Wiesbaden – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.

Sitzung der Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung kommt am Donnerstag, 16. Februar 2017, 16 Uhr, im Rathaus, Schloßplatz 6, Stadtverordnetensitzungssaal, zu ihrer öffentlichen Sitzung zusammen.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Themen „Citybahn Mainz-Wiesbaden“ und „Gesamtabschluss der Landeshauptstadt Wiesbaden zum 31.12.2014 – Entlastung“. Es liegen Anträge der Fraktionen zum Kulturentwicklungsplan, zur Videoüberwachung und Sicherheit, zur UNESCO Biosphärenregion Rheingau-Taunus/Wiesbaden/Mainspitze, zu Zirkussen mit Wildtieren sowie zu Maßnahmen zur Senkung der Stickstoffdioxid-Belastung vor.

Kurz vor der Stadtverordnetenversammlung tagt um 15.30 Uhr der Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr, im Rathaus, Schloßplatz 6, Raum 22, Erdgeschoss. Auf der Tagesordnung steht die „Wohnbauflächenentwicklung – Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Wohnquartier Sommerstraße“ im Ortsbeirat Dotzheim – Aufstellungs- und Entwurfsbeschluss“.

Erweiterte Versorgungsmaßnahmen

Da nicht an jeder Einsatzstelle sofort ein Notarzt verfügbar ist, legt der Träger des Rettungsdienstes „Erweiterte Versorgungsmaßnahmen“ (EVM) fest, welche in der Erstphase auch ohne vor Ort befindlichen Arzt durchgeführt werden dürfen. Diese Maßnahmen stehen nun als patientennahe Checkliste in digitaler Version per Smartphone-Anwendung zur Verfügung.

Für die notfallmedizinische Versorgung von Patienten im Rettungsdienst stehen verschiedene Rettungsmittel zur Verfügung, hierbei wird unterschiedlich qualifiziertes Personal eingesetzt, das unter bestimmten Voraussetzungen notfallmedizinische Maßnahmen durchführen darf. Invasive Maßnahmen oder Medikamentengabe sind ärztliche Maßnahmen. Da nicht an jeder Einsatzstelle sofort ein Notarzt verfügbar ist, legt der Träger des Rettungsdienstes „Erweiterte Versorgungsmaßnahmen“ (EVM) fest. Darin sind explizite Maßnahmen beschrieben, welche in der Erstphase auch ohne vor Ort befindlichen Arzt durchgeführt werden dürfen. Diese EVM sind im Zuständigkeitsbereich eines Rettungsdienstträgers verbindlich. Das berechtigte Personal benötigt eine jährliche Schulung mit Prüfung zur Durchführung der EVM. Dort werden die normalerweise Ärzten vorbehaltenen Maßnehmen festgelegt, deren Anwendung durch Rettungsassistenten vor Eintreffen des Notarztes im allgemeinen Patienteninteresse durchgeführt werden dürfen. Die Rahmenbedingungen für diese EVM sind in zwei Erlassen des Hessischen Sozialministeriums geregelt.

Mit Einführung der Jahresfortbildung 2017 und der darin enthaltenen Festlegung der EVM-Algorithmen stellen die Gebietskörperschaften der Landeshauptstadt Wiesbaden und des Rheingau-Taunus-Kreises den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rettungsdiensts dieses neue Werkzeug als patientennahe Checkliste in digitaler Version per Smartphone Anwendung zur Verfügung.

Die App besteht aus drei Säulen. Die erste Säule beinhalten die Grundlagen sowie das initiale Management für Notfallpatienten. Die zweite Säule beinhaltet die festgelegten, standardisierten Algorithmen. In der dritten Säule sind die eingesetzten Medikamente mit Wirkmechanismus und Dosierung angegeben.

Weitere Informationen und die Links zum Download der App unter: http://www.wiesbaden.de/microsite/feuerwehr/rettungsdienst/content/evm.php

Dow Deutschland verlegt Unternehmenszentrale nach Wiesbaden

Die Unternehmenszentrale von Dow in Deutschland zieht in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Dazu soll das dortige Werk des Dow-Tochterunternehmens Dow Corning GmbH ausgebaut werden.

Alle am derzeitigen Deutschlandhauptsitz in Schwalbach am Taunus angesiedelten Funktionen und Dow-Gesellschaften mit derzeit rund 220 Arbeitsplätzen werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 nach Wiesbaden verlegt.

