Frankfurt am Main – Informationen und Neuigkeiten aus der Stadt und den Stadt-/Ortsteilen.

Stadt Frankfurt unterstützt Neubau von 27 geförderten Wohnungen – Planungsdezernent Mike Josef bewilligt rund 2,7 Millionen Euro

Planungsdezernent Mike Josef hat 2,682 Millionen Euro für den Neubau von 27 geförderten Wohnungen in Frankfurt bewilligt. Es handelt sich dabei um ein Projekt der Hellerhof GmbH in Unterliederbach. Die Wohnungen entstehen im Rahmen des „Frankfurter Programms für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ im Alemannenweg 42. Die Einstiegsmiete beträgt – je nach Einkommen der künftigen Bewohner – monatlich 6,83 Euro beziehungsweise 8,93 Euro pro Monat und Quadratmeter. „Damit stärken wir den Frankfurter Westen als Wohnstandort und schaffen dringend benötigte preiswerte Wohnungen“, sagt Planungsdezernent Josef. „Das sind wichtige Impulse für eine angemessene Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum.“

Die mit dem „Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau“ – dem sogenannten „Mittelstandsprogram“ – unterstützten Wohnungen sind für Haushalte bestimmt, deren Einkommen nicht wesentlich über den Grenzen für Sozialwohnungen liegen und die es in Frankfurt schwer haben, angemessenen Wohnraum zu tragbaren Mieten zu finden. Zielgruppe sind Familien ab drei Personen, Paare mit mindestens einem Kind und Alleinerziehende mit einem und mehr Kindern sowie Rentner und Pensionäre.

Mit der Vergabe von zinslosen Darlehen zum Bau von Mietwohnungen soll das Wohnraumangebot für diese Haushalte erweitert und attraktiver werden. Die Wohnungen werden zu einem Preis vermietet, der 15 beziehungsweise 35 Prozent unterhalb der örtlichen Marktmiete liegt. Barrierefreie und generationengerechte Gebäude- und Wohnungszugänge sowie hohe energetische Anforderungen sind Fördervoraussetzungen des Programms. Darüber hinaus wird ein Förderbonus gewährt, wenn die Wohngebäude im Passivhausstandard errichtet werden.

Weitere Informationen zu den städtischen Programmen der Wohnungsbauförderung finden sich unter www.stadtplanungsamt-frankfurt.de.

Ökoprofit Frankfurt wird Energieeffizienz-Netzwerk

Der Ökoprofit-Klub Frankfurt am Main ist von der Bundesinitiative Energieeffizienz-Netzwerke offiziell anerkannt worden. Damit tritt ein weiteres Netzwerk aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region der bundesweiten Initiative bei und leistet einen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland. Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den führenden Verbänden und Organisationen der Wirtschaft die Initiierung und Durchführung von 500 Energieeffizienz-Netzwerken bis Ende 2020 vereinbart. Ziel der Initiative ist die Steigerung der Energieeffizienz der deutschen Wirtschaft. Seit dem Start der Initiative im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) im Dezember 2014 sind bundesweit bereits mehr als 100 Energieeffizienz-Netzwerke gegründet worden, an denen sich insgesamt mehr als 1.000 Unternehmen beteiligen.

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung des Frankfurter Ökoprofit-Klubs als Energieeffizienznetzwerk. Ökoprofit ist in Frankfurt und der Region ein langjähriges und von der Wirtschaft angenommenes Programm, zum Einstieg in ein betriebliches Umweltmanagementsystem“, sagt Luise Riedel von der IHK. Die IHK Frankfurt am Main unterstützt als Kooperationspartner gemeinsam mit dem Projektträger von Ökoprofit, dem Energiereferat der Stadt Frankfurt, der Wirtschaftsförderung Frankfurt sowie der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main bereits seit 2008 das Projekt Ökoprofit Frankfurt.
Netzwerkgedanke steht im Vordergrund

Der Ökoprofit-Klub steht allen Unternehmen offen, die zuvor das Ökoprofit-Einsteigerprojekt durchlaufen haben. Im Rahmen der regelmäßigen Netzwerktreffen haben die Unternehmensvertreter Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu Umweltmanagement-Themen auszutauschen. Aktuell sind 21 Unternehmen im Ökoprofit-Klub aktiv, unter anderem die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft, die Alte Oper Frankfurt, DB Regio AG, Goethe-Universität Frankfurt, das Künstlerhaus Mousonturm, die VerkehrsGesellschaft Frankfurt am Main und die VR Leasing Gruppe.

