Nachrichtenüberblick aus Wiesbaden

Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hessens

Wiesbaden – Nachrichten/News aus Wiesbaden.

Aktionstag zur Klimakrise für Kinder

Am Samstag, 14. November, von 9 bis 17.30 Uhr veranstaltet die Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Sven Gerich eine kostenlose Akademie für Kinder zwischen neun und zwölf Jahren, (4. bis 7. Klasse), im Rathaus Wiesbaden, Schloßplatz 6.

Ziel der Akademie ist es, auf die Ursachen und Folgen der Klimakrise aufmerksam zu machen sowie Kinder und Jugendliche für die Klimaproblematik zu sensibilisieren und zu inspirieren. Das Besondere an dieser Veranstaltung ist die Tatsache, dass Kinder andere Gleichaltrige für dieses Thema begeistern sollen. Den Teilnehmern wird dabei sowohl wichtiges Hintergrundwissen zur Klimakrise und als auch Spaß vermittelt, aktiv etwas zu bewegen.

Am Ende der Akademie werden die Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt. Bis 2020 möchte die Kinder- und Jugendinitative weltweit eine Million „Botschafter für Klimagerechtigkeit“ ausbilden und fördern. Die Akademien sind als offizielle Maßnahmen der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet und werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit empfohlen. Diese Akademien werden in Wiesbaden durch das Engagement des Umweltamtes Wiesbaden, der Alfred Ritter GmbH & Co. KG und der ESWE Verkehr ermöglicht.

Zur Teilnahme an der Akademie in Wiesbaden kann jede Schule maximal zehn Schüler und Schülerinnen, die sich für Umwelt- und Klimafragen interessieren und aktiv engagieren möchten, entsenden, die bestenfalls von einer Lehrperson oder einem Elternteil zu dieser außerschulischen Veranstaltung begleitet werden. Einige der 80 Gesamtplätze sind noch verfügbar – eine Anmeldung ist unter www.wiesbaden.de/umwelt möglich.

Präventionsprojekt: „Get a life!  Es ist dein Leben – mach was draus!“

In diesem Jahr freuen sich Ordnungsdezernent und Geschäftsführer des Präventionsrates der Landeshauptstadt Wiesbaden, Stadtrat Dr. Oliver Franz, und die Mitglieder der AG Impuls, dass das Gymnasium am Mosbacher Berg am Donnerstag, 12. November, als Kooperationspartner für den Jugendaktionstag gewonnen werden konnte. Die Schülerinnen und Schüler aus fünf Klassen der 8. Jahrgangs¬stufe lernen am Projekttag in Kleingruppen eine Auswahl der Beratungseinrichtungen für Jugendliche kennen und tragen diese klassenweise auf einem Stadtplan zusammen. 

„Ziel des seit 2006 von der AG Impuls des Präventionsrates der Landeshauptstadt Wiesbaden einmal im Jahr organisierten Präventionsprojektes „Get a life! Es ist dein Leben – mach was draus!“ ist es, den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern einer weiterführenden Schule das breit gefächerte Beratungsangebot für Jugendliche in Wiesbaden möglichst übersichtlich und lebendig vorzustellen und Berührungsängste abzubauen“, so Stadtrat Dr. Franz.

Wann und mit wem reden Jugendliche über Sexualität? Von wem lernen sie ihr Wissen über Sucht und Drogen? Welche unterschiedlichen Gewalterfahrungen machen sie und woher holen sie sich Hilfe? Ganz generell, an wen können sie sich wenden, wenn sie im Problemfall Hilfe benötigen? Im besten Fall wenden sie sich an ihre Eltern und an vertraute Personen in ihrer Umgebung; sicherlich spielen auch Gleichaltrige eine große Rolle. Es gibt allerdings Situationen im Leben von Jugendlichen, die sie nicht mit ihren Eltern besprechen möchten und in denen Gleichaltrige nicht mehr weiter helfen können und auch nicht sollten. 

