Groß-Umstadt: Stadtnotizen

Groß-Umstadt – News, Termine, Kulturelles und Wissenswertes

Sperrung Breite Gasse (sgu) In der Zeit vom Donnerstag, den 01.11. ab 22 Uhr bis Freitag, den 02.11. ca. 06 Uhr kommt es in der Breiten Gasse stadtauswärts am Kreisel Richtung Klein-Umstadt aufgrund von Spülung und Sanierung der Kanalschächte einspurig zu einer Sperrung. Betroffen ist die Strecke zwischen REWE und Kreisel. Stadtauswärts aus Richtung Richer Straße kommend kann der Kreisel befahren werden. Stadteinwärts ist der Kreisel nur in Richtung Breite Gasse (1. Abfahrt) befahrbar. Bürgermeister Joachim Ruppert bittet für die Behinderungen während der Bauarbeiten um Verständnis, Beachtung der Beschilderung und größtmögliche Rücksichtnahme.

Einrichtung der Baustelle am Max-Planck-Gymnasium

(sgu) In der kommenden Woche wird voraussichtlich mit der Einrichtung der Baustelle am Max-Planck-Gymnasium begonnen. Der Neubau entsteht auf dem bisherigen Sportplatz.

Zur Absicherung der zunächst vorzunehmenden Abbruch- und anschließenden Rohbauarbeiten ist die Aufstellung eines Bauzauns auf dem Gehweg erforderlich. Die verbleibende Fläche kann weiterhin als Gehweg genutzt werden. Die bis dato erlaubte Nutzung des Gehweges auch von Radfahrern muss allerdings entfallen. Auch die Bushaltestelle an der Baustelle wird in den Bereich der katholischen Kirche verlagert. Daher werden Radfahrer in den fließenden Verkehr auf die Straße geführt. Dies beginnt ab der Einmündung Scheuerweg. Hier wird vor der Ampel und der Haltelinie für den Verkehr eine Aufstellfläche für Radfahrer geschaffen, so dass sich diese sicher geradeaus oder auch als Linksabbieger einordnen können. Diese Maßnahme, die durch die Baustelle und die damit verbundene Verlagerung der Bushaltestelle begründet ist, ist im erstellten und beschlossenen Radwegekonzept der Stadt Groß-Umstadt ohnehin bereits – unabhängig von dieser Maßnahme – geplant und die Radwegführung wird nach der Maßnahme so bleiben.

Nach dem Kreisel Bruchweg/Breite Gasse darf der Gehweg bis in den Adenauerring wie gewohnt genutzt werden. Vom Adenauerring her kommend wird der Radfahrer vor dem Kreisel in den Bereich des Überweges geführt, so dass er sich in den Kreisel einordnen kann. Bürgermeister Joachim Ruppert bittet für die Behinderungen während der Bauarbeiten um Verständnis, Beachtung der Beschilderung und größtmögliche Rücksichtnahme. Diese Baumaßnahme ist für die Zukunftsfähigkeit des Gymnasiums dringend notwendig. Dass eine Maßnahme auch Unannehmlichkeiten oder Veränderungen mit sich bringt lässt sich nicht vermeiden.

Integrativer Bewegungskurs für Frauen

(sgu) Das Sport-Coach-Programm der Stadt Groß-Umstadt bietet in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Darmstadt-Dieburg einen integrativen Bewegungskurs für Frauen an.

Los geht es am Montag, den 05.11. um 17:30 Uhr im Pfälzer Schloss unter der Kursleitung von Forum für Tanz. Eingeladen sind alle Frauen, jeder Herkunft und jeden Alters, mit Freude an kreativer Bewegung und integrativem Gruppenerlebnis. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über Tel. 0179 7974737 oder azis.mouami@gross-umstadt.org.

Gedenkveranstaltung zum 9. November

Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger

(sgu) Der 09. November ist in mehrfacher Hinsicht ein markantes deutsches Datum: 1918 ruft Phillip Scheidemann an diesem Tag die Deutsche Republik aus, 1923 scheitert der „Hitlerputsch“, vor 80 Jahren, im Jahr 1938, brennen die Synagogen und 1989 fällt die Berliner Mauer. Seit vielen Jahren veranstaltet der Runde Tisch „Jüdisches Leben in Groß-Umstadt“ an der jüdischen Gedenkstätte vor dem Darmstädter Schloss eine Gedenkstunde, zu der auch am Freitag, dem 09.11., wieder alle Groß-Umstädter jeden Alters herzlich eingeladen sind.

Um 19 Uhr wird Bürgermeister Joachim Ruppert nach einer musikalischen Begrüßung durch Renate Campos alle Teilnehmer mit einer Ansprache auf das Erinnern und Gedenken einstimmen. Wie im Vorjahr ist ein kleiner Rundgang vorgesehen, der „die Wege der Juden“ nachempfindet, was durchaus doppelsinnig zu verstehen ist. Zunächst geht es in die Curtigasse, wo SchülerInnen des Max-Planck-Gymnasiums und junge Leute des BDP sich an je einer Station mit Wort- und Musikbeiträgen beteiligen, dann werden Frau Margarete Sauer und Pfarrer Erhard Weilbächer am Standort der frühen Synagoge in der Pfälzer Gasse u.a. an die Raibacher Juden erinnern. Der Abschluss findet vor der Stadtkirche statt, wo die Konfirmanden mit Pfarrer Christian Lechelt, noch einmal Renate Campos und Stadtverordnetenvorsteher Matthias Kreh die Gedenkstunde feierlich abrunden werden.

