Kaiserslautern: Die Polizei-News

Kaiserslautern – Die Polizei berichtet von Vorfällen aus dem Dienstbezirk. Werden Hinweise gesucht und ihr habt etwas gesehen, dann wendet Euch bitte an die zuständige Polizeidienststelle.

Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses

Kaiserslautern (ots) – In der Nacht zum Freitag brannte es in der Slevogtstraße im Keller eines Mehrfamilienhauses.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden gegen 1 Uhr alarmiert. Im Keller eines Mehrfamilienhauses brannte es. Vorsorglich wurden sämtliche Bewohner geweckt und evakuiert. In dem Haus sind 15 Personen gemeldet. Verletzt wurde niemand. Wehrleute löschten das Feuer. Gegen 3 Uhr konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandursache ist aktuell nicht geklärt. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 1.000 Euro. Die Ermittlungen laufen. |erf

Betrug: Miese Masche im Onlinehandel

Kaiserslautern (ots) – Weihnachtsgeschenke online kaufen und bequem nach Hause liefern lassen ist beliebt, das wissen auch Betrüger und hauen auch in der Westpfalz Online-Käufer übers Ohr.

Eine 16-Jährige erstand bei einem Kleinanzeigenmarkt Schuhe im Wert von 120 Euro. Sie bezahlte via Internet-Bezahldienst. Der Verkäufer kassierte das Geld, ohne jedoch die Schuhe zu liefern.

Was der 16-Jährigen passierte ist kein Einzelfall: Eintrittskarten, Smartphones, Modeartikel – die Betrüger verstehen es geschickt mit gut gemachten Internetseiten oder einem unschlagbar günstiges Angebot potentielle Opfer anzulocken. Fake-Shops, also gefälschte Internet-Verkaufsplattformen, sind auf den ersten Blick schwer zu erkennen. Hat ein Kunde angebissen und Ware bestellt, liefern die Betrüger minderwertige Artikel zu einem überhöhten Preis oder nach einer Vorauszahlung gar nicht. Ziel ist es, an das Geld der Opfer zu kommen. Die angebotene Produktpalette existiert nicht.

Unsere Tipps, wie Sie sich besser schützen können:

  • Tätigen Sie keine Spontankäufe. Vergleichen Sie die Preise anderer Anbieter und informieren Sie sich beim Händler vor Ort. Finger weg vor unschlagbar günstigen Angeboten. Betrüger locken ihre Opfer mit unwahrscheinlich niedrigen Preisen.
  • Überprüfen Sie den Online-Shop. Geben Sie den Namen des Shops in eine Suchmaschine ein, dadurch können Sie herausfinden, welche Erfahrungen andere Kunden mit dem Händler gemacht haben.
  • Kaufen Sie auf Rechnung. Überweisungen können nicht oder allenfalls nur kurzfristig rückgängig gemacht werden. Abbuchungen mittels Lastschriftverfahren können noch nach einigen Tagen storniert werden.
  • Im Zweifel nicht kaufen. Sind Sie sich unsicher, hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und kaufen gar nicht erst bei dem gewählten Shop. Erwerben Sie das Produkt beim Händler Ihres Vertrauens, mit dem Sie schon gute Erfahrungen gemacht haben.

Was tun, wenn Sie hereingelegt wurden:

  • Wenn Sie bereits Geld überwiesen haben, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank. Vielleicht lässt sich die Zahlung noch rückgängig machen. Bei anderen Zahlungsarten wie zum Beispiel Online-Bezahldiensten, informieren Sie sofort den Dienstleister und lassen Sie die Transaktion stoppen.
  • Sichern Sie Beweise. Ob eMails, Bestellbestätigung oder Kaufvertrag, bewahren Sie alle Belege auf. Drucken Sie sie aus.
  • Warten Sie nicht lange, erstatten Sie Anzeige. Nehmen Sie alle gesicherten Unterlagen mit und erstatten Sie möglichst sofort Strafanzeige bei der Polizei. Auch wenn die strafrechtliche Verfolgung von Tätern schwierig ist, weil sie oft aus dem Ausland agieren, sollten Sie sich nicht von einer Anzeige abbringen lassen. Nur dann können Löschungen von Fake-Shops konsequent vorangetrieben werden. |erf

