Frankfurt am Main – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.


Engmaschige Zusatzmaßnahmen der Stadtpolizei auf der Zeil greifen – Stadtrat Frank ist zufrieden mit der personell aufgestockten Stadtpolizeipräsenz auf Hessens größter Einkaufsmeile

Seit dem 19. Juni 2017 hat die Stadtpolizei des Ordnungsamtes den Kontrolldruck durch mehr Personal auf der Zeil und in angrenzenden Straßen erhöht. Gründe dafür waren die in letzter Zeit wieder verstärkt anzutreffende Straßenmusiker, lagernde Obdachlose und aggressive Bettler. Jeder Tag stellt die Ordnungshüter diesbezüglich vor neue Herausforderungen. Ein entsprechender Anstieg an Beschwerden wurde auch beim Ordnungsamt registriert.

„Ich kann verstehen, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch die vielen Berufspendler und Touristen, die sich in unserer Innenstadt aufhalten, hierdurch gestört und teilweise belästigt fühlen“, sagte Stadtrat Markus Frank weiter. Seit dem 19. Juni sind täglich durchschnittlich zehn Mitarbeiter der Stadtpolizei zusätzlich mit viel Motivation im Einsatz.

In den ersten Wochen seit Mitte Juni wurden unter anderem insgesamt 893 Personenkontrollen und 165 Gewerbekontrollen aller Art (Reisegewerbe, Sondernutzungen) durchgeführt. In 129 Fällen erfolgten entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Gegen Bettler und Obdachlose werden regelmäßig Platzverweise (bislang 199 mal) ausgesprochen – und bei Nichtbefolgen – auch durchgesetzt (52 mal). Hierzu wurde eigens ein Spezialfahrzeug besorgt, mit dem die Betroffenen in die Notunterkunft im Ostpark gebracht werden.

Bei kleineren Verstößen wurden bislang 290 weitere Maßnahmen der Allgemeinen Gefahrenabwehr ergriffen, die von den Betroffenen sofort befolgt wurden (einfache polizeiliche Weisungen). Zudem wurde in 333 Fällen eine Mobilisierung lagernder Personen erreicht.

In den rund zwei Monaten der intensiven Überwachung kam es zudem zu 156 Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Gefahrenabwehrverordnung (u.a. 28 Anzeigen gegen aggressive Bettler, 23 Anzeigen wegen Alkoholkonsum an den Abgängen zur B-Ebene, 71 Anzeigen wegen Lagern). Allein die Anzahl der Anzeigen gegen Bettler hat in den zwei Monaten nahezu den Umfang erreicht, der im ganzen Jahr 2016 im gesamten Stadtgebiet festzustellen war.

Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen Straßenmusiker mussten nur zweimal erstattet werden. Gerade in diesem Themenbereich sehen die Verantwortlichen in der letzten Zeit die größte Verbesserung gegenüber dem Zeitraum vor dem 19. Juni 2017. Aber auch die Bettler verhalten sich nun „disziplinierter“, seitdem die verschärften stadtpolizeiliche Maßnahmen erfolgen.

Stadtrat Markus Frank sieht die bisherige Entwicklung positiv: „Wie die Zahlen bestätigen, bringt der hohe Kontrolldruck mehr Sicherheit und Sauberkeit auf unserer Zeil.“ So werde der eingeschlagene Weg weiter aufrechterhalten, denn die Einkaufsmeile verdiene eine besondere Aufenthaltsqualität für Frankfurts Bürger und Gäste.


Kunst-Skulpturen bereichern Fechenheim – Planungsdezernent Josef und Kulturdezernentin Hartwig eröffnen neu gestaltete Wege zum Mainufer

Für Freitag, 8. September, um 16 Uhr, lädt Planungsdezernent Mike Josef zum Stadtspaziergang nach Fechenheim ein, mit dem Schwerpunkt Kunst und Kreativität. Die neu gestalteten Gassen sowie die kürzlich aufgestellten sechs Kunst-Skulpturen am Leinpfad werden gemeinsam mit Kulturdezernentin Ina Hartwig im Beisein der Frankfurter Künstlerin Silke Wagner feierlich eingeweiht.