Bereits um 18 Uhr wird am gleichen Abend in Klein-Umstadt der Reichspogromnach gedacht, am einzigen Stolperstein, der auf dem Platz vor dem dortigen Rathaus verlegt wurde. Auf Einladung der Ev. Kirchengemeinde geht es darum, „innezuhalten … und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung Stellung zu beziehen.“

Der Runde Tisch hat sich 2009 gegründet, um Magistrat und Politik der Stadt Groß-Umstadt, die Katholische Pfarrgemeinde, die Evangelische Kirchengemeinde, das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald, den Bund Deutscher PfadfinderInnen und engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammenzubringen mit dem Ziel, die Geschichte und das Gedenken an das jüdische Leben in Groß-Umstadt gemeinsam aufrecht zu erhalten.

Kunstausstellung „Weg und Ziel“

(sgu) Kunstausstellungen prägen seit vielen Jahren das städtische Kulturprogramm, nun zeigt Gudrun J. Gottstein neue Ölmalerei. Die Vernissage von „Weg und Ziel“ findet am Freitag, dem 09.11.2018, um 19 Uhr im Kunstforum Säulenhalle des Renaissance-Rathauses statt, dazu ist die Bevölkerung sehr herzlich eingeladen. Frau Stadträtin Renate Filip wird die Begrüßung übernehmen, eine Einführung gibt Christoph Ciolek, Kunst-Oberstudienrat a.D., und für die musikalische Begleitung hat das Duo SABICIO, Gesang & Akustik-Gitarre, zugesagt. Die Ausstellung ist bis Sonntag, den 09.12.2018 jeweils freitags von 18 bis 21 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Veranstalter: Kulturmanagement der Stadt Groß-Umstadt.

Das Motto der Ausstellung ist mehrdeutig: zum einen ist ein bestimmter Weg und ein eindeutiges Ziel auszumachen, wie zum Beispiel bei einem sportlichen Wettbewerb. Ziele können aber auch als Lebensmeilensteine verstanden werden, wie die Geburt eines Kindes, zu der man einen Baum pflanzt. Außerdem kann der Weg auch als Methode und Mittel zu einem Zweck interpretiert werden. Und häufig ist der Weg das Ziel.

Einen ganzen „Bilderbogen“ aus Wegen, Zielen, Reisen – ob es dabei nun um eine Passion wie den Marathonlauf oder das Überleben wie bei einer Flucht geht – präsentiert die Künstlerin. Ein Marathon ist nicht nur eine Distanz. Viele Amateure setzen sich zum Ziel, „anzukommen“. Oft passiert diese Entscheidung nach erlittenen Rückschlägen. Training, die tägliche Herausforderung, wird zum Weg, sich selbst zu beweisen. Die Kilometer des Wettbewerbs werden zu Nebensache und wer ankommt, hat bereits gewonnen. Gottstein widmet sich bewusst den Menschen, die es schaffen, diesen Kampf mit sich erfolgreich zu bestreiten und in Frankfurt oder New York „ans Ziel gelangen“.

Das ungleich schicksalhaftere Motiv-Spektrum „Flucht“ wurde von der Tagespresse inspiriert und thematisiert Flüchtlinge. „Völlig erschöpft, einfach todmüde und keine Ahnung wie es weitergeht“, so charakterisiert die Künstlerin die Menschen, die auf dem Mittelmeer aufgegriffen wurden. Gottstein wünscht sich, dass bei aller nötigen sachlichen Diskussion nie aus dem Blick gelassen wird, dass es um Menschen geht, um Familien und Schicksale.

Mit kräftiger Farbtongebung und bildkompositorischer Flächigkeit werden verblüffende Effekte motorischer Direktheit erzielt. Diese eindringlichen physisch-räumlichen Studien können freisetzen, was Fotografien eher einkapseln: das narrative Potential von Bildern. Gudrun J. Gottsteins Bilder wollen Vorgänge sichtbar machen, die bei aller Klarheit der dargestellten Konfigurationen eben nicht zu Eindeutigkeiten führen.

Ihre malerische Ausbildung fand hauptsächlich zwischen 1965 und 1977 statt, darunter auch Auftragsarbeiten der Portraitmalerei (Mensch und Tier), seit 1968 gemeinsame Ausstellungen mit Aschaffenburger Künstlern. Seither zahlreiche Einzel- und Gruppenpräsentationen in der Region, von 1992 bis 2004 für Kunst und Kultur in Babenhausen engagiert und ab 1999 regelmäßig Aktmalerei nach Modell. Ausstellungen in Südhessen aber gelegentlich auch in Nordhessen, Rheinland Pfalz und Baden-Württemberg.