Dow wird in den kommenden Monaten in dem im Stadtteil Schierstein am Rhein gelegenen Werk ein neues Bürogebäude errichten und drei bestehende Gebäude aus- und umbauen. Dadurch entstehen rund 220 neue Büroarbeitsplätze, rund 145 bereits bestehende werden modernisiert.

Aktuell sind in Wiesbaden rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 200 in der Produktion und etwa 40 in Forschung und Entwicklung. Der Standort in Wiesbaden gehört seit 1983 zu Dow Corning, einem weltweit führenden und auf die Herstellung von Spezialsilikon, Silikonklebstoffen und Schmierstoffen spezialisierten Tochterunternehmen von Dow.

Dr. Willem Huisman, Präsident von Dow in Deutschland, begründete die Entscheidung: „Durch die vollständige Übernahme des Silikongeschäfts von Dow Corning im vergangenen Jahr haben wir einen modernen und zentral gelegenen Chemiestandort im Rhein-Main-Gebiet erworben. Es ist unternehmerisch sinnvoll, unsere Ressourcen an einem Standort in der Region zusammenzuführen. Deshalb investieren wir in moderne Arbeitsplätze am Standort Wiesbaden.“

Karl Koob, Leiter des Dow Corning-Standorts, ergänzte: „Wir sind seit mehr als dreißig Jahren dem Standort Wiesbaden verbunden. Ich freue mich sehr, dass das Werk als Hauptsitz von Dow in Deutschland jetzt einen neuen Stellenwert erhält.“

Der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich und Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel begrüßten die Investition.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das uns Dow Deutschland mit dieser Entscheidung entgegenbringt. 220 weitere Arbeitsplätze und die mit der Umsiedlung verbundenen Baumaßnahmen sind ganz hervorragende Investitionen in den Wirtschaftsstandort Wiesbaden“, sagte Oberbürgermeister Gerich.

„Auch ich begrüße die Entscheidung für Wiesbaden als Unternehmenssitz sehr. Wir sagen Dow auch weiterhin die Unterstützung und Begleitung unserer Wirtschaftsförderung bei den diversen Baumaßnahmen zu. Seit Gründung des Standortes Wiesbaden 1983 ist hier eines der modernsten Werke der Dow Corning-Familie entstanden. Dow ist ein vernetztes und engagiertes Unternehmen, das mit der Stadt und der Region in vielen Projekten und Initiativen verbunden ist“, betonte Bendel.

Führung durch die Musterausstellung „Belle Wi“

Am Donnerstag, 16. Februar, 15 Uhr, findet eine kostenlose Führung durch die Musterausstellung „Belle Wi“ vom Amt für Soziale Arbeit statt.

In der Föhrer Straße 74, im Zentrum Sauerland werden auf rund 200 Quadratmeter Lösungen gezeigt, wie die eigenen vier Wände so gestalten werden können, dass man selbstständig, sicher und komfortabel darin wohnen kann. Eine Reihe von hilfreicher Technik steht zum Ausprobieren zur Verfügung.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen der „Akademie für Ältere“ angeboten. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon (0611) 312885 oder per E-Mail an Belle-WI@wiesbaden.de.

Baumpflegemaßnahmen im Landschaftspark Aukammtal

Im Aukammtal sind an mehreren Stellen Schnittmaßnahmen an Bäumen erforderlich, um die Verkehrssicherung aufrechtzuerhalten.

Zwei große Weiden, direkt an der Aukammallee, sind hiervon auch betroffen. Dafür ist es notwendig, den Arbeitsbereich entlang der Aukammallee für zwei Tage von parkenden Autos frei zu halten. Entsprechende Schilder werden rechtzeitig aufgestellt.

Die vom städtischen Umweltamt beauftragten Arbeiten werden voraussichtlich am 20. Februar beginnen und zwei Wochen dauern. Alle Auflagen hinsichtlich Arbeitssicherheit und Artenschutz für Tiere werden eingehalten.

Noch wenige Restplätze in musikalischer Eltern-Kind-Gruppe frei

Die beliebten Eltern-Kind-Kurse sind ein spezielles Angebot für Kinder im Alter von drei Jahren.