In solchen Momenten ist es hilfreich, wenn sie Beratungsstellen kennen, an die sie sich wenden können. Hier wird ihnen zugehört, sie werden entlastet und es wird ihnen geholfen. Denn Hilfe in Anspruch nehmen zu dürfen, sollte selbstverständlich sein und als Stärke wahrgenommen werden. „Leichter fällt es sicherlich, wenn man weiß, welche Stellen es gibt, an die man sich wenden kann und wenn man diese in einem unbelasteten Setting kennen lernt“, so Dr. Franz.

Das Präventionsprojekt „Get a life!“ bietet Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer durch die Vermittlung fundierter, jugendspezifischer Informationen zu den Themen Sexualität, Gewalt (-prävention), Sucht (-prävention) und Freizeitgestaltung/Medien die Möglichkeit der offenen Auseinandersetzung mit den Themen. Außerdem erhält jede und jeder ein Infokärtchen mit einer Auflistung der Einrichtungen und deren Internetadresse.

Erneute Wanderung der 48. Wiesbadener Wandertage

Im Rahmen der 48. Wiesbadener Wandertage findet eine erneute Wanderung am Sonntag, 18. Oktober, statt. Ausrichter ist dieses Mal der Deutsche Alpenverein Wiesbaden in Kooperation mit dem Sportamt der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Start und Ziel ist die Alfred-Delp-Schule in Frauenstein, Alfred-Delp-Straße 53. Erreichbar ist diese mit dem Bus der Linie 24 (Haltestelle: „Goethestein“). Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dort von 8 bis 13 Uhr starten, Zielschluss ist um 16 Uhr.

Das städtische Sportamt führt die „Wiesbadener Wandertage“ in diesem Jahr bereits zum 48. Mal in Verbindung mit mehreren Wiesbadener Sportvereinen durch. Nach der Wanderung am 18. Oktober wird es Anfang November noch eine weitere geben. Alle weiteren Infos gibt es unter http://www.wiesbaden.de (Suchbegriff „Wandertage“).

Wissenschaft findet Stadt

Am Dienstag, 20. Oktober, wird um 20 Uhr die Reihe „Wissenschaft findet Stadt“ im Stadtverordnetensaal im Rathaus Wiesbaden, Schloßplatz 6, fortgesetzt. 

Mit aktuellen Themen bietet die Reihe der Wissenschaft in Wiesbaden ein Öffentlichkeitsforum und fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Nach dem erfolgreichen Auftakt mit dem Experten aus Kopenhagen folgt Professorin Britta Kuhn von der Hochschule RheinMain. So wird das Wissen der Hochschule für die Stadt genutzt und der Austausch zwischen Hochschule und Stadtgesellschaft angeregt, erläutert Petra Monsees von der Stabsstelle Hochschulstandort den Zweck der Reihe. Prof. Kuhn, Volkswirtin an der Hochschule RheinMain, referiert über die Frage „Wirtschaftswachstum – ist immer mehr auch immer besser?“. Anhand von unterschiedlichen praktischen Beispielen erläutert sie volkswirtschaftliche Erkenntnisse und zeigt Wege zu nachhaltigem Wachstum auf. Im Anschluss an den Vortrag kann diskutiert werden, wie das Wachstum in Wiesbaden aussehen soll!

Für weitere Informationen rund um die Veranstaltung steht die offizielle Webseite www.netzwerk-der-wissenschaft.de oder die Facebook-Seite
https://de-de.facebook.com/studentenfutter.wiesbaden zur Verfügung. Bei Rückfragen können sich die Bürgerinnen und Bürger an die Stabsstelle Hochschulstandort wenden; Telefon: 0611 315692, FAX: 06 11 313962, E-Mail: hochschule@wiesbaden.de

Fahrbahn in der Straße Wasserrolle wird saniert

Ab Dienstag, 20. Oktober, wird das Tiefbau- und Vermessungsamt bis zum Montag, 26. Oktober, die Straße Wasserrolle in Schierstein zwischen der Storchenallee und der Rheingaustraße sanieren. Es werden vier Zentimeter der Fahrbahn abgefräst und neuer Asphalt aufgebracht.

Für die Bauzeit wird der Durchgangsverkehr in der Wasserrolle, bis auf den Tag des Asphalteinbaus, nur für die Anlieger beibehalten. Der übrige Straßenverkehr wird über die Storchenallee geleitet. Die neue Asphaltdecke wird am Freitag, 23. Oktober, eingebaut. An diesem Tag ist die Wasserrolle für alle Fahrzeuge, auch für die Anlieger, komplett gesperrt. Der Verkehr wird auch hier über die Storchenallee umgeleitet.

