Kaiserslautern: Eine Millionen Euro zur Stärkung von Forschungsstrukturen

Physikalische Modellierung und Simulation

Kaiserslautern – TU Kaiserslautern erhält Förderung über vier Jahre zum Aufbau eines Zentrums für physikalische Modellierung und Simulation von der Carl-Zeiss-Stiftung.

Im Themenfeld „Physikalische Modellierung und Simulation“ ist in den vergangenen Jahren an der TU Kaiserslautern ein interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt entstanden, an dem die Fachbereiche Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Informatik und Physik beteiligt sind. Die exzellente Forschung am Standort konnte bereits zwei Sonderforschungsbereiche sowie ein nationales und ein internationales Graduiertenkolleg nach Kaiserslautern holen. Diesen Bemühungen wurde nun mit einer zusätzlichen Förderung in Höhe von 1 Millionen Euro durch die Carl-Zeiss-Stiftung Rechnung getragen.

Das Geld soll in den Aufbau eines interdisziplinären Zentrums mit dem Titel „Centrum for Physical Modelling and Simulation“ (CePMS) fließen und dort für vier Jahre die Personalkosten von neu geschaffenen Koordinationsstellen decken. Ziele des neuen Zentrums sind, über die beteiligten Fachbereiche hinweg die Ressourcen zur Beantragung neuer Forschungsprojekte zu stellen sowie die Kooperationen mit den Instituten der Science Alliance Kaiserslautern weiter auszubauen.

„Die zusätzliche Förderung durch die Carl-Zeiss-Stiftung eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, unsere Strukturen für eine nachhaltige und langfristige Projektplanung zu stärken. Mit den neuen Stellen können wir die Voraussetzungen schaffen, auch zukünftig auslaufende Projekte inhaltlich weiter zu führen und kontinuierlich auszubauen.“,

erklärt Prof. Dr.-Ing. Jan Aurich, Sprecher des neuen CePMS-Vorstands.

Die Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt mit ihrem Programm zur Stärkung von Forschungsstrukturen an Universitäten in jedem Jahr Anträge von Universitäten in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen. In diesem Jahr konnte sich die TU Kaiserslautern mit ihrem Antrag gegen die Wettbewerber von anderen Universitäten durchsetzen.

Auch interessierte Studierende profitieren von der neuen Infrastruktur. Durch die gezielte Unterstützung bestehender und neu berufener Professuren in den beteiligten Fachbereichen erhalten sie früh Einblick in ein exzellentes Forschungsgebiet und können sich als studentische Hilfskräfte aktiv daran beteiligen.