Die Gassen, die von der Straße Alt-Fechenheim zum Fechenheimer Leinpfad und zum Mainufer führen, wurden im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Aktive Kernbereiche in Hessen – Frankfurt am Main-Fechenheim“ umgestaltet. Nach Abschluss der Baumaßnahmen erscheinen die Lappengasse, Plessengasse, Löhnunggasse, Leinwebergasse und die Gasse Am Mainbörnchen nun im neuen Look.
Die städtebauliche Aufwertung nach Plänen der Landschaftsarchitekten exedra Müller & Jansen aus Wiesbaden soll die Beziehung zwischen dem Freizeit- und Erlebnisraum Main und dem Kernbereich Fechenheim verbessern und auf diese Weise zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Raums beitragen.

Eine besondere visuelle Aufmerksamkeit wird durch die Kunstwerke von Silke Wagner erzielt. Im Rahmen eines vom Kulturamt initiierten künstlerischen Wettbewerbs wurden die beweglichen Skulpturen der in Frankfurt lebenden Künstlerin prämiert. Die schmiedeeisernen Skulpturen sind nach dem Prinzip von Wetterfahnen konzipiert, sie bewegen sich schon bei sanftem Luftzug und sind lautlos in ihrer Bewegung.

Die Künstlerin bindet mit den Motiven die Geschichte Fechenheims und der einzelnen Gassen ein. Die Geschichte wird dabei Teil eines Spiels, sie fließt ein, taucht auf und verschwindet wieder. Die Kunstwerke sollen auf diese Weise wesentlich zur Identifikation der Bewohner mit ihrem Stadtteil Fechenheim beitragen.

Alle Interessierten sind herzlich zum Stadtspaziergang und zur Einweihung eingeladen, Treffpunkt ist in der Lappengasse um 16 Uhr. Im Anschluss an den Rundgang am Leinpfad warten Am Mainbörnchen leckere Hessen-Tapas und kühle Getränke auf die Gäste.


Oberbürgermeister Peter Feldmann zu Besuch am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium

Am Mittwoch, 30 August, hat Oberbürgermeister Peter Feldmann das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in der Bernhard-Grzimek-Allee besucht. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Zoo befindet sich das humanistische Gymnasium, das 900 Schülerinnen und Schüler besuchen. „Als humanistisches Gymnasium haben wir ein Alleinstellungsmerkmal. Deshalb kommen Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet zu uns“, erläuterte der Schulleiter Thomas Mausbach im Rahmen eines Schulrundgangs.

Oberbürgermeister Feldmann sagte hierzu: „Ich finde es wichtig, dass die Bildungslandschaft in unserer Stadt vielfältig ist und wir jedwede Schulform aber auch jede inhaltliche schulische Ausrichtung in unserer Stadt vorhalten, damit jedes Kind entsprechend seiner Begabung und seiner Interessen beschult werden kann.“

Im Rahmen des Rundgangs zeigte der Schulleiter nicht nur die zum Lesen und Arbeiten einladende Bibliothek und die 2007 in Betrieb genommene doppelstöckige Turnhalle, sondern auch den Klassentrakt, einen typischen 1960er-Jahre-Bau, sowie die Gebäude der ehemaligen Heinrich-Hoffmann-Schule. Mausbach verdeutlichte so die Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung, die in einer Machbarkeitsstudie des Hochbauamtes bereits erste Konturen angenommen habe. Feldmann sagte: „Bei unseren Schulen wird nicht gespart. Da ist sich die Stadtregierung einig.“

Bei der Erläuterung der inhaltlichen Angebote legte Mausbach Wert auf die Modernität der Ausgestaltung des Profils des humanistischen Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums: Alle Schüler lernten im Rahmen der europäischen Mehrsprachigkeit mindestens drei Fremdsprachen, alle erhielten mindestens ein Jahr lang englischsprachigen Unterricht in Politik & Wirtschaft, alle erhielten mindestens ein Jahr lang Informatik-Unterricht. In Mathematik würden die Jugendlichen so gefördert, dass sie in landesweiten Vergleichen regelmäßig sehr gut abschnitten. Von den Konzerten der Chöre, Orchester und Jazz-Formationen seien auch Musikprofis begeistert.

