Ludwigshafen: KVD mehrfach wegen alkoholisierter Personen gefordert

Ludwigshafen – Eine Serie von Einsätzen nach dem rheinland-pfälzischen Landesgesetzes für psychisch Kranke (PsychKG) hat den Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) am vergangenen Wochenende beschäftigt.

In der Nacht von Samstag, 14. Oktober 2017, auf Sonntag, 15. Oktober 2017, waren die KVD-Einsatzkräfte innerhalb weniger Stunden gefordert, sich um vier, teilweise stark alkoholisierte Personen zu kümmern. Am Samstag hatten sie gegen 19.30 Uhr in der Arnimstraße mit einem 55 Jahre alten Mann zu tun, der sehr laut Musik hörte und bei der Ansprache durch den KVD orientierungslos wirkte. Da er sich gegen eine Mitnahme im Krankenwagen wehrte, wurden ihm Handfesseln angelegt. Im Krankenaus wurde bei dem Mann ein Atemalkoholgehalt von 3,18 Promille festgestellt.

Um 10 Uhr halfen die Einsatzkräfte in der Dammstraße einem 45-Jährigen, der offensichtlich betrunken und in Nähe der S-Bahn-Schienen auf dem Boden lag. Bei der stationären Aufnahme in der Klinik „Zum Guten Hirten“ wurde ein Atemalkoholgehalt von 2,58 Promille ermittelt.

Im Klinikum in der Bremserstraße wurde ein 50 Jahre alter Drogenabhängiger ein Fall für den KVD, nachdem der Mann Krankenhauspersonal beschimpft hatte, und er für sich sowie andere Menschen eine Gefahr darstellte. Er wurde stationär im Krankenhaus Zum Guten Hirten aufgenommen.

Am Sonntagmorgen gegen 0.20 Uhr verhielt sich ein alkoholisierter 40-jähriger Patient des Klinikums Ludwigshafen dem Personal gegenüber aggressiv, nachdem er dort behandelt worden war. Er drohte, sich etwas anzutun und wurde aufgrund dessen „Zum Guten Hirten“ gebracht, wo ein durchgeführter Atemalkoholtest 2,6 Promille ergab.