Mannheim: Feldbahn und Polizeiboot des TECHNOSEUM starten regelmäßigen Fahrbetrieb

Polizeiboot (Foto: TECHNOSEUM/Klaus Luginsland)
Polizeiboot (Foto: TECHNOSEUM/Klaus Luginsland)

Mannheim – Das sommerliche Wetter zieht auch zwei historische Fahrzeuge des TECHNOSEUM wieder ins Freie: Am 1. Mai 2017 nehmen das Polizeiboot und die Feldbahn den Fahrbetrieb auf, bis zum 29. Oktober gibt es wieder regelmäßige Rundtouren zu Lande und zu Wasser.

Das Polizeiboot legt an Sonn- und Feiertagen zwischen 14.00 und 18.00 Uhr vom Museumsschiff unterhalb der Kurpfalzbrücke ab, die letzte Ausfahrt startet um 17.00 Uhr. Die Feldbahn wiederum dreht immer samstags, sonntags sowie an Feiertagen zwischen 14.00 und 17.00 Uhr ihre Runden im Museumspark, letzte Abfahrt ist um 16.30 Uhr. Mitfahrer können direkt vor dem Haupteingang des Museums zusteigen.

Feldbahn (Foto: TECHNOSEUM)
Feldbahn (Foto: TECHNOSEUM)

Im vergangenen Jahr mussten die Fahrten mit der Feldbahn pausieren, da die Gleisanlage erneuert wurde. Pünktlich zum Start in die Fahrsaison ist der Streckenverlauf nun optimiert, das Gleisbett erneuert und der Schotter aufgeschüttet. Zum Einsatz kommen zwei Schmalspurbahnen aus den frühen 1960er Jahren, die einst in einer Ziegelfabrik bei Wiesloch bzw. in einem Torfmoor in Schleswig-Holstein ihren Dienst taten. Das ehemalige Streifenboot der Wasserschutzpolizei wiederum feiert dieses Jahr seinen 60. Geburtstag und schippert entweder neckaraufwärts bis zur Feudenheimer Schleuse oder flussabwärts bis zur Mündung in den Rhein. Die Bahn wie auch das Boot werden dabei ausschließlich von Ehrenamtlichen gefahren, die vom Museum geschult wurden und bei den Spritztouren auf dem Fluss auch über einen Bootsführerschein sowie Funkpatent verfügen. Die Freiwilligen teilen sich die Fahrdienste auf, stehen am Steuer und kümmern sich um die großen und kleinen Passagiere. Wer Interesse hat, sich für das TECHNOSEUM zu engagieren, kann Kontakt mit Dr. Christiane Sutter aufnehmen, Tel. 0621/4298-836 oder E-Mail an christiane.sutter@technoseum.de.

Weitere Informationen gibt es unter www.technoseum.de.