Frankfurt am Main – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


1. Forum für Wohnungseigentümergemeinschaften in Frankfurt am 17. Mai – Energiereferat informiert über energetische Sanierung und hilft bei der Umsetzung

Am Donnerstag, 17. Mai 2018, veranstaltet das Energiereferat das erste Frankfurter WEG-Forum zu energetischen Sanierung von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Wohnungseigentümer, Hausverwaltungen und Wohneigentümergemeinschaften. Hintergrund ist, dass in Frankfurt am Main schätzungsweise 70 Prozent der gut 70.000 WEG unsaniert sind und damit ein großes Potenzial für Energiesparmaßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energien bieten.

Kostenfreies Beratungsangebot des Energiereferats

Im Rahmen des europäischen Projekts „ACE Retrofitting“ begleitet das Energiereferat kostenfrei und unabhängig Frankfurter Wohnungseigentümergemeinschaften bei den einzelnen Schritten ihrer Sanierungsprojekte und entwickelt umfangreiche Lösungen, um die praktischen Hürden bei der Sanierung von WEG zu überwinden.

Das 1. WEG-Forum bietet ein umfangreiches Vortragsprogramm mit zahlreichen Expertinnen und Experten, die über die einzelnen Planungsschritte, die Entscheidungsvorbereitungen, Finanzierungswege, Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten informieren.

Am Donnerstag kann man sich von 13 Uhr bis 18 Uhr im Energiereferat, Adam-Riese-Straße 25, beraten lassen. Eine verbindliche Anmeldung ist unter Angabe des Namens per E-Mail an energiereferat@stadt-frankfurt.de oder telefonisch unter 069/212-39193 möglich.

Die Teilnahme ist kostenfrei, bei unentschuldigtem Fernbleiben wird eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro berechnet.

Die Agenda des WEG-Forums ist unter http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=7226688&_ffmpar[_id_inhalt]=33786432 im Internet abrufbar.


Gleisbau in Niederrad: Linien 12 und 19 unterbrochen und umgeleitet

Die Züge der Straßenbahnlinien 12 und 19 fahren von Montag, 7. Mai, bis Donnerstag, 21. Juni, nur auf Teilstrecken und sind zudem auf Umwegen unterwegs. Denn zwischen Rennbahnstraße und Niederrad Bahnhof können sie wegen Gleisbauarbeiten nicht verkehren.

Linie 12 zwischen Schwanheim und Niederrad

Die Linie 12 verkehrt im Westen zwischen Schwanheim Rheinlandstraße und Niederrad Bahnhof, so dass der direkte Anschluss von Schwanheim an die S-Bahn Richtung Innenstadt bestehen bleibt. Die Bahnen nach Schwanheim fahren am Bahnsteig in Fahrtrichtung Hugo-Junkers-Straße ab. Die Linie 19 verkehrt in diesem Abschnitt nicht.

Ersatzbusse zwischen Bürostadt Niederrad und Oberforsthaus

Zum Überbrücken der Gleisbauarbeiten in der Adolf-Miersch-Straße verkehren SEV-Busse von der Bürostadt Niederrad über Niederrad Bahnhof und die Haltestelle Rennbahn zum Oberforsthaus und zurück. Zum Umsteigen zwischen Tram und Bus empfehlen sich die Haltestellen Bürostadt Niederrad und Rennbahn.

Die SEV-Haltestellen sind in unmittelbarer Nähe der Originalhaltestellen. In den SEV-Bussen ist kein Fahrkartenverkauf möglich. Die Fahrgäste werden deshalb gebeten, Tickets an den Straßenbahnhaltestellen oder spätestens an der nächsten Umsteigestation zu lösen.

… und ab Rennbahnstraße mit der 12 Richtung Innenstadt

Während der Bauarbeiten startet die Straßenbahnlinie 12 am Oberforsthaus und fährt von über die Haltestelle Rennbahn und dann weiter wie gewohnt am Hauptbahnhof vorbei und durch die Innenstadt in den Osten der Stadt. Dort fährt sie wegen Arbeiten an der Hafenbrücke bis Mitte Juni allerdings auch nicht wie gewohnt.

Auch die Linie 19 fährt morgens ab Stadion über Oberforsthaus und Rennbahnstraße zu den Schulen in Sachsenhausen. Mittags finden die Fahrten der Linie 19 nicht statt.

