Wiesbaden – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


Blumenkübelpaten in Alt-Kostheim erhalten Zuschuss

Der Kostheimer Ortsbeirat stellt auch in diesem Jahr wieder allen Blumenkübelpaten in Alt-Kostheim einen Zuschuss von 50 Euro pro Blumenkübel für neue Pflanzen zur Verfügung. Gerne können auch neue Patenschaften übernommen werden. Die Paten und auch neue Interessenten werden gebeten, sich bei der Ortsverwaltung unter Telefon 603210 zu melden, damit der Zuschuss überwiesen beziehungsweise eine neue Patenschaft angemeldet werden kann.


Irene Dische liest aus „Schwarz und Weiß“

Mit bissigem Humor und Scharfzüngigkeit erzählt Irene Dische eine große Liebes- und Familiengeschichte, durchtränkt vom Zeitkolorit der letzten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Am Mittwoch, 18. April, 19.30 Uhr, stellt sie den Roman „Schwarz und Weiß“ im Gespräch mit Margarete von Schwarzkopf vom NDR im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, vor. Die deutschen Passagen liest die Schauspielerin Bettina Römer.

Wie lebt man ein glückliches Leben und erlangt den Mut, seine Träume trotz sozialer Widrigkeiten in die Tat umzusetzen? Im New York der frühen 70er Jahre werden Lili und Duke ein Paar: Sie ist die Tochter einer weißen Intellektuellen-Familie und mit allen Möglichkeiten aufgewachsen im Gegensatz zu ihm, dem schwarzen jungen Mann aus dem Süden. Sie leben eine Liebe, die verheerende Zerstörung in Kauf nimmt und doch alles – möglicherweise zu viel – zu verzeihen scheint. Während Duke trotz Unwissens zu einem gefeierten Weinexperten avanciert, wird die verträumte Lili als Model entdeckt. Ihr gemeinsames Leben entwickelt sich schnell zu einem rasanten Auf und Ab, dennoch scheint ihre Liebe unzerbrechlich. Doch hinter Lilis Schönheit, ihrem Charme, ihrer Klugheit und Raffinesse, verbirgt sich nicht zuletzt eine mörderische Wut, die alles und jeden zu verschlingen droht.

Irene Dische wurde in New York geboren. Heute lebt sie in Berlin und Rhinebeck. Von ihr erschienen unter anderem ihr gefeiertes Debüt „Fromme Lügen“, der Romanerfolg „Großmama packt aus“ und der Erzählungsband „Lieben“. Sie erhielt zahlreiche Preise.

An der Abendkasse kosten Karten 13, ermäßigt neun Euro. Karten im Vorverkauf zu zehn, ermäßigt sechs Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühr, gibt es bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930, der TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808 sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. Auf der Internetseite finden Interessierte auch weitere Informationen.


Schöffinnen und Schöffen dringend gesucht – jetzt bewerben!

Die Amtszeit der derzeitigen Schöffen und Hilfsschöffen ist Ende 2018 beendet. Daher werden derzeit Bewerberinnen und Bewerber gesucht, die das Amt ab Januar 2019 ausführen möchten. Die Frist für Bewerbungen um das Schöffenamt läuft am 15. Mai ab, das Amt der Stadtverordnetenversammlung freut sich über zahlreiche Bewerbungen.

Besonders verstärkt werden zurzeit Jugendschöffinnen und Jugendschöffen gesucht. Diese wirken aktiv in Jugendgerichtsverfahren mit. Die Voraussetzungen sind hier die gleichen wie für die Bewerbung um ein Schöffenamt am Amts- oder Landgericht, allerdings sollte man zusätzlich erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein.

Ein eigens eingerichteter Ausschuss des Amtsgerichts wählt die Schöffen und Hilfsschöffen im Herbst 2018 aus, die dann ab Januar 2019 ihren Dienst aufnehmen werden. Sowohl die Schöffen für die Amts- und Landgerichte als auch die Jugendschöffen werden dann für fünf Jahre berufen.

Das Schöffenamt ist ein Ehrenamt, dessen Ausübung an einige Voraussetzungen geknüpft ist. Schöffe/Schöffin kann jede/r Bürger/in im Alter von 25 bis 69 Jahren werden, der/die Deutsche/r ist und in Wiesbaden wohnt. Der/die Bewerber/in muss die deutsche Sprache beherrschen, darf nicht zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt sein, darf nicht als hauptamtliche/r oder inoffizielle/r Mitarbeiter/in der StaSi gearbeitet haben und es darf kein Insolvenzverfahren oder ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren anhängig sein. Grundvoraussetzungen für das Schöffenamt sind soziales Verständnis, Menschenkenntnis, Vorurteilsfreiheit, Neutralität und Gerechtigkeitssinn.

Nähere Information über die Schöffentätigkeit, die Voraussetzungen, die Anzahl der Einsätze und zu vielen Fragen aus der Praxis sind im Internet unter www.schoeffenwahl.de abrufbar. Bewerbungsformulare können zeitnah per E-Mail an schoeffenwahl@wiesbaden.de angefordert werden. Ansprechpartner bei der Landeshauptstadt Wiesbaden stehen unter der Telefonnummer (0611) 313317 oder (0611) 313738 zur Verfügung.


Warnstreik am Mittwoch

Die Geschäftsführung von ESWE Verkehr hat am Montag lange und intensiv versucht, mit der Gewerkschaft ver.di zu verhandeln, damit trotz des angekündigten Warnstreiks am Mittwoch, 11. April, ESWE Verkehr wenigstens am Mittwochmorgen die Wiesbadener Schülerinnen und Schüler befördern kann. Leider ist ver.di nicht auf diese Bitte eingegangen, so dass ESWE Verkehr schon von Betriebsbeginn an bestreikt wird.

Bei allem Verständnis für höhere Lohnforderungen sei es sehr unschön, dass ESWE Verkehr seinen Kunden erneut am Mittwoch den ganzen Tag über keine Leistung anbieten könne, so ESWE Geschäftsführer Hermann Zemlin. Auch sein Kollege Frank Gäfgen betont: „Wir bedauern sehr, dass ver.di kein Verständnis für die Schülerinnen und Schüler hat und bitten diese und ihre Eltern, sich frühzeitig nach Beförderungs-Alternativen umzuschauen.“ Auch ESWE Geschäftsführer Jörg Gerhard moniert, dass erneut Tarifstreitigkeiten auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen würden.

Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer (0611) 45022-450 oder im Internet unter www.eswe-verkehr.de.