Karlsruhe: Stellungnahme des KSC zu Ausführungen des Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion der Grünen in den heutigen BNN

Karlsruhe – Aufgrund der Ausführungen des Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion der Grünen, Herrn Honné, in den heutigen BNN ergibt sich, dass es offensichtlich bisher noch nicht ausreichend bekannt ist, dass die vereinbarten Pachtzinszahlungen für das neue Stadion vom KSC auch geleistet werden können und wie diese Verpflichtungen besichert sind.
Deshalb sieht sich der KSC zu folgender Stellungnahme veranlasst:

1. Die vereinbarten Pachtzahlungen können vom KSC geleistet werden.
Dies ergibt sich aus einem vom KSC erstellten Businessplan, der der Stadt bekannt ist und die diesen zustimmend zur Kenntnis genommen hat.

2. Der Stadionbau ist ein Refinanzierungsmodell.
Zwischen der Stadt Karlsruhe und dem KSC ist vereinbart, dass die Vorinvestition der Stadt in Höhe von 74,5 Mio. Euro für den Stadionbaukörper und das Parkdeck vom KSC im Laufe der Pachtzeit nahezu vollständig zurückbezahlt wird.

3. Die Pachtzahlungsverpflichtung des KSC ist besichert.
Der Verein wird eine eigene Betreibergesellschaft in der Rechtsform der GmbH gründen. Sämtliche Gewinne aus dem Stadionbetrieb werden bei dieser Betreiber-GmbH anfallen. Aus diesen Gewinnen bildet der KSC eine Rücklage in Höhe von maximal 3,5 Mio. Euro, was einer kompletten Jahrespacht im Falle 1. Bundesliga entspricht. Der KSC als eingetragener Verein ist Garant für alle Zahlungsverpflichtungen der Betreiber-GmbH und haftet für diese.

Fazit
Das Gegenteil der Begründung der Gemeinderatsfraktion der Grünen für ihr angekündigtes Abstimmungsverhalten ist also der Fall. Der Verein wird mit dem neuen Wildparkstadion wirtschaftlich besser gestellt und auch die Stadt Karlsruhe wird nach den Aussagen des Herrn Oberbürgermeister laut seiner Presseinformation vom vergangenen Freitag ebenso wirtschaftlich besser gestellt.
Der KSC legt Wert darauf, wenn diese Sachverhalte zur Grundlage der für die Stadt Karlsruhe und den Verein so wichtigen und zukunftsweisenden Entscheidungen des Gemeinderats am morgigen Dienstag gemacht werden.