Die Fahrplanauskunft im Internet unter www.traffiQ.de berücksichtigt den geänderten Fahrplan. Über die beste Fahrtmöglichkeit informiert auch das RMV-Servicetelefon unter der Nummer 069/2424-8024, das rund um die Uhr erreichbar ist.

Einschränkungen für den Straßenverkehr

Die Gleisbauarbeiten haben auch Auswirkungen auf den weiteren Straßenverkehr. Während der gesamten Bauzeit ist die Gleisüberfahrt auf Höhe der Herriotstraße sowie die zwischen Herriot- und Hahnstraße liegende Überfahrt gesperrt. Die zwischen Hahnstraße und der Haltestelle Bahnhof Niederrad liegende Überfahrt bleibt jedoch geöffnet.

Während zwei Bauphasen (7. bis 16. Mai und 28. Mai bis 22. Juni) wird auch die auf Höhe der Melibocusstraße liegende Überfahrt gesperrt. Vom 7. bis 23. Mai gibt es zudem eine Teilsperrung der Gerauer Straße.

Nacht der Museen: Mit Bus und Bahn rund um die Uhr gut unterwegs

Kunst in allen Ecken der Stadt verspricht die Nacht der Museen am Samstag, 5. Mai. Über 40 Museen und Galerien in Frankfurt und Offenbach öffnen von 19 Uhr abends bis 2 Uhr nachts ihre Türen und bieten ein breit gefächertes Kunst- und Kulturangebot sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Zwischen den Museen pendeln kostenlose Sonderbusse, zwischen Zoo, Gallus und Sachsenhausen historische Straßenbahnen sowie zwischen Städel und Eisernem Steg ein Shuttle-Schiff auf dem Main.

Für die Fahrt zur Nacht der Museen und zurück empfehlen RMV und traffiQ Busse und Bahnen, in denen der reguläre RMV-Tarif gilt. „Zur Nacht der Museen erwartet Frankfurt auch in diesem Jahr wieder tausende Besucher. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unserem Partner traffiQ mehr und längere Fahrten anbieten können“, sagt Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV.

Die S-Bahnlinien S1, S3, S4, S5 und S8/S9 sowie die U-Bahn-Linien U4 und U8 sind regulär die ganze Nacht unterwegs. Wegen Bauarbeiten fahren die S-Bahnen nachts jedoch nicht durch den Frankfurter S-Bahntunnel, sondern sind nur über Hauptbahnhof oder Südbahnhof zu erreichen. Bis etwa ein Uhr nachts verkehren die meisten anderen Linien planmäßig, anschließend ergänzen die Nachtbusse das Angebot.

Zudem wird für die Nacht der Museen der Betriebsschluss weiterer U-Bahn- und Straßenbahnlinien auf etwa 2.30 Uhr – eine halbe Stunde nach Torschluss der Museen – verlegt. Genaue Informationen dazu gibt es im Programmheft zur Nacht der Museen, am RMV-Servicetelefon unter 069/2424-8024 oder unter www.rmv.de im Internet.

Mehr Nachtverkehr, mehr Platz, mehr Fahrten

Auf den S-Bahn-Linien S1 bis S6 sowie S8 und S9 werden mehr Plätze durch längere Züge angeboten, die Linien S1, S3, S4, S5 und S8/S9 bieten einen durchgängigen Nachtverkehr.

Auch die U-Bahn-Linien U4 (Seckbacher Landstraße – Bockenheimer Warte) und U8 (Riedberg – Südbahnhof) fahren regulär die ganze Nacht ohne Unterbrechung. Die Linien U2 (Südbahnhof – Nieder-Eschbach) und U7 (Hausen – Enkheim) sowie die Straßenbahnlinien 11 (Höchst – Fechenheim), 15 (Niederrad – Südbahnhof) und 16 (Ginnheim – Oberrad Balduinstraße) einschließlich des Schienenersatzverkehrs fahren über das Betriebsende hinaus halbstündlich bis etwa 2.30 Uhr.

Die Straßenbahnlinie 15 ist bis gegen 1.15 Uhr alle 15 statt alle 30 Minuten unterwegs. Die U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U4, U6, U7 und U8 bieten zudem mehr Platz, da sie mit zusätzlichen Wagen verkehren. Die Museumsuferlinie 46 verkehrt zwischen Sachsenhausen und dem Europaviertel ebenfalls bis 2.30 Uhr, nutzt aber zwischen Stresemannallee/Gartenstraße und Frankensteiner Platz die Flohmarktumleitung über die Gartenstraße.

