Die parKLight App – leichter parken in Kaiserslautern

Nie mehr lange einen Parkplatz suchen, den kostengünstigsten direkt finden und angezeigt bekommen wie lange man noch parken darf. Und das in Kaiserslautern.

Dass dies möglich ist, soll eine im Rahmen des von der Stadt initiierten Projekts „Bürger schafft Wissen“ entwickelte Smartphone-App zeigen. Die Idee stammt von Ralf Fuchs, Inhaber eines Friseursalons in Kaiserslautern: „Meine Kunden haben sich immer beklagt, dass sie nicht immer gleich einen Parkplatz finden oder während des Termins immer auf die Uhr schauen müssen, wann ihre Parkzeit abläuft. Ich habe mir gedacht, dass diese Probleme doch mit einer App zu lösen sein müssten.

Nun entwirft Fuchs mit einem Team aus Wissenschaftlern aus dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Software-Engineering (IESE) eine Applikation, die hier helfen soll.

Ein erstes Konzept für die App, die den Namen „parKLight“ tragen soll, besteht bereits. Welche Funktionen sie genau erhält, das sollen die Bürgerinnen und Bürger aus Kaiserslautern sowie auswärtige Besucherinnen und Besucher in Form einer Umfrage mitbestimmen. Eine Teilnahme an der Umfrage ist ab 15. Juli im Bürgercenter, in der Touristeninformation und der Zulassungsstelle der Stadt, in verschiedenen Geschäften in der Innenstadt oder im Internet möglich.

Die nützlichen Funktionen die sich der Ideengeber und die Wissenschaftler aus DFKI und Fraunhofer IESE überlegt haben, sind dabei vielfältig. Sie reichen von der Möglichkeit mit der App die Parkgebühren zu zahlen bis hin zur Navigation zum nächsten freien Parkplatz. Außerdem soll es möglich sein mit der Smartphone-App die Parkzeit zu starten und zu beenden, sodass man nur die tatsächliche Parkzeit bezahlen muss. Am 23. Oktober werden dann feierlich in der Fruchthalle im der Rahmen der Themenreihe „Bürger schafft Wissen“ der Prototyp sowie die Hintergründe rund um die Konzeption präsentiert.

“Bürger schafft Wissen” wurde von der Stadt Kaiserslautern ins Leben gerufen, um den Bürger die Wissenschaft/Forschung näher zu bringen. Denn seit den 1970igern  Jahren entwickelt sich die Stadt von der Arbeiterstadt zum Wissenschafts- und Technologiestandort. Die Bürger waren aufgefordert Ideen einzureichen, die das Leben in der Stadt lebenswerter machen und wo man zur Umsetzung der Idee die Unterstützung der Forschungsinstitute benötigt. Die besten sechs Ideen wurden ausgewählt und in kleinen Forschungsgruppen in den Forschungsinstituten umgesetzt.