Der Oberbürgermeister zeigte sich beeindruckt: „Ein solch umfassendes Angebot bedeutet, dass die gesamte Schulgemeinde – von Schulleitung über Lehrkräfte bis hin zur Schülerschaft sowie den Eltern – von ihrer Schule überzeugt ist und sich überdurchschnittlich engagiert. Das ist wunderbar.“

Am Ende des Rundgangs fand sich der Oberbürgermeister in der Aula ein und wurde dort von Schülern in Empfang genommen. Der beeindruckende Saal, welcher mit Fresken von Wilhelm Steinhausen aus dem Jahr 1906 dekoriert ist, stellte eine beeindruckende Kulisse für die Diskussion mit den jungen Menschen dar. „Hier – mitten in der Stadt – bekommen Sie die bestmögliche schulische Ausbildung. Der Weg ist bereitet und Frankfurt bietet auch für Ihren weiteren Weg – sei es als Studierende oder als Auszubildende – optimale Voraussetzungen“, stellte Feldmann fest und sagte abschließend: „Ich hoffe sehr, dass Sie unserer Stadt nach der Schulzeit treu bleiben. Wir brauchen kluge und engagierte junge Menschen wie Sie.“


,Das neue Frankfurt‘ jetzt komplett online .- Institut für Stadtgeschichte präsentiert Zeitschrift zum virtuellen Blättern

Das Institut für Stadtgeschichte bietet seit Kurzem eine neue digitale Präsentation: Sämtliche Jahrgänge der vielfach nachgefragten Zeitschrift „Das neue Frankfurt“ (dnf) sind über die Website des Instituts komplett abrufbar und mit dem DFG-Viewer virtuell durchzublättern. Eine Einführung von Tobias Picard stellt Herausgeber, Gestalter, Inhalte und Programmatik des Periodikums vor und ordnet die Publikation mit kritischem Blick in den historischen Kontext ein. Mit dem digitalen Zugang zur Zeitschrift „Das neue Frankfurt“ bietet das Institut für Stadtgeschichte neben der kürzlich freigeschalteten multimedialen Anwendung zur Goldenen Bulle eine zweite moderne Präsentation, die eine zentrale historische Quelle niederschwellig für die Öffentlichkeit zugänglich macht.

„Selbstverständlich verwahrt das Institut für Stadtgeschichte in seiner Bibliothek die 48 Originalhefte der Zeitschrift“, betonte Dr. Evelyn Brockhoff, Leitende Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte. „Das Interesse ist aber so groß, dass wir die für die Nachwelt zu erhaltenden Bände aus konservatorischen Gründen nicht mehr in den Lesesaal geben können. Mit der vollständigen Digitalisierung erreichen wir jetzt zwei Ziele: Die Originale bleiben geschützt im Magazin, aber unsere Nutzer können trotzdem – und sogar rund um die Uhr bequem zu Hause – sämtliche Ausgaben der Monatsschrift ansehen“, freute sich Brockhoff.

Unter der Ägide des Oberbürgermeisters Ludwig Landmann erlebte Frankfurt am Main zwischen 1925 und 1932 einen einmaligen Aufbruch in die Moderne. Das damals unter Stadtbaurat Ernst May entwickelte Wohnungs- und Städtebauprogramm entfaltete konzeptionell, technisch und ästhetisch nicht nur internationale Ausstrahlung, sondern prägt die Mainmetropole zum Teil bis heute.

Zentrales Vermittlungsmedium für die Ideen der Architekten, Städtebauer, Designer und Techniker war die von May gegründete Zeitschrift „Das neue Frankfurt“. Der Untertitel lautete zunächst „Monatsschrift für die Fragen der Großstadt-Gestaltung“, ab 1928 „Monatsschrift für Probleme moderner Gestaltung“ und ab 1930 „Internationale Monatsschrift für die Probleme kultureller Neugestaltung“. „Das neue Frankfurt“ erschien in fünf Jahrgängen von 1926 bis 1931. Als Nachfolgeblatt kam zwischen April 1932 und März 1933 „Die neue Stadt. Internationale Monatsschrift für architektonische Planung und städtische Kultur“ heraus.

Einen wichtigen Schwerpunkt legten die Herausgeber naturgemäß auf Frankfurter Themen von den neuen Siedlungsbauten, innovativen Bauweisen, Typisierung, über vorbildliche Möblierung, die Modernisierung des Palmengartens oder die neue Friedhofsordnung etwa. In Gastbeiträgen kamen aber auch nationale und internationale Projekte des Neuen Bauens oder der zeitgenössischen Kunst- und Theaterwelt zur Sprache.