Schlägerei auf Tankstellengelände

Kaiserslautern (ots) – Differenzen hatten am Mittwochnachmittag ein LKW-Fahrer und ein Werkstattleiter. Der 43-jährige LKW-Fahrer parkte sein Fahrzeug zum Entladen auf einem Tankstellengelände. Der
59-Jährige Werkstattleiter, dessen Prüfwerkstatt sich auf dem gleichen Gelände befindet, hielt dies jedoch für eine Behinderung seines Kundenverkehrs. Laut Zeugenangaben habe sich der 59-Jährige dann dazu entschlossen, den LKW eigenmächtig wegzufahren. Dies beobachtete der LKW-Fahrer, lief zum Fahrzeug hin und versuchte den 59-Jährigen vom Fahrersitz zu ziehen. Dabei kam es zu einem Gerangel, bei dem auch die Fäuste flogen. Die Polizei ermittelt.

Wieder Taschendiebstahl

Kaiserslautern (ots) – Wieder kam es im Laufe der Woche zu einem Taschendiebstahl im Stadtgebiet. Ein 68-Jähriger war am Mittwoch in mehreren Geschäften in der Merkurstraße unterwegs, um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Als der Mann nach Hause kam, bemerkte er, dass sein Geldbeutel nicht mehr in der Hosentasche steckte. Offensichtlich wurde er von Taschendieben gestohlen.

Die Polizei warnt: Taschendiebe sind auch in der Vorweihnachtszeit unterwegs. Sie nutzen das Gedränge, um unbemerkt zugreifen zu können.

Bremsen Sie die Diebe aus:

  • Lassen Sie Ihre Tasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt und tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper. Taschen sollten auch stets geschlossen sein.
  • Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder “in die Zange” genommen werden.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Bieten Sie Fremden beim Bezahlen keinen Einblick in Ihre Brieftasche.
  • Achten Sie in einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.
  • Hängen Sie Ihre Handtasche nie an eine Stuhllehne.
  • Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
  • Kontrollieren Sie in engen Zeitabständen, ob Ihre Wertgegenstände noch vorhanden sind.
  • Im Falle eines Diebstahls, gilt es immer und schnellstmöglich die Polizei hinzuzuziehen. Ebenso sollten entwendete Giro- oder Kreditkarten unter der zentralen Notrufnummer 116 116 sofort gesperrt werden. Damit Ihre Debitkarte (z.B. girocard, früher EC-Karte) auch für das elektronische Lastschriftverfahren gesperrt werden kann, für das Sie lediglich eine Unterschrift zum Bezahlen brauchen, müssen Sie den Verlust bei der Polizei melden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie.
  • Sobald Ihnen etwas oder jemand verdächtig vorkommt, haben Sie keine Scheu und rufen die Polizei über 110. |erf

Polizei schnappt Dieb

Kaiserslautern (ots) – Bereits im November verständigte ein 25-Jähriger die Polizei, weil dessen Fahrzeug aufgebrochen und mehrere Gegenstände gestohlen wurde. Unter anderem fehlten sein Geldbeutel mit Personalausweis sowie verschiedene Kleidungsstücke. Bei einer Personenkontrolle am Donnerstag durchsuchten die Beamten einen 28-jährigen im Stadtgebiet. Hierbei konnten die Polizisten die entwendeten Gegenstände des 25-Jährigen sicherstellen. Die Polizei ermittelt nun gegen den mutmaßlichen Dieb.

Mit Promille durch die Innenstadt

Kaiserslautern (ots) – Ein 46-jähriger Autofahrer fiel am Donnerstag einer Polizeistreife in der Fruchthallstraße auf. Der Mann fuhr Schlangenlinien und gab immer wieder abrupt Gas. Die Beamten hielten den Fahrer an und führten eine Verkehrskontrolle durch. Hierbei gab der 46-Jährige an, dass er keinen Alkohol getrunken habe. Die Polizisten stellten jedoch einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Der anschließende Alkoholtest bestätigte die Vermutung. Das Ergebnis: 1,27 Promille. Dem Autofahrer wurde die Weiterfahrt untersagt und er wurde für eine Blutentnahme mit zur Dienststelle genommen.