Die Frankfurter Nachtbuslinien n1 bis n8, n41, n62 und n63 fahren planmäßig von 1.30 Uhr bis 3.30 Uhr in alle Frankfurter Stadtteile und nach Offenbach – zumeist halbstündlich, die Linien n2 (in Richtung Ginnheim), n3 (in Richtung Nordwest), n5 (in Richtung Riederwald), n7 (bis Rheinlandstraße) sowie n8 (bis Höchst) sogar viertelstündlich.


Grünflächenamt vermutet ausgelegte Giftköder im Frankfurter Stadtwald

Im Frankfurter Stadtwald haben am Dienstag, 1. Mai, Spaziergänger und Spaziergängerinnen an mehreren Stellen ein verdächtiges rosafarbenes Granulat gefunden. Um was es sich handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. Das Umweltdezernat hat die labortechnische Untersuchung veranlasst. Mit den ersten Ergebnissen ist aufgrund der genauen Überprüfung der Proben frühestens in einer Woche zu rechnen.

Da es nicht auszuschließen ist, dass es sich um Giftköder handelt, warnt das Grünflächenamt ausdrücklich vor einer Gefahr für Hunde und empfiehlt dringend, die Tiere im Wald an der Leine und unter ständiger Aufsicht zu führen.

Die bisherigen Fundstellen konzentrieren sich im Waldareal zwischen der Isenburger Schneise und der Darmstädter Landstraße im Forstrevier Sachsenhausen, am Jacobiweiher und am Königsbrünnchen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch an anderen Orten Giftköder ausgelegt wurden.
Vor einigen Wochen waren mit Rasierklingen und Gift bestückte Wurst- und Fleischstücke in demselben Gebiet von Sachsenhausen bis Oberrad gefunden worden.

Bei dem Verdacht, der eigene Hund könnte einen Giftköder gefressen haben, zum Beispiel bei auffälligem Speichelfluss, sollte unbedingt umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Die Bürgerinnen und Bürger werden darum gebeten, verdächtige Gegenstände und verdächtige Personen dem 8. Polizeirevier unter Telefon 069/75510800 umgehend zu melden.

Sobald die Ergebnisse der Laboruntersuchung vorliegen, wird das Grünflächenamt die Bürgerinnen und Bürger wieder über die Presse informieren.

Weitere Informationen gibt es bei der Abteilung StadtForst im Grünflächenamt unter Telefon 069/212-33186.


Bodenrichtwerte 2018 für das Stadtgebiet auf GeoInfo Frankfurt – Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte Frankfurt und das Stadtvermessungsamt veröffentlichen aktuelle Bodenrichtwerte für das Stadtgebiet

Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte hat die Bodenrichtwerte für den Bereich der Stadt Frankfurt zum Stichtag 01.01.2018 beschlossen. Die Richtwerte stehen ab sofort unter http://bodenrichtwerte.frankfurt.de kostenfrei zur Verfügung. Neben den aktuellen Bodenrichtwerten sind dort auch die Richtwerte der Jahre 2010 bis 2016 einsehbar.

„In den letzten Jahren sind die Baulandpreise in Frankfurt stark gestiegen. Die höchsten Steigerungsraten mit teilweise über 30 Prozent pro Jahr zeigen Wohnbaulandgrundstücke in Innenstadtnähe“, erklärt Michael Debus, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Immobilienwerte Frankfurt. „Zudem ist für einfache Innenstadtlagen und Randgebiete eine Steigerungsrate von 15 Prozent pro Jahr zu verzeichnen. Ein Ende dieser Entwicklung ist auch aufgrund der erwarteten Preissteigerung 2018 von etwa 10 Prozent im Wohnimmobilienmarkt nicht abzusehen.“

Weiterhin erläutert er, dass auch bei Betrachtung des Gewerbeimmobilienmarktes eine Steigerung der Bodenrichtwerte von etwa 10 Prozent registriert wurde. Trotz Stagnation beziehungsweise Rückgang von Einzelhandelsmieten wurden in den besseren Lagen bei höheren Kaufpreisen und sinkenden Renditen die Bodenrichtwerte angehoben. Büroflächen dagegen erfreuen sich einer steigenden Nachfrage, vor allem im Bereich größerer zusammenhängender Flächen in guter Lage, so Debus.