Erich Kästners Gedichte mit Musik

Ein musikalisch-literarischer Spaziergang mit Wolfgang Nieß

(sgu) Zu einem musikalisch-literarischer Spaziergang durchs Jahr lädt das Kulturprogramm der Stadt Groß-Umstadt am 10. November um 20 Uhr im Pfälzer Schloss sehr herzlich ein. Wolfgang Nieß wird aus Erich Kästners Gedichtband: „Die 13 Monate“ lesen seine Worte auf dem Klavier begleiten mit Stücken aus Fanny Hensel-Mendelssohns: „Das Jahr“. Der 1955 erschienene Gedichtzyklus „Die 13 Monate“ gilt als eines der romantischsten und idyllischsten Werke Erich Kästners und ist und zugleich sein letzter Gedichtband. Kästner selbst erklärt im Vorwort, er schreibe die Gedichte als „ein Großstädter für Großstädter“, der sich auf die Schönheit des Kreislaufs der Jahreszeiten und der Natur besinnen wolle. Er widmete jedem Monat ein Gedicht und stellt nach dem Dezembergedicht die spannende Frage: „Wie sähe er aus, der 13. Monat von Zwölfen?“ Kästners Lebensgefährtin Luiselotte Enderle charakterisierte diese Gedichte als „Lyrik voll Schönheit, Duft und Innigkeit und überhaucht von der Wehmut, die viele Werke Kästners atmen.“

1841, über hundert Jahre vor Kästners Gedichten entstand der Klavierzyklus „Das Jahr“ von Fanny Hensel-Mendelssohn, der Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Dieses Meisterwerk, in dem die Monate musikalisch dargestellt werden, ist erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt worden und hat inzwischen – zu Recht! – einen festen Platz im Konzertsaal gefunden. Spazieren Sie mit einem bunten Wechselspiel zwischen Kästners Gedichten und der virtuosen romantischen Klaviermusik von Fanny Hensel-Mendelssohn angeregt durchs Jahr!

Eine Veranstaltung des Kulturmanagements der Groß-Umstadt. Karten zu 14,20 € incl. Gebühr gibt es im Vorverkauf HIER, über www.gross-umstadt.de, im UmStadtBüro, in der Buchhandlung „Umstädter Bücherkiste“ sowie bei EXPERT-Zwiener. Abendkasse 15,00 €.

Sankt Martins Fest für Groß und Klein

Laternenumzug um 17 Uhr

(sgu) Am Sonntag, dem 11. November 2018, findet wieder das Sankt Martins Fest in Groß-Umstadt statt. Treffpunkt für den gemeinsamen Laternenumzug ist um 17 Uhr am Gartencenter Welter, Richer Straße 52, Ziel ist der historische Marktplatz.

Im Herzen der Stadt erwarten Sie deutsch-portugiesische Spezialitäten sowie für das Sankt Martins Fest übliche Leckereien und Heißgetränke. Musikalische Begleitung und ein großes Feuer mitten auf dem Marktplatz sorgen für gemütliche Atmosphäre. Alle Gäste sind herzlich eingeladen, mit Kind und Kegel und vor allem mit eigenem Lampion dabei zu sein. Wer sich noch an die bisherigen Veranstaltungen erinnert, hat eine Vorstellung, wie lebendig und fröhlich dieser Abend für die ganze Familie werden kann. Das Stadtmarketing bedankt sich bei der portugiesischen, der italienischen und der Jugendabteilung des Verschwisterungskomitees sowie dem PSV Groß-Umstadt e.V. für die engagierte Zusammenarbeit.

Einmal Weinhoheit sein!?

Bewerbungsfrist für die Amtszeit 2019/2020 bis Ende November 2018

(sgu) Die Umstädter Weinhoheiten, eine Königin und zwei Prinzessinnen, repräsentieren seit vielen Jahren die Stadt Groß-Umstadt und die Winzer bei zahlreichen Veranstaltungen rund um den Wein. Viele Begegnungen mit Menschen in Groß-Umstadt, in der Region und in den Partnerstädten fordern ihre ganze Persönlichkeit. Im Gegenzug warten auf sie Erlebnisse, Erfahrungen und Reisen, die unvergesslich bleiben.

Die Stadt lädt alle Interessentinnen, die mit dem Gedanken spielen, Weinhoheit zu werden, herzlich ein, sich bis 30. November zu bewerben. Sie sollten mindestens 18 Jahre alt, in Groß-Umstadt zu Hause und noch ledig sein und sich vorstellen können, gemeinsam mit zwei weiteren Hoheiten die „Odenwälder Weininsel“ öffentlich zu vertreten. Bitte wenden Sie sich an die Stadtverwaltung/Stadtmarketing, Frau Holzapfel, Tel. 781-290, oder stadtmarketing@gross-umstadt.de. Wünschenswert wären Grundkenntnisse von Wein und Weinanbau, einige Fremdsprachenkenntnisse und die Bereitschaft, sich neben Schule oder Beruf in der Freizeit zu engagieren. Von Vorteil und Nutzen wären auch redegewandtes und sicheres Auftreten und wenig Scheu vor öffentlichen Auftritten.