Landau: Alexander Hoff neuer Jugendscout der Stadt Landau

Willkommen an Bord! Oberbürgermeister Thomas Hirsch (r.) begrüßt den neuen Jugendscout Alexander Hoff. (Foto: Stadt Landau in der Pfalz)
Willkommen an Bord! Oberbürgermeister Thomas Hirsch (r.) begrüßt den neuen Jugendscout Alexander Hoff. (Foto: Stadt Landau in der Pfalz)

Landau – Diplompädagoge Alexander Hoff ist der neue Jugendscout der Stadt Landau. Hoff hat seine Arbeit zum 1. Juli aufgenommen. Das seit dem Jahr 2007 bestehende Projekt richtet sich insbesondere an arbeitssuchende bzw. nicht erwerbstätige Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren, die in der Stadt Landau gemeldet sind. Finanziert wird der Jugendscout zu 30 Prozent von der Stadt, zu 50 Prozent durch den Europäischen Sozialfond (ESF) und zu 20 Prozent durch das rheinland-pfälzische Sozialministerium.

„Ich freue mich, dass die Stelle des Jugendscouts wieder besetzt werden konnte und das Projekt damit seine Fortsetzung findet“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „In der schwierigen Phase des Übergangs von Schule zu Beruf benötigen Jugendliche besondere Unterstützung“, so der Sozialdezernent.

Der Schwerpunkt der Arbeit des Jugendscouts liegt in der beruflichen und sozialen Integration von Jugendlichen, die aufgrund sozialer Benachteiligung oder individueller Beeinträchtigung Schwierigkeiten bei der Suche nach Ausbildung oder Beruf haben. Zu Alexander Hoffs neuem Aufgabengebiet zählen unter anderem die Hilfestellung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, die Vorbereitung auf Bewerbungsgesprächeund die Begleitung bei Behördengängen. Jedem Jugendlichen wird eine individuelle Unterstützung geboten, die nicht ausschließlich auf die Eingliederung in den Berufs- oder Arbeitsmarkt beschränkt bleibt, sondern sich allen Problemlagen annimmt. Das können Probleme mit Alkohol, Drogen oder Schulden, bei der Wohnungssuche, bei Konflikten im Elternhaus oder bei psychischen und sozialen Schwierigkeiten sein.

Als Jugendscout ist Alexander Hoff Berater, Begleiter und Unterstützer für seine Schützlinge. Übergeordnetes Ziel sei die Festigung und Stabilisierung der Jugendlichen, damit diese selbstständig ihr Leben gestalten könnten, betont Hoff. Entscheidend seien für ihn der Zugang zu den Jugendlichen sowie gegenseitiges Vertrauen: „Ohne das geht es nicht.“ Alle Informationen und Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt und nur in Rücksprache mit den Jugendlichen an andere Stellen weitergegeben. „Nicht jeder geht den «normalen» Weg von Schule, Ausbildung und Arbeit, aber es gibt immer Möglichkeiten und Wege, wieder in einen geregelten Alltag zu finden“, ist Hoff überzeugt.

Das Büro des Jugendscouts befindet sich in der Roten Kaserne, Waffenstraße 5, im Erdgeschoss, Zimmer 1. Interessierte Jugendliche können telefonisch unter 06341/13-5190 oder per E-Mail an alexander.hoff@landau.de mit dem Jugendscout in Kontakt treten.