Was sind Bodenrichtwerte?

Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Werte, die sich auf die Lage des Grundstücks beziehen. Zur Ermittlung wird das Stadtgebiet in sogenannte Richtwertzonen eingeteilt. Entscheidend für die Einteilung sind unter anderem das Maß und die Art der Nutzung, beispielsweise die Bebauung mit Mehrfamilienhäusern.

Für jede Richtwertzone werden die innerhalb des Bemessungszeitraums gezahlten Kaufpreise gesammelt und ausgewertet. Bodenrichtwerte dokumentieren damit die Entwicklung der Kaufpreise, dienen als Grundlage für Besteuerung und können in einigen Fällen zur Wertermittlung herangezogen werden.


Ordnungsamt schließt weitere Spielhallen – Vier Spielhallen geschlossen – Insgesamt nun schon 18

Zum 1. Mai haben in Frankfurt am Main im Rahmen der Durchsetzung des Hessischen Spielhallengesetztes vier weitere Spielhallen geschlossen. Dies erfolgte nach erfolgreichen Verhandlungen des Ordnungsamtes mit den Spielhallenbetreibern. Alle Spielhallen befinden sich im Frankfurter Hauptbahnhof.

Insgesamt steigt die Zahl der durch die Betreiber aufgegebenen oder auf Anordnung des Ordnungsamtes geschlossenen Spielhallen auf nun insgesamt 18. Von einst 164 Spielhallen im Stadtgebiet existieren somit noch 146 Betriebe, davon 137 Altbetriebe, die durch das Ordnungsamt überprüft wurden. Neun Spielhallen sind derzeit mit bestandskräftigen Erlaubnissen nach dem Hessischen Spielhallengesetz genehmigt, weil sie alle strengen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Stadtrat Markus Frank sagte dazu: „Die Schließung weiterer vier Spielhallen im Hauptbahnhof zeigt, dass wir bei der Umsetzung des Hessischen Spielhallengesetzes erfolgreich sind. Unser Ziel ist es, zeitnah weitere Spielhallen, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen zum Wohle der Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt zu schließen.“


Stadtrat Markus Frank eröffnet Wochenmarkt an der Friedberger Warte

Am Dienstag, 8. Mai, um 12.30 Uhr, eröffnen Stadtrat Markus Frank sowie Ortsvorsteher Hermann Steib den neuen Wochenmarkt an der Friedberger Warte. Für Live-Musik sorgt der Sänger, Gitarrist und Entertainer Kevin Henderson.

Der von der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH veranstaltete Wochenmarkt findet künftig jeden Dienstag von 8 bis 18 Uhr auf dem Platz an der Friedberger Warte statt.

Insgesamt dreizehn Marktstände bieten Obst und Gemüse, Fleisch, Käse, Backwerk, Geflügel, Eier und Feinkost an. Winzerwein- und Imbissstände laden zum Verweilen ein.


Welche Rechte haben eigentlich Kinder? Kinderrechte-Mobil kommt ins Ostend

Kinder haben viele Rechte – und zwar ganz offiziell und verbrieft in 193 Staaten weltweit. Sei es die Achtung ihrer Privatsphäre, das Recht, informiert zu werden, oder auch, dass ihre Meinung angehört wird. Und es gibt noch viele weitere Rechte. Welche genau erfahren Kinder, Eltern, Großeltern und alle Interessierten, wenn das Kinderrechte-Mobil des Frankfurter Kinderbüros am Sonntag, 6. Mai, von 14 bis 18 Uhr, auf dem Paul-Arnsberg-Platz beim Arnsberger Frühlingsfest Station macht.

Das Kinderrechte-Mobil bringt vor allem spielerisch ganze Familien in Bewegung. Das passt zum Thema Kinderrechte: Denn Kinder haben auch das Recht auf Freizeit, Erholung, Kunst und spielen zu dürfen. Outdoor- und Geschicklichkeitsspiele stehen deshalb ebenso zur Auswahl wie eine Trickkiste. Natürlich nimmt das Kinderbüro-Team auch Fragen, Anregungen und Probleme von Kindern, Eltern und Ratsuchenden auf. Zudem können sich alle am Kinderrechte-Mobil über die unterschiedlichen Angebote für Kinder und Familien in ganz Frankfurt informieren.