Darmstadt – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadtteilen.


Bücherbus der Wissenschaftsstadt Darmstadt bleibt wegen anhaltender Hitze am 7. und 8. August in der Garage

Die Fahrbibliothek der Wissenschaftsstadt Darmstadt muss am Dienstag, den 7. August, und am Mittwoch, 8. August 2018, wegen der hohen Temperaturen in der Garage bleiben. Im Lauf der Woche sind sinkende Temperaturen vorausgesagt. Daher wird von Tag zu Tag entschieden, ob der Bücherbus die Haltepunkte wieder anfährt.

Tägliche Informationen gibt es auf www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/bildung/stadtbibliothek und über die Aushänge an den Haltepunkten. Die Verlängerung der Leihfristen übernimmt das Bücherbus-Team. Es können auch in den Stadtteilbibliotheken in Eberstadt und Kranichstein Medien zu den gewohnten Öffnungszeiten abgegeben werden. Ebenso in der Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus, aktuell zu den Sommer-Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr.


Transition Town Initiative bietet ab 18. August Stadtrundgänge im Rahmen der Lokalen Agenda21 an

Die Transition Town Initiative Darmstadt ist eine aktive Gruppe der Lokalen Agenda21 in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Im Jubiläumsjahr der Lokalen Agenda21 in Darmstadt bietet Transition Town eine Reihe von Stadtrundgängen „Stadtwandeln im Herbst“ an, bei denen Darmstädter Initiativen und Projekte vorgestellt werden. Stadtwandelrundgänge zeigen neue Seiten Darmstadts auf und führen zu spannenden Projekten, an denen sich urbanes Leben neu erfindet. Neben Rundgängen durch Kranichstein (18. August) und das Martinsviertel (8. September) werden urbane Kräuterwanderungen (25. August), ein Workshop zur Zubereitung einer Mahlzeit mit Wildkräutern sowie eine Tour entlang der Stadtmauer (15. September) angeboten.

Alle Stadtrundgänge sind kostenfrei, es wird um eine Spende gebeten. Eine Ausnahme bildet der Workshop „Wildkräuter zu köstlichen Mahlzeiten verarbeiten“ am 25. August im Mehrgenerationenhaus, für diese Tour ist eine Anmeldung an stadtwandeln@transition- darmstadt.de erforderlich und die Essenszubereitung kostet 15 Euro.

Weitere Informationen zu allen Stadtrundgängen und dem Workshop sind unter http://transition- darmstadt.de/projekte/stadtwandeln/ zu finden.

In der Lokalen Agenda21 sind etwa 100 Bürgerinnen und Bürger seit 20 Jahren aktiv, um die Stadt nachhaltiger und zukunftsfähig zu machen. Die Jubiläumsfeier findet am 26. August ab 10.30 Uhr in der Kunsthalle statt, alle sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Transition Town Initiative Darmstadt ist Teil der Lokalen Agenda21 und findet praktische Antworten auf gegenwärtige Herausforderungen. Hierzu gehören die Einführung des kostenlosen Lastenradverleihs „Heinerbike“, eine regionale Währung, gemeinsames Gärtnern und die regelmäßigen Stadtrundgänge.


Eigenbetrieb für Kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) lädt für 15. September zum 21. Umwelt- und Familientag

Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) der Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt für Samstag, 15. September, von 10 bis 15 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger zum 21. Umwelt- und Familientag auf den EAD-Betriebshof im Sensfelderweg 33 ein. Stadtkämmerer André Schellenberg eröffnet das Fest mit einer Begrüßungsrede um 11 Uhr.

Der EAD bietet den Darmstädterinnen und Darmstädtern dabei auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Der Eigenbetrieb informiert als potenzieller Arbeitgeber über attraktive Ausbildungsberufe, präsentiert zum Thema nachhaltige Stadtmobilität Elektro- PKW und E-Bikes aus dem eigenen Fuhrpark und ermöglicht das Mitfahren in seinen Kehrmaschinen sowie Abfallsammelfahrzeugen. Daneben können Interessierte die Werkstatt besichtigen und sich am Überschlagsimulator zeigen lassen, wie man sich nach einem Unfall selbst befreien kann und mögliche Verletzungsgefahren vermieden werden können.

Zahlreiche Partner-Unternehmen stellen ihre Dienstleistungen vor und locken mit Quiz- und Mitmachaktionen. Auch der Zoo Vivarium Darmstadt ist mit einem Stand vertreten und berichtet über die neuesten Entwicklungen bei den dort gehaltenen einheimischen und exotischen Tierarten. Im Rahmen der Handy-Sammelaktion „Ein Handy für den Gorilla“ können die Besucherinnen und Besucher ausgediente Handys spenden und so zum Schutz der bedrohten Berggorillas und anderer Tierarten beitragen.