Geldwechseltrick

Kaiserslautern (ots) – Vorweihnachtszeit ist nicht nur Hauptsaison für Taschendiebe, Internetbetrüger und Einbrecher, mit perfiden Vorgehensweisen bringen Trickbetrüger ihre Opfer ums Geld. In einem Lebensmittelgeschäft im westlichen Stadtgebiet ließ sich am Donnerstagabend ein Unbekannter zum Schein Geld wechseln. 20-Euro-Banknoten im Gesamtwert von 500 Euro wollte der Mann von einem Kassierer in 50-Euro-Scheine getauscht haben. Hilfsbereit zählte der Kassierer das Geld ab. Erst bei Kassenschluss merkte der Mann, dass fast 200 Euro fehlten. In einem unaufmerksamen Moment trickste der Unbekannte den Kassierer aus.

Die Polizei ermittelt uns sucht Zeugen, die Hinweise zu dem mutmaßlichen Betrüger geben können. Der Mann sei über 40 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und von normaler Statur. Er habe schwarze, schulterlange, zottelige Haare und trage einen Bart. Er sprach gebrochen Deutsch und sei mit einer schwarzen Jacke bekleidet gewesen, so der Kassierer. Zeugen, die den Verdächtigen gesehen haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369 2620 mit der Polizei Kaiserslautern in Verbindung zu setzen. |erf

Autofahrer gehen die Gäule durch

Kaiserslautern (ots) – Eine Strafanzeige hat sich ein Mann aus dem Stadtgebiet diese Woche für sein Verhalten eingehandelt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen sind dem 51-Jährigen am Dienstag die sprichwörtlichen Gäule durchgegangen. Sein Zorn richtete sich gegen eine Autofahrerin, die ihm – seiner Meinung nach – die Vorfahrt genommen hatte.

Wie die 65-jährige Frau am Donnerstag bei der Polizei anzeigte, war sie zwei Tage zuvor im Kaiserslauterer Stadtgebiet unterwegs und fuhr kurz nach 15 Uhr durch die Lauterstraße stadtauswärts in Richtung Otterbach. Als sie an einer Ampel verkehrsbedingt anhalten musste, sei der Fahrer des nachfolgenden Wagens ausgestiegen, zu ihrem Auto gekommen und habe die Tür aufgerissen. Der Mann habe sie am Schal gepackt und mit üblen Schimpfworten beleidigt, weil sie angeblich seine Vorfahrt missachtet hatte.

Die 65-Jährige fertigte ein Foto des Täters und stellte am Donnerstag Strafantrag bei der Polizei. Die weiteren Ermittlungen dauern an. | cri

Wie kam es zu der Platzwunde?

Kaiserslautern (ots) – Eine ziemliche verworrene Geschichte ist Polizeibeamten am Donnerstagmittag im östlichen Stadtgebiet aufgetischt worden. Wegen des Verdachts der Körperverletzung wird derzeit gegen einen 33-jährigen Mann ermittelt. Ihm wird vorgeworfen, einem anderen Mann gegen den Kopf getreten zu haben.

Das 56-jährige “Opfer” meldete sich gegen 12.45 Uhr bei der Polizei und gab zunächst telefonisch an, dass er überfallen worden sei und nun stark bluten würde. Als die Streife vor Ort ankam, fand sie den Mann tatsächlich mit einer blutenden Platzwunde am Kopf vor – allerdings hörte sich die Geschichte dazu schon etwas anders an. Demnach kam es zu der Verletzung, weil der Täter dem 56-Jährigen gegen den Kopf trat. Vorausgegangen sei ein Streit.

Aufgrund der Hinweise, wo sich der Tatverdächtige nun aufhielt, statteten die Polizisten dieser Wohnung einen Besuch ab – wo sie tatsächlich neben dem Wohnungsinhaber auch den 33-Jährigen sowie weitere Gäste antrafen. Jeder schilderte die Ereignisse etwas anders, so dass die Abläufe bislang nicht eindeutig geklärt werden konnten. Von allen wurden die Personalien festgehalten und der Tatverdächtige auch zu einem Alkoholtest gebeten; der Mann hatte demnach einen “Pegel” von 2,41 Promille. Die weiteren Ermittlungen laufen.

