Wiesbaden – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


Hallenbad Kleinfeldchen: Noch freie Plätze in Schwimmkursen

Freie Plätze gibt es noch im Anfängerschwimmkurs für Frauen vom 20. Januar bis 24. März im Hallenbad Kleinfeldchen, Hollerbornstraße 9. Der Kurs wird in der Frauenbadezeit angeboten und findet samstags um 9 Uhr statt.

Wer Lust hat, seine Koordination von Atmung und Bewegungsablauf zu verbessern kann dies in einem Rückenkraulkurs dienstags um 20.30 Uhr vom 16. Januar bis 20. März trainieren. Auch hier sind noch freie Plätze.

Die Gebühr für die Schwimmkurse beträgt 120 Euro für zehn Unterrichtseinheiten und ist an der Kasse des Hallenbades zu entrichten.

Nähere Informationen gibt es im Hallenbad Kleinfeldchen unter Telefon (0611) 312286 oder im Internet unter www.wiesbaden.de/mattiaqua.


Chance Quereinstieg

Im Rahmen der Verabschiedung des Doppel-Haushaltes 2018/2019 wurde auch über eine vom Sozialdezernenten, Herrn Christoph Manjura, eingebrachte Sitzungsvorlage mit mehreren Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in Wiesbaden entschieden. Der Wiesbadener Sozialdezernent freut sich, dass nunmehr als Regelausbildung gemeinsam mit der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg eine in Hessen neue dreijährige (verkürzte) praxisintegrierte Weiterbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin/ zum staatlich anerkannten Erzieher angeboten werden kann. „Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag, den Fachkräftebedarf im Kita-Bereich zu decken“, so Manjura.

Gezielt werden Menschen mit Realschul- und Berufsabschluss zum „Umstieg“ in den Beruf Erzieherin und Erzieher gewonnen. „Die Erfahrung mit den bisherigen Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern zeigt, dass diese nicht nur hochmotiviert sind, sondern den Kita-Alltag mit ihren bisher erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen bereichern können“, so Manjura. Mit der Verabschiedung des Haushaltes können ab 1. August 2018 finanzielle Anreize bereitgestellt werden, damit die Wiesbadener Kita-Träger Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger beschäftigen und ausbilden können. Hierdurch wird teilweise die wegfallende Bundesfinanzierung des Modellprojektes „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas“ kompensiert.

Das Weiterbildungsangebot „Chance Quereinstieg“ ermöglicht pädagogisch interessierten Menschen einen Wechsel in das Zukunftsarbeitsfeld Kindertagesstätte. Die Quereinsteiger werden während der Ausbildung intensiv begleitet und erhalten eine monatliche Vergütung in der Höhe von 50 Prozent der Entgeltgruppe S4 (ca. 1150 Euro brutto). Die Ausbildung erfolgt parallel in einer Wiesbadener Kindertagesstätte und an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg.

Eine Besonderheit dieser Ausbildung ist die Intensität und die Verteilung der Praktika, inklusive des Berufspraktikums auf die drei Jahre der Ausbildung. Die Quereinsteiger werden im ersten Jahr in Blockphasen, im zweiten Jahr zwei Tage und im dritten Jahr drei Tage in einer Kindertagesstätte in Wiesbaden sozialpädagogische Praxiserfahrung sammeln. Erfahrung in der Praxis sammeln sie auch während der Schulferien, wenn Sie nicht ihren tariflichen Urlaub verbringen.

Teilnehmen können alle Interessierte, die mindestens einen mittleren Schulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss vorweisen können und eine abgeschlossene Ausbildung oder eine in Abhängigkeit von der Dauer der Ausbildung gleichwertige Qualifikation, zum Beispiel eine mindestens dreijährige einschlägige berufliche Tätigkeit oder eine vergleichbare Vorerfahrung nachweisen können. Als Ansprechpartner stehen Herr Sascha Jendro (Telefon (0173) 7958598; E-Mail: jendro.quereinstieg@mitinitiative.de) oder die zuständige Fachabteilung Kindertagesstätten im Amt für Soziale Arbeit, Telefon (0611) 312655, zur Verfügung.


Vortrag in der Reihe „Normal (oder) Hochbegabt“

Vor einem Jahr hat das Netzwerk Hochbegabung die Vortragsreihe mit dem Titel „Normal (oder) Hochbegabt“ ins Leben gerufen. Vorgesehen sind jeweils drei Veranstaltungen pro Jahr; jeder Vortrag greift das Thema „Hochbegabung“ unter einem besonderen Fokus auf. Am Mittwoch, 17. Januar, 19 Uhr, Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses, beginnt das zweite Jahr der Reihe mit einem Vortrag von Götz Müller zum Thema „Selbstbestimmer im Quadrat – Umgang mit Hochbegabten“.

Der Referent arbeitet im „komma-institut Limburg“ und ist Diplom-Psychologe und Psychotherapeut für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seit 2001 berät und begleitet er Familien mit hochbegabten Kindern. Zum Inhalt des Vortrags führt Müller aus: „Das Gros der hochbegabten Kinder und Jugendlichen durchläuft Schule und Alltag ohne nennenswerte Probleme, ein kleiner Teil unter ihnen fällt durch Verhaltensprobleme auf. So ist bei einigen dieser jungen Menschen ein Streben nach Wirksamkeit und Dominanz erkennbar: Ich bin hier der Bestimmer! Psychologische Hintergründe und mögliche Umgangsformen werden betrachtet und beleuchtet.“

Der Vortrag ist für die Besucherinnen und Besucher kostenfrei. Das Büro für Kommunale Bildungsprojekte im Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden lädt alle Interessierten herzlich ein. Im Anschluss wird es bei Brezeln und Getränken Zeit für Fragen und Aussprache geben. Um Anmeldung wird gebeten unter https://www.vhs-wiesbaden.de/kurse-fuer/wiesbadener-begabtenakademie/. Angemeldete Personen erhalten postalisch eine Anmeldebestätigung mit der Möglichkeit zur kostenlosen Nutzung der Busse.

Das Netzwerk Hochbegabung unter Leitung des Büros für Kommunale Bildungsprojekte im Amt für Soziale Arbeit ist unter http://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/bildung/schulen/netzwerk-hochbegabung.php zu finden, die 2016 gegründete Begabtenakademie an der Volkshochschule unter http://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/bildung/schulen/wi-akademie.php.

Fragen können per E-Mail an bildungsbuero@wiesbaden.de oder telefonisch an Ingeborg Groebel, Telefon (0611) 315093 gerichtet werden.


Dringende Baumfällungen im Nerotal und am Paulinenhang

Wie das Grünflächenamt mitteilt, müssen in den Grünanlagen im Nerotal eine alte Buche und am Paulinenhang eine alte Kastanie gefällt werden. Beide Bäume stehen seit einigen Jahren unter Beobachtung, da sie von Pilzen befallen sind, die die Standsicherheit beeinträchtigen.

Die Buche weist Befall von Riesenporling und Brandkrustenpilz auf, die Kastanie ist am Stamm und Stammfuß massiv vom Lackporling befallen. Bei eingehenden Untersuchungen der Bäume durch einen Baumsachverständigen wurde festgestellt, dass der Pilzbefall inzwischen soweit fortgeschritten ist, dass die Bäume nicht mehr standsicher sind. Beide Bäume werden zeitnah gefällt. Ersatzpflanzungen sind für den Herbst 2018 eingeplant.