagestickets für die Festivaltage buchbar.

Das Programm wird bei einer Pressekonferenz am Freitag, 8. Februar, 13 Uhr, im Kulturdezernat der Stadt Frankfurt, Brückenstraße 3-7, vorgestellt. Eine gesonderte Einladung zu diesem Termin folgt.

Kontakt für die Medien: Sonja Vandenrath, Leiterin des Referates Literatur, Kulturamt Frankfurt am Main, Telefon 069/212-36091, E-Mail sonja.vandenrath@stadt-frankfurt.de

Aino Kelle, Leiterin des Fachbereichs Kulturveranstaltungen und -kommunikation, Telefon 069/212-35435, E-Mail aino.kelle@stadt-frankfurt.de

„Kann das weg oder ist das echt?“ – Glasierte Quarzkeramik und ihre Bedeutung im Alten Orient

Die Goethe Universität

Vortrag von Femke Grops, Doktorandin der Archäologie, am Dienstag, 29.01.2019, 19 Uhr, im Museum Giersch der Goethe-Universität. Ohne Anmeldung, Eintritt frei

FRANKFURT. „…und aus dem Ofen kommt Lapislazuli heraus!“ In kaum einer anderen Quelle des Alten Orients wird die Funktion von Glas und glasierter Quarzkeramik so deutlich wie in den sogenannten Glasrezepten aus der Bibliothek des assyrischen Herrschers Assurbanipal (Regierungszeit: 668–631/627 v. Chr.). Ziel war es demnach, die schönen Edelsteine – gerade den beliebten Lapislazuli – zu imitieren. Dass der Stein „aus dem Ofen“ nicht nur das Aussehen, sondern auch die magische Funktion der schützenden und heilenden Steine übernimmt, zeigt die Ausstellung „Faszination der Dinge – Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie“ (noch bis 24. Februar 2019) im Museum Giersch der Goethe-Universität anhand antiker Objekte aus Assyrien (heutiger Nordirak). Im begleitenden Abendvortrag am Dienstag, 29.01.2019, um 19 Uhr, im Museum Giersch der Goethe-Universität, zeigt Femke Grops, Doktorandin der Archäologie, die magische Wirkung dieser „fakes“ in ihren archäologischen Fundkontexten. Selten lassen sich Spuren von Ritualen, an denen Quarzkeramik als materia magica teilnahm, so deutlich im archäologischen Befund erfassen wie im Ischtar-Tempel des Herrschers Tukulti-Ninurta I. (1233–1197 v. Chr.) in der Reichshauptstadt Assur.

In der Sonderausstellung „Faszination der Dinge – Werte weltweit in Archäologie und Ethnologie“ stellen 14 Promovierende und zwei Postdocs der Fächer Archäologie und Ethnologie aus dem Graduiertenkolleg „Wert & Äquivalent“ an der Goethe-Universität ihre Forschungsthemen vor und was sie daran so fasziniert. Die Themen umfassen die Zeitspanne vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart und sind bisher nur einer kleinen Fachöffentlichkeit bekannt. Ein Fotokunstprojekt von Studierenden der Hochschule RheinMain in Wiesbaden gibt den Forschenden des Graduiertenkollegs ein Gesicht.

Femke Grops promoviert zum Thema „Assyrische Quarzkeramik“ und ist Mitglied des Graduiertenkollegs „Wert & Äquivalent“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

Zum Stillstand um die Regionaltangente West: Regionale Wirtschaft erwartet schnelle Einigung in Eschborn

IHK Frankfurt am Main

Vor dem Treffen der Eschborner Fraktionsvorsitzenden, der RTW Planungsgesellschaft und der Straßenbaubehörde Hessen Mobil bei Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag, 22. Januar 2019, in Wiesbaden fordert die Initiative PERFORM der Wirtschaftskammern in FrankfurtRheinMain eine schnelle Einigung aller Beteiligten.

Die Wirtschaftskammern fordern die Beteiligten zur zügigen Erarbeitung von Lösungen auf, um die Umsetzung der Regionaltangente West nicht weiter zu verzögern. Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, und Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, verdeutlichen: „Die geplante Schienenverbindung ist ein regionales Projekt. Sie ermöglicht eine Verbindung von Langen und Dreieich im Süden über den Flughafen bis nach Bad Homburg im Norden und wird zu einer Entschärfung der angespannten Verkehrssituation im Westen des Rhein-Main-Gebietes beitragen. Die Regionaltangente West ist darüber hinaus der erste Teil eines möglichen Schienenrings um Frankfurt, der den ÖPNV der gesamten Metropolregion deutlich verbessern wird.“ Hintergrund des Gesprächs beim Hessischen Wirtschaftsminister am Dienstag sind anstehende Entscheidungen zur Regionaltangente West in Eschborn. Zum einen diskutieren die Eschborner Stadtverordneten, der Änderung des Gesellschaftervertrages der RTW Planungsgesellschaft zuzustimmen, damit diese mit den Planungen fortfahren kann. Zum anderen gibt es einen planerischen Konflikt zwischen der geplanten Schienenverbindung und einem Bebauungsplan zur Anbindung der Düsseldorfer Straße an die A 66.

