Heidelberg: Februar-Termine im Augustinum

Ausstellung Grenzgaenge (Foto: Eckard Ribbeck)
Ausstellung Grenzgaenge (Foto: Eckard Ribbeck)

Heidelberg – Die Veranstaltungen im Februar im Heidelberger Augustinum im Stadtteil Emmertsgrund.


Donnerstag, 1. Februar 2018, 19:30 Uhr
und Freitag, 2. Februar 2018, 17:00 Uhr

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro
Cinema Augustinum

Mein Blind Date mit dem Leben

Komödie/Buchverfilmung, Deutschland 2017

Regie: Marc Rothemund

mit Kostja Ullmann, Jacob Matschenz, Anna Maria Mühe

Dauer: 111 Min.

Nach einer wahren Begebenheit: Der junge Saliya Kahawatte träumt davon, Hotelier zu werden. Doch was helfen die besten Noten, wenn man die niederschmetternde Diagnose erhält, rapide zu erblinden. Seinen Traum will er dennoch nicht aufgeben. Nach mehreren Absagen bewirbt er sich zu einer Ausbildung im Bayerischen Hof, verschweigt aber seine Blindheit. Mit bloßer Willenskraft gelingt es ihm, sich alle nötigen Wege einzuprägen, wobei er auch auf die Hilfe seines Kollegen Max vertrauen muss. Als Saliya sich dann aber in die hübsche Laura verliebt, wird alles noch schwieriger…


Sonntag, 4. Februar 2018, 18:00 Uhr

Eintritt: frei, Spenden erbeten

Orchesterbühne Augustinum

Mozart | Elgar | Tschaikowsky

Konzert mit dem Heidelberger Ärzteorchester

Solistin: Felicitas Lohrmann, Violoncello

Dirigent: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Steinhausen

W. A. Mozart: Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“

Edward Elgar: Cellokonzert e-moll

Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Sinfonie Nr. 5 e-moll


Paul Stauch-Erb (Violine) und Andreas Sorg (Klavier) (Foto: Andreas Wagner)
Paul Stauch-Erb (Violine) und Andreas Sorg (Klavier) (Foto: Andreas Wagner)

Sonntag, 11. Februar 2018, 17:00 Uhr

Eintritt: frei, Spenden erbeten

Saiten-Klänge

Paul Stauch-Erb (Violine) und Andreas Sorg (Klavier) spielen Werke von J. S. Bach, W. A. Mozart, Maurice Ravel, Fritz Kreisler und anderen.

Der 1999 in Speyer geborene Paul Stauch-Erb ist ein geigerisches Ausnahmetalent mit immenser Spielfreude, brillanter Technik und erstaunlicher musikalischer Reife. Er ist Preisträger etlicher Wettbewerbe auf Landes- und Bundesebene. Seit dem Wintersemester 2016/2017 studiert Paul Stauch-Erb an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Lena Neudauer.


Freitag, 16. Januar 2018, 17:00 Uhr

Eintritt: frei

Galerie im Augustinum

Grenzgänge zwischen Fotografie und Grafik

Vernissage zur Ausstellung von Eckard Ribbeck

Das Ausgangsmaterial dieser Ausstellung sind Natur- und Architektur-Fotografien sowie Satellitenbilder von Städten und Landschaften. Die künstlerische Bearbeitung verwandelt die Fotografien in etwas anderes: in mehr oder weniger abstrakte Bilder mit neuen Farben und Formen, Stimmungen und Assoziationen.

Das Ergebnis dieser Bild-Metamorphose kann kaum vorausgesagt werden – es braucht viele Versuche und Varianten, um das verborgene grafische und malerische Potenzial in einem Foto zu finden. Noch einen Schritt weiter gehen die abstrakten Kompositionen, die sich von ihrem fotografischen Ursprung völlig lösen. Dabei verschwinden nicht nur die Grenzen zwischen Fotografie, Grafik und Malerei, auch die Themen verwandeln sich in unerwarteter Weise: Satellitenaufnahmen werden zu Blüten-Bildern und Schnee-Landschaften, Architekturdetails zu exotischen Megastrukturen, Fotos von Bäumen und Steinen zu vieldeutigen Farbkompositionen.

Die Ausstellung ist vom 16. Februar bis 1. Mai 2018 im Foyer des Augustinum zu sehen.


Donnerstag, 22. Januar 2018, 17:00 Uhr

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Soundtracks aus den 60ern

Die Nachkriegsgeschichte im Spiegel von Schlager, Rock und Pop

Musik-Vortrag von Dr. Lothar Jahn

Zeitgeschichte wird normalerweise anhand von Ereignissen erzählt oder mittels herausragender Persönlichkeiten. Wir versuchen heute die Nachkriegszeit im Spiegel von Schlagern, Rock und Pop zu rekonstruieren. Dr. Lothar Jahn bringt dazu jede Menge Tonmaterial mit: angefangen von den „Eingeborenen von Trizonesien“ auf der einen Seite der Grenze und der Hymne des anderen deutschen Staates „Auferstanden aus Ruinen“. Ob das alles immer so schön war, wie es Freddy Quinn in seiner ersten Single „Heimweh“ von 1956 besang, sei dahingestellt. Mit Rock und Pop aus Amerika und Großbritannien, wie beispielsweise den Beatles, öffnen sich die Grenzen; der Soundtrack der 60er Jahre ist international, die Hymnen der Friedensbewegung sind vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges geschrieben.

Der Vortrag macht deutlich, wie stark populäre Musik und politische Entwicklung aufeinander bezogen sind. Nach der Veranstaltung sind Sie herzlich eingeladen, mit Dr. Jahn zu diskutieren.


Sonntag, 25. Februar 2018, 18:00 Uhr

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Orchesterbühne Augustinum

Tänze der Welt

Konzert mit dem vhs-Orchester

Dirigent: Christian Kabitz

Sebastian Endler: Vivement

W. A. Mozart: Fünf Deutsche Tänze

Antonin Dvorak: Zwei Walzer

Francis Poulenc (Arr. Christian Kabitz): Suite für Klavier und Orchester

Christian Kabitz: Drei Südamerikanische Tänze (Tango, Chachacha, Mambo)