Auf die Kinder warten außerdem viele Attraktionen wie das rotzfreche Spielmobil, die Handpuppenshow, das Torwandschießen in Kooperation mit dem SV Darmstadt 98, eine Hüpfburg, ein Karussell, ein Schminkzelt, Gratis-Eis sowie ein Bungee-Trampolin, das mit einer Sprunghöhe von bis zu acht Metern Höhe begeistert. Zudem können Interessierte beim Graffiti- Workshop die künstlerische Gestaltung eines Busses mit professionellen Spray-Techniken durch Jugendliche unter Anleitung des Diplom-Designers Jörn Heilmann live mitverfolgen.

Dem Publikum steht zur An- und Abreise ein kostenfreier Pendelbusverkehr zwischen Justus- Liebig-Haus und Sensfelderweg zur Verfügung. Der Pendelbus bringt die Bürgerinnen und Bürger im Halbstundentakt zum Veranstaltungsgelände und holt sie von dort auch wieder ab. Medienvertreterinnen und -vertreter sind zum Familientag ebenfalls herzlich eingeladen.

Aufgrund des Umwelt- und Familientages bleiben die EAD-Recyclingstation und die Sonderabfall- Sammelstelle am 15. September geschlossen.


Aktion gegen Blutkrebs – ‚Tour der Hoffnung‘ macht am 10. August Station in Darmstadt

Die 35. ‚Tour der Hoffnung‘ macht am kommenden Freitag (10.) auch Station in Darmstadt. Gegen 16 Uhr werden die Radler, die mit ihrer Aktion Spenden für an Blutkrebs erkrankte Jugendliche sammeln, einen Stopp auf dem Luisenplatz einlegen. Auch bei der diesjährigen Tour radeln wieder viele bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Showbusiness und Sport mit, um die Aktion zu unterstützen und für Spenden zu werben. So wird auch Oberbürgermeister Jochen Partsch, der um 16.30 Uhr auf dem Luisenplatz eine Begrüßungsrede hält, die Tour als Teilnehmer ab Weiterstadt bis Darmstadt mit dem Rad begleiten.

Oberbürgermeister Jochen Partsch zur Aktion: „Die Tour der Hoffnung ist eine großartige Initiative mit langer Tradition, die sich zum Ziel gesetzt hat, mithilfe von Spenden schwerkranken jungen Menschen eine Perspektive und eine Chance auf Heilung zu ermöglichen. Obwohl heute die Chancen durch den medizinischen Fortschritt enorm gestiegen sind ist die heimtückische Krankheit noch immer lebensbedrohlich und die am häufigsten auftretende tödliche Krankheit bei Kindern und Jugendlichen. Diese schlimmen Krankheiten, wie Lymphdrüsenkrebs, Leukämien, Hirntumoren, bei Kindern werden erst ihre Schrecken verlieren, wenn – wie bei Infektionskrankheiten – die Heilung die Regel und der Tod die absolute Ausnahme ist. Das Ziel muss sein, jedem Kind eine im eigentlichen Sinne des Wortes normale Lebensperspektive zu eröffnen. Dafür steht die Tour der Hoffnung, der ich mich daher auch als temporärer Teilnehmer sehr gern anschließe und hoffe, dass auch in Darmstadt viele Spenden zusammenkommen, damit den betroffenen Menschen besser geholfen werden kann.“

Bereits vor dem Eintreffen der Radlerinnen und Radler auf dem Luisenplatz werden Informationsstände aufgebaut sein und es wird auch die Möglichkeit geben, noch für die Aktion zu spenden. Musikalisch wird die Dixie-Band „En Haufe Leit“ mit Swing, karibischen Rhythmen und Cajun die Veranstaltung begleiten. Nach der Begrüßungsrede von Oberbürgermeister Jochen Partsch gibt es die Spendenübergaben. Bis jetzt sind in Darmstadt bereits über 80.000 Euro zusammengekommen.

Die ‚Tour der Hoffnung‘ radelt vom 8. bis 12. August 2018 durch Hessen (8. August: Prolog rund um Gießen, 9. August: von Gießen bis Rosbach vor der Höhe, 10. August: von Frankfurt bis Darmstadt und 11. August: von Groß-Bieberau nach Heidelberg). In den vielen Jahren, seitdem die erste Tour im Jahr 1983 von Gießen nach Hamburg radelte, sind 36 Millionen Euro zusammen gekommen. Spenden, die bis auf den letzten Cent den kranken Kindern und Jugendlichen zu Gute kamen, während die Kosten der Tour von namhaften Firmen und Institutionen oder von den Teilnehmern selbst getragen werden.
Mehr Informationen zur Tour der Hoffnung und zu den Spendenmöglichkeiten gibt es auf:
www.tour-der-hoffnung.de