Wiesbaden – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


Hessische Gesundheitstage 2018 – „Gesundheit gemeinsam gestalten“

„Gesundheit gemeinsam gestalten“ – dieses Motto verfolgen die Hessischen Gesundheitstage 2018, die am Freitag, 15., und Samstag, 16. Juni 2018, auf dem Wiesbadener Schlossplatz und im Rathaus stattfinden werden. Mehr als 80 Stände, Vorträge und Mitmachangebote bieten den Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Programm.

Wenn man Menschen nach ihren Wünschen fragt, so sind „Gesundheit“ und „fit bleiben“ für sie von großer Wichtigkeit. Möglichst lange ohne körperliche und seelische Einschränkungen zu leben, bedeutet für viele Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Aus diesem Grund liegt der Fokus der diesjährigen Hessischen Gesundheitstage auf den Themen „Ernährung und Bewegung“. Zwei entscheidende Faktoren eines gesunden Lebensstils, die nicht nur in der Prävention von Bedeutung sind, sondern auch als Therapiebegleitung nach oder während einer Erkrankung. Eine gesunde Ernährung und ausreichend Sport und Bewegung beeinflussen nicht nur unsere körperliche, sondern auch unsere seelische Gesundheit positiv.

Wie dies auch mit Erkrankungen und Einschränkungen erreicht werden kann, zeigen zahlreiche fachkundige Institutionen wie Selbsthilfegruppen, Beratungseinrichtungen und Kliniken. An verschiedenen Informationsständen können die Besucherinnen und Besucher beispielsweise Outdoor-Fitnessgeräte testen, den Muskel-, Wasser- und Fettanteil ihres Körpers ermitteln lassen und sich über den Anbau gesunder Lebensmittel informieren. Außerdem wird es ein Aktionszelt mit vielen Mitmachaktionen geben. So können die Bürgerinnen und Bürger bei verschieden Sportkursen aktiv werden oder Erste-Hilfe-Maßnahmen üben.

Auch die Vorträge, die parallel zum Gesundheitsmarkt im Rathaus stattfinden, decken ein breites Spektrum ab. So können sich die Teilnehmenden über den positiven Effekt von Bewegung und Ernährung im Krankheitsfall informieren, mit ihren Kindern bei dem Theaterstück „Adi und Posi“ zuschauen oder etwas über Prävention und Komplementärmedizin erfahren. Selten gibt es die Gelegenheit, neben Informationen auch direkt Fragen an die Experten richten zu können. „Wir möchten in diesem Jahr zeigen, was wir gemeinsam durch Prävention alles erreichen können und dass es wichtig ist, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen“, betont die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Kaschlin Butt.

Das Gesundheitsamt bietet in diesem Jahr samstags wieder kostenlose Masern-Mumps-Röteln sowie Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten Impfungen an. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen. Weitere Informationen gibt es beim Gesundheitsamt Wiesbaden unter Telefon (0611) 313777 oder per E-Mail an gesundheitstage@wiesbaden.de.


Filmabend im Stadtmuseum

Das Stadtmuseum, Marktplatz 3, lädt am Dienstag, 12.Juni, um 19 Uhr zu einem Filmabend mit dem Werk „Bis zum Ende der Welt“ ein.

„Bis zum Ende der Welt“ ist der Titel des Films von Matthias Tiefenbacher, der im Rahmen der Sonderausstellung „Der Weg der Sinti und Roma“ im Stadtmuseum gezeigt wird. Der Film von 2014 verhandelt nicht nur Fremdenhass und Vorurteile gegen Sinti und Roma, sondern auch universale Fragestellungen.

Christiane Hörbinger in der Hauptrolle spielt eine ursprünglich aus Osteuropa stammende ehemalige Musikerin. Das Viertel, in dem sie lebt, verändert sich zu ihrem Missfallen, und die Roma-Familie in ihrem Haus betrachtet sie mit Skepsis. Sie begegnet ihrer Umwelt mit Ignoranz bis sie den 16 jährigen Bero (Samy Abdel Fattah) aus der Roma-Großfamilie kennenlernt und sein musikalisches Talent entdeckt. Sie nimmt ihn unter ihre Fittiche und unterstützt seine kreative Begabung. Diese Annäherung wird nicht überall gern gesehen.

