Darmstadt: Stadtnotizen

Hebamme Angela De Mattia mit Baby Myriam und Mama Mareike. Foto: Barbara Wilhelm
Hebamme Angela De Mattia mit Baby Myriam und Mama Mareike. Foto: Barbara Wilhelm

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2951 Babys erblicken in 2018 das Licht der Welt in den zwei Geburtskliniken am Klinikum Darmstadt und am Marienhospital Darmstadt

 

Drei Minuten waren entscheidend: Das Neujahrsbaby Lea wurde am 1. Januar um 00:03 Uhr geboren und ist so Darmstadts erstes Baby im Jahr 2019 und eines der ersten Babys in Deutschland.

Im Klinikum Darmstadt, der stärksten Geburtsklinik in der Stadt, sind 2018 bei 1764 Geburten 1851 Babys auf die Welt gekommen. Das war die bis dahin höchste jemals erreichte Geburtenzahl im Klinikum Darmstadt. Damit freut sich das Klinikum zum wiederholten Male über steigende Geburtenzahlen im Haus. In den vorangegangen Jahren betreuten die Hebammen am Klinikum etwas weniger Geburten: 1720 in 2017 und 1698 Geburten in 2016.

Neben dem Klinikum gehört auch das Marienhospital Darmstadt zur Klinikum Darmstadt GmbH. Seit dem 1. Juli 2018 sind die Gynäkologie und die Geburtshilfe des Marienhospitals Teil der Hauptabteilung unter der Leitung von Priv. Doz. Dr. med. Sven Ackermann, Direktor der Frauenklinik. Am Standort Marienhospital erblickten in 2018 bei 1092 Geburten 1100 Neugeborene das Licht der Welt – darunter acht Zwillingspaare. In 2017 stemmte das Team des Marienhospitals 1219 Geburten.

Die Zahl der Geburten und die Zahl der Babys insgesamt unter dem Dach der Klinikum Darmstadt GmbH liegen daher 2018 etwas niedriger als in 2017. Im vergangenen Jahr begleiteten die Hebammen in beiden Geburtskliniken 2856 Geburten (2017: 2939) und brachten 2951 Babys auf die Welt. Gemeinsam liegt die Geburtenzahl damit an 27. Stelle in Deutschland bei 675 Geburtskliniken. Trotz dieses kleinen Rückgangs liegt die Klinikum Darmstadt GmbH im hessischen Vergleich weit vorn. Nach dem Bürgerhospital in Frankfurt mit 3437 Geburten belegen die beiden Geburtskliniken zusammen den zweiten Platz der geburtenstärksten Kliniken.

„Wir freuen uns sehr, wie viel die beiden Teams der Frauenklinik an beiden Standorten geleistet haben. Dass wir so viele Geburten geschafft haben, ist keine Selbstverständlichkeit und nach wie vor ist der Hebammenmangel ein zentrales Thema in der Geburtshilfe“, so Dr. Ackermann. „Damit Frauen bei uns während und nach der Geburt auch weiterhin bestmöglich betreut werden, setzen wir auf die eigene Ausbildung von Hebammen und Entbindungspflegern.“

Noch bis zum 31. Januar 2019 können sich Interessierte für einen Ausbildungsplatz bewerben. Die dreijährige Ausbildung wird in Kooperation mit der Carl Remegius Medical School in Frankfurt angeboten und startet im Herbst 2019 bereits zum zweiten Mal am Klinikum Darmstadt.

Weitere Infos unter: www.klinikum-darmstadt.de – Stichwort Frauenklinik oder Beruf und Karriere