In Eschborn kommen in den nächsten fünf Jahren rund 200 000 Quadratmeter Bürofläche durch Revitalisierung oder Neubau auf den Markt. Dies entspricht etwa 10 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. „Mit bereits heute fast 40 000 Ein- und Auspendlern und überlasteten Straßen rund um Eschborn ist ein Ausbau des ÖPNV-Systems dringend notwendig“, erklärt Prof. Dr. Müller.

Messe Frankfurt baut Elektromobilität auf Messegelände aus

Die Unternehmensgruppe nutzt StreetScooter für emissionsfreie Transportfahrten auf dem Frankfurter Messegelände. Die elektrifizierten Fahrzeuge sind im Rahmen eines zweijährigen Testbetriebs für die Aussteller und Besucher der Messe Frankfurt im Einsatz.

Das Frankfurter Messegelände ist eine „Stadt in der Stadt“. Auf einer Fläche so groß wie 90 Fußballfelder mit elf Messehallen, über 90 Kongress- und Konferenzsälen und unter anderem 26 Restaurants sind für Serviceleistungen wie Standbau, Besuchermarketing und Gastronomie nicht nur zu Veranstaltungszeiten internationaler Leitmessen eine Vielzahl von Lieferfahrten notwendig. Durch die Anschaffung von drei elektrifizierten Transportfahrzeugen des Typs StreetScooter wird ein Teil davon rein elektrisch und damit ohne Schadstoffausstoß abgewickelt. „Teppichböden, Beschilderungen und sogar Pausensnacks werden von den Servicepartnern der Messe Frankfurt klimaneutral innerhalb des Geländes befördert. Mit dem Einsatz der StreetScooter investiert das Unternehmen in die Verbesserung seines ökologischen Fußabdrucks“, so Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Schon seit Längerem setzt die Messe Frankfurt auf Elektromobilität. 2011 schaffte das Unternehmen den ersten elektrischen Pkw der Marke Mercedes Benz A-Klasse an. Auch ein Fahrzeug mit einer wasserstoffangetriebenen Brennstoffzelle war auf dem Messegelände im Einsatz. Heute stehen im messeinternen Fuhrpark mehrere Elektroautos zur Verfügung. Die dafür notwendige Ladeinfrastruktur hält die Messe Frankfurt auch für Aussteller und Besucher ihrer Fachmessen mit dreizehn Ladestationen auf dem Messegelände vor.

Im Rahmen ihres CSR-Engagements betreibt die Messe Frankfurt verstärkt regenerative Energiegewinnung. Mit der neuen Halle 12 hat das Unternehmen die dritte und größte Solaranlage auf dem Frankfurter Messegelände installiert. 5.300 Module erzeugen 1.087 MWh jährlich. Das entspricht dem Bedarf von 241 Haushalten. Die Photovoltaikanlagen auf dem Dach der Halle 10 und Messeparkhaus Rebstock ernten durchschnittlich 900 MWh Sonnenstrom im Jahr, der für die Versorgung von 200 Haushalten ausreicht.

Dance with U(A)S! – Frankfurt University of Applied Sciences lädt zum Hochschulball 2019 ein

Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschulball-Organisation

Frankfurt am Main, 21. Januar 2019. Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) veranstaltet am 2. Februar 2019 um 20 Uhr ihren Hochschulball. Die Band Manhattan Six unterhält mit einem Musikrepertoire aus Standard- und Lateintänzen. Zudem wird ein abwechslungsreiches Showprogramm geboten. Angesprochen sind alle Tänzerinnen und Tänzer mit Freude am Gesellschaftstanz. Der Eintritt kostet 25 Euro, für Schüler/-innen und Studierende 12 Euro. Karten sind ab sofort erhältlich unter www.frankfurt-university.de/ball2019, im Büro des CampusSports oder an der Abendkasse.

Die Moderation übernimmt Vizepräsidentin Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell. Der Ball wird unterstützt von der hochschulinternen Initiative CampusKultur und vom Förderverein der Hochschule. Der Förderverein der Frankfurt University of Applied Sciences e.V. beginnt mit dem Hochschulball seine Festlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum und begrüßt die Gäste aus diesem Anlass mit einem Sektempfang. Weitere Informationen unter www.frankfurt-university.de/foerderverein.

Termin „Dance with U(A)S – Hochschulball 2019“: Samstag, 2. Februar 2019, Saalöffnung 20 Uhr, Einlass und Sektempfang des Fördervereins ab 19:30 Uhr

Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, Gebäude 2, Mehrzweckhalle, 1. Obergeschoss

Kartenvorverkauf: www.frankfurt-university.de/ball2019

Abendkasse: ab 19:15 Uhr; Eintritt: 25 Euro, 12 Euro ermäßigt für Studierende, Schüler/-innen und Auszubildende