Der Film betrachtet die Klischees und Vorurteile der Menschen, stellt die einzelnen Akteure vor und wendet den Blick dann auf das Individuelle und Besondere. Die anfängliche Ignoranz der Hauptdarstellerin verwandelt sich in Toleranz für ihre Umwelt und Mitmenschen. Die Geschichte entwickelt sich zum Sozialmärchen, das von der fruchtbaren Begegnung zwischen Jung und Alt und erzählt und vor allem von der Kraft der Musik.

Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Der Eintritt, einschließlich des Films, kostet fünf, ermäßigt drei Euro.


Vortrag im Stadtarchiv: „Goethes Briefkontakte in Wiesbaden“

„Goethes Briefkontakte in Wiesbaden“ lautet ein Vortrag von Professor Dr. Carsten Stahmer, zu dem das Stadtarchiv, Im Rad 42, am Donnerstag, 14. Juni, um 19 Uhr bei freiem Eintritt einlädt.

Goethe unterhielt bei seinen beiden Aufenthalten in Wiesbaden 1814 und 1815 regen Briefkontakt mit seiner Familie, seinen Freunden und den Weimarer Amtskollegen. Seine Reiseeindrücke im Rhein-Main-Gebiet waren daher auch stets begleitet von Gedanken an seine Briefpartner. Professor Stahmer stellt in seinem Vortrag Goethes Briefpartner vor und erzählt unter anderem von den familiären und dienstlichen Ratschlägen, die Goethe ihnen gab. Außerdem berichtet Professor Stahmer von weiteren Briefkontakten, die sich mit neuen Freunden und Bekannten aus der Wiesbadener Zeit ergaben, beispielsweise mit Oberbergrat Cramer und Bibliothekar Hundeshagen. Dazu wird aus bisher nicht veröffentlichten Briefen zitiert.


„Public Viewing“ bei der Fußball-WM – Antrag beim Umweltamt stellen

So genanntes „Public Viewing“ ist während der Fußball-WM vom 14. Juni bis 15. Juli grundsätzlich möglich. Wie das städtische Umweltamt mitteilt, ermöglicht dies eine Verordnung der Bundesregierung über den Lärmschutz bei öffentlichen Fernsehübertragungen im Freien.

Alle öffentlichen „Public Viewing“-Veranstaltungen, dazu zählen auch Live-Übertragungen in Biergärten und in der Außenbewirtschaftung von Gaststätten, fallen unter diese Verordnung. Veranstalter, bei Gaststätten der Betreiber, müssen vor dem ersten Spiel, das übertragen werden soll, einen Antrag zur Zulassung der „Public-Viewing“-Veranstaltungen bei der zuständigen Behörde stellen. In Wiesbaden ist dies das städtische Umweltamt.

Dem Antrag müssen die zu übertragenden Spiele zu entnehmen sein. Ein Vordruck bietet das Umweltamt online unter www.wiesbaden.de/umwelt. Für die Bearbeitung des Antrags ist eine Gebühr von 32,50 Euro zu entrichten.

Die Zulassung der „Public Viewing“-Veranstaltungen steht im Ermessen der zuständigen Behörde, die dabei das öffentliche Interesse gegen den Schutz der Nachbarschaft vor Lärm abwägen muss. Zum Schutz der Anwohner weist das Umweltamt darauf hin, dass lärmmindernde Maßnahmen zu berücksichtigen sind. So sollten Lautsprecher so aufgestellt werden, dass die Abstrahlrichtung von der Wohnbebauung abgewandt ist und keine Gasfanfaren, Vuvuzelas, Trommeln oder andere Geräusche verursachenden Fanartikel benutzt werden. Weitergehende Auskünfte erteilt das Umweltamt unter Telefon (0611) 313720 und 313721.


Schwimmkurse für Kinder in den Sommerferien

Kinder sollten so früh wie möglich Schwimmen lernen; es macht Spaß, viel mehr noch dient es aber der Sicherheit. Ab sofort können Eltern ihre Kinder im Hallenbad Kleinfeldchen, Hollerbornstraße 38, für verschiedene Schwimmkurse in den Sommerferien anmelden.