Die Anwesenheit der Bezugsperson schafft dabei Vertrauen und Sicherheit für die erste Begegnung mit der Welt der Musik. Kindgerechte Klänge, Geräusche und Rhythmen bieten ein besonderes harmonisches Erlebnis, das die Sinne weckt und kreative Anlagen fördert. Der Kurs findet ab dem 1. März montags um 15 Uhr in unseren Unterrichtsräumen in der Gerhart-Hauptmann-Schule statt.

Nähere Informationen unter www.wmk.wiesbaden.de/angebot/elementarfächer/. Fragen werden auch per Mail (wmk@wiesbaden.de) oder telefonisch unter der 0611 33 30 22 beantwortet.

Zeitgenössische Kunst aus Brasilien

Ab Samstag, 18. Februar, bis 16. April, ist die Ausstellung „Über uns“ im Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, zu sehen. Zur Eröffnung am Freitag, 17. Februar, 19 Uhr, lädt das Kulturamt herzlich ein.

Anlässlich des „Aschermittwochs der Künstler“ wird die Ausstellung „Deformation“ in der Bergkirche am 1. März um 19 Uhr eröffnet. Sie ist bis zum 12. März zu sehen.

Es werden bei beiden Ausstellungen Videos, Projektionen und Fotografien der Künstlerin Berna Reale gezeigt. Die in Belém lebende Performancekünstlerin erfindet wuchtige Metaphern für Gewalt, Machtmissbrauch, Korruption, Sexismus und Radikalismus nicht nur in ihrer Heimat. 2015 bereiste sie die fünf BRICS-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika – und entwickelte ein Kunstprojekt über die dortigen sozialen und politischen Verhältnisse, welches sie auch vor Ort realisierte und dokumentierte. Aus Kirchensicht aktualisiert sie mit ihrer Arbeit das Anliegen der Reformation – Anlass für die Bergkirchengemeinde, im großen Reformationsjahr 2017 zu Beginn der Passionszeit Berna Reales Bilder von deformiertem Leben in die „heile Welt“ der als Paradiesgarten gestalteten Bergkirche zu bringen.

Begleitprogramm:
Am Sonntag, 5. März, Gottesdienst zum Beginn der Passionszeit, um 16 Uhr findet die Begrüßung der Kulturdezernentin im Kurhaus statt und um 17 Uhr predigt Dekan Dr. Martin Mencke in der Bergkirche.
Am Sonntag, 12 März, Gottesdienst und Ausstellungsrundgang, um 10 Uhr findet ein Predigtgespräch mit Pfarrer Helmut Peter und Berna Reale statt.
An den Donnerstagen, 9. März und 23. März, 6. und 13. April, jeweils 18 Uhr, führt die Kunstwissenschaftlerin Nadine Hahn durch die Ausstellung „Über uns“ im Kunsthaus, Schulberg 10.

Ortsbeirat tagt

In der kommenden Woche tagt der Ortsbeirat Nordenstadt. In der Sitzung haben Bürgerinnen und Bürger vor Eintritt in die Tagesordnung die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die Mitglieder des Ortsbeirats Nordenstadt kommen am Mittwoch, 15. Februar, 19.30 Uhr, im Gemeindezentrum Nordenstadt, Hessenring 46, Gemeinschaftssaal, Obergeschoss zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Anträge „Trauerwald in den östlichen Vororten Wiesbadens“, „Vermarktung des Wohnraums im Wohngebiet Hainweg“, „Folgenutzung des ehemaligen EDEKA Marktes“, „Gärtnerbetreute Grabanlage“, „Fuß/Radwege entlang der Konrad-Zuse-Straße“, „Sanierungsoffensive Radwege entlang der Landesstraßen“, „Postzustellung in Nordenstadt“ sowie „Freie Fahrt für Rettungsdienste“.

Umzug der Ortsverwaltung Dotzheim

Die Ortsverwaltung Dotzheim ist wegen Umzugs in der Zeit von Montag, 27. Februar, bis einschließlich Montag, 13. März, geschlossen und auch telefonisch nicht zu erreichen.

Ab Dienstag, 14. März, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den gewohnten Öffnungszeiten – dienstags von 8 Uhr bis 13 Uhr, donnerstags 8 Uhr bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie freitags 7 Uhr bis 12.30 Uhr – am neuen Standort Im Wiesengrund 14, Haus der Vereine, erreichbar.