Nur zwei Stunden später meldete sich der 56-Jährige erneut bei der Polizei und gab an, dass ihm gerade die Wohnungstür eingetreten worden sei. Nach dem Täter wird noch gesucht. Die Polizeiinspektion 1 ermittelt wegen Sachbeschädigung. | cri

Computerspiel-Account geklaut?

Kaiserslautern (ots) – Ein Elfjähriger investierte seit mehreren Monaten sein Taschengeld in den Account eines Computerspiels auf einer Spielekonsole, dann kaperten Hacker seinen Account.

Um sich in das Spiel einzuloggen, musste der Junge jedes Mal eine eMail-Adresse und ein Passwort eingeben. Seit etwa einer Woche funktionierte der Login nicht mehr. Auch das Passwort ließ sich nicht zurücksetzen. Weil ein Freund des Elfjährigen den Account nun von einem Unbekannten zum Tausch angeboten bekam, geht der Schüler davon aus, dass sich Hacker seinen Account unter den Nagel gerissen haben. Wie sie es anstellten ist aktuell nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. |erf

Wenn der Parkplatz plötzlich “zu” ist…

Kaiserslautern (ots) – Dass er sein Auto auf einem nicht öffentlichen Parkplatz abgestellt hat, ist einem Mann am Donnerstagnachmittag zum Verhängnis geworden. Gegen den 39-Jährigen wird jetzt wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Eine aufmerksame Zeugin hatte kurz vor 17 Uhr die Polizei verständigt, weil ihr in der Augustastraße ein Auto auffiel, dessen Fahrer versuchte, die Absperrkette eines Schul-Parkplatzes zu durchbrechen. Die ausgerückte Streife traf vor Ort auf den 39-jährigen Mann aus dem Donnersbergkreis. Er gab an, dass er sein Auto auf dem Schulparkplatz abgestellt und das Arbeitsamt aufgesucht hatte. Als er zurückkam, war der Parkplatz “zu” – die Absperrkette hing vor der Ausfahrt. Um die Heimreise antreten zu können, durchtrennte der Mann die Kette mit einem Werkzeug. Weil die Kette dabei beschädigt wurde, muss der 39-Jährige für den Schaden aufkommen. | cri

Autobahngold ist wertloser Schmuck

Kaiserslautern – Landstuhl (ots) – Sogenanntes Autobahngold haben zwei mutmaßliche Betrüger bereits am vergangenen Sonntag im Bereich Landstuhl und in Kaiserslautern an der Schweinsdell Autofahrern zum Kauf angeboten. Bei dem angebotenen Schmuck handelt es sich um wertlosen Plunder.

Die Betrugsmasche ist weiterhin aktuell, weshalb die Polizei davor warnt!

Die Verdächtigen waren in einem silbernen VW Golf unterwegs. Zeugen, die Hinweise zu Personen oder Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 369 2620 mit der Polizei Kaiserslautern in Verbindung zu setzen.

Wie gehen die Täter vor?

Die Betrüger täuschen eine Panne oder eine Notsituation vor. Sie winken Autofahrer heran und bitten um Hilfe. Halten Verkehrsteilnehmer an, werden sie von den Tätern um Bargeld gebeten. Als Pfand oder Gegenleistung erhalten die Helfer vermeintlich wertvollen Schmuck. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um billigen Modeschmuck, doch das bemerken die Opfer erst später, die Betrüger sind dann schon längst weg. Manchmal hinterlassen sie vermeintliche Kontaktdaten, die sich als falsch herausstellen.

Die Polizei warnt: Lassen Sie sich nicht auf solche Angebote ein. Tätigen Sie keine dubiosen Straßenkäufe und lassen Sie sich nicht auf solche Geschäfte ein. Rufen Sie über die Notrufnummer 110 die Polizei, wenn Ihnen verdächtige Personen oder Fahrzeuge auffallen. |erf