Das Kleinfeldchen bietet vom 25. Juni bis 3. Juli zwei Anfängerschwimmkurse und einen Fortgeschrittenenkurs an. Der erste Anfängerkurs findet von 9 bis 9.45 Uhr für fünfjährige Kinder statt; der zweite Anfängerkurs für sechs- bis siebenjährige Kinder folgt von 10 bis 10.45 Uhr; der Fortgeschrittenenkurs für Kinder ab sieben Jahren beginnt um 11 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 84 Euro pro Kurs für jeweils sieben Unterrichtseinheiten. Die Kinder sollten geringfügige Schwimmkenntnisse haben.

Es werden auch Workshops angeboten. In diesen Workshops haben Kinder die Möglichkeit, die Jugendschwimmabzeichen Bronze, Silber oder Gold abzulegen; auch hier sollten geringfügige Schwimmkenntnisse vorhanden sein. Der erste Kurs ist vom 2. bis 6. Juli und der zweite Kurs vom 9. Juli bis 13. Juli. Es kann zwischen zwei Kurszeiten – Beginn 15 oder 16 Uhr – gewählt werden. Die Gebühr beträgt 60 Euro. Ein weiterer Workshop um 17 Uhr soll den Kindern Kraulelemente näher bringen. Hier erlernen Kinder die richtige Bein- und Armbewegung sowie die Koordination der Atmung in Verbindung zum Bewegungsablauf. Die Kinder sollten auch hier geringfügige Schwimmkenntnisse haben.

Die Anmeldung erfolgt durch Bezahlung an der Kasse. Nähere Informationen gibt es im Frei- und Hallenbad Kleinfeldchen unter Telefon (0611) 312286 oder im Internet unter www.wiesbaden.de/mattiaqua.


Bürgermeister: „Theatrium nahezu störungsfrei verlaufen“

„Das diesjährige Theatrium ist aus Sicht des Ordnungsamtes nahezu störungsfrei verlaufen“, berichtet Bürgermeister Dr. Oliver Franz. Lediglich das Unwetter am Samstagabend, das zum Abbruch des Festes führte, trübte den bis dahin überaus positiven Verlauf.

„In den letzten Wochen wurde in enger Zusammenarbeit zwischen den Gefahrenabwehrbehörden der Landeshauptstadt Wiesbaden, dem Polizeipräsidium Westhessen und dem Veranstalter das bereits in den Vorjahren entwickelte und erprobte Sicherheitskonzept nochmals optimiert, um eine größtmögliche Sicherheit für die Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten“, so Dr. Franz.

Zu den wesentlichen Maßnahmen des Sicherheitskonzeptes zählten die Errichtung mobiler Sperren auf den Zufahrtstraßen mit insgesamt 22 Betonblöcken, die Anordnung einer Alkoholverbotszone im Bereich der Grünfläche Warmer Damm sowie die Ausleuchtung dieser Fläche durch das Technische Hilfswerk. Dazu kam die ständige Bestreifung des gesamten Veranstaltungsgeländes einschließlich des angrenzenden Umfelds durch zahlreiche Einsatzkräfte von Stadt- und Landespolizei.

Neben den genannten Maßnahmen wurden an beiden Tagen auch wieder die bewährten HaLT-Jugendschutzkontrollen gemeinsam durch Ordnungsamt und Landespolizei durchgeführt. Insgesamt wurden 186 Jugendliche beziehungsweise Heranwachsende auf unerlaubten Alkoholkonsum kontrolliert. In 17 Fällen wurde der Alkohol durch Ausgießen vernichtet. Zudem mussten in acht Fällen die Erziehungsberechtigten benachrichtigt und um Abholung der Jugendlichen gebeten werden.

„Die sichere Durchführung von Veranstaltungen dieser Größenordnung ist inzwischen eine riesige Herausforderung für alle Mitwirkenden. Mein Dank und meine Anerkennung gehen an alle haupt- und ehrenamtlich Beteiligten, ohne deren Einsatz solch schöne Feste nicht mehr möglichen wären“, sagt der Bürgermeister abschließend.