In dringenden Angelegenheiten stehen den Dotzheimer Bürgerinnen und Bürgern alle Ortsverwaltungen in den anderen Stadtteilen sowie das Bürgerbüro im Luisenforum zur Verfügung.

Aufstallungsgebot für Geflügel bleibt

Wiesbaden hält derzeit an dem Aufstallungsgebot aller Geflügelhaltungen im gesamten Stadtgebiet fest. Die Allgemeinverfügung vom 23. November bleibt weiterhin bestehen.

Als Grundlage für die Aufrechterhaltung des Aufstallungsgebotes dient laut dem Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz die Risikobewertung nach Paragraf 13 Absatz 2 Satz 2 der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung).

Dieser Risikobewertung wurden zur Abschätzung der Gefahrenlage mehrere Tatsachen zu Grunde gelegt. Dazu wurden die vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) am 24. Januar veröffentlichten Empfehlungen zur risikobasierten Einschränkung der Freilandhaltung (Aufstallung) von Geflügel herangezogen: mindestens in Regionen mit hoher Wasservogeldichte, hoher Geflügeldichte, in der Nähe von Wildvogelrast- und Wildvogelsammelplätzen oder an bestehenden HPAIV H5-Fundorten. Dies ist in der Landeshauptstadt Wiesbaden aufgrund der positiven H5N8 Befunde gegeben: Im Stadtgebiet wurden in den vergangenen sieben Tagen zwei verendet aufgefundene Höckerschwäne positiv auf HPAI Subtyp H5N8 getestet, weitere Untersuchungsergebnisse von verendet aufgefundenen Wildvögeln stehen noch aus. Ein weiterer Schwan ist bereits positiv auf HPAI Subtyp H5 untersucht. Zudem besteht in Wiesbaden aufgrund der Gewässernähe und der Vielzahl an Altrheinarmen, Inselauen und ähnlichen Gebieten eine hohe Wasservogeldichte. Diese Gebiete werden von zahlreichen Wasservögeln als Lebensraum genutzt. Zudem werden aktuell gehäuft Zugvögel beobachtet, die sich auf umliegenden Ackerflächen sammeln und diese zur Überwinterung nutzen.
Die konsequente Durchsetzung von Vorsorgemaßnahmen (Biosicherheit) ist weiterhin für alle Geflügelhalter erforderlich. Dies bezieht sich auf gehaltene Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane (auch Pfauen), Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse.
Vogelausstellungen bleiben weiterhin landesweit verboten.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hält derzeit nach sorgfältiger Überprüfung der lokalen Gegebenheiten und der aktuellen Seuchenlage an der risikobasierten Aufstallung von Geflügel für das gesamte Stadtgebiet fest.

Wiesbaden Marketing kooperiert mit der Deutschen Bahn

Die Wiesbaden Marketing GmbH erweitert ihren Service und bietet ab sofort – dank einer Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Bahn – auch die Möglichkeit, die An- und Abreise zu buchen.

Dieses Angebot ist insbesondere auch für Veranstalter von Kongressen und Tagungen in Wiesbaden interessant, da sie ihren Teilnehmern das DB-Wiesbaden-Veranstaltungsticket zu attraktiven Konditionen anbieten können. Das Ticket umfasst die Anreise von jedem Bahnhof in Deutschland nach Wiesbaden sowie die Abreise und ist kurzfristig buchbar. Diese Erweiterung des Dienstleistungsangebotes ist ein weiterer Baustein im Rahmen der professionellen Vermarktung des Kongress- und Tagungsstandortes Wiesbaden und sei auch in Hinblick auf die Eröffnung des neuen RheinMain CongressCenters im kommenden Jahr von besonderer Bedeutung, sagt Wiesbadens Wirtschaftsdezernat Detlev Bendel.

Das neue Angebot ist jedoch nicht allein auf den Bereich der Geschäftsreisenden beschränkt, unterstreicht Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Marketing GmbH. Auch Städtereisende, die eine Übernachtungspauschale buchen, kommen in den Genuss der vergünstigen Bahnfahrt. Zukünftig, so Michel, werden die touristischen Pauschalangebote zu den Veranstaltungshighlights in der Stadt – ebenfalls inklusive eines vergünstigten Tickets – der Deutschen Bahn für die An- und Abreise angeboten.