Am Samstag, 24. Oktober, wird die Vollsperrung in der Wasserrolle wieder aufgehoben.

Verständliche Medizin informiert über Psychotherapie

Die Reihe „Verständliche Medizin – Gesundheitsthema des Monats“ widmet das nächste Gesundheitsforum dem Thema Psychotherapie. Die öffentliche Veranstaltung des Gesundheitsamtes und des Praxisverbundes Wiesbaden mit dem Titel „Reden hilft – Psychotherapie heute“ beginnt am Mittwoch, 21. Oktober, um 17.30 Uhr, im Stadtverordnetensitzungssaal des Rathauses, Schloßplatz 6.

Die Bedeutung psychischer Erkrankungen wurde lange Zeit unterschätzt. Laut Robert Koch Institut erleiden 15 Prozent der Frauen und 8 Prozent der Männer in der Bundesrepublik innerhalb eines Jahres eine depressive Phase.  Auch Angststörungen und andere psychische Erkrankungen wie Zwänge, Verhaltens- und Panikstörungen sind in Deutschland weit verbreitet. Diese führen häufig zu starken Beeinträchtigungen des alltäglichen Lebens. Es ist davon auszugehen, dass nur bei einem kleinen Teil der Betroffenen eine richtige Diagnose gestellt oder eine angemessene Behandlung in die Wege geleitet wird. Seelische Probleme können so belastend sein, dass diese alleine nicht bewältigt werden können. Dann sollte professionelle Hilfe in Form eines Psychotherapeuten in Anspruch genommen werden. Dies gilt natürlich vor allem dann, wenn sich die psychische Störung schon über längere Zeit hinzieht oder wenn sie sich sogar verschlimmert. 

Psychotherapie bedeutet wörtlich übersetzt „Behandlung der Seele“. Sie Hilft bei Problemen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Dazu zählen psychische Störungen wie Depressionen, Ängste, Süchte, Zwänge, Essstörungen und  Verhaltensstörungen.

Bei psychosomatischen Störungen kann die Psychotherapie auch  angewandt werden. Der Begriff Psychosomatik bedeutet, dass die Psyche (Seele) einen Einfluss auf das Soma (Körper) hat. Seelische Probleme können so belastend sein, dass diese alleine nicht bewältigt werden können.
Informationen über seriöse Kontaktdaten  von Psychologische Psychotherapeuten und Ärzten, die von den Kassen anerkannt sind, geben beispielsweise Krankenkassen oder Hausärzte sehr gerne weiter.  

Bei diesem Gesundheitsforum spricht Prof. Dr. med. Ralf Nickel, Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden, über das Thema „Vom Nutzen der Psychotherapie“. 

Dr. Norbert Mink wird über „Indikationsstellung und Nebenwirkungen in der Psychotherapie“ referieren. Abschließend wird  Dr. med. habil. Hamid Peseschkian einen Beitrag zum Thema „Was ist Tiefenpsychologie“ anbieten.

Einweihung der Ballspielflächen am Kinderspielplatz Blücherplatz

Am Dienstag, 13. Oktober, wurden die sanierten Ballspielflächen des Kinderspielplatzes Blücherplatz eingeweiht.

Wegen Rissen und Schadstellen in den Fallschutzbelägen sowie Pfützenbildung auf dem Tennenbelag des Bolzplatzes wurden die Drainage des Bolzplatzes vollständig erneuert und die Tennenfläche durch einen Kunststoffbelag ersetzt. Auch die Beläge des Basketballplatzes sowie des Kletterbereichs um den Kletterfelsen sind erneuert. 

Die Maßnahme kostet circa 78.000 Euro. Der Förderverein Blücherschule e. V. spendete 10.000 Euro, weitere 5.000 Euro hat der Ortsbeirat Westend beigesteuert. Durch die nachträgliche Beprobung des abzufahrenden Bodenmaterials, die Entsorgung sowie die vollständige Erneuerung der Drainage sind Mehrkosten entstanden.