Kreis Bad Kreuznach: Neue mobile Pressestelle im Kreis

Der Abrollbehälter Presse (Foto: Köhler/Kreisverwaltung Bad Kreuznach)
Der Abrollbehälter Presse (Foto: Köhler/Kreisverwaltung Bad Kreuznach)

Bad Kreuznach – Bei großen Einsätzen setzt man im Landkreis Bad Kreuznach schon seit neun Jahren auf eine eigene Facheinheit für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Das „Team-Medien“, bestehend aus Einsatzkräften aus allen Hilfsorganisationen unterstützt auf Anforderung den jeweiligen Einsatzleiter und dessen Führungsgruppe bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Bei mehreren Großeinsätzen hat sich gezeigt, dass eine koordinierte und professionelle Öffentlichkeitsarbeit ein wesentlicher Baustein für den Gesamteinsatzerfolg ist.“ schildert Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann seine Erfahrungen.

Damit künftig eine durchgängige und umfassende Pressearbeit an der Einsatzstelle möglich ist, hat der Landkreis Bad Kreuznach einen Abrollbehälter „Mobile Pressestelle“ in Dienst gestellt. Der AB-Presse ist mit einem Besprechungsraum mit vier Arbeitsplätzen, TV Bildschirm, Funk, Telefonanlage, Fax und Drucker ausgestattet. In einem abgetrennten Bereich ist eine Küchenzeile mit Kaffeemaschine, Herd und Mikrowelle sowie Spülmaschine und Kühlschrank verbaut. Im Außenbereich ist eine Sitzgarnitur, ein Stromerzeuger, sowie ein Skytube zur Kennzeichnung der Pressestelle verlastet.

Im Einsatz wird der Abrollbehälter von einem Wechselladerfahrzeug zugeführt und als mobile Pressestelle betrieben. Die Kommunikation mit der Einsatzleitung wird mittels Digitalfunk und gemeinsamem WLAN Netzwerk sichergestellt. In Alarmstufe 1 rückt das Team-Medien mit einem Einsatzleitwagen aus. Bei Großeinsatzlagen wird die mobile Pressestelle durch den AB-Presse ergänzt.

Neben den fest verbauten Ausrüstungsgegenständen, verfügt die Facheinheit über diverses Büromaterial, Kennzeichnungswesten für Medienvertreter und eine umfangreiche Materialausstattung zur Durchführung einer Pressekonferenz. Zur Information der Bevölkerung setzt man im Landkreis Bad Kreuznach auf eine virtuelle Telefonanlage, welche für Bürgertelefone und Einsatzkommunikation ortsunabhängig geschaltet werden kann.

„Beim großen Unwetterereignis in Stromberg hat unsere Facheinheit über 50 Journalisten mehrere Tage betreut. Dazu braucht es eine gesicherte Infrastruktur und gute Arbeitsbedingungen. Daher freuen wir uns über unseren neuen Arbeitsplatz, welcher ein weiterer Beitrag für eine erfolgreiche Pressearbeit von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen darstellt.“ zeigt sich der Leiter der Pressestelle Katastrophenschutz des Landkreises Bad Kreuznach, Philipp Köhler.