Das strenge, bis 1930 durch den Grafiker Hans Leistikow verantwortete Layout mit vielen Fotos und Grafiken sowie die innovativen Titelbilder, überwiegend als Collagen von seiner Schwester Grete Leistikow gestaltet, wirkten richtungweisend. Bekannte Fotografinnen und Fotografen wie Ilse Bing, Hermann Collischon, Marta Hoepfner, Grete Leistikow und Paul Wolff setzten die Bauten und Designobjekte des Neuen Frankfurt ins Bild, wobei zahlreiche Fotografien keinem Urheber zugeordnet sind.

Neben den Zeitschriften „Die Form“ (Deutscher Werkbund, ab Oktober 1925) und „Bauhaus“ (ab Dezember 1926) zählte „Das neue Frankfurt“ zu den wichtigsten Periodika der klassischen Moderne in Deutschland und diente ähnlichen Publikationen als Vorbild. Da viele Texte und Abbildungen nur in der Zeitschrift überliefert sind, besitzt sie einen hohen Quellenwert. Mit den großen, vielfach bebilderten Anzeigenteilen sind die Hefte zudem eine reiche Fundgrube zur Firmen-, Bau- und Designgeschichte – nicht nur für Frankfurt.

Die digitale Präsentation ist unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de im Internet abrufbar.


Grünflächenamt wegen eines Betriebsausflugs am 7. September geschlossen

Wegen eines Betriebsausflugs bleibt das Grünflächenamt am Donnerstag, 7. September geschlossen.

In besonders dringenden Fällen besteht die Möglichkeit, über die zentrale Behörden-Hotline D 115 eine Nachricht zu hinterlassen.

An diesem Tag sind auch die Einrichtungen der Abteilung Friedhofsangelegenheiten geschlossen. Es finden keine Beerdignungen statt. Die Hotline der Abteilung ist ebenfalls nicht besetzt.


Sanierung des Nidda-Uferwegs in Berkersheim

(kus) Der viel genutzte Uferweg der Nidda in Berkersheim wurde vor zwei Jahren nur provisorisch ausgebessert. Nun wird der etwa ein Kilometer lange Abschnitt in Höhe des Berkersheimer Reitplatzes von Grund auf erneuert: Der vorhandene Weg mitsamt Unterbau wird abgetragen und ein neuer, etwa 2,80 Meter breiter Weg mit einer auch für Unterhaltungsfahrzeuge ausreichenden Tragschicht gebaut, die mit hellem Asphalt gedeckt wird.

Während der Bauzeit, die am Montag, 25. September, beginnt und etwa einen Monat später endet, muss der Weg gesperrt werden. Radfahrer und Fußgänger können eine Umleitungsstrecke auf der Harheimer Niddaseite nutzen. Diese wird ausgeschildert.

Um die an die Baustelle grenzenden Abschnitte des Uferwegs nicht zu schädigen, werden Geräte und Baumaterialien durch Berkersheim an- und abgefahren, und zwar vom Dachsberg aus über die Straßen ‚Am Herrenhof‘ und ‚Im Wiesengarten‘ und weiter über den unter der Bahnlinie hindurchführenden, auf die Nidda stoßenden Stichweg. Um den Baufahrzeugen die Fahrt durch Berkersheim zu ermöglichen, hat das Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt an Engstellen in Höhe der Liegenschaften Berkersheimer Obergasse 12 sowie Im Herrenhof 12-14, 19 und 20-22 für die auf einen Monat veranschlagten Bauzeit ein Halteverbot angeordnet.

Die Stadtentwässerung erteilt Auskunft unter Telefon 069/212-32897.
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Freßgass wird zum großen Weindorf – Oberbürgermeister Feldmann eröffnet Rheingauer Weinmarkt

Mit einem Schluck des in der Sonne goldschimmernden Rieslings haben Oberbürgermeister Peter Feldmann und die Frankfurter Weinkönigin Marilen I. am Mittwoch, 30. August, den diesjährigen Rheingauer Weinmarkt eröffnet.

Bis Freitag, 8. September, ist der Rheingau zu Gast auf der Frankfurter Genussmeile. Allein mehr als 25 Winzerbetriebe bieten hier über 600 Weine und Sekte in Spitzenqualität an. Ergänzend hierzu werden die gastronomischen Freßgass-Anlieger kulinarische Gaumenfreuden offerieren.