„Wir sind davon überzeugt, dass Energieeffizienznetzwerke einer der Schlüssel zum Erfolg sind. Wenn die Unternehmen die Aufgaben im Bereich der Energiewende in die eigenen Hände nehmen, kann Klimaschutz wirksam und effektiv vorangetrieben werden“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

„Wir freuen uns, Ökoprofit Frankfurt als Teil der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke begrüßen zu können. Jedes neue Netzwerk leistet einen aktiven Beitrag zur Erreichung der Energieeffizienz- und Klimaschutzziele der Bundesregierung. Zudem zeigen die Erfahrungen aus bisherigen Netzwerken, dass teilnehmende Unternehmen ihre Energieeffizienz doppelt so schnell steigern wie der Branchendurchschnitt“, erklärt Steffen Joest, Leiter der Geschäftsstelle der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke.

Was ist ein Energieeffizienz-Netzwerk?

Ein Energieeffizienz-Netzwerk ist ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen einer Region oder Branche, die zusammenarbeiten, um ihren Energieverbrauch zu reduzieren. Auch unternehmensinterne Netzwerke aus mehreren Produktionsstandorten oder Filialen sind möglich. Zentrale Elemente der Netzwerke sind ein moderierter Austausch zwischen den Teilnehmern sowie die Festlegung eines gemeinsamen, unverbindlichen Einsparziels. So gewinnen die Unternehmen Know-how, mit dem sie ihre Energieeffizienz steigern können. Zudem setzen sich Unternehmen in Netzwerken gemeinsame Energieeffizienzziele basierend auf zuvor ermittelten Einsparpotenzialen.

Antrittsbesuch von Oberbürgermeister Peter Feldmann bei seinem Amtskollegen in Marburg

Oberbürgermeister Peter Feldmann wurde bei seinem Antrittsbesuch von dem seit 1. Dezember 2015 amtierenden Stadtoberhaupt der Universitätsstadt Marburg, Dr. Thomas Spies, empfangen. Die Stadt gehört neben Gießen und Wetzlar zu den drei Oberzentren im Regierungsbezirk Mittelhessen.

Die mittelhessischen Landkreise und Kommunen haben sich im Regionalmanagement Mittelhessen zusammengeschlossen, das mit seiner Arbeit die Entwicklung der Region fördert, die Stärken Mittelhessens nach außen kommuniziert und sich als Dienstleister für die Region sieht. Das Gremium versammelt die Spitzen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Mittelhessens und ist die strategische Steuerungsrunde, in der alle Gesellschafter (Hochschulen, HWKs, IHKS, Landkreise, Oberzentren und der Verein Mittelhessen) sowie der Regierungspräsidenten, der Wirtschaftsminister und der DGB vertreten sind. Es gibt zahlreiche Interdependenzen und daraus abgeleitet Möglichkeiten für mehr Synergien zum gegenseitigen Nutzen.

„Themen wie öffentlicher Nahverkehr und Wohnen erfordern regional übergreifende Konzepte in einer wachsenden Region, denn Wachstum endet nicht an der Stadtgrenze“, ist Oberbürgermeister Feldmann überzeugt. „Wir waren uns einig, die bisherige gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen fortzusetzen, um die Region nachhaltig im Wettbewerb um kluge Köpfe, grüne Ideen, Investitionen und Arbeitsplätze für die Zukunft fit zu machen“, freut sich Feldmann nach dem Gespräch mit seinem Amtskollegen.

Oberbürgermeister Spies bestätigte die Notwendigkeit überörtlicher und überregionaler Zusammenarbeit bei der Daseinsvorsorge in Wirtschaft und Wissenschaft: „Um im Wettbewerb der Regionen bestehen zu können, wird eine koordinierte Stadt- und Regionalentwicklung immer bedeutender. Deshalb ist die gute Zusammenarbeit gerade auch mit der hessischen Metropolregion, mit Frankfurt an der Spitze, für Marburg von größter Bedeutung.“

Informationsabend zur Zukunft des Gymnasiums Nied

Stadträtin Sylvia Weber und Stadtrat Jan Schneider werden über die aktuellen Planungen des Magistrats zur Zukunft des Gymnasiums Nied berichten. Bei einem Informationsabend am Donnerstag, 16. Februar, geht es sowohl um den Standort Schulcampus Westend als auch um eine potenzielle Zwischenlösung, bis der Schulneubau im Westend abgeschlossen ist. Los geht es um 18 Uhr im Saalbau Nied, Heinrich-Stahl-Straße 3. Die Veranstaltung richtet sich an die Schulgemeinde des Gymnasiums Nied und an alle Eltern und Kinder, die sich für die Schule interessieren.

Grünflächenamt fällt einen Baum im Westend

Wegen einer Fehlentwicklung der Krone sowie Schäden durch eine Baumaßnahme muss eine Sommer-Linde (Baum-Nummer 17) in der Sebastian-Rinz-Straße in den kommenden Wochen durch das Grünflächenamt gefällt werden. Im Frühjahr 2018 soll ein neuer Baum nachgepflanzt werden.