„Die besondere Lage und Atmosphäre in der Freßgass machen den Rheingauer Weinmarkt zu etwas Besonderem. Umringt von modernen Wolkenkratzern lässt sich der Arbeitstag in geselliger Runde unter Freunden und Arbeitskollegen bei einem Glas Wein entspannt ausklingen“, freut sich Peter Feldmann über den ungebrochenen Erfolg des seit 1978 bestehenden Frankfurter Genuss-Events.

In den kommenden Tagen bietet sich allen Frankfurtern und Gästen nicht nur die Möglichkeit, unterschiedlichste Weine zu probieren und den heimischen Weinkeller aufzufüllen, sondern auch direkt mit den Winzern der Region ins Gespräch zu kommen. Erstmals wird auch wieder das in Hochheim am Main beheimatete stadteigene Frankfurter Weingut auf dem Markt vertreten sein.


150 Jahre Abwasserentsorgung in Frankfurt am Main – Stadtentwässerung lädt zum Tag der offenen Tür ein

Jeden Tag fließen Millionen Liter Wasser durch Frankfurter Haushalte. Die Frankfurter duschen, kochen und spülen, wir waschen und putzen. Und so selbstverständlich, wie das Wasser aus der Leitung kommt, fließt es auch wieder ab. Doch was passiert dann?
Am Tag der offenen Tür am 9. September 11 bis 17 Uhr von bietet die Stadtentwässerung Frankfurt (SEF) auf dem Gelände der Abwasserreinigungsanlage Niederrad, Goldsteinstraße 160, Einblicke in alle Bereiche ihrer täglichen Arbeit.

Ohne geregelte Abwasserentsorgung wären urbanes Leben und Stadtentwicklung nicht möglich. Die Kanalisation ist der Bauch der Großstadt. Ein weitverzweigtes Kanalsystem führt sowohl Regenwasser als auch Schmutzwasser aus Haushalten, Industrie, Handel und Gewerbe zu den Abwasserreinigungsanlagen (ARA). Nach einer aufwändigen und hochtechnisierten Behandlung ist das Wasser wieder sauber. So sauber, dass der Main am Ablauf der Kläranlagen mit die beste Wasserqualität im Frankfurter Stadtgebiet hat.

Die Ableitung und Reinigung des städtischen Abwassers, sowie die Beseitigung des dabei anfallenden Klärschlammes, haben in Frankfurt am Main eine über 150-jährige Tradition. Die jeweiligen Techniken wurden immer wieder den ökologischen, ökonomischen und gesetzlichen Anforderungen angepasst. Damit sind die Anlagen ein essentieller Teil der Infrastruktur unserer Großstadt – und darüber hinaus.

Neben der Abwasserentsorgung spielen die Unterhaltung und naturnahe Entwicklung der Gewässer eine große Rolle. So ist die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) ein moderner, leistungsfähiger Dienstleister für Abwasserentsorgung und Gewässerschutz und steht für umfassenden Umweltschutz. Außerdem bietet die SEF fachkundige Beratung und ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region.

Am Tag der offenen Tür gewährt die SEF einen Blick hinter die Kulissen: Von 11 bis 17 Uhr dreht sich alles um Abwasserreinigung, Kanalisation, Gewässerunterhaltung, Gebühren und unsere Berufsausbildung. Besucher können die denkmalgeschützte historische Kläranlage besuchen und sehen, wie heute mit moderner Technik im Großklärwerk die Abwässer der Stadt gereinigt werden. Auch eine Führung durch die Kanalisation in der Innenstadt, ein Pumpwerk und eine Kanalbaustelle stehen auf dem Programm. Mit einem Buspendeldienst können Beuscher auch die zentrale Schlammentwässerungs- und -verbrennungsanlage (SEVA) besichtigen.

Für die Betreuung der Kinder und Essen und Getränke ist gesorgt. Weitere Informationen findet man auf http://stadtentwaesserung-frankfurt.de


Musik, Performances und Führungen am 9. September – Sommerfest zur abgeschlossenen Grunderneuerung des Frankfurter Grüneburgparks

Am Samstag, 9. September wird die abgeschlossene Grunderneuerung des Grüneburgparks mit einem Sommerfest gefeiert. Wege, Wiesen und Spielplätze sind wieder offen für alle. Die Fertigstellung der Parkgestaltung fällt zudem in das Jahr von Heinrich Siesmayers 200. Geburtstag. Der berühmte Gartenarchitekt wirkte auch in Frankfurts beliebtestem Park, gestaltete den benachbarten Palmengarten und hat bis heute in Frankfurt seine Spuren hinterlassen. Das Sommerfest ist auch eine der Fokusveranstaltungen des Programms GartenRheinMain mit dem diesjährigen Leitthema „Grüne Kunst für Alle“.

Von 15 bis 19 Uhr sind alle eingeladen, an einem abwechslungsreichen Programm teilzunehmen, mehr über die Hintergründe, der Geschichte und Erneuerung des Grüneburgparks zu erfahren und ein paar schöne Spätsommerstunden im Grünen zu genießen.

Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt und Frauen, begrüßt die Gäste zusammen mit Barbara Vogt, der Projektleiterin GartenRheinMain und dem Ortsbeiratsvorsitzenden Axel Kaufmann.

Für das Sommerfest im Park wird aus dem Singer-Songwriter-Duo „Romie“ ein Trio mit Cello, das auf poetische Weise moderne und klassische Töne verknüpft. Moderne Poesie kommt auch von Samuel Kramer, der mit seiner Slam Poetry bereits Hessenmeister war. Die Dramatische Bühne lädt zu einem besonderen Spaziergang durch den Grüneburgpark ein. Vier thematische Führungen drehen sich um die Sanierung des Parks, den Palmengarten, den Botanischen Garten und rund um die imposanten Bäume. An den Stationen der Streetfood-Anbieter können die Besucher es sich gut gehen lassen und auch an Unterhaltung für Kinder ist gedacht.

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig freut sich auf viele Gäste, Familien, Anwohner und neu Hinzugezogene: „Es ist uns wichtig, diese kleine „Neueröffnung“ des Parks mit den Menschen in Frankfurt zu teilen. Schließlich sind sie ein Teil dieses Ortes. Was wäre ein Park ohne die Besucherinnen und Besucher, die den Aufenthalt im Grünen genießen und bewusst mit ihren Grünflächen umgehen?“

„Der Grüneburgpark ist nicht umsonst der beliebteste Park Frankfurts“, freut sich auch Stephan Heldmann, Leiter des Grünflächenamts. „Der Park zeigt sich nach der Erneuerung wieder gepflegt, mit robusten Wegen und neuen Spielplätzen, die dem Besucheraufkommen gewachsen sind. Aber auch Wildblumen sollen hier ein größeres Refugium erhalten – es gibt viel Raum für Erholung und Naturschutz gleichermaßen.“


Filmforum Höchst zeigt Filme zum Thema Rechtsextremismus

Kurz vor den französischen Präsidentschaftswahlen dieses Jahres startete in Frankreich Lucas Belvaux´ neuer Film „Chez Nous – Das ist unser Land“, der die Kandidatur einer jungen ambulanten Krankenschwester für eine vermeintlich in die politische Mitte gerückte Partei zum Inhalt hatte. Über den wahren Charakter der rechtradikalen Ausrichtung der Partei wurde die Protagonistin getäuscht. Es zeigt sich bald, dass die bürgerliche Verkleidung täuscht, dass immer noch Kontakte zu Identitären bestehen, die die „entdämonisierte“ Partei nach außen leugnete.

Kurz vor den Bundestagswahlen findet der Film jetzt den Weg in die deutschen Kinos und wird im Filmforum Höchst zusammen mit dem deutschen Film „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage: Die Morde des NSU“ gezeigt. Sobo Swobodnik nähert sich in diesem Film der Mordserie des NSU mit Bildern, die durch Textcollagen unterstützt werden – gelesen von Schauspielern des Berliner Ensembles.

„Chez Nous – Das ist unser Land“ läuft von Donnerstag, 31. August, bis Mittwoch, 6. September, immer donnerstags und sonntags um 18.30 Uhr, sowie freitags, samstags, montags, dienstags und mittwochs um 20.30 Uhr. „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage: Die Morde des NSU“ wird im selben Zeitraum am Donnerstag und Sonntag um 20.45 Uhr, sowie Freitag, Samstag, Montag, Dienstag und Mittwoch um 18.30 Uhr gezeigt.

Weitere Informationen und Trailer der Filme sind unter http://www.filmforum-höchst.de im Internet abrufbar. Karten für die im Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Straße 46a, gezeigten Filme kostet 7 Euro, für Inhaber des Frankfurt Passes 3,50 Euro. Reservierungen werden unter Telefon 069/212-45714 angenommen.